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Neuester Testbericht: ... und diverse Möglichkeiten, sich mal eine Weile hinzusetzen. Das war vor allem am letzten Tag wichtig. Die Koffer konnte man in einem Koffe... mehr
Hotel Alcudia auf Mallorca
Hotel Alcudia

Name des Mitglieds: florian0502
Produkt:
Hotel Alcudia
Datum: 30.06.11, geändert am 15.12.11 (85 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: uns hat es gefallen
Nachteile: keine Luxus
In den Pfingstferien waren wir mit den Kindern eine Woche vom 15.06.11 bis 22.06.11 auf Mallorca. Gebucht haben wir 5 Wochen vorher das Hotel Alcudia, das in Puerto de Alcudia liegt. Bei der Verpflegung haben wir uns für All Inclusive entschieden, gegenüber Halbpension ergab das einen Mehrpreis von 40 Euro am Tag, und die sind bei 4 Personen schnell verbraucht: Mittagessen, Getränke, Eis usw. Bezahlt haben wir bei Neckermann pro Erwachsenem 603 Euro und pro Kind 369 Euro, also insgesamt 1.944 Euro für 7 Tage All Inclusive für 4 Personen mit Flügen ab München mit Condor.
Flug und Transfer
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Wir mussten 2 Stunden vorher am Flughagen sein, das war aber bei einem Flug nach 14 Uhr kein Problem. Nach 2 Stunden landeten wir auf Mallorca. Nach einem langen Spaziergang durch den kompletten Flughafen waren wir endlich am Kofferband und warteten auf unsere Koffer. Nachdem wir sie hatten, war auch unser Transferbus nach einer freundlichen Auskunft am Neckermann-Schalter schnell gefunden. Die Fahrt dauerte eine gute Stunde, es ging quer über die Insel in den Nordosten.
Das Hotel
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Das Hotel verfügt über 210 Zimmer, davon sind 16 Einzelzimmer. Im Innenhof gibt es einen Pool und ein Plantschbecken für Kleinkinder. Animation gibt es auch, Jean ist immer auf der Suche nach Leuten, die mitmachen bei Billardturnieren oder Wasserball. Auch für die Kinder ist da was dabei. Tischtennisschläger kann man an der Rezeption gegen Kaution ausleihen. Wer genaueres wissen und Bilder sehen will: http://www.eixhotels.com/de/alcudia/descripcion-al cudia.html .
Rezeption
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Im Hotel angekommen checkten wir zunächst an der Rezeption ein. Wir mussten unsere Ausweise abliefern, am nächsten Tag bekamen wir sie zurück. Das nächste waren die Armbänder für die All-Inclusive-Verpflegung: lila für Erwachsene, orange für die Kinder. Nachdem wir unseren Zimmerschlüssel und unseren Safeschlüssel (Safe für 16 Euro + 5 Euro Kaution für die Woche) erhalten hatten, sahen wir uns unser Zimmer 251 an. An der Rezeption konnte man auch seine Badehandtücher gegen eine Kaution von 10 Euro ausleihen. Man konnte sie so oft umtauschen wie man wollte. Wir mussten also keine Handtücher im Zimmer trocknen.
Zimmer 251
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Das Hotel Alcudia ist an allen 4 Seiten von Straßen umgeben. In der Mitte der Anlage ist der Pool. Zuerst dachte ich, ein Zimmer zum Pool wäre wohl nicht so toll, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Wir bekamen ein Zimmer im 1. Stock zu einer Seitenstraße, nicht zur Hauptstraße, aber es war doch ziemlich laut. Unsere Seitenstraße war aber noch besser als die Seitenstraße genau gegenüber, da kam wohl jede Nacht um 2 Uhr das Müllauto und machte richtig Lärm. Zur Hauptstraße hätte ich auch nicht wohnen wollen. Also: nach Möglichkeit ein Zimmer zum Pool nehmen. Das Zimmer hat Klimaanlage, die haben wir jede Nacht laufen lassen. Es zog dann aber etwas auf das Etagenbett, das für die Kinder ins Zimmer gestellt worden war. Für uns Erwachsene gab es ein Doppelbett, nur auf denen lagen Wolldecken, die Kinder hatten nur ein Laken. Am nächsten Tag haben wir uns dann noch eine Wolldecke geben lassen. Der Schrank war groß genug für 4 Personen. Außerdem gab es noch 2 Nachtschränkchen, einen Schreibtisch mit einem Fernseher (haben wir aber nicht benutzt) und 2 Stühle im Zimmer. Die Möbel sahen alle etwas abgewohnt aus, aber es ging schon. Das Bad hatte ein Fenster, es war ausgestattet mit Toilette, Waschbecken und Badewanne mit Duschvorhang. Auch das Bad hätte mal renoviert werden müssen. Einen kleinen Balkon gab es auch, allerdings nur mit zwei Stühlen, aber dafür mit einem ausklappbaren Wäscheständer mit 5 Schnüren. Für die Badeanzüge hat es gereicht. Alles in allem waren Zimmer und Bad schon in Ordnung, für das Geld in der Ferienzeit kann man wohl kaum ein Luxushotel erwarten. Um 18:30 Uhr hatten wir alles ausgepackt, dann sprangen wir noch schnell in den Pool.
Pool
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Der Pool lag sehr günstig für uns: 10 m gehen, 8 Stufen runter und nach 15 m in den Pool fallen. Um in den Pool zu kommen, musste man eine der 3 Leitern nutzen. Eine war ganz lose, die konnte man aus der Verankerung heben. Die habe ich nicht benutzt. Die anderen 2 waren in Ordnung. Auf der einen Seite war das Becken sehr seicht für Kinder, ab der Mitte ging es dann nach unten (gekennzeichnet mit einem Strich), bis auf 2,15 m Tiefe. Die Temperatur war sehr angenehm, nicht zu kalt. Für die Kurzen mit Windelhöschen gab es noch ein kleines Plantschbecken. Um den Pool waren die ganzen Liegen verteilt. Typisch deutsch: schon um 9 Uhr waren alle Liegen mit Handtüchern bedeckt. Natürlich noch ohne die dazugehörigen Personen. Das war zwar verboten, aber das Personal störte sich nicht an der Praxis. Wir haben uns nicht daran beteiligt, mir ist ein Stuhl mit Tisch im Schatten allemale lieber als ein Liegegrill in der Sonne. Ich werde niemals braun, nur rot und dann wieder blass. Die Tische und Stühle standen an den Hauswänden und vor der Bühne. Die wurde allerdings in unserer Woche nur einmal benutzt, bei einem Konzert am letzten Abend. Der Poolbereich wurde jede Nacht gereinigt, wenn aber mal was ausgeschüttet wurde, dann wurde das nicht gleich weggemacht.
Bar
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Direkt neben dem Pool konnte man das Haus durch die Bar betreten. Wir hatten ja All Inclusive gebucht, ich habe mir aber mal ein paar Preise aufgeschrieben:
- Hauswein rot/weiß/rose ¾ l 5,60 Euro
- Glas Wasser 1,50 Euro
- Glas Pepsi 1,50 Euro
- Franziskaner ½ l 3,55 Euro
- Spanisches Bier 2,00 Euro
- Cocktail ohne Alkohol 3,70 Euro
- Cocktail mit Alkohol 4,25 Euro
An der Bar konnte man von 10 bis 24 Uhr Getränke (auch Kaffee) und Snacks bekommen. Für die All-Inclusive-Gäste galten folgende Zeiten:
- Cocktails 19:00 bis 24:00
- Eis 12:00 bis 18:00
- Snacks 12:00 bis 18:00
- Getränke 10:00 bis 24:00
- Kuchen 15:30 bis 16:30 (haben wir nie genutzt, zu pappig)
Unter Snacks war zu verstehen: Pommes, Chicken Nuggets, Würstchen und Hamburger mit Brütchen und Salat. Die Snack Bar war aber nicht immer gut gefüllt, da mussste man abwarten, wann wieder was neues kam. Mein Sohn war regelmäßiger Gast an der Snack Bar, der fand die Chicken Nuggets voll gut. Ich habe eigentlich nur am letzten Tag da was gegessen, da wurden wir erst um 17:40 Uhr abgeholt. Eis gab es in Form von kleinen Bechern in 3 Sorten: Schoko/Vanille, Erdbeer/Vanille und Vanille. Abends gab es immer Unterhaltung: Konzerte, Zauberer usw. Vor allem die Kinder waren begeistert.
Restaurant
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Direkt neben der Bar ging es runter in das Restaurant. Dort gab es alle drei Mahlzeiten in Buffetform.
Zum Frühstück konnte man Eier mit Speck und gegrillten Tomaten essen. Das war ganz lecker, aber nicht für jeden Tag. Würstchen gab es auch. Ansonsten natürlich auch Toast zum Selbsttoasten oder Brötchen mit Butter, Marmelade, Nutellaverschnitt, Wurst oder Käse. Der Kaffee war nicht so toll, man hätte aber auch auf Tee umsteigen können. Säfte gab es auch: Apfel, Orange und Ananas. Süßes wie Croissants und anderes Gebäck standen auch auf dem Buffet, ebenso verschiedenes Obst und Müsli oder Cornflakes.
Zum Mittagessen versammelten sich dann nur die All-Inclusive-Gäste. Da gab es ein eingeschränkteres Angebot als am Abend. Zur Auswahl standen immer: Gemüse, ein Fleischgericht, ein Fischgericht, Pommes, Nudeln und verschiedene Salate. Es war nicht alles toll, aber man fand eigentlich immer was zum Essen. Ich muss allerdings dazusagen: wir sind nicht so furchtbar kritisch. Ich für meinen Teil bin glücklich, wenn ich nicht selber kochen muss. Eine Freundin von uns ist da etwas mäkeliger, ihr hätte es wahrscheinlich nicht so geschmeckt. Zum Nachtisch gab es jeden Mittag Eis zum Dekorieren mit Soßen und Streuseln, Obst und furchtbar süße Desserts und Kuchen. Letztere habe ich mir nach der ersten Probe verkniffen. Getränke konnte man sich selber zapfen: Pepsi, Wasser, Limo, spanisches Bier und Wein.
Zum Abendessen waren die Gäste in Schichten eingeteilt. Wir waren um 20:00 Uhr in der späteren Schicht. Das Angebot war wie am Mittag, nur gab es mehrere Fleischgerichte und zwei Theken zum Bedienen.
Uns hat es ganz gut geschmeckt. Das Essen war nicht überragend, aber es war immer etwas dabei für uns. Verhungern muss man nicht. Das Personal war immer sehr freundlich und die leeren Teller schnell wieder abgeräumt. Platz zum Sitzen gab es genug.
Aufenthaltsräume
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Es gibt zwei Fernsehräume und diverse Möglichkeiten, sich mal eine Weile hinzusetzen. Das war vor allem am letzten Tag wichtig. Die Koffer konnte man in einem Kofferraum bis zum Transfer abstellen.
Lage des Hotels
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Das Hotel Alcudia liegt etwa 150 m vom Strand entfernt. Dort ist auch gleich der Jachthafen. Einkaufen kann man dort sehr gut, es gibt jede Menge Läden. Abends ist am Hafen ein kleiner Markt, da haben wir auch einiges für die Kinder gekauft. Ein schöner Spielplatz ist ebenfalls vorhanden. Baden kann man dort natürlich auch. Nach Alcudia sind wir einmal mit dem Taxi gefahren. Da gibt es Festpreise, nach Alcudia kostet das Auto 4,50 Euro.
Wie hat es uns nun gefallen
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Es handelt sich hier um kein Luxushotel. Das war uns von Anfang an klar. Für unter 2.000 Euro für 4 Personen kann man das auch nicht erwarten. Uns hat es gut gefallen. Das Zimmer war in Ordnung, da hält man sich eh nicht lange auf. Der Pool war schön und das Essen war ok. Das Personal war ausnahmslos freundlich und hilfsbereit. Die Gäste waren je zur Hälfte aus Deutschland und England, andere Nationen kamen nur selten vor. Die Kinder waren vor allem im Vorschulalter, die wenigen Schulkinder kamen aus Bayern und Baden-Württemberg. Ich denke also, dass man das Hotel durchaus empfehlen kann. Kein Luxus, dafür auch nicht so teuer.
Fazit: empfehlenswert

