Hotel El Fuerte (Costa Del Sol)
Hotel El Fuerte (Costa Del Sol) - Hotel El Fuerte (Costa Del Sol) Hotels international

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Hotel El Fuerte (Costa Del Sol)
Hotel El Fuerte (Costa Del Sol)

ute343

Name des Mitglieds: ute343

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Hotel El Fuerte (Costa Del Sol)

Datum: 10.04.09, geändert am 23.08.10 (117 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Zentral gelegen, kurzer Weg zum Ortskern

Nachteile: aus unserer Sicht keine

Wir hatten eine Busrundreise von einer Woche Dauer durch Andalusien gebucht und dabei Cadiz, Cordoba, Granada, Ronda und Sevilla besucht. Natürlich nicht ohne einen Sherry-Erzeuger (Williams & Humbert, Erzeuger von Sherry Dry Sack und Brandy Gran Duque de Alba) in Jerez de la Frontera besucht und den Proben ausgiebig zugesprochen zu haben. Nach der anstrengenden Rundfahrt, bei der jeder Tag ausgefüllt war bis zum letzten, hatten wir uns vorgenommen, noch eine Woche in ruhiger Gangart dranzuhängen.

Als Standort hatten wir dafür Marbella gewählt, da mein Mann den Ort bereits von einem früheren geschäftlichen Aufenthalt kannte. Schon bei der Buchung im heimischen Reisebüro hatten wir Glück und fanden Beratung durch eine Mitarbeiterin, die sich in der Gegend sehr gut auskannte. Sie empfahl uns das zentral in Marbella gelegene

Hotel El Fuerte

Wir waren zunächst etwas skeptisch. Nicht nur wegen der Lage, sondern auch wegen der hinter dem Hotel vorbei führenden Hauptstraße. Die Skepsis war aber bereits nach dem ersten Tag verflogen und wir verlebten eine wunderschöne Woche, da auch das Wetter entsprechend mitspielte und uns angenehme Temperaturen bei viel Sonne bescherte.

Das Hotel hat 4 Sterne
Adresse: Avenida El Fuerte, S/N Marbella, 29600 Costa del Sol

Lage:
Zentral in der Altstadt gelegen, mit direktem Zugang zum Sandstrand durch einen kleinen Tunnel unter der Strandpromenade hindurch. Zum Stadtzentrum, der Altstadt und den wichtigsten Geschäften einschließlich Apotheke und Drogerie sind es nur wenige hundert Meter. Die Verkehrsgeräusche der Hauptstraße werden durch eine hinter dem Hotel gelegene Gebäudereihe erheblich gemindert. Außerdem liegen alle Zimmer zur Seeseite hin.

Rezeption:
Das Empfangspersonal ist sehr freundlich und zuvorkommend. Wer der spanischen Sprache nicht ausreichend mächtig ist: Während unseres Aufenthalts war immer jemand erreichbar, der ausreichend deutsch, aber zumindest englisch sprach, um alle anstehenden Probleme beim Ein- und Auschecken zu lösen.

Zimmer:
Das Hotel verfügt über 263 Zimmer, die mit Telefon, Klimaanlage, Satellitenfernsehen (LCD-TV), Radio, Internetanschluss (besondere Gebühr), Minibar, Teekocher und Tresor ausgestattet sind.
Alle Zimmer haben Meerblick, zum Teil direkt, zum Teil seitlich über einen schräg angeordneten Balkon. Die Betten sind mit Daunen- und Tagesdecken versehen, nach Wunsch kann man verschiedene Kopfkissen erhalten.
Die Bäder sind relativ groß mit Badewanne und Dusche und mit Haartrocknern ausgestattet.

Restauration:
Das Restaurant El Olivo mit Außenterrasse weist 226 Plätze auf und ist in der Zeit von 7.30 bis 10.30 (Frühstück) und von 19.30 bis 22.00 Uhr (Abendessen) geöffnet.
Es existiert auch ein kleiner Speisesaal, mit Coffee-Shop bezeichnet, in dem man außerhalb der Restaurant-Öffnungszeiten in der Zeit von 10.00 bis 24.00 Uhr Kleinigkeiten zu sich nehmen kann. Beide Restaurants sind im klassischen Spanischen Stil eingerichtet.
Innerhalb des Hotels und im Terrassenbereich wird das Angebot durch zwei Bars, die Lounge-Bar (geöffnet von 10.30 bis 20.00 Uhr) und die Bar Noble (geöffnet von 10.00 bis 02.00 Uhr) ergänzt.

Zimmerservice wird ab 10.30 Uhr angeboten und zwar mit Speisen bis 24.00 Uhr, mit Getränken bis 02.00 Uhr.

Ein absolutes Highlight ist das Beach Club Restaurant und Grill, das man durch den bereits erwähnten kleinen Tunnel am Sandstrand erreichen kann. Spezialität sind hier alle Sorten Fisch nach Tagesangebot und Reisgerichte.

Außenanlagen:
Das Hotel weist zwei Pools auf, davon einer beheizt und im Winterhalbjahr überdacht. Liegen stehen reichlich kostenlos zur Verfügung. Die Liegewiese ist mit sattgrünem Rasen bestanden und sehr weitläufig. Niemand kommt dem anderen ins Gehege, wenn er nicht möchte. Der zentrale Pool liegt in der prallen Sonne, während die Liegewiese von großen Palmen reichlich mit Schatten versehen ist. Es ist also für jeden das Richtige im Angebot.

Verpflegung:
Wir hatten nur Zimmer mit Frühstück gebucht. Daher können wir leider nicht die Qualität der Halbpension oder des Abendessens beurteilen. Nach Aussage von anderen Gästen war es aber durchaus genießbar.

Beim Frühstück, das als Buffet angeboten wird, sollte man die Zeit, zu der ALLE gehen, meiden. Wir hatten schnell herausgefunden, dass sich zehn Minuten vor oder nach der Peaktime sehr ruhig und angenehm speisen lässt. Das bereitstehende Speisen- und Getränkeangebot ist noch relativ reichlich vorhanden oder bereits wieder aufgefüllt. Das Gesamtangebot entspricht hohem internationalem Standard mit Obst, Cerealien, Milch, Joghurt, Quark und vielem anderen auf der gesunden; Eier, Wurst, Schinken und Käse auf der mehr herzhaften Seite. Alle Arten von Getränken sowohl im Warmbereich (Kaffee, Tee, Schokolade) und der kalten Ecke (Sekt, Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure, kalte Milch) waren reichlich vorhanden.

Etwas störend war der Eifer des zahlreichen Bedienungspersonals. Man sollte als Paar möglichst nie gleichzeitig den Tisch verlassen, um zum Beispiel Nachschub zu holen. Wenn man zurück kommt, ist der Teller mit dem halben Brötchen oder die halbleere Tasse verschwunden und es prangt ein neues Gedeck vor einem.
Sollte man dann erneut aufstehen, da man das Frühstück noch nicht beendet hat kann es passieren, dass inzwischen ein neuer Gast von dem frisch eingedeckten Platz Besitz ergriffen hat, was wir auch gelegentlich beobachteten.

Unser Abendessen nahmen wir grundsätzlich außer Haus ein. Wenn man das Hotelgelände durch den Hinterausgang verlässt, ohne durch den erwähnten Tunnel zum Beach-Club zu gehen, betritt man unmittelbar die Strandpromenade.
In westlicher Richtung erreicht man schon nach weniger als 100 Metern das erste Restaurant. Ihm folgen zwei Dutzend der verschiedensten Preisklassen mit spanischer, indischer oder italienischer Küche. Wer sich ganz wie zu Hause fühlen will, findet auch die urdeutsche Verpflegung vom Schnitzel bis zur Schweinshaxe. Selbstverständlich ist Fisch und Paella fast überall im Angebot. Die Qualität lässt eigentlich nichts zu wünschen übrig - vielleicht macht das die reichliche Konkurrenz - wir haben jedenfalls nirgends einen Reinfall erlebt.

Wer es etwas einfacher haben möchte, muss etwa 500 Meter nach Westen gehen. Dort beginnt der Fischerhafen. Entlang der Hafenfront befinden sich relativ einfache Imbisslokale und Kneipen (auch hier viel Fisch), alle mit Außenbestuhlung, in denen man für wenig Geld Pommes, Hamburger, Fisch und kalte Getränke einschließlich Bier und Wein erstehen kann.

Ein Geheimtipp ist der Marktplatz in der Altstadt von Marbella. Fast die gesamte Fläche des Platzes ist mit Tischen und Stühlen besetzt, die zu verschiedenen Lokalen gehören. Man braucht nur von Speisekarte zu Speisekarte zu gehen um herauszufinden, auf was man an diesem Abend gerade Appetit hat.

Umgebung:
Normalerweise benötigt man zwei Tage, um den Ort und die unmittelbare Umgebung zu erkunden. Wer sich dann nicht ausschließlich auf das Pool- und Strandleben konzentrieren will, dem bieten sich weitere Möglichkeiten.

Wenigstens einmal sollte man den ehemaligen Fischerhafen Puerto Banús aufgesucht haben. Er liegt etwa fünf bis sechs Kilometer westlich von Marbella und wird seit langem schon als Sporthafen genutzt. Wer gut zu Fuß ist, kann ihn in einer guten Stunde über den Strandweg erreichen. Der Ort hat zwar nicht mehr ganz die Bedeutung früherer Zeiten für die Reichen und Schönen, aber ein wenig kann man immer noch am Wohlstand von Gunilla von Bismarck und anderen schnuppern, wenn man sich auf der Terrasse der Hafenpromenade niederlässt, sich einen der gigantischen Eisbecher einverleibt und die Rolls Royces fast lautlos, die Ferraris und Maseratis mit verhaltenem Grollen nun schon zum fünften Mal an sich vorüber gleiten lässt.

Blickt man in Richtung Meer über die Marina, versperren arabische Yachten mit den Dimensionen eines Kreuzfahrtschiffs den Blick aufs Wasser. Einen kleinen Spaziergang durch den eigentlichen Ortskern mit den niedrigen, blumengeschmückten Häuschen sollte man aber auch nicht vergessen.

Wer Land und Leute ein wenig kennen lernen will, nimmt sich am besten für einige Tage einen Leihwagen. Aber Vorsicht! In der Nähe des Hotels gibt es nur wenig Parkmöglichkeiten und die Hotelgarage oder der bewachte Parkplatz kosten pro Tag Euro 10. Man kann aber auch Busausflüge an der Rezeption buchen zum Naturpark Sierra de Grazalema oder der Sierra de las Nieves mit ihren weißen Dörfern. Vor Ort sind dann auch Ausritte per Pferd möglich. Vielleicht will man sich aber auch nur entlang der Küste, zum Beispiel nach Malaga, bewegen.

Unser Fazit: Wir waren nicht zum letzten Mal in Marbella!

Fazit: unbedingt empfehlenswert