Kärcher Teleskopstrahlrohr bis 4m
Speziell für die Reinigung höherer Mauern - Kärcher Teleskopstrahlrohr bis 4m Hochdruckreiniger

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Produkttyp: Kärcher Hochdruckreiniger

Neuester Testbericht: ... in einem Winkel zur Teleskopstange montieren konnte, der einen vernünftigen Einsatz gewährleistete. Der Kauf des Kärcher Teleskopst... mehr

Speziell für die Reinigung höherer Mauern
Kärcher Teleskopstrahlrohr bis 4m

x-o-r

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Produkt:

Kärcher Teleskopstrahlrohr bis 4m

Datum: 15.06.11, geändert am 13.12.11 (264 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: siehe Bericht

Nachteile: siehe Bericht

Ein wenig Vorgeplänkel
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Wer meint, mit dem Kauf eines Hochdruckreinger - Sets, etwa dem, das ich meinem Bericht "Ab jetzt wird gekärchert" vorgestellt habe, für die Reinigung von Haus und Hof bestens ausgerüstet zu sein, wird spätestens dann feststellen, dass dem nicht so ist, wenn er zum Beispiel eine Wand "kärchern" möchte, die höher als etwa 2,50 Meter ist.



Meine mehr oder weniger gescheiterten (Eigen)versuche
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Sofern senkrecht zu reinigende Flächen nicht höher sind als man mit ausgestrecktem Arm errreichen kann, bietet sich zur Reinigung ein T-Racer an (über den Kärcher T-Racer T-200 habe ich bereits berichtet, siehe "Um die Wette rennend reinigen ..."). Ein wenig darüber hinaus kommt man noch, wenn man den T-Racer mit Strahlrohr und Strahlrohrverlängerung verwendet, allerdings hat man dann ein Gewicht zu stemmen, dass man meint, dass einem nach wenigen Minuten die Arme abfallen.

Da zu dem Hochdruckreiniger - Set ein 4 Meter langer Hochdruckschlauch gehört und eine Hochdruckpistole, auf die zum Beispiel der Dreckfräser befestigt wird, kam ich auf die glorreiche Idee, die Hochdruckpistole samt Dreckfräser an eine Teleskopstange zu befestigen, die normal für eine Astsäge gedacht ist. Eigentlich war ich ja von meiner Idee überzeugt, letztendlich scheiterte sie aber daran, dass ich den Dreckfräser nicht in einem Winkel zur Teleskopstange montieren konnte, der einen vernünftigen Einsatz gewährleistete.



Der Kauf des Kärcher Teleskopstrahlrohr bis 4m
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Warum auch immer, aber kein mir bekannter Baumarkt führte das Kärcher Teleskopstrahlrohr. Fündig wurde ich lediglich in einem Kärcher - Fachgeschäft, das es aufgrund irgendeiner Kärcheraktion zu einem Sensationspreis, so der sinngemäße Wortlaut des Händlers, von 125 Euro abgeben konnte.
Mir kam der Sensationspreis nicht so sensationell vor und schlug nicht zu. Das war auch gar nicht so dumm, denn auf amazon konnte ich das Teleskopstrahlrohr zu knapp 80 Euro bestellen.



Der Aufbau des Kärcher Teleskopstrahlrohres
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Wie auf dem Produktbild erkennbar, verfügt das Teleskopstrahlrohr im unteren Bereich über eine eigene Hochdruckpistole, auf die der aus dem Hochdruckreiniger kommende Hochdruckschlauch gesteckt wird. Auf dem anderen Ende des Teleskopstrahlrohres ist eine "Düse" in einem Winkel von rund 150° angebracht, so dass der Wasserstrahl recht effektiv auf die zu reinigende Fläche auftrifft. Die "Düse", die korrekte Bezeichnung kenne ich nicht, vermag zwar nicht den Wasserdruck aufzubauen wie der Dreckfräser, er reicht aber aus, um eine ordentliche Wirkung zu erreichen.



Meine persönlichen Erfahrungen
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Das Kärcher Teleskopstrahlrohr erlaubt wahlfreie Längeneinstellungen von minimal 130 cm bis maximal 407 cm, so die eigenhändig ermittelten Daten. Die Bajonettverbindungen sind einfach zu handhaben, ein nennenswerter Kraftaufwand ist nicht erforderlich.
Ein (gewisser) Kraftaufwand ist allerdings erforderlich, wenn das Teleskopstrahlrohr auf volle Länge ausgefahren wurde. Wie erwähnt ist der Wasserdruck zwar nicht so extrem wie bei einem Dreckfräser, aber er reicht aus, um das Teleskopstrahlrohr von der Mauer wegzudrücken, so dass ein gewisser Körpereinsatz erforderlich ist, um das Teleskopstrahlrohr dauerhaft in einem vernünftigen Abstand zur zu reinigenden Mauer zu halten. Ein wenig Halt gibt zwar der Schultergurt, aber überschätzen sollte man ihn nicht.
Es ist aber sicherlich auch so, dass ich mehr oder weniger noch ungeübt bin. Je länger ich mit dem Teleskopstrahlrohr gearbeitet habe, desto weniger war ich zum Beispiel davon überrascht, dass das Teleskopstrahlrohr direkt nach dem Betätigen der Hochdruckpistole "ausreißen" wollte. Immer mehr habe ich automatisch gegengedrückt und war eigentlich erstaunt, wie schnell sich dieser Automatismus einstellte.
Ich will nicht verhehlen, dass ich nach rund einer Stunde dann doch eine Pause benötigte, weil insbesondere im ausgezogenen Zustand des Teleskopstrahlrohres meine Arme mich spüren ließen, was ich ihnen zumutete. Aber im Vergleich zu meiner angedachten Eigenlösung ist das Arbeiten mit dem Teleskopstrahlrohr schon eher ein Vergnügen.

Fazit: siehe Bericht