Hotel Iberostar Sunny Beach Resort (Aktinia)
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Duschen vor dem Fahrstuhl...
Hotel Iberostar Sunny Beach Resort (Aktinia)

Scrat173

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Produkt:

Hotel Iberostar Sunny Beach Resort (Aktinia)

Datum: 21.07.11

Bewertung:

Vorteile: schöne, gepflegte Anlage, super Animationsteam!!!

Nachteile: zu viele Liegen am Pool, zu nah aneinander

Hallo, liebe Leser,

heute möchte ich Euch von meinem Urlaub in Bulgarien berichten, aus dem ich vor einer Woche zurückgekommen bin. Es sind also alle Infos auf dem aktuellsten Stand.

Ich habe meinen Urlaub in Bulgarien mit meiner Mutter verbracht, unser Hauptziel war also nicht Saufen, Feiern und Kerle aufreißen, sondern vielmehr Erholung und Shoppen. Den Urlaub verbrachten wir am Sonnenstrand im Hotel Iberostar Sunny Beach Resort.

Aber zunächst ein kleiner Überblick über den doch recht lang werdenden Bericht:

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Inhaltsverzeichnis
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1 Iberostar Unternehmen

2 Buchung / Preis

3 Anreise und Check In

4 Zimmer

5 Hotelanlage

6 F&B
6.1 Restaurants
6.2 Bars

7 Animation

8 Strand

9 Shoppingmöglichkeiten

10 Check out und Abreise

11 Bewertung




So, los geht's...

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1 Iberostar Unternehmen
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Das Unternehmen Iberostar Hotels & Resorts gehört zu den führenden Hotelketten für Touristikhotels und bietet Hotels vor allem in den wichtigsten Touristikreisezielen Spaniens, den weiteren Mittelmeerregionen, aber auch in der Karibik. Insgesamt verfügt die Hotelkette über mehr als 100 Hotels mit vier oder fünf Sternen rund um die Welt.

Dabei lauten die Grundsätze von Iberostar laut eigener Homepage:
- An den schönsten Stränden der Welt
- In Harmonie mit der Umwelt
- Exquisite Gastronomie
- Ideal für Urlaub mit Kindern
- Qualifiziertes Team
- Weitläufige Gartenanlagen mit großzügigen Poollandschaften

So, das wars erst einmal als Einführung zur Hotelkette Iberostar. Jetzt geht's weiter mit unserem Urlaub.

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2 Buchung / Preis
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Wir haben unseren Urlaub im April dieses Jahres gebucht (Reisezeitraum Anfang/Mitte Juli), jedoch nicht im Reisebüro. Eigentlich waren wir auf der Suche nach einem günstigen Hotel in Bulgarien, aber jedes Hotel, das wir im Internet fanden, konnte mich mit seinen Holiday Check Bewertungen leider nicht überzeugen. Bis ich schließlich auf Holiday Check ein Hotel fand, das eine 95 prozentige Weiterempfehlungsrate hatte.

Dabei handelt es sich um das Vier-Sterne-Hotel Iberostar Sunny Beach, am Sonnenstrand von Bulgarien. Wir haben für sieben Tage All Inclusive um die 650 Euro pro Person gezahlt, nicht ganz günstig, aber es war sein Geld wert. Unser Reiseveranstalter für diese Reise war Neckermann Österreich, warum auch immer, aber dies war der Reiseveranstalter mit dem günstigsten Angebot für unseren gewünschten Reisezeitraum.

Geflogen sind wir mit der bulgarischen Airline Air Via, welche für mich bisher absolut DIE Airline war, mit der ich nach meinem letzten Bulgarienurlaub im Jahr 2004 NIE wieder fliegen wollte. Denn damals sind wir mit gefühlten ausrangierten russischen Tupolov-Maschinen geflogen, wobei es während des Fluges diverse Vorkommnisse gab, die mein Vertrauen in diese Airline doch stark zerstört hatten. Nach einigen Recherchen konnte ich jedoch erfreut lesen, dass Air Via inzwischen keine alten Tupolov-Maschinen mehr einsetzt, sondern auf "neuere" Modelle umgestiegen ist. Also haben wir das Iberostar über Holiday Check gebucht.

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3 Anreise und Check In
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Unsere Flugzeiten waren dieses Mal leider nicht ganz so günstig wie erhofft, aber naja, ändern kann man ja eh nichts daran. Wir sind gegen 13 Uhr in Hannover losgeflogen und warenpünktlich zum Abendessen im Hotel. Der Rückflug war morgens um 11 Uhr, sodass wir mit die Ersten beim Frühstück waren und direkt danach aufbrachen.

Am Flughafen von Burgas angekommen, warteten wir etwa 20 Minuten auf unser Gepäck, dann ging es los zu unserem Bus, den wir auch direkt vor der Tür des Terminals fanden. Leider schien eine andere Familie diesen Bus für fast eine Stunde nicht zu finden, und so warteten wir im immer heißer werdenden Bus mit einigen anderen Passagieren, ohne dass uns jemand mitteilte, worauf wir eigentlich warteten... Nach langem Warten kam dann endlich eine vierköpfige Familie auf unseren Bus zugelaufen und dann konnte es endlich losgehen. Die Fahrt zum Sonnenstrand dauerte etwa eine halbe Stunde, unser Hotel war das vierte Hotel, das vom Bus angefahren wurde. Aber die Hotels lagen alle nah beieinander, sodass dies nicht allzu lange dauerte.

Am Hotel angekommen, liefen wir mit unseren Koffern in die Rezeptionshalle, wo man uns nach wenigen Augenblicken mitteilte, wir sollen doch in das andere Hotelgebäude gegenüber gehen, dort würden wir unseren Zimmerschlüssel bekommen. Etwas verwundert, machten wir uns auf den Weg in die Richtung, die man uns gezeigt hatte, und fanden dann auch tatsächlich gegenüber des Pools ein weiteres Hotelgebäude, das genauso aussah wie das erste, nur eben spiegelverkehrt. Das Hotel Iberostar Sunny Beach Resort besteht also aus zwei gegenüberliegenden Gebäuden, die auch jeweils gleich aufgebaut sind, mit Rezeption, Restaurant, Bar, Zimmer. Zwischen den beiden Gebäuden sahen wir auch direkt die zwei ebenfalls identisch angelegten Pools, durch eine kleine Palmenallee getrennt.

Nachdem wir dann die zweite Rezeption gefunden haben, verlief der Check In schnell und problemlos. Wir bekamen die allseits bekannten All-Inclusive-Armbändchen und unsere Zimmerkarten. Ein Mitarbeiter schnappte sich dann direkt unsere zwei Koffer und begleitete uns in unser Zimmer im sechsten Stock, natürlich durch die drei Aufzüge problemlos erreichbar.

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4 Zimmer
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Unser Zimmer lag im sechsten Stock und bot einen Blick nach außen über die Promenade. Wäre nach links nicht ein riesiger Baum im Weg gewesen, hätten wir sogar vollen Meerblick gehabt, aber wir konnten das Meer zumindest stückchenweise erahnen. Das Zimmer selbst war ganz nett eingerichtet, mit einem Doppelbett, einem Fernseher, einem Schreibtisch mit Stuhl, einem Sofa mit Tisch, eine Kofferablage und einem großem Schrank. In diesem Schrank gab es auch noch einen Safe, für den wir an der Rezeption für eine Woche 20 Euro zahlen mussten.

Auf dem Balkon gab es einen kleinen Tisch, zwei Plastikstühle und eine kleine Wäscheleine. Aber eigentlich haben wir uns eher selten auf dem Balkon aufgehalten.

Das Badezimmer verfügt über eine Toilette, einen Waschtisch mit ausreichend Ablagefläche, einen Fön und eine Badewanne mit Duschvorhang. Soweit war alles sauber, doch in den Ecken konnte man doch so langsam die Gebrauchsspuren und die Alterung des Badezimmers erkennen. Ein absoluter Bonus im Bad war die Musikanlage. Durch Drehen eines Schalters konnte man im Badezimmer einen netten Radiosender auf beliebiger Lautstärke hören, ein absoluter Pluspunkt in der Bewertung!! Kritikpunkt war hingegen der zu kurze Duschschlauch. Als ich in der Badewanne stand und duschen wollte, musste ich (1,73m groß) schon leicht in die Knie gehen, um den Duschkopf überhaupt über meinen Kopf halten zu können. Was machen denn dann Gäste, die noch etwas größer sind als ich. Also bequem war es nicht...

Insgesamt war das Zimmer sehr schön eingerichtet, an manchen Stellen leider jedoch etwas veraltet. Dies betrifft vor allem einige Ecken im Badezimmer oder auch ein paar Flecken auf dem Teppich, aber alles in allem waren wir mit unserem Zimmer zufrieden. Was uns jedoch gestört hat, war, dass man bei offener Balkontür nachts schon einen sehr tiefen Schlaf haben muss, um die Geräuschkulisse auf den Straßen rund um das Hotel ausblenden zu können. Da wir nicht mit eingeschalteter Klimaanlage schlafen wollten (da werde ich irgendwie immer direkt krank), blieb uns wegen der sonst eindeutig zu stickigen Luft keine andere Wahl als bei offener Balkontür zu schlafen. Aber mit der Zeit habe ich mich an die Geräusche gewöhnt und konnte auch bei Krach schlafen.
Auch die Zimmermädchen waren stets sehr bemüht, das Zimmer war jeden Tag sehr gut gesäubert und ab und zu wurden unsere Handtücher zu süßen Tierchen gefaltet. Wenn man auf dem Gang eines der Zimmermädchen traf, grüßten sie stets freundlich und zuvorkommend.

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5 Hotelanlage
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Dass die Hotelanlage aus zwei gegenüberliegenden Gebäuden besteht, habe ich euch ja schon beschrieben. In diesen Gebäuden gab es jeweils ein Restaurant, eine Rezeption, einen Aufenthaltsbereich und eine kleine Bar. Das Iberostar Sunny Beach Resort verfügt laut Katalogangaben über insgesamt 630 Zimmer, die auf den jeweils acht Etagen der beiden spiegelverkehrten Gebäude verteilt sind. Zwischen den beiden Gebäuden gibt es zudem zwei Pools, eine Wasserrutsche mit kleinem Auffang-Poolbecken, eine Poolbar mit Snackstation und die Animationsbühne mit manchmal nicht ganz ausreichend Sitzmöglichkeiten.
Um die Pools waren eine Vielzahl von Sonnenliegen und Sonnenschirmen verteilt. Wo es abends meist zu wenig Stühle für Abendshows gab, war ich von der Vielzahl der Liegen doch etwas überrascht, wenn nicht sogar schockiert. Es stand wirklich Liege an Liege, Reihe an Reihe, ab und zu mal ein kleiner Tisch zwischen manchen Liegen. Wäre die Gästestruktur mehr deutsch und weniger russisch-rumänisch-bulgarisch gewesen, hätte man wohl jedes Wort seines Liegennachbarn verstehen und auch die jeweilige Zeitschrift oder das Buch des neben einem Liegenden mitlesen können. Zwar wurden die Liegen bei gutem Wetter auch nahezu alle besetzt, aber etwas weniger Liegen hätten es wohl auch getan, einfach zur Verbesserung des Liegekomforts. Etwa alle drei bis vier Liegen gab es auch einen Sonnenschirm, davon gab es soweit also ausreichend, denn nicht jeder Sonnenanbeter wollte durch den Schatten eines Schirms gestört werden...
Gegen Kaution konnte man auch sich auch die typischen gelben Iberostar Handtücher ausleihen. Deren Qualität war soweit ok.

Die Pools waren sauber, für Juli jedoch etwas sehr kalt, zumindest für mich als super Frostbeule. Zudem konnte man mehrmals am Tag beobachten, dass ein Mitarbeiter unter die Poolanlage geklettert ist, wahrscheinlich zur Wartung der Maschinen und Kontrolle der Wasserqualität. Im Bereich der Liegen wurde hingegen nicht ganz so penibel auf Sauberkeit geachtet. Zumindest fanden wir morgens unter unseren Liegen diverse Glassplitter, scheinbar von einem zerbrochenen Glas von der Poolbar. Das Problem war hierbei auch, dass man an der Bar diverse Getränke, die man sich nicht mit Plastikbechern am Selbstbedienungs-Getränkeautomaten holte, sondern direkt beim Kellner, in Gläsern statt in Plastikbechern bekam, selbst wenn man ganz offensichtlich in Badekleidung an der Bar stand. Zwar sehen die Cocktails im Glas natürlich schöner aus, aber aus Sicherheitsgründen sollte man im gesamten Poolbereich auf Gläser verzichten, denn es laufen doch einfach viel zu viele Personen barfuss um die Pools herum. Aus bisherigen Urlauben kenne ich es auch nicht anders, dort gab es nie echte Gläser im Poolbereich.
Neben den Außenpools gab es auch noch ein Hallenbad, einen Fitnessraum und eine Tischtennisplatte, was wir jedoch alles nicht genutzt haben.

Einen weiterer Kritikpunkt sind die öffentlichen Toiletten in der Hotellobby und am Pool. Diese wirken ziemlich alt und heruntergekommen, auch wenn sie ständig geputzt werden. Ich habe keinen direkten Dreck gefunden, aber so wirklich wohl fühlte ich mich in den Toiletten überhaupt nicht.

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6 F&B
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6.1 Restaurant
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Die Hotelanlage verfügt über zwei Restaurants, in jedem Gebäude eins, jedoch gibt es doch jeweils genau das gleiche, weshalb wir doch immer im Restaurant unseres Hotelgebäudes gewesen sind. Dort gab es das Frühstück von 7:30 Uhr bis 10:00 Uhr, ein Spätaufsteherfrühstück von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr, Mittagessen von 12:30-14:00 Uhr, Snacks (Pizza, Hamburger, Pommes) an der Poolbar-Snackstation von 12:00 Uhr bis 16:00, Kaffee und Kuchen von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr und Abendessen von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Wie nur unschwer zu erkennen ist, gibt es also fast durchgängig die Möglichkeit, etwas zu Essen zu bekommen, meiner Meinung nach eindeutig viel zu viel :-)
Frühstück, Mittagessen und Abendessen gab es jeweils in reichhaltiger Buffetform, die ich euch noch etwas näher erläutern möchte:

Beim Frühstück gab es, wie beim Mittagessen und Abendessen, diverse Sorten frisches Brot und Brötchen. Außerdem gab es diverse Sorten Wurst und Käse, Eierspeisen, Speck, Würstchen, Pfannkuchen, Cornflakes und Müsli, Gemüse, Obst, Pudding und vieles mehr. Es war also für jeden etwas dabei. Außerdem gab es verschiedene Kaffee- und Tee-Sorten sowie Saft.

Mittags gab es eine täglich wechselnde Suppe, diverse Gemüsesorten, täglich wechselnde Kartoffelvariationen, Nudeln, Fleisch, verschiedene Brotsorten, Gemüsesalate und geschnittene Gemüsestreifen/-scheiben. In der Kinderecke gab es an sich immer die leckersten Speisen: Hähnchennuggets, Kroketten, Kartoffelbrei, Fischstäbchen, frittiertes Gemüse, Kartoffel-Smileys, frittierte Winnie-Puhs und vieles mehr, natürlich täglich wechselnd. In der Dessertecke gab es täglich frisches Obst, sowohl im Ganzen (Äpfel, Bananen, Nektarinen, Kirschen...) als auch im geschnittenen Zustand (Grapefruit, Kiwis, Orangen, ...). Außerdem gab es immer frisch geschnittenen Obstsalat, eingelegte Erdbeeren und Kirschen, Puddings und diverse Süßspeisen sowie Eis, inklusive Deko (verschiedene Streusel, Soßen,...). Alles sehr lecker!!!
Außerdem gab es am Live-Cooking-Bereich täglich wechselnde Spezialitäten, wie gegrilltes Schweinefleisch oder Rind.

Abends gab es die gleiche Vielfalt wie mittags, von Fleisch über Gemüse, Kinderecke und Dessertbereich, natürlich immer etwas anderes as mittags oder am Tag zuvor. Das leckerste Essen, da waren meine Mutter und ich uns einig, war das Spanferkel, das am Live-Cooking-Bereich direkt zerlegt wurde.

Alles im allem, konnte man sich jeden Tag fast rund um die Uhr den Bauch mit allerlei Köstlichkeiten vollschlagen, ich hab auf jeden Fall innerhalb von sieben Tagen einige Pfunde zugenommen. Die Servicemitarbeiter waren meist sehr darum bemüht, die leeren Teller abzuräumen. Manchmal waren es jedoch etwas zu wenig Mitarbeiter, sodass diese kaum noch hinterherkamen.
Weitere Probleme ergaben sich daraus, dass sich manche Gäste so wirklich gar nicht benehmen konnten. Da flog das Essen der Kinder im Umkreis von bis zu drei Metern um den jeweiligen Tisch herum, die Teller wurden reihenweise übervoll zum Tisch getragen und so gut wie nichts gegessen, sodass es hinterher vier bis fünf Mitarbeiter brauchte, um den verlassenen Tisch wieder aufzuräumen. Selbst die Stühle mussten teilweise aus dem Restaurant zur Reinigung entfernt werden. Wenn ich so etwas sehe, frag ich mich doch immer wieder, wie man Kinder nur so erziehen kann und ob es bei diesen Leuten zuhause genauso hergeht? Aber dafür kann das Hotel natürlich nichts, die Mitarbeiter waren stets bemüht, die Hinterlassenschaften von ALLEM Gästen schnell zu entfernen. Eine weitere Dreistigkeit hat sich eine weitere Familie geleistet: die kamen doch tatsächlich mit einem riesigen Rucksack voller Tupperdosen zum Mittagessen und packten haufenweise Essen ein (nicht nur ein oder zwei Brötchen, wogegen ich ja nichts sagen würde, sondern bestimmt fünf Teller voll Essen) - in voller Öffentlichkeit an unserem Nahbartisch... Aber es schien irgendwie niemanden zu interessieren, auch nicht die Kellnerin, die die leeren Teller abräumte, von denen das Essen in die Tupperdosen wanderte.
Bei diesem mangelhaften Benehmen handelte es ich nie um deutsche Gäste, sondern, soweit erkennbar, um osteuropäische Familien. Als Schlussfolgerung sind mir dann doch deutsche Gäste mit hochgezogenen Socken und Sandalen lieber... oder auch einfach Gäste, egal welcher Nation, die sich vernünftig benehmen können, immerhin handelt es sich beim Iberostar um ein Vier Sterne Hotel.

Insgesamt war das Essen immer sehr lecker. Manchmal hatte ich nur den Eindruck, dass das Essen etwas lieblos in die Rechauds gepackt wurde. Es fehlte mir doch ein wenig die liebevolle Dekoration, wie eine geschnitzte Melone oder so, die doch sehr sparsam verwendet wurde.

6.2 Bars
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Es gab in jedem Hotelgebäude je eine kleine Bar und zwischen den beiden Gebäuden eine große Poolbar. An den kleinen Bars in der Lobby gab es keine Selbstbedienungsautomaten, sondern stets einen mehr oder weniger motivierten Kellner. Die Getränkeauswahl konnte man der herumliegenden Karte entnehmen, auch das nicht unbedingt hieß, dass auch alles verfügbar wäre. An einem Tag wollte ich gern einen Eistee bestellen, doch der Kellner teilte mir lustlos mit, dass er keinen Eistee hätte. Auf mein Fragen hin, warum er denn dann in der Karte stände und sogar auch ein Cocktail mit Eistee als Bestandteil gelistet war, sagte er nur wieder genervt, er hätte keinen Eistee. Naja, professionelles Auftreten und freundlicher Service ist für mich etwas anderes... Die anderen Mitarbeiter waren jedoch weitaus freundlicher und auf Eistee hab ich die Tage dann einfach verzichtet.

An der Poolbar, die weitaus größer war als die Bar in der Lobby, gab es mehrere Automaten zur Selbstbedienung mit Säften, Wasser und verschiedenem Kaffee. Daneben standen ab 10:00 Uhr morgens stets mehrere Kellner bereit, um andere Getränkewünsche, wie Cocktails (mit oder ohne Alkohol) oder Ähnliches zuzubereiten. Außerdem gab es einen täglich wechselnden Cocktail des Tages, den wir immer probiert haben. Mal war er sehr lecker, mal weniger unser Geschmack, aber man muss ja alles mal probieren oder? Wenn der Andrang abends besonders groß war, haben sich die Kellner etwas Besonderes überlegt. Etwa einen Meter vor der Bar stand eine Kellnerin mit einem extra Tisch, auf dem sie tablettweise vorbereitete Cocktails verteilte. So musste man als Gast nicht lange warten, wenn man einfach nur einen leckeren Cocktail wollte und nicht auf einen bestimmten bestand, denn man konnte sich direkt die jeweils angebotenen Cocktails mitnehmen, wodurch natürlich auch der Andrang an der Bar selbst minimiert wurde. Meiner Meinung nach eine sehr gute Idee!!
Direkt neben der Bar gab es eine Snackbar, an der es Pommes, Pizza und weiteres Fast Food gab. Da wir immer noch vom reichhaltigen Mittagessen satt waren, haben wir uns nur ein Mal ein Stück Pizza geholt, das war auf jeden Fall sehr schmackhaft.

Insgesamt waren wir mit dem F&B-Angebot sehr zufrieden. Sowohl das Essen als auch die Getränke waren immer sehr lecker, nur manche Feinheiten könnte man noch etwas verbessern, wie zum Beispiel Plastikbecher statt Gläser im Poolbereich, Aktualität der Getränkekarte (ohne Eistee), eine etwas liebevollere Dekoration des Restaurants und der Speisen.

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7 Animation
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Das Animationsteam bekommt von mir die volle Punktzahl!!! Alle Animationsmitarbeiter waren wirklich immer hoch motiviert und schienen viel Spaß an ihrer Arbeit zu haben. Mehrmals täglich wurde der Clubtanz am Pool vorgeführt, bei dem immer unzählige Gäste mittanzten. Außerdem liefen die Animateure ständig um den Pool, um weitere Gäste für ihre Aktivitäten zu gewinnen. Das Beste waren die kleinen Sketche zwischendurch, hier nur einer davon:
Wir fuhren morgens gegen 10 Uhr mit dem Fahrstuhl nach unten, um zum Pool zu gehen. Als sich der Fahrstuhl im Erdgeschoss öffnete, stand ein Animateur nur in Badehose bekleidet, vor den Fahrstuhleingang. Auf der anderen Seite von ihm hatte er einen Sichtschutz aufgestellt und tat so als würde er gerade duschen. Dazu hielt er eine kleine Gießkanne über seinen Kopf und begoss sich mit Wasser. Außerdem versuchte er sich nebenbei zu rasieren, denn sein Gesicht war auch noch voller Rasierschaum. Völlig überrascht von diesem unerwarteten Vorfall standen wir und zwei weitere Gäste erst einmal mit offenem Mund im Fahrstuhl bis wir dann in schallendem Gelächter ausbrachen. Der Animateur, der so tat, als würde er völlig unerwartet bei Duschen gestört werden, sprang auch erst einmal zur Seite... Als wir dann weiter in die Lobby gingen, sahen wir, wie er sich den nächsten Fahrstuhl suchte, der bald im Erdgeschoss ankommen würde, und sich mit seinem Sichtschutz davor stellte. Absolut einmalig!!! Aktionen wie diese gab es mehrfach, wodurch die Stimmung immer wieder noch weiter angeheizt wurde.

Auch die Abendshows waren, soweit wir sie gesehen haben, sehr unterhaltsam und die Animateure waren stets um Perfektion bemüht. Das konnte man auch daran sehen, dass sie jeden Nachmittag in ihren Pausen auf der Bühne die nächsten Shows durchgeprobt haben. Also volle Punktzahl für das Animationsteam des Iberostar Sunny Beach Resorts!!!

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8 Strand
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Der Strand war weniger als 100 Meter von Hotel entfernt, einfach durch einen kurzen Tunnel, über eine Straße und eine kleine Brücke, schon war man direkt an der Strandpromenade. Die Liegen am Strand waren jedoch nicht inklusive, sondern kosteten 7 Leva pro Schirm und pro Liege, sprich zu zweit zahlte man mit Schattenwunsch 21 Leva, umgerechnet etwa mehr als zehn Euro - pro Tag!! Deshalb haben wir uns doch lieber am Pool aufgehalten und sind nur für kurze Schwimmsessions zum Meer rübergelaufen und dann wieder zurück.

Ansonsten war der Strand aber sehr schön: Feiner Sandstrand, ab und zu mal ein paar kleine Muscheln, ausreichend Platz rund um die jeweiligen Schirme und Liegen, aber auch noch ausreichend Platz für Leute, die ohne Liege und Schirm am Strand liegen wollen, z.B. mit einer eigenen Strandmuschel. Obwohl wir in der absoluten Hauptsaison dort waren, gab es für alle ausreichend Platz am Strand. Als wir an einem Tag Richtung Süden nach Nessebar gelaufen sind - am Strand entlang - fanden wir wesentlich überfülltere Strandabschnitte als den direkt bei unserem Hotel. Abend sah man ab und zu mal einen Traktor über den Strand fahren, der für Sauberkeit und Ordnung sorgte. Also sehr lobenswert! Von der Qualität her gibt es also nichts zu meckern, nur der Preis ist doch ziemlich hoch, wenn man das mal auf den ganzen Urlaub hochrechnen würde. Aber es gab trotzdem ausreichend Urlauber, die diesen Preis bezahlten, denn der Großteil der Liegen war meist belegt.

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9 Shoppingmöglichkeiten
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Die Shoppingmöglichkeiten fingen direkt vor dem Hotel mit zahlreichen Shops an und zogen sich durch die gesamte Urlaubsregion Sonnenstrand. Man konnte wirklich eine Stunde lang geradeaus entlang der Strandpromenade laufen und war noch immer nicht am Ende der Promenade angekommen. Nebenzahlreichen Shops gab es vor allem haufenweise Bars, Restaurants und Fast Food Hütten. Aber es hat sich auch etwas verändert, seitdem ich 2004 meinen Urlaub am Sonnenstand verbracht hatte. Es gab plötzlich unzählige Casinos und Erotikshops, die es damals überhaupt nicht gab. Wir waren auch einmal in einem Casino drin gewesen, es war doch erstaunlich edel eingerichtet. Der Teppich hatte ein rotes Roulettetischmuster, vor der Tür stand eine Luxuslimousine und auch sonst war alles sehr pompös gestaltet. Unter den Shoppingmöglichkeiten darf man sich jedoch kein großes Einkaufszentrum vorstellen, sondern vielmehr unzählige kleine Wellblechhütten (manche Shops waren auch echte Häuser, aber viele waren einfach nur mal eben so "dahin gezimmert" worden). Auch ist es in Bulgarien kaum noch möglich, den Preis herunterzuhandeln, die meisten Verkäufer beharren wirklich hart auf den jeweiligen Preis und gehen nicht einmal einen Euro nach unten. Aber trotzdem kann man dort noch immer schöne Schnäppchen ergattern, zum Beispiel schöne Gürtel für umgerechnet unter drei Euro. Ansonsten gab es auch viel unnötigen Krimskrams zu kaufen und andere Bulgaren versuchten auf verschiedenste Art, Geld zu machen. Zum Beispiel standen jeden Abend verschiedene Personen mit bekleideten Äffchen, einem Krokodil oder einem Leguan bereit, um mit Photos Geld zu verdienen. Für mich absolute Tierquälerei!

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10 Check out und Abreise
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Nach einer Woche war unser Urlaub dann leider auch schon wieder vorbei. Der Check Out verlief völlig problemlos und schnell. Da unser Rückflug schon gegen elf Uhr morgens ging, wurden wir bereits kurz nach acht Uhr im Hotel abgeholt und sammelten dann noch ein paar weitere Urlauber aus weiteren Hotels ein.
Am Flughafen angekommen, wurden wir noch kurz über unseren check in Schalter informiert, den wir auch direkt fanden und innerhalb von 15 Minuten hatten wir bereits unsere Koffer aufgegeben. So schnell hab ich das schon lange nicht mehr erlebt. Die weitere Kontrolle verlief ebenfalls unkompliziert und dann mussten wir nur noch auf unseren Flug warten und der Urlaub war hiermit mal wieder vorbei. Wer jedoch gehofft hat, am Flughafen noch die letzten Levas gegen kleine Souvenirs loswerden zu können, den muss ich enttäuschen. Es gab nur einen kleinen Duty Free Shop, in den man aber nur mit Euros bezahlen konnte. Auch wir hatten noch paar wenige Levas übrig, die wir dann aber mit nach Hause genommen haben, denn in dem Duty Free Shop hat mich so gar nichts überzeugt.

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11 Bewertung
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Das Iberostar Sunny Beach Resort bekommt von mir 4 von 5 Sterne. Insgesamt waren wir mit unserem Urlaub sehr zufrieden, es gibt eben nur noch ein paar kleine Punkte, die noch verbessert werden können.

Aber zunächst noch einmal eine Zusammenfassung aller positiver Aspekte:
- Besonders begeistert waren wir vom Animationsteam, das es wirklich verstand, alle Gäste zu belustigen und zu animieren. Aus anderen Hotels kennt man es oft, dass die Animateure kurz um den Pool herumschleichen, in der Hoffnung, bloß nicht angesprochen zu werden, und dass sich niemand für die Spiele meldet. Hier waren die Animateure jeden Tag bemüht, möglichst viele Gäste für die jeweiligen Aktionen zu begeistern.
- Die Hotelanlage wirkte sehr gepflegt und man sah auch immer jemanden vom Housekeeping oder Gärtnerteam in der Anlage herumwerkeln.
- Die abends extra tablettweise vorbereiteten Cocktails ersparten längeres Anstehen an der Bar und ermöglichte das Durchprobieren diverser Cocktails, die meist auch sehr lecker waren.
- Das Essen in den Restaurants war sehr lecker, vor allem die täglich frischen Obstangebote sind sehr zu empfehlen.

Trotzdem gab es auch ein paar kleine Kritikpunkte:
- An der Poolbar sollte tagsüber besser darauf geachtet werden, dass keine Gläser für den Poolbereich herausgegeben werden, sondern stattdessen Plastikbecher, so wie es im Selbstbedienungsbereich schon der Fall ist. Denn es passiert doch viel zu schnell, dass mal ein Glas umkippt und zerbricht, und das ist in einem Bereich, wo viele Personen barfuß herumlaufen, sehr ungünstig!
- Die öffentlichen Toiletten sollten dringend erneuert werden, die passen leider nicht zum sonst sehr gepflegt wirkenden Hotel.
- Ein wenig mehr Liebe im Anrichten der Speisen wäre schön gewesen. Das Essen war zwar immer sehr lecker, doch es fehlten irgendwie kleine kreative Dekorationen, so wie ich es letztes Jahr in meinem Ägyptenurlaub erleben durfte. Da gab es zum Beispiel Schokoladendekorationen beim Dessert oder auch kleine Gemüseblümchen bei den Salaten. Diese fehlten im Iberostar Sunny Beach Resort komplett, es gab immer nur plattenweise Essen, das zwar immer sehr zeitnah wieder aufgefüllt wurde, aber mehr eben auch nicht.
- Ab und zu war das Servicepersonal im Restaurant etwas übermotiviert, sodass man doch stark auf sein Glas aufpassen musste, wenn man sich noch einmal etwas holen wollte. Normalerweise kenne ich es aus meinem eigenen Job in der Hotellerie so, dass Gläser immer erst abgeräumt werden, wenn der Gast den Tisch verlassen hat, aber dort wurde das Glas auch schon mal mit dem Teller des Hauptganges abgeräumt...
- eindeutig zu viele Liegen am Pool und jeweils zu nah beieinander!!!

FAZIT:
Das Iberostar Sunny Beach Resort bietet einen schönen Urlaub, der zwar nicht allzu günstig ist, aber wo man sich sehr wohlfühlen kann. Der Preis war vielleicht etwas überhöht, aber das Hotel war in der Woche als wir da waren auch fast ausgebucht, es schien also in Bulgarien auch Hauptferienzeit zu sein. Vielleicht ist es in der Nebensaison auch um einiges günstiger.

Ansonsten haben wir uns nur etwas über manche Gäste geärgert, die scheinbar überhaupt kein Benehmen hatten (siehe Abschnitt Restaurant), aber dafür kann das Hotel ja nichts.

So, ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig mit meinem Bericht weiterhelfen und danke Euch für's Lesen und Bewerten. Und denen, die auch in dieses Hotel fahren möchten, wünsche ich einen schönen Urlaub!!!
PS: Dieser Bericht wird auch auf einer anderen Seite erscheinen, wo auch Photos dabei sein werden, zur besseren Darstellung meiner Beschreibungen.

Fazit: es war ein schöner Urlaub!