
NAM-19: Elefantenkopf und Steinmurmeln
Hotel Ameib Ranch (Usakos)

Name des Mitglieds: zeitspringer
Produkt:
Hotel Ameib Ranch (Usakos)
Datum: 24.05.02, geändert am 24.05.02 (288 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Landschaft
Nachteile: schlecht ausgeschilderter Anreiseweg
Auf unserer Reise durch Namibia streiften wir zwei Mal das Erongo-Gebirge. Im Norden war es das Gebiet um die Zweiflerquelle (siehe Twyfelfontein, NAM-09) und im Süden diese Ranch, die einen Abstecher lohnt.
Erongo-Gebirge
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Dieses Gebirge zeichnet sich durch große meist runde Steine aus, die irgendwo herumliegen. Herr Ivanoski schreibt in seinem Namibia- Reiseführer: "Aufgrund der hohen Temperaturunterschiede heizt sich der Gesteinskörper an der Außenseite stark auf, während das Innere stets kälter bleibt. Allmählich lockert sich das Gestein, die Außen'heut' blättert ab."
Ja und die überdimensionalen Murmeln liegen dann in der Landschaft herum. SO auch auf der Ameib Ranch.
Anreise
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Um zur Ranch zu kommen muß man in Usakos den richtigen Abzweig finden. Hinweisschilder findet man nicht. Notfalls sollte man an der Tankstelle fragen und grob in Richtung Hospital fahren. Man kann die Ranch auch mit einem normalen PKW erreichen.
Die Schotterpiste fährt man dann immer weiter, bis man dann nach vielen Kilometern an einen Abzweig kommt und dort nach rechts abbiegt. Es geht dann durch ein sandiges Revier weiter Richtung Ranch. Der Kontrollpunkt ist wie immer viele Kilometer vom Haupthaus entfernt.
Wer Glück hat, entdeckt auch einige Tiere. Wir sahen ein Kudu.
Eine gute Karte sollte man schon mit sich führen, um hier her zu finden.
Von Usakos gehen Wege nach Swakopmund, Henties Bay und Karibib (und weiter nach Outjiwarongo bzw. Okahandja).
Wir kamen vom südlichen Ausgang des Etosha-Parkes (Okaukuejo), den wir gegen verließen und kamen nach ca. vier Stunden hier an.
Ranch
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In einigen Reiseführern wird das schlechte Management der Ranch noch bemängelt. Dieser Mißstand ist nunmehr behoben.
Der Zeltplatz ist komfortabel eingerichtet. Neben Feuerstelle und betonierten Stellplätzen gibt es auch ein großes Schwimmbecken und einiges
andere.
Sehenswürdigkeiten
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Wie man genau dort hin kommt, wird jedem Besucher inkl. Prospekt erklärt, der sich im Haupthaus meldet:
(1) Phillips Höhle, Weißer Elefant
Die Zeichnung des weißen Elefanten befindet sich in einer Höhle, die man per halbstündigen Fußmarsch erreicht. Hier befinden sich noch weitere Zeichnungen, die allesamt unter Denkmalschutz stehen. Sie sind ähnlich den Zeichnungen an der Zweiflerquelle (siehe dort).
(2) Der Riese (Stein)
Hier darf man sich auch wieder bewegen und zwischen den Steinmurmeln umherkraxeln. Abends oder morgens ist dies erträglich, bei Sonnenhöchststand bestimmt nicht.
(3) Elefantenkopf (siehe Bild)
Dies kann man per Auto bequem erreichen. Gegen Ende des Weges kommt man eine Rechtskurve herum und da tut sich eine Steinformation auf, die an einen Elefantenkopf erinnert. Man kann fast bis heran fahren und erreicht den Rest bequem per Fuß. Auch hier findet man wieder sehr große Steinmurmeln.
(4) The Bull Party (Gesteinsformationen)
So werden auch wieder größere Steine bezeichnet. Sie befinden sich un unmittelbarer Umgebung des Elefantenkopfes.
Kontaktdaten
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Ameib Ranch Ltd.
NAM-266 Usakos
Landesvorwahl: 00 264
Tel. in Nam.: 0 64 / 53 08 03
Fax in Nam.: 0 64 / 53 09 04
Fazit
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Ich kann einen Abstecher hier her empfehlen. Man kann auf dem Gelände viele Wanderungen unternehmen. Das Erongo-Gebirge an sich ist schon beeindruckend.
Ergänzung vom 04.03.02
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Beide Zitate aus der Allgemeinen Zeitung vom 15. 11. 2001:
"Nach Vorgesprächen zwischen der namibischen Sektion des Mountain Club South Africa (MCSA) und der Besitzerin der Ameib Ranch, Frau Kögl, wurde mit Ameib ein weiteres Gebiet im Erongo dem sogenannten Klettertourismus für die Erschliessung freigestellt."
"Nur ausgewiesene Klettergebiete dürfen erschlossen wer
den und aufgrund des heissen Wüstenklimas wird nur im Winterhalbjahr geklettert. Auch werden nur organisierte Bergsteiger für Erstbesteigungen und Sportkletterrouten zugelassen, alle Erstbegehungen müssen auf der Farm angemeldet werden. Alle Kletterer müssen sich selbstverständlich auf der Farm anmelden und dürfen nur auf dem Campingplatz der Farm oder in den Gästezimmern der Ranch übernachten; wildes Campen ist nicht erlaubt. Wie auch auf Farm Omandumba gilt Magnesiaverbot, um die Felswände nicht zu verschmieren."
Fazit:
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