Belköy Club (Beldibi)
Mein Ausflug in die Türkei - Belköy Club (Beldibi) Hotels international

Neuester Testbericht: ... mit eigenem Pool und zum anderen Pool, neben dem sich ebenfalls eine Bar befindet. Zwischen der Hotelanlage und dem Meer erstreckt sich e... mehr

Mein Ausflug in die Türkei
Belköy Club (Beldibi)

RengerT

Name des Mitglieds: RengerT

Produkt:

Belköy Club (Beldibi)

Datum: 05.01.06, geändert am 03.08.09 (1225 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Viel Spaß bei Sport/Spiel, atemberaubende Sicht aufs Taurusgebirge, sehr gutes Essen, schöne Poolanl

Nachteile: Animation könnte sich mehr bemühen, Zimmer entsprechen nicht 4 Sterne, je nach Lage keine ruhigen Z.

fang Oktober im Urlaub. Ich war AngUns hat es an die Türkische Mittelmeerküste verschlagen. Wir haben uns für den Club Belköy in Kemer Belbidi entschieden. Davon möchte ich heute berichten.

Anreise
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Da die Hotelanlage in der Türkei liegt, ist es nur natürlich, dass man mit dem Flugzeug anreist. Von Deutschland ist eine Buchung über GTI und Detour möglich, wenn ich mich nicht irre. Geflogen wird von vielen verschiedenen Flughäfen in Deutschland, wir haben uns aus Preis- und Termingründen für Nürnberg entschieden. Die Auswahl war zum Buchungszeitraum auch nicht mehr so groß. Es war sehr erstaunlich, wo die Menschen in unserem Flieger alles herkamen, viele haben nicht den nächsten Flughafen zu ihrem Wohnort gewählt.
Vom Flughafen in Antalya wird man vom Reiseverantstalter abgeholt und zum Hotel geschafft. Die Anlage liegt südlich von Antalya im Ort Kemer/Stadtteil Belbidi. Der Transfer vom Flughafen hat sicher mindestens 40 Minuten gedauert. Am Hotel angekommen, schnappt man sich seine Koffer und sucht die Rezeption, was im Fall des Clubs Belköy sehr einfach war, da die Rezeption (ein eigenes Gebäude) sofort ins Auge fällt. Dort muss man nur einen Zettel ausfüllen und bekommt schon den Zimmerschlüssel. Die Koffer werden dann in einem "Massentransport" zu den Zimmern gebracht.

Lage
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Wie gesagt liegt die Stadt Kemer einige Kilometer die Küstenstraße entlang von Antalya entfernt. Die Hotelanlage selbst liegt nicht in Kemer, sondern bildet mit einigen anderen Hotels einen kleinen Ortsteil. Vollendet wird dieser nur von einigen Geschäften und Bars, die zumeist auf der gegenüberliegenden Seite der Straße, die an den Hotels vorbeiführt, liegen.
Hinter dem Hotel steigt das Taurusgebirge auf und sorgt für einen imposanten Anblick. Wendet man seinen Blick in die andere Richtung, sieht man das Meer, denn das Hotel liegt direkt am Strand. Vom Hotelpool bis ins Meer sind es vielleicht 50 Meter. Das Meer bildet dort eine Art große Bucht, so dass man bis Antalya blicken kann. Bei guter Sicht kann man viele weitere Orte sehen und sogar Gebirge erblicken.

Bis direkt nach Kemer in die Stadt sind es so um die 10 Km. Dies ist natürlich nicht zu Fuß zu bewältigen. Aber in direkter Nähe zum Hotel steht meist ein Taxi. Auch eine Dolmusch (schreibt man dies so?) Linie geht am Hotel vorbei nach Kemer und in die andere Richtung nach Antalya. Einfach Hand heben und mit etwas Glück bekommt man einen Platz in dem kleinen Bus.

Die Lage kann man so vielleicht als ungünstig ansehen, da man keine Stadt in der Nähe hat. Es gibt zwar einige Geschäfte, aber das wahre ist dies nicht. Aber bei einer Clubanlage hält man sich ja eh meist auf der Anlage aus. Außerdem kann man Ausflüge nutzen, um sich die Städte anzusehen.

Wetter
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Gleich am ersten Tag war das Wetter mies und wir mussten jederzeit mit Regen rechnen und der kam auch im 30 Minuten Abstand. Zum Glück war der Abend dann schön, so dass wir wenigstens die Abendanimation genießen konnten. Wir befürchteten aber trotzdem das Schlimmste, was sich aber zum Glück nicht bestätigte. Insgesamt hatten wir nur zwei Regentage, an den anderen Tagen hatten wir um die 30° und zu meist heiteren Himmel.
Es ist schon faszinierend anzusehen. Oft dachte ich, dass es in wenigen Momenten bedeckt sein würde und es regne, da schon eine dunkle Wolkenfront über dem Gebirge stand, die sich in Richtung Meer fortbewegt. Aber die Wolken verflüchtigten sich, sobald sie über die Hotelanlage und das Meer gekommen sind.

Wir sind vom 01.Oktober bis zum 15.Oktober dort gewesen. Eigentlich eine gute Zeit, denn die wirklich heiße Zeit war schon vorbei. Man hat uns berichtet, dass im Hochsommer weit über 40° sind.
Im Winter sind dann zwischen 4° und 20°. Der Unterschied ist in der Windrichtung begründet. Kommt der Wind vom Meer, ist es warm, da sich das Meer nicht unter 20° abkühlt. Kommt der Wind jedoch vom Gebirge, kann es schon richtig kalt werden. Lohnenswert finde ich einen Urlaub zu dieser Zeit dann nicht.

Eine Besonderheit gibt es in Kemer noch. Im Club Belköy (und natürlich der Umgebung) geht die Sonne eine Stunde eher unter als zum Beispiel in Alanya und Antalya. Das liegt am Gebirge, dahinter verschwindet nämlich die Sonne und dann wird es schon etwas frisch. Es gab keine richtigen warmen Nächte, so dass abends schon einmal ein Pullover nötig ist und das obwohl das warme Meer ja in direkter Nähe ist. Wahrscheinlich kommen die Luftmassen nachts von den Bergen.

Die Anlage
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Die Hotelanlage ist sehr weitläufig. Die Zimmer sind in Häusern untergebrachte, ich denke es sind so 8-10 pro Haus aufgeteilt auf 2 Eingänge gewesen. Die Häuser sind umringt von Bäumen, Blume und Sträuchern, dass die Anlage einen parkähnlichen Eindruck vermittelt (siehe Bild). Direkt hinter dem Zugang zur Anlage befindet sich ein Gebäude, in dem die Rezeption untergebracht ist. Dort sind auch diverse Informationen über Wetter, Programm und weitere Daten von den Reiseveranstaltern ausgehängt.
Hinter diesem Gebäude erstreckt sich ein kleiner Platz, welcher zu bestimmten Anlässen als Markt genutzt wird. Nun steht man auch schon vor den beiden Restaurants (dazu später mehr). Man kann auch schon den großen Pool sehen. Läuft man am Pool rechts vorbei gelangt man zur Poolbar, lässt man diese auch links liegen, gelangt man schnell zum Amphitheater, welches abends für Shows genutzt wird.. Geht man am großen Pool in die linke Richtung gelangt man zu den Rutschen mit eigenem Pool und zum anderen Pool, neben dem sich ebenfalls eine Bar befindet.

Zwischen der Hotelanlage und dem Meer erstreckt sich ein schmaler Streifen Strand. Der Weg am Strand führt zu den Tennisplätzen, dem Beachvolleyballplatz und der Basketballanlage. Beim Strand handelt es sich leider um keinen schönen Kiesstrand. Der Meeresboden ist schon etwas steinig. Kleine Stege und ein großer Steg helfen, besser in das Meer zu gelangen.

Die gesamte Anlage macht keinen neuen Zustand, besonders die Wege existieren so sicherlich schon eine ganze Weile. Trotzdem wirkt die Anlage halbwegs gepflegt und in einem ordentlichen Zustand. Nur auf dem Weg zum Pool ist mir eine stark reparaturbedürftige Stelle aufgefallen, die auch eine Gefahrenstelle ist. Im Boden ist ein Gitter, scheinbar ist der Rahmen brökelig geworden, so dass das Gitter eigentlich nur schief in dem Loch steht. Damit das nicht so unschön aussieht, hat man einfach eine Matte von den Sonnenliegen drüber gelegt (siehe Bild). Das finde ich noch schlimmer, da man so die Gefahrenstelle gar nicht erst erkennt, so bin ich natürlich reingefallen. Ist aber nichts passiert. Da sich in dem Loch schon einiges an Müll angesammelt hat, habe ich den Eindruck, dass dieser Zustand schon eine Weile vorherrscht. Beunruhigend fand ich die Tatsache, dass dieser Umstand den gesamten Urlaub über bestand und vermutlich noch eine ganze Weile so bestehen wird.

Die Pools
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Insgesamt sind 4 Pools vorhanden, die sich in Größe und Nutzung unterscheiden. Die meisten Urlauber halten sich am großen Pool auf. Dort stehen sehr viele Sonnenliegen und dort findet auch etwas Animationsprogramm statt. Der Pool ist sehr groß, so dass man ihn gut fürs Schwimmen nutzen kann. Da stören auch nicht die Luftmatratzen und Schwimmtiere (z.B. große Schildkröte). In diesem Pool wird auch Wasserball gespielt, es bleibt dann trotzdem noch massig Platz für die anderen Badegäste. Störend finde ich nur die Wassertemperatur, die ich für zu gering halte. Man muss schon in Bewegung bleiben, um nicht zu frieren.
In direkte Nähe befindet sich der Babypool, der natürlich viel flacher ist und ausgiebig von kleinen Kindern genutzt wird. Um diesen Pool sind genügend Liegen für die Familien vorhanden, so dass sich Mütter und Väter in direkter Nähe aufhalten können.
Der dritte Pool wird allein für die Wasserrutschen genutzt. Dies hat den Vorteil, dass keine anderen Badegäste gestört sind und die Gefahr verringert wird, auf eine Person zu rutschen. Diese Gefahr wird weiter verringert, indem eine Person oben beim Start der Rutschen darauf achtet, wann die Kinder rutschen. Der Pool unten muss frei sein.
Der vierte Pool ist wieder ein Schwimm- und Badepool, welcher aber deutlich kleiner als der erste ist. Es sind auch weniger Liegen vorhanden, auch ist man dort vor dem Animationskrach gestört. An diesem Pool waren wir nie, wir wollten doch etwas miterleben.

Die Pools sind alle nicht wirklich tief. Als Erwachsener kann man dort stehen. Ich frage mich nur ob es eine Art Bademeister/Rettungsschwimmer gibt. Es gibt zwar das Personal an den Rutschen, aber zum großen Pool schaut der kaum. Außerdem sind die Rutschen nicht durchgehend zu nutzen.

Zimmer
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Die Zimmer scheinen sehr verschieden. Viele entsprechen nicht dem 4-Sterne-Standard. Je nach Reisezeit ist es allerdings kein Problem das Zimmer zu tauschen. Da wir nur zum Schlafen im Zimmer waren und wir keine Probleme hatten, blieben wir im Zimmer, aber auch unser Zimmer entsprach keinesfalls dem 4-Sterne-Standard. In unserem Zimmer befand sich ein Schrank, ein Doppelbett, ein Nachtschrank, Schminkspiegel mit dazugehöriger Sitzgelegenheit, Fernseher, Telefon und Klimaanlage. Durch ein kleines Fenster konnte man auf das Nebengebäude schauen. Wir verfügten außerdem über einen sehr kleinen Balkon, auf dem ein Gestell zum Trocknen von Wäsche stand, welches wir ausgiebig nutzten. Anderweitig war der Balkon kaum zu nutzen, wir hatten auch nicht den Antrieb dazu.
Das Zimmer machte einen abgelebten aber nicht wirklich maroden Eindruck. Der Teppich war nicht mehr wirklich sauber, das liegt aber daran, dass man als Gast mit Schuhen in das Zimmer geht. Auch wir haben mächtig Dreck gemacht, da man ab und an Muttererde in das Zimmer trägt. Vielleicht sollte als Bodenbelag etwas anderes als Teppich gewählt werden.
Über beiden Betthälften befand sich jeweils eine Leselampe, welche aber einen sehr eigenartigen Eindruck machte. Die hat wohl jemand zusammengebastelt. Die zum Schrank zugewandte Seite des Betts verfügte über kein Nachtschränkchen, was wohl daran liegt, dass man dann den Schrank nicht mehr ordentlich öffnen kann. Es ist eben ein eher kleines Zimmer.

Sowohl Klimaanlage als auch der Fernseher verfügten über eine Fernbedienung. Die Klimaanlage schaltete ich nur einmal testweise ein, sie funktioniert gut und macht ordentlich kalte Luft. Die Fernbedienung des Fernsehers war eine kleine Gefahrenquelle, ich zappte zwei Minuten und bekam einen Stromschlag. Unten am Batteriefach war etwas vom Gehäuse abgeplatzt und notdürftig mit Klebeband repariert. Es gab zwar weit über 10 Sender aber nur 3 in deutscher Sprache. Dabei handelte es sich um VOX, RTL und ARD.

Zum Zimmer gehört natürlich auch ein Badezimmer. Dieses ist sehr klein und verfügt über Waschbecken mit Spiegel, Toilette und eine Dusche. Es ist wirklich sehr beengt, so dass man, wenn man auf dem Klo sitzt, mit einem Fuß in der Dusche ist. Es ist aber sauber, die Handtücher werden gewechselt, wenn man sie auf den Boden wirft. Natürlich liegt auch das Badezimmer weit unter dem 4-Sterne-Standard.

Natürlich macht das Zimmer keinesfalls den Eindruck, dass man in einer 4-Sterne-Anlage ist. Allerdings waren meine Erwartungen nicht sonderlich hoch, da ich mir Meinung auf entsprechenden Seiten durchgelesen habe, die vor schlimmerem warnten. Da hörte man von kaputten Schränken, maroden Betten und Ameisenkolonien, die quer über die Schlafstätte ihre Wege ziehen.
Je nach Lage muss es sich aber nicht gerade um ein ruhiges Zimmer handeln. Einige beschwerten sich über Straßenlärm, andere über die Lautsprecherdurchsagen der Gebetstürme und ich mich über die Hähne der Geflügelkolonie. Es schien mehrere Hähne zu geben und jeder hat so seine Zeit sein Kiekerekie der Umwelt mitzuteilen. Ein Hahn machte sich jede Nacht ab 2 Uhr für ungefähr ne halbe Stunde lautstark bemerkbar ... ich hätte manchmal fluchen können.

Essen & Trinken
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Nun hat man also fast die gesamte Anlage erkundet und bekommt langsam Hunger. Von 07.30 bis 23.30 Uhr kann man jederzeit etwas Essen. Nicht immer von einem üppigen Buffet aber Snacks gibt es eigentlich immer.
Ab 07.30 bis 10.00 Uhr kann man im All-Inklusiv-Restaurant frühstücken. Das Buffet ist sehr üppig. Es gibt diverse Salate, Brot, Brötchen, Marmelade, Honig, Müsli und so weiter. Es gibt auch warme Speise: gekochte Eier, Spieleier, Rührei, Gemüsepfanne und Kartoffel. Zu Trinken findet man Säfte, Tee, Kaffee und Milch.
Platz findet man in dem Restaurant im Inneren und außen auf der Terrasse, wobei ein großer Teil überdacht ist. Draußen sind aber natürlich die Plätze schnell weg. Das Buffet im All-Inclusiv-Restaurant ist aufgeteilt, Salate gibt es inner die warmen Speisen draußen. So kommt es auch zu keiner Schlangenbildung.

Wer einmal etwas länger schlafen will und daher das Frühstückt verpasst, kann zum Langschläferfrühstück im Palandöken-Restaurant um 10.00 Uhr gehen. Man hat eine sehr stark eingeschränkte Auswahl, das liegt vor allem auch daran, dass weniger Gäste dieses Frühstück nutzen.

Ab 12.30 Uhr gibt es dann schon wieder das Mittagessen im großen Restaurant. Wieder gibt es Salate und verschiedene Gemüsesorten. Zu dem gibt es warme Speisen und Beilagen. Mittags gab es meisten Pommes, Nudeln und Reis als Beilagen. Die anderen Gerichte wechseln sich ab. Für die Nudeln gibt es verschiedene Saucen. Außerdem gibt es ein bis zwei Grills, wo direkt frisch Steaks, Fisch, Bouletten etc. zubereitet werden.
Zu Mittag ist dann auch die Bar geöffnet, wo man Cola, Fanta, Sprite, Bier, Raki, Wasser bestellen kann. Diese ist dann natürlich auch am Abend geöffnet. Zudem gibt es natürlich auch Kaffee und Tee, Säfte und Wein.

Das Abendessen gibt es dann ab 19.00, es unterscheidet sich sehr wenig vom Mittagessen. Natürlich gibt es am selben Tag nicht das gleiche Essen. Komische Weise gab es zum Abendbrot auch nie Pommes, sondern verschiedene Kartoffelbeilagen. Einmal in der Woche war ein Türkischer Abend und da gab es zusätzlich frisches Kebab und ein frisch zubereitetes Teiggericht.

Hat man zu den angegebenen Zeiten keine Lust/Hunger/Zeit kann man ab 10 Uhr auch Snacks genießen. An der Poolbar des kleineren Pools gibt ein gebackenes Teiggericht oder eine Art Pizza. In der Nähe der Rutschenanlage gibt es eine Backkartoffel die mit Souce und verschiedene Gemüsen gefüllt wird. An der großen Poolbar gibt es zur Kaffeezeit Kuchen und Kekse. Des Weiteren wird dort so eine Art Quarkkeulchen direkt zubereitet. Diese sind sehr beliebt, so dass es immer eine Schlange gibt. Man kann eine halbe Stunde warten und schon ist die Schlange fort .. nur so als Tipp.
Insgesamt kann man sagen, dass die Speisen alle sehr gut schmecken und immer schnell aufgefüllt werden. Die Gerichte schmecken gut und sind abwechslungsreich. Man kann natürlich nicht erwarten, dass es Gerichte nicht wieder gibt. Von "einseitigem Essen" bzw. "jeden Tag das gleiche", wie auf verschiedenen Bewertungsseiten geurteilt wird, kann aber keinesfalls die Rede sein.

Zu Trinken gibt es an den beiden Poolbars bis 23.30 Uhr. Es gibt diverse lokale alkoholische Getränke und natürlich auch alkoholfreie Getränke. Man bekommt pro Person maximal 2 auf einmal, so steht es zu mindestens geschrieben, aber auch bei 3 Getränken wird keiner böse schauen. Mit etwas Überredungskunst bekommt man auch einmal 20 Cola und ´nen Tablett, um damit die Volleyballspieler zu versorgen. Denn in der nähe der Platze gibt es nämlich nichts zu trinken.
Die Getränke schmecken gut, die Säfte fand ich etwas zu süß. Diese kann man aber mit Wasser verdünnen. Kaffee und Tee waren auch nicht so nach meinem Geschmack, habe aber nur eine Sorte gekostet.

Übersicht:
Frühstück : 07.30-10.00 Offenes Buffet
Spätes Frühstück: 10.00-11.00 im Palandöken
Snacks: 10.00-17.00
Mittagessen: 12.30-14.00 Offenes Buffet
Teezeit: 17.00-17.30 Kuchen an Poolbar
Abendessen: 19.00-21.00 Offenes Buffet
Nachsuppe: 23.00-23.30


Sport & Animation
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Man fährt ja nicht in den Urlaub um nur zu Essen und faul in der Sonne zu liegen. Ich kann dies jedenfalls nicht. Daher haben wir ein Hotel gebucht, was Animation und diverse kostenlose Sportarten bietet.
Die Sportstätten stehen die ganze Zeit zur Verfügung, trotzdem sind an der Informationswand Spielzeiten ausgeschrieben. Dies ist nur von Vorteil, da man für bestimmte Sportarten mehr als nur zwei Leute braucht. So trifft man sich beispielsweise um 10.30 und 16.30 zum Volleyball.

Wir waren jeweils früh und nachmittags beim Volleyball. Es waren immer genügend Leute da, um ein Spiel 6 gegen 6 aufzuziehen (obwohl ja nur 2 zu 2 nötig wären). Gegen Ende des Urlaubs waren nur Deutsche beim Volleyball, am Anfang waren die meisten Russen. Das wäre so nicht das Problem, doch diese Gruppe sah das Spiel als sehr ernst an und meckerten auf russisch mit den anderen Mitspielern und diskutierten schon mal eins zwei Minuten über eine Aus-Entscheidung. Besonders denjenigen, die russisch verstanden, verging schnell die Lust. "Die Deutsche pennt wieder" oder "die Deutschen können nichts" musste man sich da anhören. Bloß gut, dass ich selbst nichts verstanden habe. Zu der Zeit beschäftigte ich mich außerdem zum Glück mit Basketball, da beim Volleyball eh zu viele Leute waren.

Ich will mich aber keinesfalls über Russen allgemein aufregen, wie man es auf anderen Bewertungsportalen lesen muss. Das Hotelpublikum besteht aus Russen, Deutschen, Holländern, Engländern und sogar Schweden waren da. Russen und Deutsche stellen da den größten Teil da. Es gibt wohl Zeiten zu der 90 % Russen da sind. Auf Bewertungsplattformen muss man darüber Beschwerden lesen. Da liest man, dass Leute in Russland Urlaub machen würden, wenn sie Russen sehen wollen. Da frage ich mich, ob sie sich mit 90% Türken zufrieden gegeben hätten, schließlich machen sie ja in der Türkei Urlaub.

Zurück zum Thema: Da nehmen es die Russen so hart beim Volleyball, da macht aber Wasserball mit denselben Personen großen Spaß. Als die Gruppe Russen abreiste, konnte ich erstmal 2 Tage keinen richtigen Wasserball spielen. Da vermisste ich sie dann ;)

Wir haben auch noch Tischtennis gespielt. Drei Platten befinden sich in der Nähe der Poolbar und können jederzeit genutzt werden. So gegen 16 Uhr findet jeden Tag ein kleines Turnier statt. Allein der Wind, der vom Meer her aufzog, war etwas störend. Einige Platten im Inneren eines Gebäudes wären sinnvoll gewesen, auch für einen Regentag toll. Für solche Momente wäre auch ein Innenpool vorteilhaft. Kellen und Bälle waren vor Ort vorhanden, die Kellen waren aber zum Teil kaputt und der gummierte Belag fehlte und nur der Schaumstoff war noch drauf. Spielen konnte man aber trotzdem ganz gut mit ihnen. So haben wir nie unsere eigenen Kellen mitgenommen
Man kann sich aber auch bei Regen betätigen. Ein Gang in den Fitnessraum klingt toll, ist es aber nicht wirklich. Dieser ist sehr klein, die Geräte zum Teil alt und nicht richtig funktionstüchtig. Allein ein Laufband und Multifunktionsgerät für Muskeltraining konnte man richtig nutzen. Für die Massen der Touristen vor Ort eigentlich zu wenig. Man traf aber niemanden in dem Raum, ich war aber auch nur zweimal anwesend.

Dies ist natürlich nicht das ganze Programm gewesen, aber das war dies, wo wir häufig mitgemacht haben. Es gab noch Dart, Crazy Dart (wenn man die Dart-Scheibe verfehlt, muss man eine Aufgabe erfüllen z.B. der Bedienung die Glatze küssen oder den Leuten beim Wasserball das Spielgerät entwenden. Russisch- oder Türkischkenntnisse wären aber erforderlich), Boule, Gymnastik. Gegen Gebühr kann man auch noch Billard und Airhockey spielen. Billard war überteuert, das spiel ich dann doch lieber in Deutschland.

Das Animationsteam war bei vielen Sportarten anwesend, spielte mit oder stellte den Schiedsrichter dar. Manchmal wäre allerdings mehr Anstrengung von den Animationsleuten wünschenswert gewesen. Beim Volleyball taucht erst gar keiner auf und beim Wasserball könnte sich das Animationsteam etwas mehr um Mitspieler bemühen ... sie sind doch nicht etwa schüchtern ;)
Oder sie heben sich ihre Energie für den Abend auf. Ab 21.30 Uhr findet im Amphitheater das Animationsprogramm statt. Dies verspätete sich in der Regel ab, so dass man ruhig mal 20 Minuten später kommen kann. Die Show sind verschieden, mal eine Comedyshow, mal die Suche nach dem/der Mister/Miss Belköy oder nach einem Paar. Besonders für die, die nur zuschauen, sehr lustig. Also absolut empfehlenswert, um mit einem Lachen den Tag ausklingen zu lassen.

Fazit
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Wir haben einen schönen Urlaub verlebt. Das Zimmer war okay und das Essen super. Wir hatten viel Spaß und wären gern auch länger geblieben. Andere machen allerdings nicht die gleichen Erfahrungen, daher sollte man die Ansprüche nicht zu hochschrauben und sich nicht von den 4 Sternen blenden lassen. Dass die Sterne nicht immer der eigentlichen Anlage entsprechen, scheint in der Region üblich. Reisende, die wir während eines Ausfluges trafen, vergaben für ihr Hotel 3 Sterne, ausgeschrieben war es mit 5. Es handelt sich eben um die Landeskategorie und zudem scheint man noch sehr freizügig mit den Sternen umzugehen.

Meine Empfehlung spreche ich aber trotzdem aus, allerdings werde von der Bewertung einiges abziehen, da man doch einiges viel besser machen könnte. Reisende empfehle ich, ruhig das Zimmer zu wechseln, wenn man mit dem Zimmer unzufrieden ist, denn der größte Negativpunkt in Bewertungsportalen ist das Zimmer und davon sollte man sich den Urlaub nicht kaputt machen lassen.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit, danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

Fazit: Für den bezahlten Preis haben wir uns gut amüsiert