Hotel Mövenpick (El Gouna)
Mövenpick  El Gouna kontrovers - Hotel Mövenpick (El Gouna) Hotels international

Neuester Testbericht: ... war sehr schön, vom Balkon aus hatten wir einen schönen Blick auf des Rote Meer. Doch wir haben den Balkon fast nicht genußt, was eigent... mehr

Mövenpick El Gouna kontrovers
Hotel Mövenpick (El Gouna)

redwoodcastle

Name des Mitglieds: redwoodcastle

Produkt:

Hotel Mövenpick (El Gouna)

Datum: 07.07.02, geändert am 27.10.04 (648 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Lage, Garten

Nachteile: Zimmer

Während unserer ersten Reise (Jahreswechsel 2000/2001) nach El Gouna haben wir uns das Mövenpick angeschaut und waren absolut begeistert. Neben der hervorragenden Lage (einerseits zentrumsnah: 10 min. zu Fuß zum Supermarkt ins Dorf; andererseits direkt am Meer) hat uns vor allem die Gesamtanlage sehr gefallen.
Die Gartenanlage ist wunderschön angelegt, mit verschlungenen Pfaden und üppig blühenden Sträuchern und Palmen; die Anlage selbst aufgeteilt in einzelne Areale, so dass die einzelnen "Viertel" trotz der gewaltigen Größe der Gesamtanlage einen fast intimen Eindruck hinterlassen.
Auch das A-La-Carte-Restaurant hat uns damals sehr gut gefallen. Es liegt sehr stimmungsvoll am Meer und hatte eine hervorragende Küche.
Zumindest unser Eindruck vom Restaurant wurde allerdings bei unserer letzten Reise (Juli 2002, siehe Sheraton Miramar-Bericht) nicht bestätigt. Stimmungsvoll ja, hervorragende Küche nein. Die Preise waren, wie schon damals, recht hoch, aber das Essen wurde dem nicht ganz gerecht.
Leider ist es uns nicht gelungen, dem neuen thailändischen Restaurant einen Besuch abzustatten. Tagsüber als Teil des Pool-Restaurants bietet es abends thailändische Küche, von thailändischen Köchinnen zubereitet.
Eine ganz wichtige Anmerkung zum Mövenpick zum Schluss. Dieses Mal haben wir uns ein Zimmer zeigen lassen und wir waren entsetzt. Die Zimmer des Miramar, in dem wir zu der Zeit wohnten, haben eine sehr wohnliche Atmosphäre und sind mit viel Holz sehr gemütlich und komfortabel ausgestattet.
Die Zimmer des Mövenpick boten nichts davon. Ein Bett, ein Metalltisch mit einem Fernseher, ein Sessel, der gleichzeitig als Bett für ein Kind dient, zwei Stühle ein Tisch und absolut gar keine Atmosphäre, nichts zum Wohlfühlen. Auf dem Balkon standen keine Liegestühle wie im Miramar, sondern weiße Plastikstühle, wie man sie bei Obi für 3.95 kaufen kann; ganz abgesehen davon, dass die Balkone zu allen Seiten hin offen sind und schon von daher wen
ig Privatsphäre, wenig Gemütlichkeit vermitteln.
So wie wir das Essen im Miramar als 4-Sterne-Standard bezeichnet haben, muss man die Zimmer im Mövenpick wohl zur gleichen Kategorie zuordnen (mit viel good will).

Für uns stellt das Mövenpick nun keine ernsthafte Alternative mehr da (dem Essen kann man ausweichen, dem Zimmer nicht), zumal das Mövenpick ungerechtfertigterweise auch noch teurer ist als das Miramar.

Fazit: