Hotel Club (Rixos)
Unser 5 Sterne Rixos in Alamaty, Kasachstan ! - Hotel Club (Rixos) Hotels international

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Unser 5 Sterne Rixos in Alamaty, Kasachstan !
Hotel Club (Rixos)

celles

Name des Mitglieds: celles

Produkt:

Hotel Club (Rixos)

Datum: 20.05.16

Bewertung:

Vorteile: sehr schönes Hotel

Nachteile: nichts

Grüß Gott aus Wien !

Mitte Mai 2016 waren wir im 5 Sterne Hotel Rixos im Zentrum der ehemaligen Hauptstadts Kasachstan Almaty (Alma-Ata). Ich habe das Hotel über Booking bestellt und es war eine nicht refundierbare Rate. Das Hotel hat (leider) bald abgebucht, denn der Kurs war im August 2015 mit /259 im Vergleich jetzt /370 wesentlich schlechter und ich hätte jetzt für die 51.050 Tenge nur 125 Euro statt damals 190 Euro bezahlt. Das schmerzte schon.


ANFAHRT

Der Flughafen liegt 18 km weit weg und ging es noch sehr leicht, in Astana öffentlich mit einem Bus zu fahren, war es hier schier unmöglich. Der Bus wäre außerhalb des Gates gestanden, ohne Richtungsangabe und auch in sehr desolatem Zustand und wir hätten umsteigen müssen und auch zu Fuß gehen. Auch die neue U-Bahn ist hier wertlos und auch 1 km vom Hotel weg.

Wir haben daher mit dem Hotel einen Transfer im Toyota des Hotels ausgemacht und dies kostete pro Strecke 15 USD und ergab eine Fahrtzeit von 20-25 Minuten. Der Fahrer war pünktlich am Inlandsflughafen und hat uns freundlich begrüßt und bekam auch ein Trinkgeld von uns.

Beim Eintreffen ging die Wache mit einem Spiegel die Bodenplatte ab und beim Eingang gab es einen Piepser und einen Durchgang wie am Flughafen, aber dies kannte ich schon von Indien her.
Der Vorbau war ausreichend groß für 3 Autos darunter und auch der goldene Schriftzug mit RIXOS wies schon auf Luxus hin. In der Nacht schien das ganze Hotel nur so zu strahlen, denn in der Stadt selbst mangelte es stark an Beleuchtung.


LAGE

Das Hotel mit den 5 Vorderfrontstöcken über dem hohen Eingangsportal und dem Garten, meist Beton für die Autos, machte einen rosanen Eindruck mit weißen Elementen dazwischen. Insgesamt hat das Rixos, eine türkische Hotelkette, 237 Zimmer und auch meistens Zimmer mit schmalem, französischem Balkon, aber auch in paar andere mit echten Balkonen. Von unserem Zimmer aus im 5.Stock konnten mir den Tien Shan ganz gut sehen.

Das Hotel liegt im nicht definierbarem Zentrum von Almaty. Die sehr schöne Nikolaus-Kathedrale lag angeblich nur 1 km weg, wir gingen aber 35 Minuten dorthin. Die Straßen sind voller Bäume wilden Wuchses, sehr breit und schlecht beschriftet. Die Oper lag in 10 Minuten Gehweite, Supermärkte zwischen 5 bis 10 Minuten, der KFC in 20 Minuten und die U-Bahn 10 Minuten. Große Highlights hat die post-sowjetische Stadt nicht zu bieten und man muss sich dessen bewusst sein. Dafür ist die Lage vom Tien Shan umgeben schon sehr nett und die Seilbahn am Berg Köktöbe wäre 5 km entfernt gewesen.


LOBBY

Der 2.200 m² große Wellnessbereich des Rixos umfasst einen Fitnessraum, eine Sauna, ein Türkisches Bad, Innengärten sowie 7 Massagezimmer. Dorthin kann man durch die Lobby aus fahren, aber wir haben dies nicht genutzt.

Die Lobby hatten wir beim Einchecken ausführlich kennengelernt, weil wir auch noch wegen des Transfers nutzten mussten und auch 7 Stunden dort auf den zum Flughafen warten durften und dies bei ganz gutem WLAN, das in der Lobby und auch im Zimmer das Gleich war und auch ungeschützt ohne jegliches Passwort oder offensichtliche Limit.

Die Lobby erinnerte mich an ein Embassy Suites, d.h. es gibt die Gänge als quadratisch verlaufende Gänge um das Atrium herum. Das Atrium selbst ist auch quadratisch und man sieht von ihm aus nach oben und sieht immer weiß, weil die Balkongänge so gefärbt sind. Die Decke bildet ein unterteiltes Glasdach, das hoffentlich aus hält und auch viel Licht spendet.

Am Rand der Lobby gibt es edle Juweliere, Antiquariat, die Brasserie, die große Raucherlounge und eine französische Pastisserie, in der die Kuchen und Torten umgerechnet 5 bis 6 Euro kosteten, sodass wir diese auch nicht kaufen wollten. Es sah auch alles sehr ordentlich aus.

Neben der Rezeption war eine Wechselstube mit etwas schlechteren Kursen als draußen, aber die Dame sprach kein Englisch und verstand nicht die Frage, ob es Kommission gab oder nicht.

Das Business Center ist von 8 bis 24 Uhr geöffnet und gratis für Hotelgäste. Dort gibt es 3 PCs an Flatscreens mit edlen Bürsosesseln zum Drehen. Außer den Gratisdruck für Boardingpässe, wurden 30 Cent pro Seite verrechnet. Auch kann man dort Briefmarken kaufen und kaum ansehnliche Postkarten, aber dafür gab es fast nirgends welche zu kaufen.

An der Guest Relation Theke konnte man Buchungen machen oder sich einfach nach der Umgebung erkundigen. Wir machten dort alles aus, was wir brauchten.


BARLOBBY

Die Bar Lobby ist eine auf Holzbrettern mit sehr viel Grünpflanzen und Glastischen als auch großes Sofas zum Ausruhen. Dies haben wir auch 7 Stunden getestet. Man muss aber nichts bestellen. Die livrierten Kellner kommen aber immer zum Tisch.

Am Rande stehen Tische und Sessel in schwarz mit roter Polsterung unter Grünzeugs. Die Sessel tun mit der Zeit in den Rücken drücken.

Dieser Teil der Lobby war von einer Art Pergola überspannt. Dies sollte sicher auch ein schönes Feeling versprühen.


ZIMMER

Das Zimmer befand sich im 5.Stock zwischen zwei Doppelliften und man konnte beide nehmen. Die dunkelbraune Zimmertüre war sehr schön und massiv und man musste die Zimmerkarte auf das schwarze Schloss halten, damit die Türe aufging.


Vorraum

Die Kästen waren rechts nach dem Hineingehen, leider nur mit 3 Kleiderhänger, aber dafür mit weißen Hauspatschen und einem Safe mit Zahnlenkombi. Die Minibar folgte und in einem Korb gab es auch noch einiges an Alk und ein Pringles. Der lange Spiegel war sehr praktisch und der hellbraune Boden passte auch.


Badezimmer

Das Bad war sehr nobel gestaltet. Es hatte einen hellbraunen, fast sandenen Grundton. In der Mitte gab es einen sehr großen Spiegel mit braunem Holzrahmen und einem Kosmetik-Vergrößerungsspiegel rechts, mit leider schon kaputter Beleuchtung. Der Waschtisch und die Hinterwand waren auch sandfarben und das weiße Waschbecken war recht hoch und wie eine Schüssel aufgesetzt. Der Wasserhahn war von Grohe und hatte zwei nostalgische Drehhähne. Der Valera Fön hing links an der Wand und hatte eine Cool und eine lasche Warmstufe. Vorne hingen beidseits die Handtücher und rechts außen gab es exlusive Artikel aus der Türkei für Rixos wie Duschhabe, Wattestäbchen, Duschgels, Shampoos und Conditioner.

Die Wanne rechts war mehr das Highlight mit dem braunen Rahmen und dem weißen Inneren. In dieser gab es diverse Düsen und diese konnte man gut adjustieren und dies schaffte ich nicht. Ich konnte dafür mit dem flexiblem Schlauch kam ich sehr gut zurecht. Hinten gab es noch eine schräge Griffhalterung und die Rückwand weiß-ocker geziegelt gefiel mir sehr gut und alles sah sehr neu aus und war komplett sauber.

Das Bad hatte eine schwere Schiebetüre aus dunkelbraunem Holz, aber diese war nicht die einzige zum Schieben. Links befanden sich der Thron mit einer langen Silberdüse für die Hygiene und wenn man Ruhe haben wollte, musste man die Plexiglastüre zuschieben und so wurde die Dusche ganz offen und vice versa. Nicht sehr praktisch und verständlich, wenn zwei Leute beide Einrichtungen auf einmal benützen möchten.
Die Dische war groß gekachelt mit sandfarbenen Fliesen und in der Mitte gab es ein arabisches Flechtmuster auf dem man duschte. Dazu hatte man links einen langen Seifenhalter mit Gitter und in der Mitte die niedrig montierte Duschhaltestangen, sodass ich beim Haarwaschen keine freien Hände hatte, aber das Design war echt cool.


Wohnraum

Dort empfing uns gleich die kühle Klimaanlage und die schaltete ich gleich ab. Der Teppich hatte eine hellgraue Farbe mit Wabenmuster und dies sah echt gut aus. Die Betten standen gleich links stark an der Wand und so konnte man viel Platz für anderes sparen.

Die Betten standen eng aneinander, aber nicht ganz zusammen und waren breit genug, dass man sich darin nicht schlecht fühlte und ich schlief sehr gut.

Die Betten hatten einen türkisen Rückteil mit brauner Holzumrahmung. Das Bett bekam zwei große Pölster übereinander und hatte einen weißen Überwurf mit bunter, türkisrandiger Bordüre.
Die beiden dunkelbraunen Nachtkästchen hatten Stehlampen mit weißem Schirm und darunter jeweils 2 x 2 Wasserflaschen und dies umsonst.

Beim französischen Balkon konnte man gut hinausgucken und auch ein bisschen die Umgebung genießen. Der Genuss war der Tien-Shan hinten, der Flop die hässlichen Sowjetsbauten davor.
Ein Trost war auch der große, braune Holzschreibtisch mit der kleinen Tischlampe und den zwei Eurosteckers daneben in der Wand. Auch der Papierkorb kam dort gut zu tragen. Sitzen auf dem dunkelbraunen Holzstuhl mit türkiser Polsterung war auch gut.

Ich habe dort auch die Liste der Minibar und des Zimmerservices studiert und Spaghetti waren um die 10 Euro herum zu haben.

Der Philips Flatscreen hing gelegen an der Wand unterhalb zweier weißschirmigen Wandleuchten. Der TV hatte auch viele TV Programme darunter auch DW-TV und ZDF, was wir auch guckten. Der Empfang fiel nur beim schweren Gewitter aus. WLAN ging auch sehr gut, aber es war nicht ganz stabil. Unter dem TV gab es noch einen praktischen Dressingtable, wo wir unsere Kameras usw. ablegten und rechts gab es auch noch eine Kofferablage aus dunklem Holz.

Das Zimmer hat mir sehr gut gefallen und es war auch sehr ruhig. Ich habe den Lärm von der Straße nicht gehört, sondern nur den einer streitenden Nachbarin.


BRASSERIE

Die Brasserie stand uns zum Frühstücken offen, weil das Zimmer mit Frühstück war. Der Raum war sehr fein gestaltet mit hohen Wänden und vielen Lustern. Am Eingang wurde man schon livriert empfangen und der Tee und Kaffee konnte gebracht werden, wir nahmen ihn aber selber auch schon, weil dies schneller ging.

Das Frühstück sah sehr groß aus und ich habe leider gleich mal Kartoffel jeglicher Art vermisst, dafür gab es Speck, der sehr gut war, diverse warme Würste, die ich aber nicht kostete und auch Rührei. Beim Koch konnte man sich auch Spiegelei und Omeletten als auch Egg Benedict machen lassen können. Letzteres habe ich auch mal wieder versucht, aber der Koch nahm zwei Anläufe mit der Härte des Eis und nahm als Unterlage einfach eine Baguetteschnitte, also weder wahnsinnig schmackhaft, noch richtig. Insgesamt waren sie aber mit der Sauce ziemlich gut geworden.

Ich habe sonst auch von der kasachischen Ecke gekostet. Etwas sah aus wie runde Krapfen, war aber nur fetter und schmeckt nach nichts und das andere war Cha-Cha, etwas süßes, wie zusammengeklebter, heller Müsliriegel, der auch nur klebrig und sonst nichts war. Die Samsa mit Fleisch habe ich gelassen und auch alles andere an Fleisch.

Insgesamt habe ich mir noch 3 kleine Schokodonuts, eine Topfenschnecke, 2 Sesamringe und Hummus gegönnt. Der Hummus schmeckte aber nicht so gut wie in Sri Lanka, sondern viel fader und dies galt eigentlich für alles und ganz streng gesagt, es war mehr Schein als Sein und ich habe schon viel bessere Frühstück gehabt.


FAZIT

Das Hotel mag das Beste von Almaty sein und wenn man die sowjetischen Hotels von außen sieht, kommt einem gleich der Schauder. Dort würde ich nicht mehr hineinwollen. Die Bedienung war sehr freundlich und auch hatte man laufend versucht, zu helfen.

Das Zimmer war ganz klasse und das Frühstück in Ordnung und die 5 Sterne stimmen schon und auch der derzeitige Preis dank Wechselkurs.

Danke fürs Lesen

Celles

Fazit: s.o.

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