Hotel Atlantis (Wien)
Hotel Atlantis Vienna - keine vier Sterne wert! - Hotel Atlantis (Wien) Hotels international

Hotel Atlantis Vienna - keine vier Sterne wert!
Hotel Atlantis (Wien)

broker311

Name des Mitglieds: broker311

Produkt:

Hotel Atlantis (Wien)

Datum: 10.10.06, geändert am 03.08.10 (351 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Lage, günstig im Preis

Nachteile: wenig Service, kein Restaurant

Hotel Atlantis Vienna, keine vier Sterne wert!

Vorgeschichte:
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Mit einem befreundeten Päarchen buchten wir (ca. 30 Jahre alt) im März einen Kurztrip nach Wien. Die Reise startete am 5.10.2006 in Düsseldorf, gebucht hatten wir drei Nächte im Hotel Atlantis Vienna. Die Buchung über das Internet ist kinderleicht, zur Bestätigung des Auftrages muss man lediglich eine Visa Karte parat haben, von der aber erst abgebucht wird, wenn man vor Ort ist.

Das Haus:
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Das Hotel ist seit 1992 im Betrieb. Der Eingang ist recht unscheinbar, man geht nach rechts zur kleinen Rezeption, um sich den Schlüssel zu besorgen. Das Einchecken ist problemlos, da die Damen und Herren an der Rezeption verständliches deutsch sprechen (was dem ein oder anderen Wiener wirklich schwer fällt...). Ausfüllen muss man wie in fast jedem Hotel eine Besucherkarte.
Es gibt einige Stühle und Tische in der Nähe der Rezeption, eine kleine Bar ist auch eingerichtet. Eine Tür weist auf die Toiletten und die Besprechungsräume. Dazu kann ich aber nichts sagen. Ansonsten ist alles recht karg eingerichtet, wenig Flair.
Das Haus besteht gerade einmal aus 45 Zimmern, dazu gesellen sich noch 4 Appartments. Der Frühstücksraum befindet sich in der 2. Etage. Ein Restaurant hat das Hotel nicht.
Gut ist die Lage: nicht mal 2 Minuten von der U-Bahn-Haltestelle Burggasse / Stadthalle entfernt. An der Stadthalle befindet sich auch ein Kino und eine große Einkaufspassage.


Unser Zimmer:
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Unser Zimmer lag im 3. Stock, erreichbar durch den Treppenaufgang oder dem Aufzug, der nicht mehr so vertrauenswürdig wirkt. Außerdem sieht er schon ziemlich missbraucht aus, an manchen Stellen ist Rost zu sehen. Von den Macken mal ganz zu schweigen. Ist man im Flur angekommen, denkt man, dass man auch in einer Ostblocksiedlung angekommen ist. Nackte Wände, lieblose Flure, das Zimmer betretend denkt man "das sollen 4 Sterne sein??".
Das Zimmer besteht aus einem Wandschrank aus Holz (rechte Seite des Flurs), links geht´s in -ich nenn es mal- Nasszelle. Ausgestattet ist es mit einem Waschbecken, dessen Fliesenspiegel mir zu einem halben Zentimeter fast entgegen kommt (lehne ich mich einmal fester auf das Waschbecken, gibt dieses ziemlich nach). Die Dusche ist so weit in Ordnung, immerhin der Duschkopf ist von Grohe und das Wasser lässt sich nach Temperatur manuell gut regeln. Ein Spiegel ist noch vorhanden, ein Schminkspiegel, ein Fön, die Toilette, ein Stuhl und ein Mülleimer. Das wars. Alles wirkt nackt und ziemlich einfach.
Im Hotelzimmer selber findet man ein Doppelbett mit ziemlich durchgelegenen Matratzen. Einen Schreibtisch mit Minibar und TV (ca. 25 Programme), Telefon, ein paar Lampen, 2 Stühle, ein Tisch - und das war´s auch schon mehr oder weniger. Das Fenster ist zum Glück zur Seitenstraße gelegen, so dass die Lautstärke zu ertragen ist. Allerdings ist der Vorhang recht lichtdurchlässig. Für Leute, die also nur im Dunkeln schlafen können, nicht wirklich geeignet.


Das Frühstücksbuffet:
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Das Buffet im 2. Geschoss wird ab 7 Uhr bis 10 Uhr serviert. Naja, serviert ist übertrieben gesagt. Kaffee wird an den Tisch gebracht, ansonsten gibt es keine extras. An dem mittleren Buffett gibt es 3 verschiedene Brötchensorten, Toastbrot zum Selbertoasten, dazu 3 Sorten Marmelade, Honig, Nutella. Müsli und 2 Sorten Joghurt, Milch. An der anderen Theke gibt's eine Sorte Käse, 3 Sorten Aufschnitt, ein wenig Frischkäse, einen Granini-Spender mit Multivitamin und O-Saft. Das Obst ist täglich von gestern gewesen, d. h. hat auch schon mal frischere Tage erlebt. Dann könnte man sich noch an das Ei rantrauen, einmal Rührei (schmeckt ziemlich komisch), Speck (ganz ok, auch wenn nicht ganz durch) und Hartgekochte Eier. Alles in allem sehr spartanisch und nicht wirklich liebevoll.


Der Service:
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Tja, kann den Service kaum beurteilen, da wir im Hotel lediglich das 72h Ticket gekauft haben, ging problemlos auf die Zimmerrechnung. Ansonsten mussten wir die Rezeption nur einmal bitten einen Tisch und ein Taxi zu bestellen, was einwandfrei funktioniert hat. Wobei, wenn ich es mir recht überlege war die Taxibestellung zum Flughafen (35 Euro, ca. 25 Min.) auch nur funktionell: wir bestellten ein Taxi zum Flughafen. Die Dame an der Rezeption sagte dann morgens am Tag der Abreise, dass das Taxi draußen steht. Wir wurden also zum Flughafen gebracht, auf dem Taxi war aber kein Taxischild. Außerdem lief der Taxometer nicht. Tja, es stellte sich heraus, dass der Herr vom Hotel geschickt wurde, gar kein offizieller Taxifahrer ist, und die Gebühr von 35 Euro ein Festpreis ist. Das hätte uns die Dame an der Rezeption auch mal sagen können. So konnte der vermeintliche Fahrer noch nicht einmal wechseln, da wir es nicht passend hatten. Naja, haben dann zusammen geschmissen, so dass es doch noch irgendwie gepasst hat. Etwas komisch, die ganze Taxi-Geschichte.


Preise und Spezialangebote:
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Unter www.atlantis-vienna.at kann man einen speziellen Internet Tarif buchen. Dieser lag bei uns bei 92,50 Euro pro Nacht und Zimmer. Inklusive Frühstück, was für Wiener Verhältnisse unheimlich wenig ist. Trotzdem sollte man abwägen, ob ein wenig mehr Luxus für etwas mehr Geld nicht gut tut.


FAZIT:
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Ein Hotel der mittleren Klasse, das seine vier Sterne auf keinen Fall wert ist. Wo die Sterne herkommen, das würde ich gerne wissen! Lage ist ok, Preis auch, Frühstück ist auch im Rahmen für anspruchslose Gäste.

Fazit: Mittelklasse-Hotel in einer guten Lage, nur für anspruchslose Gäste zu empfehlen.