AEG Competence 41035 VD-WC
Kochen leicht gemacht!
AEG Competence 41035 VD-WC

Name des Mitglieds: sunrise67
Produkt:
AEG Competence 41035 VD-WC
Datum: 24.04.11
Bewertung:
Vorteile: Größe der Felder, Teleskopauszug, Reinigungsmöglichkeiten und vieles mehr
Nachteile: Bratkartoffeln dauern länger : (
Heute möchte ich euch über meinen Herd berichten, den ich seit etwa einem Jahr in meiner Küche stehen habe.
Wie kam es dazu?
Seit 20 Jahren stand mein alter Herd in der Küche und schon lange wollte ich einen neuen haben. Leider ergab es sich nicht, dass mein alter Herd kaputt geht, denn um ehrlich zu sein, habe ich schon eine Weile darauf gewartet, endlich wollte ich auch mal einen Herd mit Ceranfeld haben.
Aber da ich ja vernünftig bin, habe ich mir gesagt, ich kaufe mir erst einen neuen Herd, wenn der alte kaputt geht.
Irgendwann hatte ich dann doch mal die Nase voll und es war soweit.
Im Internet habe ich mir viele Herde angesehen, ich hatte ja so meine Vorstellungen, er sollte eine Bräterzone haben und einen Teleskopauszug, außerdem ein Schubfach und breit durfte er auch nur 50 cm sein.
Nachdem ich meinen Herd:
AEG Competence 41035 VD
====================
gefunden hatte, suchte ich mir den billigsten
Preis.
Der lag so bei 460 Euro, aber mit etwa 50 Euro Versandkosten.
Daher ging ich in den EP-Laden meines Vertrauens und die machten mir ein Angebot von 550 Euro.
Da überlegte ich nicht lange, auch wenn ich am Ende ein bisschen mehr bezahlen musste. Bei so viel Geld habe ich dann doch Bedenken, in einem Onlineshop einzukaufen. Und außerdem wurde mir der Herd nach Hause geliefert, hochgetragen und auf Wunsch angeschlossen. Auch den alten Herd konnte ich auf diese Weise los werden.
Also war die Entscheidung gefallen und ich
kaufte den Herd
in einem EP-Laden.
Hersteller:
Hausgeräte Vertriebs GmbH
Markenvertrieb AEG-Electrolux
Muggenhofer Straße 135
90429 Nürnberg
Telefon: (0911) 323-0
Telefax: (0911) 323-1770
Lieferung:
Der Herd wurde bestellt und schon nach wenigen Tagen erhielt ich den Anruf, dass der Herd geliefert werden kann.
Einige Stunden später stand er dann da, das Verpackungsmaterial wurde von der Firma mitgenommen.
Im Lieferumfang befand sich der Herd mit allem Zubehör und die Anleitung.
Diese habe ich mir dann mal kurz angesehen, war aber etwas enttäuscht:
Die Bedienungsanleitung:
Das Heft, welches ausschließlich in Deutsch geschrieben ist, umfasst zwar 27 Seiten, jedoch war davon die Hälfte Hinweise darauf, welches Gericht wie lange, auf welcher Stufe und mit welchen Eigenschaften ein Gericht zubereitet werden kann. Das war für mich ein bisschen wenig bei so einem Wunderwerk der Technik.
Technische Daten:
Energieeffizienzklasse:
A
Energieverbrauch konventionell:
0.87
Energieverbrauch Umluft/Heißluft:
0.79
Nettovolumen (in Liter):
45
Typ:
mittel (35-65 Liter)
Produktbeschreibungen:
Der AEG Competence 41035 VD-wc, ein Standherd der Komfort-Klasse im flachen Blendendesign mit 50 cm Breite. Zur Ausstattung gehören Funktions- und Temperatur-Kontrollleuchte, Geschirrwagen und höhenverstellbare Füße.
Das Gerät verfügt über 8 Beheizungsarten plus Backofenbeleuchtung (Ober-/Unterhitze, Auftauen, Großflächengrill, Heißluft, Infrabraten, Multi-Heißluft, Pizzastufe
Typ des Herdes: Elektroherd
Gerätebauform: freistehend Anzahl der Kochzonen: 4
Kochzonen-Typ: Ceran
Kochfeld-Typ: Glaskeramik
Garraum-Größe: 45 l
Energie-Effizienz-Klasse: A
Anschlusswert: 9.05 kW
Besonderheiten des Ofen: Backofen / Grill / Heißluft
Garraum-Beschichtung: Emaille
Farbe: Weiß
Herstellergarantie: 2 Jahre
Breite: 50 cm
Höhe: 85.5 cm
Tiefe: 60 cm
Bedienung:
4 Kochzonenregler
alle Kochzonen stufenlos regelbar
Drehregler für Kochzonen
Drehregler für Backofen-Funktionswahl
Drehregler für Backofen-Temperatur
Elektronik-Uhr
Digital-Anzeige
Backofen-Kontroll-Leuchte
Temperaturkontroll-Leuchte
Backofen-Funktionen:
8 Betriebsarten
Ober-/Unterhitze
Heißluft/Umluft
Unterhitze
Grill
Umluft-Grillen
Auftaustufe (nur Gebläse)
Pizza-Stufe
Backofen-Ausstattung:
Anzahl der Auszüge: 2
Innenraum-Beleuchtung
abklappbarer Grill
Glatt-Email-Innenbeschichtung
Schrankentlüftung über Kochfeld
Zubehör:
1 emailliertes Backblech
1 Grillrost
Universalpfanne
Fett-Filter
Kochzone-vorne/ außen links
Blitz-Kochzone
Zweikreis-Kochzone
Durchmesser der großen Kochzone: 18 cm
Kochzone-hinten/ innen links
Blitz-Kochzone
Durchmesser der Kochzone: 14 cm
Kochzone-hinten/ innen rechts
Blitz-Kochzone
Bräter-Zweikreis-Kochzone
Kochzone-vorne/ außen rechts
Blitz-Kochzone
Durchmesser der Kochzone: 14 cm
Gehäuse-Eigenschaften:
Breite: 50 cm
Höhe verstellbar
gerade Blende
kühle Front
Gewicht: 53 kg
Backofentür mit Sichtfenster
integrierte Abstell-/Geschirrschublade
Beschreibung / Aussehen:
Die Vorderfront besteht aus der Armatur, der Backofenklappe und dem Schubfach am unteren Teil des Herdes.
Der gesamte Herd ist weiß und emailliert, ebenso das Bedienfeld und die Schalter. Diese sind aus Plastik und nicht versenkbar, was mich ein bisschen traurig stimmt, aber alles kann man nicht haben.
Insgesamt gibt es vier Schalter für die Koch stellen, diese sind einfach zu drehen und gehen bis zur Stufe 12. Bei den Zweikreiskochzonen kann der Schalter sozusagen etwas überdreht werden, um die zweite Kochzone einzustellen.
Die Schalter haben eine kleine Griffmulde, wodurch sich das Drehen erleichtern soll. An der rechten Seite befinden sich die Schalter für die Backröhre, einer ist für die Temperatureinstellung und der andere für die Wahl der Backofenfunktion.
Zwischen den Schaltern befindet sich der elektronische Programmspeicher,
auch bei mit Uhr genannt. Sie verfügt über eine Timerfunktion. Hierzu gehören zwei winzige Knöpfe zum Einstellen, welche mit PLUS und MINUS gekennzeichnet sind.
In der Mitte der beiden befindet sich der Bestätigungs- bzw. Menüknopf, wie ich ihn nenne.
Auch befindet sich eine Betriebslampe in diesem Bedienfeld.
Öffnet man die Klappe für den Backofen, kommen folgende Elemente zum Vorschein: Die Einschubebenen auf denen die Bleche liegen, das Heizelement, das Gebläse und die Backofenlampe. Das Zubehör befindet sich auch darin, nämlich der Rost, das Beckblech und die Fettpfanne.
Darunter befindet sich dann das Schubfach, auf das ich viel Wert gelegt habe, da man dort Bleche oder ähnliches verstauen kann. Denn in einer Neubauwohnung kommt es auf jedes kleine bisschen an Platz zum Verstauen an.
Anschließen:
Darauf lasse ich mich nicht weiter ein, denn ein Elektroherd sollte immer von einem Fachmann angeschlossen werden. Ich bin auch kein Freund von Herden, die mit einem Stecker versehen sind. Der Herd sollte auch unbedingt geerdet werden. Hinweise findet man in der Bedienungsanleitung.
Auch auf die richtige Sicherung muss geachtet werden, so dass sie nicht gleich heraus springt, wenn man mal zwei Platten einschaltet, aber sie muss dann doch herausspringen, wenn mit dem Herd was nicht in Ordnung ist, oder der Innenraum mit Wasser in Berührung kommt, wo er dies auf keinen Fall darf. Schließlich möchte niemand einen Wohnungsbrand riskieren!
Ausrichten:
Sehr unangenehm ist es, wenn man Margarine in eine Pfanne tut und diese sammelt sich auf einer Seite der Pfanne! Das bedeutet garantiert, dass die Pfanne uralt und verbeult ist, oder der Herd steht schief. Aber das ist kein Problem, denn der Hersteller hat auch daran gedacht: Auf der Unterseite des Herdes befinden sich kleine Beine, die man je nach Bedarf verstellen kann, bis der Herd in Waage steht.
Erste Benutzung:
Auch der Hersteller sagt es und man macht es wohl automatisch bei neuen Geräten: Man reinigt es. Dies geschieht ohne die Zugabe von Scheuermitteln, da sonst die Oberfläche beschädigt werden kann. Eigentlich soll man das ja auch bei gezogenem Netzstecker tun, aber da der Herd direkt angeschlossen ist, ist das nicht möglich. Aber man sollte schon darauf achten, dass das Gerät nicht eingeschaltet ist, um böse Verbrennungen zu vermeiden. Nun wischt man das Gerät einfach mit einem feuchten Lappen und Spülmittel aus. Es ist nicht auszuschließen, dass das Gerät bei der ersten Benutzung trotzdem einen merkwürdigen Geruch abgibt, aber das ist beim zweiten Mal kochen oder backen schon nicht mehr der Fall.
So, das Gerät ist also gereinigt, nun muss die Uhr eingestellt werden.
Dazu habe ich schon mal die Bedienungsanleitung zu Rate gezogen, denn so einfach ist das nicht aus dem Handgelenk geschüttelt.
Die
Uhrzeit
wird mit Hilfe der Minus- und Plustasten eingestellt. Bei der Einstellung des
Timers
ist das schon etwas schwieriger:
Hierzu benutzt man den mittleren kleinen Menüknopf.
Auf der rot leuchtenden Anzeige kann man sehen, welche Einstellung man nun gerade verändern kann.
Ich muss sagen, dass ich am Anfang damit gar nicht klar gekommen bin und schildere später in den Erfahrungen hierzu eine kleine Geschichte.
Display mit drei Bedienknöpfen:
Funktionsleuchten
Zeitanzeige
Funktionsleuchten
Taste Plus
Taste Minus
Auswahltaste
Die Funktionsleuchten befinden sich rechts und links am rot leuchtenden Display.
Hier erkennt man, was gerade eingestellt werden kann.
Die Auswahltaste muss einfach so oft gedrückt werden, bis die Funktion, die man einstellen möchte, markiert ist, dann kann man mit den Plus-, Minus- und der Auswahltaste den Timer wie gewünscht einstellen.
Wenn der Timer abgelaufen ist, ertönt außerdem ein Signalton, den man nicht überhören kann.
Kochfelder:
Der Herd verfügt über vier Kochfelder, wovon zwei Zweikreiskochfelder sind.
Die genaueren Eigenschaften und Größen der Kochfelder findet ihr im oberen Teil meines Berichtes.
Jedes Kochfeld verfügt über 12 Stufen, hierzu dreht man einfach den Schalter auf die gewünschte Stufe. Bei den Zweikreiskochfelder muss man den Schalter leicht überdrehen, bis er auf dem Zeichen mit dem Punkt landet.
Man hört ein leichtes Einrasten und ein leises Brummen, das ist vollkommen normal.
Für die Benutzung der Kochfelder sollte man Geschirr benutzen, dessen Boden dick und ebenmäßig ist. Kochgeschirr aus Stahlemail oder mit Aluminium- oder Kupferbeschichtung kann Verfärbungen hervorrufen.
Man sollte auch darauf achten, dass die Töpfe nicht kleiner sind, als die Kochfelder, das würde Energieverschwendung bedeuten.
Auf der Vorderseite des Ceranfeldes ist eine Restwärmeanzeige angebracht.
Hier kann man sehen, welche Platte heiß ist, auch die Restwärme wird hier schön angezeigt und man weiß zum Beispiel beim abwischen, auf welche Platte man auf keinen Fall kommen sollte.
Kochstufen:
Diese sind aufgegliedert in die Stufen 0 bis 12.
0 ist aus, logisch
1 ist für das warm halten von bereits fertigen Speisen
1-3 ist zum Beispiel auch für das zerlassen von Butter oder Schokolade geeignet. Auch für das Stocken von Eiern kann man diese Einstellung nutzen.
4-6 ist zum köcheln von Speisen, wie zum Beispiel Milchgerichten oder Reis. Auch für die Zubereitung von Fertiggerichten kann diese Einstellung genutzt werden. Ebenso Fisch, Gemüse und Fleisch können mit diesen Stufen gedünstet werden.
5-7 ist perfekt für das Dampfgaren von Kartoffen und das Kochen größerer Mengen, Suppen oder Eintöpfe.
8-9 nutze ich zum anbraten von Schnitzeln, Frikadellen, Bratwürsten oder Eier.
10-11 ist zum starken anbraten gedacht, wie bei Steaks oder auch bei Röstis.
11-12 ist zum Kochen größerer Mengen Wasser zu benutzen, zum Beispiel für Nudeln. Auch wird diese höchste Stufe benutzt für das Anbraten von Gulsch oder Schmorbraten oder zum Frittieren von Pommes Frites.
Backofen:
In Betrieb wird der Backofen genommen mit den beiden Reglern der Armatur.
Zuerst benutzt man den Schalter für die Backofenfunktion, danach wird die gewünschte Temperatur eingestellt. Die kleine Betriebslampe leuchtet dann auf.
Diese leuchtet so lange, wie die Temperatur im Backofen ansteigt.
Der Backofen verfügt über ein Sicherheits-Thermostat um das Gerät vor Überhitzung zu schützen. Dieser unterbricht in dem Falle die Stromzufuhr und schaltet sich wieder ein, wenn die Temperatur abgefallen ist.
Backofenfunktionen:
Die Symbole kann ich hier leider nicht aufzeichnen, aber diese sind alle in der Bedienungsanleitung beschrieben, so wie man sie am Schalter für die Funktion auch finden kann.
Backofenlampe: beleuchtet dem Backofeninnenraum
Ober-/Unterhitze: zum Backen und Braten auf einer Ebene
Unterhitze: zum Backen von Kuchen mit knusprigen Böden und zum Einkochen von Lebensmitteln
Umluft: zum Backen auf bis zu zwei Ebenen gleichzeitig
Heiß-/Umluft: zum backen auf bis zu drei Ebenen gleichzeitig oder zum Dörren von Lebensmitteln
Großflächengrill: zum grillen flacher Lebensmittel in größeren Mengen oder zum Toasten
Turbo-Grill: zum Braten größerer Fleischstücke oder Geflügel auf einer Ebene oder zum Überbacken und Bräunen
Pizza-Funktion: zum backen auf einer Ebene für Gerichte, die eine intensivere Bräunung und Knusprigkeit des Bodens benötigen
Auftauen: zum Auftauen gefrorener Lebensmittel.
Ebenen:
Der Herd verfügt über vier Ebenen, man hat somit eine große Auswahl, Pizza zum Beispiel, die schön knuspig werden soll, kommt auf die obere Ebene, die auch extra dafür gedacht ist. Man kann also sehen, viele Möglichkeiten hat man bei diesem Herd. Man kann zur Weihnachtszeit auch sehr viele Plätzchen auf einmal backen, denn man kann bis zu vier Blechen auf einmal in den Herd schieben, so geht die Arbeit schnell von der Hand.
Teleskopauszug:
Wollte ich unbedingt haben, seit mir mal ein Kuchen aus der Hand gerutscht und quer durch die Küche geschliddert ist.
Zwei Ebenen der Backröhre sind mit Telekopauszugschinen versehen.
Eigentlich sieht das ziemlich primitv aus, daher frage ich mich, wieso das nicht jeder Herd hat. Das Prinzip ist ganz einfach, eigentlich wie die Schienen eines Schubfaches, welches herausgezogen wird.
Die Bleche werden mit Hilfe von kleinen Aussparungen im Rand auf den Teleskopauszug gelegt, welcher hierzu eine kleine Erhöhung hat, worin man das Blech sozusagen einhaken kann.
Und dann kann man das Blech bis zum Anschlag aus der Röhre ziehen, ohne dass man es festhalten kann. So kann man prima prüfen, ob das Fleisch gar ist, ober der Kuchen durch. Man hat, wenn man möchte beide Hände frei und kann somit besser arbeiten.
Aufpassen muss man jedoch, dass man die Klappe des Herdes nicht schließt, wenn die Teleskopauszüge ausgefahren sind. Auch Vorsicht beim Berühren, denn die Telekopschienen sind genau so heiß wie der Herdinnenraum.
Kuchen backen:
Der Herd sollte 10 Minuten vorher vorgeheizt werden, die Backofentür sollte vor Ablauf von ¾ der Backzeit nicht geöffnet werden. Bei Benutzung von zwei Ebenen gleichzeitig, sollte eine Ebene dazwischen frei gelassen werden. Somit zirkuliert die Wärme besser im Herd.
Fleisch oder Fisch garen:
Bei Speisen mit hohem Fettgehalt sollte man unbedingt eine Fettpfanne benutzen, damit keine Flecken im Backofen entstehen, die nur sehr schwer wieder zu beseitigen sind. Das Fleisch soll 15 Minuten ruhen, bevor es angeschnitten wird, damit der Fleischsaft nicht auslaufen kann.
Ein wenig Wasser in der Fettpfanne verhindert eine unangenehme Rauchentwicklung im Backofen.
Garzeiten:
Diese hängen von der Art, Menge und Konsistenz des Gargutes ab. In der Bedienungsanleitung findet man hierzu eine ausführliche Tabelle, die ich jedoch selten ansehe, denn ich habe ja auch schon einige Erfahrungen gesammelt und noch mehr Erfahrung sammel ich dann doch selber, in dem ich viele Sachen ausprobiere.
Welche Funktionen für welche Speisen:
Eigentlich bin ich ja eher der Meinung, man sollte seine eigenen Erfahrungen nutzen und neue sammeln, aber ich führe hier mal einige Beispiel an, die der Hersteller empfohlen hat:
Ober- und Unterhitze:
Kleingebäck, flache Kuchen,
Hähnchen, Geflügelhälften,
kleine Schweinebraten,
Pizza,
Torte,
kleines Brot,
Streuselkuchen und Rührkuchen.
Umluft:
Kleingebäck, flache Kuchen, Hefekuchen,
größere Schweinebraten, größere Hähnchen,
größere Pizzen,
Stollen, größere Kuchen.
Heiß-/Umluft:
eigentlich alle Speisen, die auch bei Ober- und Unterhitze und bei Umluft erwähnt sind, allerdings solle die Heiß-/Umluft dann benutzt werden, wenn die Kuchen oder Fleischstücke sehr groß sind.
Oder man hat kleinere Sücke und kann mit der Heiß-/Umluft die Garzeiten verkürzen.
Turbo-Grill:
Toast,
Geflügelhälften, wenn sie knusprig werden sollen
Schweinebraten, kleineres Fleischstück, welches knusprig werden soll.
Pizza-Funktion:
Diese Funktion ist nicht nur für Pizzen gedacht, auch kleine flache Kuchen können hiermit zubereitet werden und Hähnchen, allerdings muss man dann wirklich neben dem Herd stehen bleiben, damit nichts anbrennt.
Schublade:
Wie ich bereits erwähnt, war mir diese sehr wichtig, da ich dankbar bin, für jedes bisschen Platz, welches ich zusätzlich zur Verfügung habe in meiner kleinen Neubauküche. Hier kann man Bleche, Pfannen oder was man so wegtun muss, verstauen. Sie ist leicht heraus zu ziehen.
Zum Reinigen kann man sie auch vollständig entnehmen.
Backofenlampe:
Diese kann man durch Entfernen der Glasabdeckung leicht entnehmen und wenn es nötig sein sollte, ersetzen. Über den Preis für solche Birnen kann ich nur sagen, dass ich schon mal für meinen alten Herd eine gekauft habe und die hat schlappe 15 Euro gekostet.
Also will ich mal hoffen, dass meine Lampe im neuen Herd ein langes Leben hat.
Störungen:
Ich habe bei meinem Herd noch nie eine Störung festgestellt, außer der einen Geschichte, die ich selber verursacht habe, wo der Backofen nicht funktionierte, weil ich aus Versehen einen Timer eingestellt hatte.
Aber in der Bedienungsanleitung findet man einige Beispiele für Störungen und kann sich an den Kundendienst wenden. Am besten natürlich in der Garantiezeit!
Reinigung:
Das Ceranfeld:
Dieses reinige ich mit Ceranfeldreiniger und mit Küchenrolle. Das geht wunderbar. Allerdings habe ich dieses auch schon mit Viss Scheuermilch sauber gemacht und das Ceranfeld hat keinen Schaden dadurch genommen.
Ich will mir das aber lieber nicht angewöhnen, vielleicht sind Spätfolgen ja nicht ausgeschlossen.
Daher sehe ich nun lieber zu, dass ich immer Ceranfeldreiniger im Hause habe.
Die Backofentür:
Diese kann zum Reinigen abgenommen werden. Auch die innere Scheibe kann entfernt werden, um die Reinigung zu erleichtern. Hierzu sind Hebel an den Scharnieren der Klappe angebracht. Mit Hilfe dieser Hebel kann das Scharnier ausgerastet und die Tür entnommen werden. Wenn man die Scheibe abnehmen möchte, muss man in der Klappe zwei Türen lösen. Dann kann man die Scheibe entnehmen und diese auch mal von innen putzen.
Einschubgitter:
Auch diese können zur gründlichen Reinigung entnommen werden.
Hierbei muss man einfach die Verbindungen zur Backofenwand lösen und kann dann das Gitter entnehmen, so lässt sich alles leichter reinigen.
Backofendecke:
Auch diese kann man leicht reinigen, in dem man das obere Grillelement abschraubt und dieses herunter klappt. Ansonsten kann man die Decke ja niemals richtig reinigen, denn man kommt sehr schlecht heran, wenn das obere Grillelement immer im Weg ist.
Ich finde, das hat der Hersteller prima gelöst, denn wer oft seinen Herd von innen sauber machen muss, der weiß, wovon ich rede!
Schublade:
Auch diese ist zur leichteren Reinigung leicht herauszuziehen und zu entnehmen.
Erfahrungen:
=========
Ich habe den Herd nun seit einem Jahr und er hat mit mir schon einiges durchgemacht.
Allerdings ich auch mit ihm:
Als erstes hatte ich mir vorgenommen einen Kuchen zu backen, ein Schweewittchenkuchen sollte es werden.
Teig fertig und ab in den Ofen, Backröhre angestellt und gewartet. So nach einigen Minuten wunderte ich mich, dass es nicht warm wird im Innenraum.
Dann habe ich mal eine andere Einstellung gewählt, ich glaube, es war Umluft.
Auch nichts, es ist absolut nichts passiert. Herd geht nicht! Mist und ich hatte den Kuchenteig fertig auf dem Blech. Was sollte ich nun tun? Also erst mal mit dem Blech zu meiner Nachbarin runter. Zum Glück war sie heim. Nach einigen Gelächter wollte sie mein Blech mit dem Teig in ihren Herd schieben.... wieder Pech, das Blech war zu groß. Also haben wir den Teig auf ihr Blech getan und mein Kuchen konnte endlich in ihren Herd.
Ich bin dann wieder zu mir und habe erst mal nach dem Herd geguckt. Das konnte doch nicht sein, dass die Backröhre nicht funktionierte, vielleicht war ja was falsch angeklemmt?
Irgendwann, als ich schon kurz vor dem verzweifeln war, habe ich den Fehler festgestellt: Bei meiner Spielerei an der Uhr bzw. dem Timer hatte ich eine Zeit eingestellt und in der Bedienungsanleitung habe ich den Hinweis gefunden:
Wenn ein Timer eingestellt ist, funktioniert die Backröhre nicht. Ich wusste ja gar nicht, dass ich den Timer eingestellt hatte, das wäre ein Spass gewesen, wenn auf einmal eine Herdplatte angegangen wäre, wenn ich vielleicht nicht mal zu Hause bin!
Jedenfalls war das Ende von der Geschichte die, dass meine Nachbarin den Kuchen gebacken hat und ich die Timerfunktion nie wieder benutzt habe! Ende gut, alles gut.
Bis darauf, dass ich mit dem Timer nicht klar komme, bin ich mit dem Herd sehr zufrieden, ich habe mit Absicht großen Wert darauf gelegt, dass ich ein Ceranfeld mit Bräterzone und einer Zweizonenkochplatte habe. Eigentlich wollte ich, dass die größte Kochplatte den Durchmesser von 20 cm hat, das war jedoch absolut nicht möglich. Und warum nicht: Weil auf einen Herd, der nur 50 cm breit ist, keine Bräterzone UND eine 20 cm Zone passen. Das hat mir eingeleuchtet, aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, wenn ich einen großen Topf benutze, diesen auf die Bräterzone zu stellen, das funktioniert bestens.
Mit den Platten und deren Größe komme ich inzwischen super klar, wenn ich mal Kohlrouladen mache, dann sind das meist so 12 Stück, daher benötige ich 2 Pfannen und auch 2 große Platten. Diese kommen sich nicht in die Quere, auch wenn mein Herd nur 50 cm breit ist. Sogar 2 kleine Töpfe kann ich noch auf den Herd stellen, ohne dass es Behinderungen gibt.
Das einzige, was mich bei den Platten am Anfang gestört hat, das war die Zubereitung von Bratkartoffeln. Wenn man diese, wie wir, richtig schön knusprig haben möchte, dann braucht man schon eine Weile Geduld, denn die Platten schalten sich nach Erreichen der nötigen Hitze immer wieder mal ab. Das ist vollkommen normal, aber daher benötige ich nun eine viel längere Zeit für die Bratkartoffeln, als mit meinem alten Plattenherd. Da die Einstellungsmöglichkeiten mit den 12 Stufen sehr vielseitig ist, lasse ich meine Kartoffeln oder mein Gemüse auch mal vollkommen alleine in der Küche, das habe ich mir früher nicht getraut.
Alles in allem werden die Platten sehr schnell heiß und wenn ich mit kochen fertig bin, zeigt mit die Restwärmeanzeige, welche Platten noch heiß sind.
Auch habe ich Wert darauf gelegt, dass ich Teleskopauszüge in meinem Herd habe, das hat sich auch bewährt. Seit ich diesen Herd habe, ist es mir nie wieder passiert, dass mir ein Kuchen quer durch die Küche geflogen ist. Ein bisschen musste ich mich daran gewöhnen, die Nasen perfekt in die kleinen Aussparungen der Bleche zu bekommen, aber inzwischen kriege ich das perfekt hin, man muss nur darauf achten, dass man das Blech beim herausnehmen nicht anhebt, sonst hat man es dann doch in der Hand und der Auszug bleibt drinne.
Auch nach einem Jahr habe ich immer noch keine festen Regeln für die Einstellungen der Backröhre gefunden, denn der Herd bietet hier so viele Möglichkeiten an. Meist benutze ich bei Kuchen oder größeren Fleischstücken die heiße Umluft, weil es damit einfach am schnellsten geht.
Für Toast habe ich schon mal den Turbogrill probiert, lecker sage ich nur!
Brötchen aufbacken mache ich jedoch immer noch mit Ober-und Unterhitze, da ich etwas Angst habe, dass sie mit Umluft austrocknen und das kann ich nicht gebrauchen.
Aufläufe zum Beispiel, die mit Käse überbacken sind, lasse ich am Ende auch noch mal mit dem Turbogrill laufen, damit auch der Käse knusprig wird, das mögen wir sehr!
Die Pizzastufe, welche dieser Herd bietet, ist bei mir auch schon oft zum Einsatz gekommen, die Pizza wird hier herrlich knusprig und auch schnell fertig.
Mit der Auftaustufe kann ich persönlich nichts anfangen, ich habe sie einmal ausprobiert, als ich ein Brot aus dem Gefrierfach genommen habe. Es hat alles geklappt, aber normalerweise benötige ich das eigentlich nicht, ich plane meistens so gut, dass ich diese Funktion nicht nötig habe und außerdem habe ich ja auch noch eine Mikrowelle.
Über die Reinigungsfunktionen, die dieser Herd bietet, bin ich auch sehr froh, denn man kann die Tür abbauen, die Scheibe entfernen und sogar die Einschubebenen und den oberen Grill im Backraum. Das erleichtert diese Lästigen Reinigungsarbeiten doch enorm und vor allem kommt man endlich mal an alle Schmutzstellen ran, was bei meinem alten Herd wirklich fürchterlich war.
An Weihnachten das Plätzchenbacken war eine schöne Sache und vor allem wurde mir die Arbeit mit dem Herd sehr einfach gemacht. Zeitweise hatte ich drei Bleche mit Weihnachtsplätzchen im Ofen und alles ging ruck zuck.
Man muss dabei aber aufpassen, dass die dünnen Plätzchen nicht verbrennen, das geht nämlich auch sehr schnell!
Ein bisschen traurig bin ich darüber, dass die Schalter nicht versenkbar sind, denn wenn man kocht, werden die so schnell dreckig. Allerdings denke ich mal, dass man sie beim Kochen sowieso nicht versenken kann. Diese Funktion ist vielleicht wichtiger für Haushalte, in denen kleine Kinder herum laufen.
Bis jetzt habe ich diese Schalter immer gut sauber bekommen, aber irgendwann werde ich einmal versuchen, sie abzuziehen, um sie besser reinigen zu können. Bis jetzt habe ich mich das noch nicht getraut!
Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber ich will es euch nicht zumuten, dass ich euch die Zubereitung aller meiner gekochten und gebackenen Gerichte hier aufzähle.
Fazit:
Ich bin sehr froh, dass ich mich nach 20 Jahren endlich zum Kauf eines Ceranfeldherdes durchgerungen habe, er macht mir viel Freude.
Die Anordnung bzw. Größe der Platten habe ich für mich perfekt gewählt, ebenso der Teleskopauszug macht mich immer wieder froh.
Die Reinigung des Herdinnenraumes wurde vom Hersteller durch viele Möglichkeiten perfekt erleichtert. Man kann die Tür entfernen und die innere Scheibe, auch den oberen Grillrost und die Einfuhrschienen an den Seiten des Backinnenraumes.
Auch bin ich froh, dass ich beim Kauf darauf geachtet habe, dass der Herd ein Schubfach hat, denn das habe ich in meiner Neubauwohnung absolut nötig.
Das einzige, was ich an dem Herd zu bemeckern habe, ist der Fakt, dass ich für meine Bratkartoffeln nun mehr Zeit benötige, wenn ich sie so knusprig machen möchte, wie wir sie am liebsten essen. Dies geschieht durch das Abschalten der Platten, wenn die nötige Hitze erreicht ist.
Aber die positiven Fakten überwiegen bei weitem ganz enorm, daher bekommt der Herd von mir 5 Sterne!
Vielen Dank für eure Lesungen, Bewertungen und Kommentare!
Eure sunrise67
Wie kam es dazu?
Seit 20 Jahren stand mein alter Herd in der Küche und schon lange wollte ich einen neuen haben. Leider ergab es sich nicht, dass mein alter Herd kaputt geht, denn um ehrlich zu sein, habe ich schon eine Weile darauf gewartet, endlich wollte ich auch mal einen Herd mit Ceranfeld haben.
Aber da ich ja vernünftig bin, habe ich mir gesagt, ich kaufe mir erst einen neuen Herd, wenn der alte kaputt geht.
Irgendwann hatte ich dann doch mal die Nase voll und es war soweit.
Im Internet habe ich mir viele Herde angesehen, ich hatte ja so meine Vorstellungen, er sollte eine Bräterzone haben und einen Teleskopauszug, außerdem ein Schubfach und breit durfte er auch nur 50 cm sein.
Nachdem ich meinen Herd:
AEG Competence 41035 VD
====================
gefunden hatte, suchte ich mir den billigsten
Preis.
Der lag so bei 460 Euro, aber mit etwa 50 Euro Versandkosten.
Daher ging ich in den EP-Laden meines Vertrauens und die machten mir ein Angebot von 550 Euro.
Da überlegte ich nicht lange, auch wenn ich am Ende ein bisschen mehr bezahlen musste. Bei so viel Geld habe ich dann doch Bedenken, in einem Onlineshop einzukaufen. Und außerdem wurde mir der Herd nach Hause geliefert, hochgetragen und auf Wunsch angeschlossen. Auch den alten Herd konnte ich auf diese Weise los werden.
Also war die Entscheidung gefallen und ich
kaufte den Herd
in einem EP-Laden.
Hersteller:
Hausgeräte Vertriebs GmbH
Markenvertrieb AEG-Electrolux
Muggenhofer Straße 135
90429 Nürnberg
Telefon: (0911) 323-0
Telefax: (0911) 323-1770
Lieferung:
Der Herd wurde bestellt und schon nach wenigen Tagen erhielt ich den Anruf, dass der Herd geliefert werden kann.
Einige Stunden später stand er dann da, das Verpackungsmaterial wurde von der Firma mitgenommen.
Im Lieferumfang befand sich der Herd mit allem Zubehör und die Anleitung.
Diese habe ich mir dann mal kurz angesehen, war aber etwas enttäuscht:
Die Bedienungsanleitung:
Das Heft, welches ausschließlich in Deutsch geschrieben ist, umfasst zwar 27 Seiten, jedoch war davon die Hälfte Hinweise darauf, welches Gericht wie lange, auf welcher Stufe und mit welchen Eigenschaften ein Gericht zubereitet werden kann. Das war für mich ein bisschen wenig bei so einem Wunderwerk der Technik.
Technische Daten:
Energieeffizienzklasse:
A
Energieverbrauch konventionell:
0.87
Energieverbrauch Umluft/Heißluft:
0.79
Nettovolumen (in Liter):
45
Typ:
mittel (35-65 Liter)
Produktbeschreibungen:
Der AEG Competence 41035 VD-wc, ein Standherd der Komfort-Klasse im flachen Blendendesign mit 50 cm Breite. Zur Ausstattung gehören Funktions- und Temperatur-Kontrollleuchte, Geschirrwagen und höhenverstellbare Füße.
Das Gerät verfügt über 8 Beheizungsarten plus Backofenbeleuchtung (Ober-/Unterhitze, Auftauen, Großflächengrill, Heißluft, Infrabraten, Multi-Heißluft, Pizzastufe
Typ des Herdes: Elektroherd
Gerätebauform: freistehend Anzahl der Kochzonen: 4
Kochzonen-Typ: Ceran
Kochfeld-Typ: Glaskeramik
Garraum-Größe: 45 l
Energie-Effizienz-Klasse: A
Anschlusswert: 9.05 kW
Besonderheiten des Ofen: Backofen / Grill / Heißluft
Garraum-Beschichtung: Emaille
Farbe: Weiß
Herstellergarantie: 2 Jahre
Breite: 50 cm
Höhe: 85.5 cm
Tiefe: 60 cm
Bedienung:
4 Kochzonenregler
alle Kochzonen stufenlos regelbar
Drehregler für Kochzonen
Drehregler für Backofen-Funktionswahl
Drehregler für Backofen-Temperatur
Elektronik-Uhr
Digital-Anzeige
Backofen-Kontroll-Leuchte
Temperaturkontroll-Leuchte
Backofen-Funktionen:
8 Betriebsarten
Ober-/Unterhitze
Heißluft/Umluft
Unterhitze
Grill
Umluft-Grillen
Auftaustufe (nur Gebläse)
Pizza-Stufe
Backofen-Ausstattung:
Anzahl der Auszüge: 2
Innenraum-Beleuchtung
abklappbarer Grill
Glatt-Email-Innenbeschichtung
Schrankentlüftung über Kochfeld
Zubehör:
1 emailliertes Backblech
1 Grillrost
Universalpfanne
Fett-Filter
Kochzone-vorne/ außen links
Blitz-Kochzone
Zweikreis-Kochzone
Durchmesser der großen Kochzone: 18 cm
Kochzone-hinten/ innen links
Blitz-Kochzone
Durchmesser der Kochzone: 14 cm
Kochzone-hinten/ innen rechts
Blitz-Kochzone
Bräter-Zweikreis-Kochzone
Kochzone-vorne/ außen rechts
Blitz-Kochzone
Durchmesser der Kochzone: 14 cm
Gehäuse-Eigenschaften:
Breite: 50 cm
Höhe verstellbar
gerade Blende
kühle Front
Gewicht: 53 kg
Backofentür mit Sichtfenster
integrierte Abstell-/Geschirrschublade
Beschreibung / Aussehen:
Die Vorderfront besteht aus der Armatur, der Backofenklappe und dem Schubfach am unteren Teil des Herdes.
Der gesamte Herd ist weiß und emailliert, ebenso das Bedienfeld und die Schalter. Diese sind aus Plastik und nicht versenkbar, was mich ein bisschen traurig stimmt, aber alles kann man nicht haben.
Insgesamt gibt es vier Schalter für die Koch stellen, diese sind einfach zu drehen und gehen bis zur Stufe 12. Bei den Zweikreiskochzonen kann der Schalter sozusagen etwas überdreht werden, um die zweite Kochzone einzustellen.
Die Schalter haben eine kleine Griffmulde, wodurch sich das Drehen erleichtern soll. An der rechten Seite befinden sich die Schalter für die Backröhre, einer ist für die Temperatureinstellung und der andere für die Wahl der Backofenfunktion.
Zwischen den Schaltern befindet sich der elektronische Programmspeicher,
auch bei mit Uhr genannt. Sie verfügt über eine Timerfunktion. Hierzu gehören zwei winzige Knöpfe zum Einstellen, welche mit PLUS und MINUS gekennzeichnet sind.
In der Mitte der beiden befindet sich der Bestätigungs- bzw. Menüknopf, wie ich ihn nenne.
Auch befindet sich eine Betriebslampe in diesem Bedienfeld.
Öffnet man die Klappe für den Backofen, kommen folgende Elemente zum Vorschein: Die Einschubebenen auf denen die Bleche liegen, das Heizelement, das Gebläse und die Backofenlampe. Das Zubehör befindet sich auch darin, nämlich der Rost, das Beckblech und die Fettpfanne.
Darunter befindet sich dann das Schubfach, auf das ich viel Wert gelegt habe, da man dort Bleche oder ähnliches verstauen kann. Denn in einer Neubauwohnung kommt es auf jedes kleine bisschen an Platz zum Verstauen an.
Anschließen:
Darauf lasse ich mich nicht weiter ein, denn ein Elektroherd sollte immer von einem Fachmann angeschlossen werden. Ich bin auch kein Freund von Herden, die mit einem Stecker versehen sind. Der Herd sollte auch unbedingt geerdet werden. Hinweise findet man in der Bedienungsanleitung.
Auch auf die richtige Sicherung muss geachtet werden, so dass sie nicht gleich heraus springt, wenn man mal zwei Platten einschaltet, aber sie muss dann doch herausspringen, wenn mit dem Herd was nicht in Ordnung ist, oder der Innenraum mit Wasser in Berührung kommt, wo er dies auf keinen Fall darf. Schließlich möchte niemand einen Wohnungsbrand riskieren!
Ausrichten:
Sehr unangenehm ist es, wenn man Margarine in eine Pfanne tut und diese sammelt sich auf einer Seite der Pfanne! Das bedeutet garantiert, dass die Pfanne uralt und verbeult ist, oder der Herd steht schief. Aber das ist kein Problem, denn der Hersteller hat auch daran gedacht: Auf der Unterseite des Herdes befinden sich kleine Beine, die man je nach Bedarf verstellen kann, bis der Herd in Waage steht.
Erste Benutzung:
Auch der Hersteller sagt es und man macht es wohl automatisch bei neuen Geräten: Man reinigt es. Dies geschieht ohne die Zugabe von Scheuermitteln, da sonst die Oberfläche beschädigt werden kann. Eigentlich soll man das ja auch bei gezogenem Netzstecker tun, aber da der Herd direkt angeschlossen ist, ist das nicht möglich. Aber man sollte schon darauf achten, dass das Gerät nicht eingeschaltet ist, um böse Verbrennungen zu vermeiden. Nun wischt man das Gerät einfach mit einem feuchten Lappen und Spülmittel aus. Es ist nicht auszuschließen, dass das Gerät bei der ersten Benutzung trotzdem einen merkwürdigen Geruch abgibt, aber das ist beim zweiten Mal kochen oder backen schon nicht mehr der Fall.
So, das Gerät ist also gereinigt, nun muss die Uhr eingestellt werden.
Dazu habe ich schon mal die Bedienungsanleitung zu Rate gezogen, denn so einfach ist das nicht aus dem Handgelenk geschüttelt.
Die
Uhrzeit
wird mit Hilfe der Minus- und Plustasten eingestellt. Bei der Einstellung des
Timers
ist das schon etwas schwieriger:
Hierzu benutzt man den mittleren kleinen Menüknopf.
Auf der rot leuchtenden Anzeige kann man sehen, welche Einstellung man nun gerade verändern kann.
Ich muss sagen, dass ich am Anfang damit gar nicht klar gekommen bin und schildere später in den Erfahrungen hierzu eine kleine Geschichte.
Display mit drei Bedienknöpfen:
Funktionsleuchten
Zeitanzeige
Funktionsleuchten
Taste Plus
Taste Minus
Auswahltaste
Die Funktionsleuchten befinden sich rechts und links am rot leuchtenden Display.
Hier erkennt man, was gerade eingestellt werden kann.
Die Auswahltaste muss einfach so oft gedrückt werden, bis die Funktion, die man einstellen möchte, markiert ist, dann kann man mit den Plus-, Minus- und der Auswahltaste den Timer wie gewünscht einstellen.
Wenn der Timer abgelaufen ist, ertönt außerdem ein Signalton, den man nicht überhören kann.
Kochfelder:
Der Herd verfügt über vier Kochfelder, wovon zwei Zweikreiskochfelder sind.
Die genaueren Eigenschaften und Größen der Kochfelder findet ihr im oberen Teil meines Berichtes.
Jedes Kochfeld verfügt über 12 Stufen, hierzu dreht man einfach den Schalter auf die gewünschte Stufe. Bei den Zweikreiskochfelder muss man den Schalter leicht überdrehen, bis er auf dem Zeichen mit dem Punkt landet.
Man hört ein leichtes Einrasten und ein leises Brummen, das ist vollkommen normal.
Für die Benutzung der Kochfelder sollte man Geschirr benutzen, dessen Boden dick und ebenmäßig ist. Kochgeschirr aus Stahlemail oder mit Aluminium- oder Kupferbeschichtung kann Verfärbungen hervorrufen.
Man sollte auch darauf achten, dass die Töpfe nicht kleiner sind, als die Kochfelder, das würde Energieverschwendung bedeuten.
Auf der Vorderseite des Ceranfeldes ist eine Restwärmeanzeige angebracht.
Hier kann man sehen, welche Platte heiß ist, auch die Restwärme wird hier schön angezeigt und man weiß zum Beispiel beim abwischen, auf welche Platte man auf keinen Fall kommen sollte.
Kochstufen:
Diese sind aufgegliedert in die Stufen 0 bis 12.
0 ist aus, logisch
1 ist für das warm halten von bereits fertigen Speisen
1-3 ist zum Beispiel auch für das zerlassen von Butter oder Schokolade geeignet. Auch für das Stocken von Eiern kann man diese Einstellung nutzen.
4-6 ist zum köcheln von Speisen, wie zum Beispiel Milchgerichten oder Reis. Auch für die Zubereitung von Fertiggerichten kann diese Einstellung genutzt werden. Ebenso Fisch, Gemüse und Fleisch können mit diesen Stufen gedünstet werden.
5-7 ist perfekt für das Dampfgaren von Kartoffen und das Kochen größerer Mengen, Suppen oder Eintöpfe.
8-9 nutze ich zum anbraten von Schnitzeln, Frikadellen, Bratwürsten oder Eier.
10-11 ist zum starken anbraten gedacht, wie bei Steaks oder auch bei Röstis.
11-12 ist zum Kochen größerer Mengen Wasser zu benutzen, zum Beispiel für Nudeln. Auch wird diese höchste Stufe benutzt für das Anbraten von Gulsch oder Schmorbraten oder zum Frittieren von Pommes Frites.
Backofen:
In Betrieb wird der Backofen genommen mit den beiden Reglern der Armatur.
Zuerst benutzt man den Schalter für die Backofenfunktion, danach wird die gewünschte Temperatur eingestellt. Die kleine Betriebslampe leuchtet dann auf.
Diese leuchtet so lange, wie die Temperatur im Backofen ansteigt.
Der Backofen verfügt über ein Sicherheits-Thermostat um das Gerät vor Überhitzung zu schützen. Dieser unterbricht in dem Falle die Stromzufuhr und schaltet sich wieder ein, wenn die Temperatur abgefallen ist.
Backofenfunktionen:
Die Symbole kann ich hier leider nicht aufzeichnen, aber diese sind alle in der Bedienungsanleitung beschrieben, so wie man sie am Schalter für die Funktion auch finden kann.
Backofenlampe: beleuchtet dem Backofeninnenraum
Ober-/Unterhitze: zum Backen und Braten auf einer Ebene
Unterhitze: zum Backen von Kuchen mit knusprigen Böden und zum Einkochen von Lebensmitteln
Umluft: zum Backen auf bis zu zwei Ebenen gleichzeitig
Heiß-/Umluft: zum backen auf bis zu drei Ebenen gleichzeitig oder zum Dörren von Lebensmitteln
Großflächengrill: zum grillen flacher Lebensmittel in größeren Mengen oder zum Toasten
Turbo-Grill: zum Braten größerer Fleischstücke oder Geflügel auf einer Ebene oder zum Überbacken und Bräunen
Pizza-Funktion: zum backen auf einer Ebene für Gerichte, die eine intensivere Bräunung und Knusprigkeit des Bodens benötigen
Auftauen: zum Auftauen gefrorener Lebensmittel.
Ebenen:
Der Herd verfügt über vier Ebenen, man hat somit eine große Auswahl, Pizza zum Beispiel, die schön knuspig werden soll, kommt auf die obere Ebene, die auch extra dafür gedacht ist. Man kann also sehen, viele Möglichkeiten hat man bei diesem Herd. Man kann zur Weihnachtszeit auch sehr viele Plätzchen auf einmal backen, denn man kann bis zu vier Blechen auf einmal in den Herd schieben, so geht die Arbeit schnell von der Hand.
Teleskopauszug:
Wollte ich unbedingt haben, seit mir mal ein Kuchen aus der Hand gerutscht und quer durch die Küche geschliddert ist.
Zwei Ebenen der Backröhre sind mit Telekopauszugschinen versehen.
Eigentlich sieht das ziemlich primitv aus, daher frage ich mich, wieso das nicht jeder Herd hat. Das Prinzip ist ganz einfach, eigentlich wie die Schienen eines Schubfaches, welches herausgezogen wird.
Die Bleche werden mit Hilfe von kleinen Aussparungen im Rand auf den Teleskopauszug gelegt, welcher hierzu eine kleine Erhöhung hat, worin man das Blech sozusagen einhaken kann.
Und dann kann man das Blech bis zum Anschlag aus der Röhre ziehen, ohne dass man es festhalten kann. So kann man prima prüfen, ob das Fleisch gar ist, ober der Kuchen durch. Man hat, wenn man möchte beide Hände frei und kann somit besser arbeiten.
Aufpassen muss man jedoch, dass man die Klappe des Herdes nicht schließt, wenn die Teleskopauszüge ausgefahren sind. Auch Vorsicht beim Berühren, denn die Telekopschienen sind genau so heiß wie der Herdinnenraum.
Kuchen backen:
Der Herd sollte 10 Minuten vorher vorgeheizt werden, die Backofentür sollte vor Ablauf von ¾ der Backzeit nicht geöffnet werden. Bei Benutzung von zwei Ebenen gleichzeitig, sollte eine Ebene dazwischen frei gelassen werden. Somit zirkuliert die Wärme besser im Herd.
Fleisch oder Fisch garen:
Bei Speisen mit hohem Fettgehalt sollte man unbedingt eine Fettpfanne benutzen, damit keine Flecken im Backofen entstehen, die nur sehr schwer wieder zu beseitigen sind. Das Fleisch soll 15 Minuten ruhen, bevor es angeschnitten wird, damit der Fleischsaft nicht auslaufen kann.
Ein wenig Wasser in der Fettpfanne verhindert eine unangenehme Rauchentwicklung im Backofen.
Garzeiten:
Diese hängen von der Art, Menge und Konsistenz des Gargutes ab. In der Bedienungsanleitung findet man hierzu eine ausführliche Tabelle, die ich jedoch selten ansehe, denn ich habe ja auch schon einige Erfahrungen gesammelt und noch mehr Erfahrung sammel ich dann doch selber, in dem ich viele Sachen ausprobiere.
Welche Funktionen für welche Speisen:
Eigentlich bin ich ja eher der Meinung, man sollte seine eigenen Erfahrungen nutzen und neue sammeln, aber ich führe hier mal einige Beispiel an, die der Hersteller empfohlen hat:
Ober- und Unterhitze:
Kleingebäck, flache Kuchen,
Hähnchen, Geflügelhälften,
kleine Schweinebraten,
Pizza,
Torte,
kleines Brot,
Streuselkuchen und Rührkuchen.
Umluft:
Kleingebäck, flache Kuchen, Hefekuchen,
größere Schweinebraten, größere Hähnchen,
größere Pizzen,
Stollen, größere Kuchen.
Heiß-/Umluft:
eigentlich alle Speisen, die auch bei Ober- und Unterhitze und bei Umluft erwähnt sind, allerdings solle die Heiß-/Umluft dann benutzt werden, wenn die Kuchen oder Fleischstücke sehr groß sind.
Oder man hat kleinere Sücke und kann mit der Heiß-/Umluft die Garzeiten verkürzen.
Turbo-Grill:
Toast,
Geflügelhälften, wenn sie knusprig werden sollen
Schweinebraten, kleineres Fleischstück, welches knusprig werden soll.
Pizza-Funktion:
Diese Funktion ist nicht nur für Pizzen gedacht, auch kleine flache Kuchen können hiermit zubereitet werden und Hähnchen, allerdings muss man dann wirklich neben dem Herd stehen bleiben, damit nichts anbrennt.
Schublade:
Wie ich bereits erwähnt, war mir diese sehr wichtig, da ich dankbar bin, für jedes bisschen Platz, welches ich zusätzlich zur Verfügung habe in meiner kleinen Neubauküche. Hier kann man Bleche, Pfannen oder was man so wegtun muss, verstauen. Sie ist leicht heraus zu ziehen.
Zum Reinigen kann man sie auch vollständig entnehmen.
Backofenlampe:
Diese kann man durch Entfernen der Glasabdeckung leicht entnehmen und wenn es nötig sein sollte, ersetzen. Über den Preis für solche Birnen kann ich nur sagen, dass ich schon mal für meinen alten Herd eine gekauft habe und die hat schlappe 15 Euro gekostet.
Also will ich mal hoffen, dass meine Lampe im neuen Herd ein langes Leben hat.
Störungen:
Ich habe bei meinem Herd noch nie eine Störung festgestellt, außer der einen Geschichte, die ich selber verursacht habe, wo der Backofen nicht funktionierte, weil ich aus Versehen einen Timer eingestellt hatte.
Aber in der Bedienungsanleitung findet man einige Beispiele für Störungen und kann sich an den Kundendienst wenden. Am besten natürlich in der Garantiezeit!
Reinigung:
Das Ceranfeld:
Dieses reinige ich mit Ceranfeldreiniger und mit Küchenrolle. Das geht wunderbar. Allerdings habe ich dieses auch schon mit Viss Scheuermilch sauber gemacht und das Ceranfeld hat keinen Schaden dadurch genommen.
Ich will mir das aber lieber nicht angewöhnen, vielleicht sind Spätfolgen ja nicht ausgeschlossen.
Daher sehe ich nun lieber zu, dass ich immer Ceranfeldreiniger im Hause habe.
Die Backofentür:
Diese kann zum Reinigen abgenommen werden. Auch die innere Scheibe kann entfernt werden, um die Reinigung zu erleichtern. Hierzu sind Hebel an den Scharnieren der Klappe angebracht. Mit Hilfe dieser Hebel kann das Scharnier ausgerastet und die Tür entnommen werden. Wenn man die Scheibe abnehmen möchte, muss man in der Klappe zwei Türen lösen. Dann kann man die Scheibe entnehmen und diese auch mal von innen putzen.
Einschubgitter:
Auch diese können zur gründlichen Reinigung entnommen werden.
Hierbei muss man einfach die Verbindungen zur Backofenwand lösen und kann dann das Gitter entnehmen, so lässt sich alles leichter reinigen.
Backofendecke:
Auch diese kann man leicht reinigen, in dem man das obere Grillelement abschraubt und dieses herunter klappt. Ansonsten kann man die Decke ja niemals richtig reinigen, denn man kommt sehr schlecht heran, wenn das obere Grillelement immer im Weg ist.
Ich finde, das hat der Hersteller prima gelöst, denn wer oft seinen Herd von innen sauber machen muss, der weiß, wovon ich rede!
Schublade:
Auch diese ist zur leichteren Reinigung leicht herauszuziehen und zu entnehmen.
Erfahrungen:
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Ich habe den Herd nun seit einem Jahr und er hat mit mir schon einiges durchgemacht.
Allerdings ich auch mit ihm:
Als erstes hatte ich mir vorgenommen einen Kuchen zu backen, ein Schweewittchenkuchen sollte es werden.
Teig fertig und ab in den Ofen, Backröhre angestellt und gewartet. So nach einigen Minuten wunderte ich mich, dass es nicht warm wird im Innenraum.
Dann habe ich mal eine andere Einstellung gewählt, ich glaube, es war Umluft.
Auch nichts, es ist absolut nichts passiert. Herd geht nicht! Mist und ich hatte den Kuchenteig fertig auf dem Blech. Was sollte ich nun tun? Also erst mal mit dem Blech zu meiner Nachbarin runter. Zum Glück war sie heim. Nach einigen Gelächter wollte sie mein Blech mit dem Teig in ihren Herd schieben.... wieder Pech, das Blech war zu groß. Also haben wir den Teig auf ihr Blech getan und mein Kuchen konnte endlich in ihren Herd.
Ich bin dann wieder zu mir und habe erst mal nach dem Herd geguckt. Das konnte doch nicht sein, dass die Backröhre nicht funktionierte, vielleicht war ja was falsch angeklemmt?
Irgendwann, als ich schon kurz vor dem verzweifeln war, habe ich den Fehler festgestellt: Bei meiner Spielerei an der Uhr bzw. dem Timer hatte ich eine Zeit eingestellt und in der Bedienungsanleitung habe ich den Hinweis gefunden:
Wenn ein Timer eingestellt ist, funktioniert die Backröhre nicht. Ich wusste ja gar nicht, dass ich den Timer eingestellt hatte, das wäre ein Spass gewesen, wenn auf einmal eine Herdplatte angegangen wäre, wenn ich vielleicht nicht mal zu Hause bin!
Jedenfalls war das Ende von der Geschichte die, dass meine Nachbarin den Kuchen gebacken hat und ich die Timerfunktion nie wieder benutzt habe! Ende gut, alles gut.
Bis darauf, dass ich mit dem Timer nicht klar komme, bin ich mit dem Herd sehr zufrieden, ich habe mit Absicht großen Wert darauf gelegt, dass ich ein Ceranfeld mit Bräterzone und einer Zweizonenkochplatte habe. Eigentlich wollte ich, dass die größte Kochplatte den Durchmesser von 20 cm hat, das war jedoch absolut nicht möglich. Und warum nicht: Weil auf einen Herd, der nur 50 cm breit ist, keine Bräterzone UND eine 20 cm Zone passen. Das hat mir eingeleuchtet, aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, wenn ich einen großen Topf benutze, diesen auf die Bräterzone zu stellen, das funktioniert bestens.
Mit den Platten und deren Größe komme ich inzwischen super klar, wenn ich mal Kohlrouladen mache, dann sind das meist so 12 Stück, daher benötige ich 2 Pfannen und auch 2 große Platten. Diese kommen sich nicht in die Quere, auch wenn mein Herd nur 50 cm breit ist. Sogar 2 kleine Töpfe kann ich noch auf den Herd stellen, ohne dass es Behinderungen gibt.
Das einzige, was mich bei den Platten am Anfang gestört hat, das war die Zubereitung von Bratkartoffeln. Wenn man diese, wie wir, richtig schön knusprig haben möchte, dann braucht man schon eine Weile Geduld, denn die Platten schalten sich nach Erreichen der nötigen Hitze immer wieder mal ab. Das ist vollkommen normal, aber daher benötige ich nun eine viel längere Zeit für die Bratkartoffeln, als mit meinem alten Plattenherd. Da die Einstellungsmöglichkeiten mit den 12 Stufen sehr vielseitig ist, lasse ich meine Kartoffeln oder mein Gemüse auch mal vollkommen alleine in der Küche, das habe ich mir früher nicht getraut.
Alles in allem werden die Platten sehr schnell heiß und wenn ich mit kochen fertig bin, zeigt mit die Restwärmeanzeige, welche Platten noch heiß sind.
Auch habe ich Wert darauf gelegt, dass ich Teleskopauszüge in meinem Herd habe, das hat sich auch bewährt. Seit ich diesen Herd habe, ist es mir nie wieder passiert, dass mir ein Kuchen quer durch die Küche geflogen ist. Ein bisschen musste ich mich daran gewöhnen, die Nasen perfekt in die kleinen Aussparungen der Bleche zu bekommen, aber inzwischen kriege ich das perfekt hin, man muss nur darauf achten, dass man das Blech beim herausnehmen nicht anhebt, sonst hat man es dann doch in der Hand und der Auszug bleibt drinne.
Auch nach einem Jahr habe ich immer noch keine festen Regeln für die Einstellungen der Backröhre gefunden, denn der Herd bietet hier so viele Möglichkeiten an. Meist benutze ich bei Kuchen oder größeren Fleischstücken die heiße Umluft, weil es damit einfach am schnellsten geht.
Für Toast habe ich schon mal den Turbogrill probiert, lecker sage ich nur!
Brötchen aufbacken mache ich jedoch immer noch mit Ober-und Unterhitze, da ich etwas Angst habe, dass sie mit Umluft austrocknen und das kann ich nicht gebrauchen.
Aufläufe zum Beispiel, die mit Käse überbacken sind, lasse ich am Ende auch noch mal mit dem Turbogrill laufen, damit auch der Käse knusprig wird, das mögen wir sehr!
Die Pizzastufe, welche dieser Herd bietet, ist bei mir auch schon oft zum Einsatz gekommen, die Pizza wird hier herrlich knusprig und auch schnell fertig.
Mit der Auftaustufe kann ich persönlich nichts anfangen, ich habe sie einmal ausprobiert, als ich ein Brot aus dem Gefrierfach genommen habe. Es hat alles geklappt, aber normalerweise benötige ich das eigentlich nicht, ich plane meistens so gut, dass ich diese Funktion nicht nötig habe und außerdem habe ich ja auch noch eine Mikrowelle.
Über die Reinigungsfunktionen, die dieser Herd bietet, bin ich auch sehr froh, denn man kann die Tür abbauen, die Scheibe entfernen und sogar die Einschubebenen und den oberen Grill im Backraum. Das erleichtert diese Lästigen Reinigungsarbeiten doch enorm und vor allem kommt man endlich mal an alle Schmutzstellen ran, was bei meinem alten Herd wirklich fürchterlich war.
An Weihnachten das Plätzchenbacken war eine schöne Sache und vor allem wurde mir die Arbeit mit dem Herd sehr einfach gemacht. Zeitweise hatte ich drei Bleche mit Weihnachtsplätzchen im Ofen und alles ging ruck zuck.
Man muss dabei aber aufpassen, dass die dünnen Plätzchen nicht verbrennen, das geht nämlich auch sehr schnell!
Ein bisschen traurig bin ich darüber, dass die Schalter nicht versenkbar sind, denn wenn man kocht, werden die so schnell dreckig. Allerdings denke ich mal, dass man sie beim Kochen sowieso nicht versenken kann. Diese Funktion ist vielleicht wichtiger für Haushalte, in denen kleine Kinder herum laufen.
Bis jetzt habe ich diese Schalter immer gut sauber bekommen, aber irgendwann werde ich einmal versuchen, sie abzuziehen, um sie besser reinigen zu können. Bis jetzt habe ich mich das noch nicht getraut!
Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber ich will es euch nicht zumuten, dass ich euch die Zubereitung aller meiner gekochten und gebackenen Gerichte hier aufzähle.
Fazit:
Ich bin sehr froh, dass ich mich nach 20 Jahren endlich zum Kauf eines Ceranfeldherdes durchgerungen habe, er macht mir viel Freude.
Die Anordnung bzw. Größe der Platten habe ich für mich perfekt gewählt, ebenso der Teleskopauszug macht mich immer wieder froh.
Die Reinigung des Herdinnenraumes wurde vom Hersteller durch viele Möglichkeiten perfekt erleichtert. Man kann die Tür entfernen und die innere Scheibe, auch den oberen Grillrost und die Einfuhrschienen an den Seiten des Backinnenraumes.
Auch bin ich froh, dass ich beim Kauf darauf geachtet habe, dass der Herd ein Schubfach hat, denn das habe ich in meiner Neubauwohnung absolut nötig.
Das einzige, was ich an dem Herd zu bemeckern habe, ist der Fakt, dass ich für meine Bratkartoffeln nun mehr Zeit benötige, wenn ich sie so knusprig machen möchte, wie wir sie am liebsten essen. Dies geschieht durch das Abschalten der Platten, wenn die nötige Hitze erreicht ist.
Aber die positiven Fakten überwiegen bei weitem ganz enorm, daher bekommt der Herd von mir 5 Sterne!
Vielen Dank für eure Lesungen, Bewertungen und Kommentare!
Eure sunrise67
Fazit: macht jetzt leckeres Osteressen
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Reinigung: | ||
| Aufheizen/Abkühlen: |




