Stihl RE 140 K
Sauberkeit mit Hochdruck - Stihl RE 140 K Hochdruckreiniger

Produkttyp: Stihl Hochdruckreiniger

Neuester Testbericht: ... Treppe damit viel sauberer als wenn man sich mit dem Schrubber hinstellt. Stihl RE 140 Technische Daten: Motorleistung: 2900 Watt ... mehr

Sauberkeit mit Hochdruck
Stihl RE 140 K

Peter93

Name des Mitglieds: Peter93

Produkt:

Stihl RE 140 K

Datum: 18.02.10

Bewertung:

Vorteile: Qualitätsprodukt, reinigt sehr gut

Nachteile: bei manchen Oberflächen den Druck reduzieren

Wer seine Autoreifen selbst wechselt, weiß wie schmutzig sie beim Abmontieren sind. Das ist eine Verwendungsmöglichkeit für einen Hochdruckreiniger. Eine weitere ist unsere Treppe vorm Haus sowie der Bodenbelag davor. Die Treppe ist aus Granit gefliest. Damit er aber bei Nässe rutschfest ist, benötigt er eine raue Oberfläche. Aber genau diese Oberflächen bekommt man nur mit viel Mühe und einem Schrubber sauber. Der kleine Weg zum Hauseingang hat schöne Schieferplatten. Die Fugen dazwischen sind mit einer harten Fugenmasse verfüllt. Auch hier würde ein Schrubber helfen, aber bei der Flächengröße ist es nicht nur kräftezährend sondern auch unheimlich zeitaufwändig. Also musste ein Hochdruckreiniger ran. Zuerst versuchte ich ein Modell aus dem Baumarkt, doch es stellt sich schnell heraus, dass er zu nicht wirklich viel taugt. Also dachte ich mir, ich bin mit den Produkten der Firma Stihl sehr zufrieden, also besorge ich mir einen dieser Firma beim Fachhändler. Gesagt getan. Das ist nun aber auch schon mehr als 3 Jahre her. Bezahlt habe ich damals reichlich 500 Euro. Das war mir die Zeitersparnis wert. Außerdem bekommt man die helle Treppe damit viel sauberer als wenn man sich mit dem Schrubber hinstellt.

Stihl RE 140


Technische Daten:

Motorleistung: 2900 Watt

Arbeitsdruck: 10-140 bar, stufenlos regulierbar

Kaltwassergerät

Wasserleistung: 9,0 l/min.

serienmäßig mit Rotordüse

integriertes Fahrwerk

Es handelt sich bei diesem Modell um einen Hochdruckreiniger, der das Wasser nicht erhitzen kann. Das ist bei mir aber auch nicht notwendig. Der erzeugbare Druck liegt im mittleren Bereich. Es gibt sowohl größere als auch kleinere Geräte.


Inbetriebnahme:

Man schließt den Hochdruckreiniger sowohl an den Strom als auch an die Wasserleitung an. Das geht relativ einfach und auch schnell.

Dann wickelt man den Schlauch mit der Düse ab und fährt ihn dahin, wo man reinigen möchte. Anschließend drückt man und schon kommt Wasser heraus. Den Druck kann man einstellen. Bei empfindlichen Oberflächen kann man ihn reduzieren, dass man sich bei Silikonfugen oder lackierten Gegenständen gut. Aber man hat eben auch mit 140 bar einen ordentlichen Druck.


Praxistest:

Der Hochdruckreiniger Stihl RE 140 lässt sich gut handhaben. Mit seinem 9 Meter langen Schlauch ist man sehr flexibel und muss das Gerät nicht ständig hin und her bewegen. So kann man auch größere Flächen schnell reinigen und auch mühelos um ein Auto herum kommen.

Mit dem Wasserdruck muss man teilweise aufpassen. Bei meinem Auto stelle ich ihn niedrig ein, damit ich den Lack nicht beschädige. Bei den Felgen nehme ich dann einen hohen Druck, damit ich sie sauber bekomme. Nimmt man ihn zur Autowäsche, dann sollte man noch einen speziellen Autoreiniger verwenden, denn sonst hat das Auto danach Wasserflecken und sieht nicht sauber aus.

Im Außenbereich reinige ich damit die Granittreppe vorm Haus. Bei den Silikonfugen bin ich vorsichtig, da halte ich nicht direkt drauf. Die Steine werden schnell schön sauber. Die Düse hat auch eine Rotiereinstellung, die hilft bei besonders hartnäckigen Flecken. Allerdings muss man bei dieser wieder mit dem Fugenmaterial aufpassen, denn das wird teilweise davon angegriffen. Vorsichtig muss man auch direkt bei der Hauswand sein, denn die Fassadenfarbe wird auch schnell abgelöst.

Ansonsten drückt das Wasser den Schmutz vor sich hin. Ich schlemme dann alles in die Schleuse hinein und der Schmutz ist weg. Direkt danach sollte man möglichst nicht mit Schuhen drüber laufen, denn sonst hat man schnell wieder Schmutzflecken.

Reinigen kann man aber nur Bodenbeläge, die eine ausgehärtete Fugenmasse haben. Sandfugen spült man sofort aus. Dann kann Schmutz besser eindringen und schon hat man Unkräuter drin.

Ausgehärtete Fugen werden mit der Zeit mit Moosen bewachsen. Auch diese lassen sich einfach entfernen.

Insgesamt bin ich auch mit diesem Produkt von Stihl sehr zufrieden. Die Leistung und Reinigungswirkung stimmen. Außerdem kann man ihn auch mal längere Zeit benutzen, ohne dass er überhitzt oder kaputt geht. Ich nutze ihn regelmäßig und bisher ist nichts kaputt gegangen. Bei dem Anschaffungspreis erwarte ich das aber auch.

Fazit: Meine Außenanlagen sind gepflegt