Hotel Cite Universitaire (Paris)
DIE ALTERNATIVE IM SOMMER - Hotel Cite Universitaire (Paris) Hotels international

DIE ALTERNATIVE IM SOMMER
Hotel Cite Universitaire (Paris)

clubby

Name des Mitglieds: clubby

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Hotel Cite Universitaire (Paris)

Datum: 15.11.01, geändert am 15.11.01 (101 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: insgesamt sehr günstig, schöne Anlagen, schöne Atmosphäre, gute RER-Anbindung, Metro in der Nähe

Nachteile: Qualität der Zimmer & der Preise schwanken, zum Teil der einfach ausgestattet, liegt etwas außerhalb, kein tolles "Nachtleben" in der Umgebung

Wer während der Sommermonate Juli bis September einen Parisaufenthalt plant und seine Reisekasse weitgehend schonen will, der hat neben den Jugendherbergen oder Hostels noch eine weitere Möglichkeit, die Studentenwohnheime der Stadt. Private, wie staatliche Wohnheime vermieten in dieser Zeit ihre Zimmer zu recht annehmbaren Preisen.

Eine der wohl günstigsten Möglichkeiten bietet hierbei das Cité Universitaire. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluß internationaler Wohnheime am südlichen Stadtrand von Paris. Dieses “Wohnheim”-Dorf versammelt eine ganze Anzahl an Wohnheimen von internationalen, gemeinnützigen Trägern. Das “deutsche” Haus ist hierbei z.B. das “Heinrich-Heine-Haus”.

Ich habe diese Möglichkeit genutzt, als ich im Sommer 2001 einen Sprachkurs in Paris besucht habe. Hierbei hat die Sprachschule France Langue (die ich an dieser Stelle ausdrücklich nicht weiterempfehlen möchte) die Unterkunft organisiert und ich bin nicht in das Heinrich-Heine Haus gekommen, welches als einer der besten im Cité sein soll, sondern in die “Fondation Hélénique”, dem griechischen Haus.

Man kann allerdings auch auf eigene Faust ein Zimmer buchen.
Hierzu sollte man sich an folgende Adresse wenden:

Service des Admissions
Cité internationale
19, boulevard Jourdan
75690 Paris cedex 14
Tél.: 00 33 (0)1 44 16 64 45
Fax. 00 33 (0)1 44 16 64 03
E-mail : admissions@ciup.fr

Die Qualität der Zimmer schwanken ebenso wie die Qualität der Wohnheime selber. In was für einem Zustand welches Heim ist, hängt ganz von der Solvenz der jeweiligen Träger beziehungsweise von der Unterstützung der jeweiligen Länder ab.

Am Beispiel der Fondation Hélénique hatte ich ein etwa 10-13 m2 großes Zimmer mit einem Doppelbett. Das Zimmer war sehr einfach ausgestattet und da es schon September war und die Heizung noch nicht angestellt hat auch ziemlich kühl. Auf dem Zimmer hat ma
n neben einer sehr einfachen Eindricktung (Bett, Schrank, Schreibtisch, Stuhl und Regal) sogar einen kleinen Kühlschrank, Telefon und eine Waschniesche mit Bidet.
Im Wohnheim selber gibt es die Möglichkeit zu kochen, einen Waschsaal, Duschen und WC auf dem Gang, eine kleine Bibliothek mit einen einzigen Internet-PC und einem Kopierer, einen Aufenthaltssaal mit einem Fernseher und einem Klavier, einigen Getränke- und Süßigkeitsautomaten.
Außerdem gibt es in einem Abstand, der mit nicht ganz klar ist, eine Putzfrau, die durch die Zimmer “fegt”.

Das ganze hat mich ca. 125,- FRF die Nacht gekostet. Das entsprich ca. 37,27 DM oder ca. 19,06 €.

Insgesamt hört sich das ganz gut an, aber wie gesagt, der Zustand war in der Fondation Hélénique nicht besonders gut und die Ausstattung war vom Niveau so einfach wie möglich gehalten.

Die Preisspanne der Einzelhimmer liegt bei 100 bis 200 FRF. Das enspricht etwa 29,82-59,63 DM oder 15,24-30,49 €. Die Doppelzimmer kosten pro Persion 80 bis 150 FRF. Das entspricht 23,85-44,72 DM oder 12,20-22,87 €.
(In der Fondation Hélénique waren die Einzelzimmer übrigens identisch von der Größe zu den Doppelzimmern, nur daß in den Einzelzimmern die Betten höchstens 90 cm breit sind).

In dem Studentendorf gibt es die Möglichkeit, die großzügigen Sportanlagen, sowie z.B. die Mensa bzw. die Cafeteria zu nutzen. In der Mensa kostet ein Gericht ca. 15,- FRF (4,47DM/2,29€), was ein recht günstiges Angebot ist.

Was man beachten sollte:
Das Studentendorf liegt relativ weit außerhalb. Es ist sehr gut mit der RER “B” zu erreichen (der Flughafen-RER-Zug, die die Charles-de-Gaule und Orly verbindet) oder über die Endstelle der Metro 4. Da das Cité allerdings vom Arreal ziemlich großflächig ist, sollte man sich ruhig informieren, welche der beiden Stationen “günstiger” ist, bevor man mit dem Gepäck einmal quer über das Gelände marschieren
muß. Mit Parkmöglichkeiten kann man wohl nur “außerhalb” parken, ist also nicht so ideal.
Man benötigt ca. 30-40 Minuten in die City und zum Weggehen eignet sich die Gegend des Cités nicht gerade.
Um wirklich zufrieden zu sein, darf man keine großen Erwartungen haben, immerhin weiß man nie, in was für einem Zimmer man landet. Dann kann man die durchaus reizvolle, internationale Atmosphäre des Cités genießen.
Wer sich gerne einmal selber über das Cité ein Bild machen möchte, der sollte die Homepage besuchen: http://www. http://www.ciup.fr (in Französisch oder Englisch) oder Infomaterial anfordern. (Adresse s.o.)

Fazit: