Makita UH6350
Der nächste Herbst kommt - aber mit Sicherheit .... - Makita UH6350 Heckenschere

Produkttyp: Makita Heckenscheren

Der nächste Herbst kommt - aber mit Sicherheit ....
Makita UH6350

kalli.k

Name des Mitglieds: kalli.k

Produkt:

Makita UH6350

Datum: 28.01.09

Bewertung:

Vorteile: hoher Sicherheitsstandard, einfache Handhabung

Nachteile: nix

.... und mit dem Herbst kommt auch wieder die Zeit, in der die Hecken geschnitten werden müssen.

Wer um sein Grundstück herum eine Hecke gepflanzt hat, weiß was ich meine, wenn ich behaupte, dass es kaum eine bessere Methode gibt sich einen teuflischen Muskelkater einzufangen, als die Methode, die Hecke mit einer althergebrachten Handschere zu bearbeiten.
Selbst bei unserer relative kleinen Hecke rund um die Terrasse gerade einmal 2*2,50m und einmal 4,50m war das immer eine rechte Plackerei.

Mit unserer alten elektrischen Heckenschere( die ich an meinen Bruder vererbt habe) ging's schon viel besser; unsere neue Makita UH6350 hat da aber im letzten Herbst neue Maßstäbe gesetzt.
Für die UH6350, als eine der kleineren Heckenscheren aus dem Sortiment von Makita, haben wir uns auf Grund der oben beschrieben Größe unserer Hecke entschieden.
Diese Größe und der Preis von unter 150 Euro (genau 146, 50 bei "Heiko Knop - Industriebedarf" im Internet) waren da ausschlaggebend.

Vor der Beschreibung meiner Erfahrungen mit dem Produkt, liste ich erst einmal tabellarisch die technischen Daten auf:
########## technische Daten ##########
Beidseitig geschliffenes Obermesser erlauben alle Schnittrichtungen
Ruhiger Lauf durch gegenläufige Messer
Großflächiger Handschutz schützt vor Verletzungen
Ringförmiger Handgriff gewährleistet festen Halt
Überstehende Führungsleiste verhindert Rückstöße beim Anstoßen von festen Gegenständen
Mit integrierter Zugentlastung für das Verlängerungskabel
Rutschkupplung schützt Messer und Getriebe beim Blockieren
Mit Schnellstop < 0,5 sek
Kraftvoller Motor mit Leistungsaufnahme 500 W
Hubzahl: 1.500 min-1
Schnittzahl: 3.000 min-1
Schnittlängen: 630 mm
Schnittstärke: 21 mm
Gewicht: 3,6 kg


########## meine/unsere Erfahrungen ##########
Als erstes ein Satz zur Handhabung und Sicherheit:
Durch die zwei großen Griffe liegt das Gerät sicher in beiden Händen.
Die beiden voneinander abhängigen Schaltelemente sorgen für die notwendige Sicherheit.
Ein wichtiges Sicherheitsmerkmal:
Nur wenn beide Schalter gedrückt sind, bewegen sich die Scherenmesser.
Sobald eine Hand von einem der Griffe genommen wird, kommen die Messer innerhalb von weniger als einer halben Sekunde zum Stillstand.
Ein zusätzlicher Sicherheitsschalter ist im Handgriff integriert und ermöglicht auch in dieser Griffposition für mehr Reichweite, eine sichere Zweihandbedienung.
Diese mechanische Schnellabbremsung hat sich Makita übrigens patentieren lassen.
Die 3,6 kg Gewicht erscheinen anfangs durchaus leicht und ich habe bei unserer kleinen Hecke auch keine Schwierigkeiten damit; kann mir aber durchaus vorstellen, dass bei längerem Gebrauch die Muckis an den oberarmen ganz schön beansprucht werden.

Die oben schon einmal angesprochene Sicherheit wird bei dieser Heckenschere ganz besonders groß geschrieben.
So gibt es zum Beispiel einen Anstoßschutz mit integrierter Zweigführung vor dem Bügelgriff; das verhindert Rückschläge auf Getriebe und Anwender, wenn man auf dickere Zweige oder Äste stößt und verhindert, dass man sich an Dornen und spitzen Zweigen die Unterarme verletzt.

Bemerkenswert sind auch die Sicherheits-Untermesser, deren Zähne ca. 8 mm über den Zähnen des obere Scherenmessers stehen.
Auch das vermindert die Verletzungsgefahr (z.B. an den Beinen, wenn man unten an der Hecke schneidet.).
Optimaler Abstand der Messerzähne.
Ob dünne Zweige oder fingerdicke Äste: Der Abstand der Messerzähne ist mit 30 mm so gewählt, dass die Zweige leicht schon beim ersten Durchgang erfasst werden.

Laufruhe und Handlichkeit.
Die gegenläufigen Scherenmesser sorgen für einen perfekten Massenausgleich.
Die Heckenscheren schneiden beidseitig.
Was mich beim ersten Gebrauch der Schere wirklich überrascht hat, war die geringe Lautstärke, mit der das Gerät arbeitet. Ich hatte befürchtet, dass es ähnlich laut sein würde, wie zum Beispiel eine kleine Tischsäge; aber weit gefehlt.
Das Schnurren ist ein paar Meter weiter schon fast nicht mehr zu hören.


########## Fazit ##########
Ein preisgünstiges Gerät, das einem die lästige Handarbeit beim Heckenschneiden erheblich vereinfacht. Von uns gibt es daher eine glatte Kaufempfehlung und die volle Punktzahl.

########## Tipps zum Heckenschneiden ##########
Zum Abschluß vielleicht noch ein paar allgemeine Hinweise zum Thema Hecken schneiden.
Heckenschneiden: Wie es richtig geht.
Ihre Form erhalten Hecken durch regelmäßiges Schneiden. Junge Hecken muss man in den ersten beiden Jahren mehrmals schneiden, damit sie eine dichte Form bekommen.
In den späteren Jahren hängt die Schnitthäufigkeit vom Wachstum der neuen Triebe ab.
Sind diese zwölf bis 15 Zentimeter lang, kürzt man sie auf etwa zwei Zentimeter.

So wächst die Hecke dicht heran, bis sie die gewünschte Höhe erreicht.
Ab einem Meter Höhe empfiehlt es sich, die Hecke so zu schneiden, dass sie nach oben hin etwas schmäler wird - etwa zehn Zentimeter pro Meter Höhe auf jeder Seite.
So verhindert man, dass die unteren Triebe zu wenig Licht bekommen und kahl werden.
Ein Schnurgerüst hilft dabei, die Trapezform zu erhalten.
Hat die Hecke schließlich die gewünschte Höhe erreicht, wird es Zeit für den ersten Reduktionsschnitt.
Dieser sollte am besten an einem milden Wintertag erfolgen, damit die Pflanzen im Frühjahr wieder gut austreiben können. Beim Reduktionsschnitt wird die Hecke um etwa 20 bis 30 Zentimeter gekappt.
Ein solcher Schnitt ist etwa alle fünf bis sieben Jahre fällig.
Bei jedem Heckenschneiden sind die Sicherheitsbestimmungen nicht außer Acht zu lassen.
Ohne Arbeitshandschuhe und Schutzbrille sollte nicht mit der Arbeit begonnen werden.
Also dann: in diesem Sinne - der nächste Herbst kommt bestimmt !!!!!

Fazit: Ein preisgünstiges Gerät, das die lästige Handarbeit beim Heckenschneiden erheblich vereinfacht.