Ratgeber Renovierung
BAD/WC -  das NASSE Recycling - Ratgeber Renovierung Reinigungsmittel

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BAD/WC - das NASSE Recycling
Ratgeber Renovierung

FredOnly

Name des Mitglieds: FredOnly

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Ratgeber Renovierung

Datum: 19.04.02, geändert am 19.04.02 (134 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Für Öko-Bewusste, sparsam, Selbsteinbau möglich

Nachteile: Langfristige Amortisation

Wieviel Zeit wir im Jahr ´verschlafen´, da kommen schon Stunden zusammen.-
Wieviel Liter Trinkwasser jeder von uns im Jahr für die Toiletten-Spülung verbraucht, das haben Statistiker längst errechnet:
15.000 (!) Liter!! --

Wir können uns die Verschwendung in einem Land, in dem es relativ viel regnet, leisten. Ob es sein muss, ist eine zweite Frage.

Wer einen Zweitwohnsitz in einem südlichen Land hat -sagen wir mal Spanien-, wäre diese folgend beschriebene Anlage (was es alles gibt..!) einleuchtender; für die Spanier selbst sowieso. Dort ist in den meisten Gegenden nicht nur Trinkwasser knapp, sondern das Wasser allgemein. Vielleicht poste ich diesen Ratschlag auch bei dooyoo.es und bekomme vielleicht sogar eine ´corona´ dafür?! ...y como hablo bastante el castellano, estoy convencido que mis amigos alli me van a entender e agradecer este consejo (was soviel heisst, dass ich auch spanisch spreche).

Die Information heute aber gebe ich in erster Linie an dooyoo.de-Freunde weiter: Für alle Recycling-Freaks, die das gute Gefühl haben wollen, die Umwelt zu schonen. Mit einer kurzfristigen Amortisation ist bei einem kompletten Einbau dieser Anlage durch den Fachhandel (SaniTec) mit einem Kostenaufwand von ca. 1.000,- EURO nicht zu rechnen.

Mit diesem kompletten Einbausatz mit Behälter, Pumpe, Umschaltventil und Steuerteil gelangt das Bade- oder Duschwasser in den WC-Kasten!

Wasser sparen, ohne den täglichen Komfort im Bad einschränken und auf die gewohnte Körperhygiene verzichten zu müssen. Durch diese Anlage wir verbrauchtes Wasser aus der Badewanne oder der Dusche in einem speziellen Plastikbehälter unter der Wanne gesammelt und von dort in den Spülkasten der Toilette gepumpt.

Fähige Heimwerker können die Öko-Wanne selbst einbauen! Wer keine Risiko eingehen will -wie ich-, beauftragt eben einen Installateur. Um unter der Wanne Platz für den Kunststoffbehälter zu gewinnen, müssen zwei der üblichen Stellfüsse e
ntfernt werden und durch stabil Wandhalter ersetzt werden. An die Stelle der normalen Ablaufgarnitur tritt ein spezielles Umschaltventil, das Bade- oder Duschwasser automatisch in die Kanalisation abfliessen lässt, wenn der Vorratsbehälter gefüllt ist. Auch ist es jederzeit möglich, allzu stark verschmutztes Wasser per Hand in den Abfluss zu leiten.

Im WC-Spülkasten wird neben dem direkten Wasseranschluss ein zweiter Zulauf installiert, der mit dem Behälter unter der Wanne durch ein Rohr verbunden ist.

Ein Schwimmschalter schaltet nach dem Spülen eine Pumpe ein, die den Kasten nachfüllt. Aus Sicherheitsgründen wird die Pumpe mit einer ungefährlichen 12-Volt-Spannung angetrieben, die vom Steuerteil mit dem Netzanschluss galvanisch getrennt ist. LCD-Lämpchen zeigen an, ob das Gerät betriebsbereit und der Sammelbehälter voll ist. Bis auf die regelmässige Reinigung des Filters ist das Gerät wartungsfrei!

So kann ein Vier-Personen-Haushalt pro Jahr rund 60.000 Liter Trinkwasser oder bis zu 250,- EURO sparen.

Wissenswert, hoffe ich wenigstens, für alle!
---Aber wie gesagt ist das auf jeden Fall etwas für Öko-Eingefleischte, die obendrein dafür tausend Euros locker machen müssen, wenn sie können... Immerhin hätten sich die Kosten (erst) in 4 Jahren "eingespült".

Fazit: