DeTeWe Opencom 40 DSL
Am liebsten würde ich einen [Opencom 45DSl] Bilderrahmen drum rum machen - DeTeWe Opencom 40 DSL Headset

Produkttyp: DeTeWe Headsets

Neuester Testbericht: ... sind. Man kann auch einen internen S0 Bus auf extern umbiegen, was die Möglichkeit eröffnet mit 4 Amtsleitungen gleichzeitig zu arbeiten. A... mehr

Am liebsten würde ich einen [Opencom 45DSl] Bilderrahmen drum rum machen
DeTeWe Opencom 40 DSL

cobst

Name des Mitglieds: cobst

Produkt:

DeTeWe Opencom 40 DSL

Datum: 21.08.04, geändert am 26.08.04 (602 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: integrierter Router/HUB, nette Funktionen

Nachteile: bisher (2Jahre) 1x aufgehängt (Stecker ziehen und gut)

Hallo Leute,
zwar gehts hier nicht um ein Headset wie's der Index verspricht, sondern um eine ISDN-Telefonanlage und nicht um die Opencom 40 sondern um die Opencom 45 (mehrmals angemeldet und nie bekommen) aber trotzdem will ich euch jetzt mal sagen was ich von dieser technischen Errungenschaft halte.

Ich hab mir schon vor längerer Zeit die OpenCom45DSL von DeTeWe zugelegt und will euch jetzt mal kurz (oder auch länger, das kommt noch auf) meine Erfahrungen schildern.

Features:
1x S0 Bus extern
1x S0 Bus intern
1x S0 Bus intern oder extern
4x AB
4x 10BaseT
1x USB
Router
DHCP Server

Design:
Die OpenCom ist vom Design Standpunkt aus betrachtet sehr gut gelungen, recht flach, geschwungene Kanten und alles in seidenmattem Schwarz und glänzendem grau gehalten.

Anschlussmöglichkeiten:
Die Stromversorgung der OpenCom kommt von einem externen Steckernetzteil. Es sind ein 4-fach Switch und ein USB Port (der auch ins Netzwerk geroutet werden kann) integriert. Leider verträgt der Switch nur 10MBit Ethernet (10BaseT). Desweiteren existieren 2 interne S0 Busse, an die je 10 Geräte angeschlossen werden können und 4 normale AB Anschlüsse für normale analoge Endgeräte, die sowohl über Klemmen als auch TAE Stecker (normale Telefonstecker) nach Außen geführt sind. Man kann auch einen internen S0 Bus auf extern umbiegen, was die Möglichkeit eröffnet mit 4 Amtsleitungen gleichzeitig zu arbeiten. Auch ein DECT (Mobiltelefon) Modul kann angeschlossen werden, was es ermöglicht die Telefonanlage direkt als Basisstation zu verwenden, man muss dafür aber einen S0 Bus opfern.

Switch/Router:
Mit dem 4-fach Switch hat man die Möglichkeit ein kleines Netzwerk aufzubauen und dadurch gegenseitigen Zugriff auf die Rechner zu ermöglichen. Von Vorteil ist der DHCP-Server, der den angeschlossenen Netzwerkrechnern automatisch IPs vergibt. Der große Clou an der Sache ist aber der eingebaute Router. Einfach den Router so konfigurieren (siehe Konfiguration) wie man will und wer ins Internet will macht einfach seinen Browser auf oder startet sein E-Mail-Programm und die Anlage verbindet ihn automatisch. Es besteht die Möglichkeit bis zu 4 verschiedene Provider (sowohl DSL als auch ISDN) einzurichten, wobei immer einer als Standard Zugang und der andere als Fall Back Zugang verwendet wird, soll heißen wenn der Standard nicht tut, dann kommt der andere dran. Das ist bei mir auch sehr sinnvoll, weil mindestens einmal im Monat DSL für ein paar Stunden Tod ist. Die Haltezeit kann natürlich bei jedem Provider separat eingestellt werden. Über die Experten Konfiguration kann auch NAT und Port Routing gemacht werden. Des Weiteren können statische Filter für NetBios oder ankommende TelNet Pakete gesetzt werden (insgesamt 6 an der Zahl) und es stehen 16 frei konfigurierbare Filter zur Verfügung.

Konfiguration:
Die Konfiguration erfolgt ganz einfach über das Netzwerk oder eben USB. Einfach im Browser „opencom45“ eingeben und ein Java Applet wird gestartet, das einen durch die Installationsroutinen führt. Danach kann man je nach belieben entweder bei den groben Einstellungen bleiben oder im Expertenmodus alles so einstellen wie es einem gefällt, z. B. welche Nummer bei welchem Telefon gesendet wird oder ob man an den Netzwerkkonfigurationen ein bisschen umgestaltet. Der große Vorteil, man kann nie die Installations CD verlegen!

Montage:
Was soll ich sgen? Alle Stecker in die Buchse in die sie gehören und die Sache ist gegessen.

Software:
Bei der Anlage ist ein ganzes Softwarepaket dabei, das ich ehrlicherweise noch kaum angeschaut habe.
Die wichtigsten Tools sind der so genannte HomeNet Control, der anzeigt ob man gerade mit dem Internet verbunden ist oder nicht und die Capi-Control, die wichtig ist wenn man per USB mit der Anlage verbunden ist, aber auch die Aktivität auf den Beiden B-Kanälen (Telefonkanäle nach Außen) signalisiert.
Daneben ist noch ein ganzes Paket von RVS dabei mit Faxprogramm und Wählhilfe usw. aber ganz ehrlich, ich kann damit nichts anfangen. (Solange ich noch mindestens einen Finger hab werde ich nicht meinen PC wählen lassen.)

Handbuch:
Das mitgelieferte Handbuch ist wirklich umfassend. Es fängt auf einer sehr niedrigen Wissensstufe an und steigert sich dann kontinuierlich bis zu den Einzelheiten. Je genauer es wird, umso umständlicher ist es dann auch geschrieben. Es umfasst insgesamt 117 Seiten, wobei sich nur 40 Seiten der Hardware und die Restlichen der Software und Konfiguration widmen.

Nachteile:
Es ist jammerschade, dass der Switch nur 10MBit mitmacht. Man kann es zwar recht leicht umgehen indem man einfach einen 100MBit Switch davor schaltet aber das ist ja nicht im Sinne des Erfinders.
Was ich jedoch am Meisten vermisse ist ein richtiger Least Cost Router. Ich hab mal bei meiner Schwester ne Anlage von Auerswald montiert, die dieses Feature hatte und das ist wirklich ne tolle Sache und man kann bares Geld sparen.

Fazit:
Wieder mal ein optisch ansprechendes Gerät für den Wohnbereich. Durch seinen vielfältigen Anschlussmöglichkeiten und nicht zuletzt der Möglichkeit einen PC per USB ins Netzwerk einzuklinken machen es zu einem meiner großen Favoriten in diesem Preissegment.

Fazit: