Verlässlichkeit für viele Pommes, Fischstäbchen, Kuchen und Co
Miele H 5240B

Name des Mitglieds: templerthomas
Produkt:
Miele H 5240B
Datum: 26.11.10
Bewertung:
Vorteile: s.Bericht
Nachteile: s.Bericht
Vorwort:
In unserer neuen Küche haben wir bei der Geräteauswahl nicht gespart und allesamt Mielegeräte einbauen lassen. Heute ein Bericht über den Backofen.
Produktdaten:
Miele H 5240B
Backofen für den erhöhten Einbau in der Hochschrankwand
Energieeffizienzklasse A
Aussehen:
Unser Miele Backofen ist vom Design her möglichst minimalistisch - Ofentür mit großem Sichtfenster, oben ist eine Edelstahlblende, in die das Bedienfeld eingelassen ist. Das Bedienfeld ist schwarz mit zwei versenkbaren Knöpfen und einem Display zwischen den beiden Drehknöpfen. Der linke Drehknopf ist für die Programmwahl (die Programme sind beschriftet und nicht mit kryptischen Zeichen versehen) und der rechte Drehknopf ist für die Anwahl der Betriebstemperatur. Zusätzlich gibt es Sensortasten, mit denen man alle Einstellungen eingeben kann.
Uns war wichtig, dass der Backofen möglichst nicht grob auffällt, da die Küche auch sehr minimalistisch designt ist.
Im Inneren ist der Backofen hellgrau beschichtet. Durch den hellen Innenraum sieht man recht gut, wie weit die Pommes sind.
Ausstattung: Bei unserem Backofen waren ein Universalblech, ein Backblech und ein Rost dabei. Alle haben einen Ausziehschutz, der verhindert, dass das Blech rausrutscht, wenn man es zur Hälfte herauszieht.
Die FlexiClip-Vollauszüge ermöglichen einem ein Backblech oder Rost komplett aus dem Backrohr herauszuziehen, was z.B. zum Wenden von Fischstäbchen und Pommes ganz praktisch ist.
Funktionen und Betriebsarten:
Der Backofen hat sehr viele Funktionen, von denen ich noch nicht alle verwendet habe. Die Betriebsarten, die für mich am wichtigsten sind, sind Heißluft plus, Ober-Unterhitze und Schnellaufheizen. Intensivbacken, Auftauen, Unterhitze, Umluftgrill und Grill groß/klein habe ich noch nicht gebraucht.
Ganz fein ist, dass die Beleuchtung drinnen separat eingeschaltet werden kann. So muss man nicht irgendeine Funktion anwählen, um den Innenraum zu putzen.
Heißluft plus verwende ich zum backen von Pommes frites, Fischstäbchen, Pizza und anderen Fertiggerichten.
Ober-Unterhitze nehmen wir immer für Lasagne und für Soufflés.
Mit Schnellaufheizen heize ich den Ofen vor bzw. habe ich auch schon Gerichte kurz aufgewärmt, was super klappt. Man muss nur aufpassen, weil diese Funktion einen richtigen Boost hat und auch mal etwas zu dunkel werden kann. Wenn man das Backrohr vorheizt, muss man danach die Betriebsart wählen.
Meine Frau hat zudem das Intensivbacken für Obstkuchen mit feuchtem Belag verwendet.
Die Auftaufunktion haben wir nicht ausprobiert, da wir ja Dampfgarer und Mikrowelle haben.
Den Umluftgrill werden wir demnächst einmal für einen Truthahn ausprobieren - Thanksgiving wäre ja heute.
Die Funktionen sind intuitiv zu bedienen. Man wählt mit dem linken Drehknopf die Betriebsart an und mit dem rechten Drehknopf die Temperatur. Die Drehknöpfe lassen sich mit einem Druck versenken bzw. ausfahren.
Die Funktion, die ich am allermeisten schätze ist die Timerfunktion. Diese kann man mittels der Sensortasten einstellen. Ein Dreieck zeigt die Funktion am Display an, welche gerade gewählt ist und mit OK kann man sie aufrufen und aktivieren. Dann blinkt das Dreieck und man kann die Backdauer und das Ende des Backvorgangs eingeben. Somit kann ich auch das Ende des Backens verschieben. Wenn ich also z.B. mein Kind vom Kindergarten abholen fahre, time ich vorher das Ende des Backvorgangs auf 12.30 Uhr, gebe die Dauer und Temperatur ein und stecke die Fischstäbchen in den Ofen. Der Ofen schaltet von selber ein und wieder aus, sobald das Essen fertig ist und wir gerade heimkommen.
Durch die Eingabe der Dauer ist mir auch nie mehr etwas im Backofen verbrannt, weil ich die Zeit vergaß. Wenn die Dauer nämlich abgelaufen ist, piepst der Ofen und ich werde daran erinnert,dass ich das Essen rausholen muss.
Zudem gibt es auch noch einen Kurzzeitwecker. Dafür muss man die Klingel-Sensortaste drücken und die Zeit eingeben. Diese Funktion ersetzt mir die Eieruhr - sehr praktisch!
Bei der Funktion "Einstellungen" kann ich die Tageszeitanzeige, die Signaltöne, Tastentöne, die Lautstärke dieser und das Zeitformat einstellen.
Dafür brauche ich allerdings noch immer die Bedienungsanleitung, welche übrigens sehr ausführlich und gut verständlich geschrieben ist.
Reinigung:
Ich musste den Backofen bisher nicht wirklich groß reinigen. Wir haben einfach nach jedem Backen die Fettspritzer bzw. Teigkrümel gleich mit einem Schwammtuch und Wasser entfernt. Dann brennt nichts ein und die Reinigung geht ganz leicht ohne Schrubben und ohne Reiniger.
Alle Oberflächen im Garraum und auch die Backbleche sind speziell beschichtet. Die emaillierte Oberfläche hat eine PerfectClean-Veredelung.
Die Backrohr-Rückwand ist katalytisch beschichtet. Sie reinigt sich selbst, wenn man den Backofen mit hohen Temperaturen betreibt. Die Öl und Fettspritzer lösen sich dabei von selbst. Dazu muss man den Ofen allerdings eine Stunde auf höchster Temperatur betreiben...nicht sehr energiesparend.
Die Türe kann man zum Putzen aushängen und auch die anderen Teile wie z.B. die Schienen kann man herausnehmen. Das haben wir allerdings noch nicht machen müssen.
Insgesamt sind meine Frau und ich mit dem Backofen sehr zufrieden. Meine Frau lobt vor allem das gleichmäßige Backergebnis. Vor allem Blechkuchen werden an allen Stellen gleichmäßig gebräunt.
Deshalb eine klare Empfehlung - 5 Sterne für Verlässlichkeit für viele Jahre
Fazit: Toller Backofen mit schlichtem Design
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Reinigung: | ||
| Aufheizen/Abkühlen: |


