Spartechnik Externes Batteriefach
Externes Batteriefach, für Apple Ipod & iPhone weiß - Spartechnik Externes Batteriefach Handyzubehör

Neuester Testbericht: ... denn so kann sich nichts verheddern und alles zusammen passt gut in eine größere Handtasche oder in den Rucksack. Der Stecker lässt ... mehr

Externes Batteriefach, für Apple Ipod & iPhone weiß
Spartechnik Externes Batteriefach

juliaa2000

Name des Mitglieds: juliaa2000

Produkt:

Spartechnik Externes Batteriefach

Datum: 05.08.11

Bewertung:

Vorteile: Es verdoppelt die Akkulaufzeit | Günstig

Nachteile: Schwer | Ladevorgang und Akkustand wird nicht angezeigt

| Kaufgrund
Wer ein iPhone besitzt, kennt das: der Akku ist viel zu schnell leer. Ein bisschen surfen, ein bisschen mit dem Navigationssystem routen und schon hat das Gerät keinen Saft mehr. Da nützt es auch nichts, dass sämtliche Push-Funktionen ausgeschaltet sind und die Display-Helligkeit auf ein Minimum reduziert wurde - nach sechs bis sieben Stunden ist Schluss! Meist haben wir das Auto in der Nähe, so dass wir das iPhone mit einem USB-Kabel am Zigarettenanzünder aufladen können. Doch manchmal sind wir auch auf einer Wanderung oder mit dem Zug/Bus unterwegs und dann gibt es keine Möglichkeit, das Gerät mit Strom zu versorgen. Was dann?

Diese Frage stellte ich mir immer wieder. Und irgendwann machte ich mich in einem großen Online-Shop auf die Suche nach einem Ersatzakku für unser iPhone 3GS. Ich wurde auch schnell fündig. Da wurde von einer "Akkuschale" erzählt, in dass man das Handy hinein schieben kann. Der Vorteil sei, dass es dadurch zusätzlich geschützt sei. Der Nachteil - so hieß es - bestehe darin, dass man das Handy beim Rein- und Rausschieben aus der Schale beschädigen könne. Das wollte ich natürlich nicht. Für mich hörte sich das ziemlich "gefährlich" an und so suchte ich weiter.

Irgendwann stieß ich auf ein "Externes Batteriefach, für Apple Ipod & iPhone weiß". Die meisten Bewertungen zu diesem Produkt hörten sich recht positiv an. Das Gerät sollte nur 13,78 EUR kosten und das war mir der Versuch wert. Ich bestellte es. Inkl. Versand kam ich dann auf ca. 16.- EUR.


| Aussehen/Anschluss
Irgendwie erinnert mich das Gerät an das Handgerät einer Wii-Spielekonsole. Mit meiner Frauenhand kann ich das Batteriefach gut umgreifen und es liegt sicher in der Hand. Es wirkt aufgrund seiner Form und seines Gewichts recht robust und macht einen guten Eindruck. Die Farbe Weiß passt allerdings irgendwie nicht dazu - Anthrazit oder Schwarz würden vermutlich besser aussehen. Aber zum weißen iPhone ist das auch in Ordnung. Das Kabel, das das iPhone mit dem Batteriefach verbinden soll, ist nur ca. 28,5 cm lang. Ich finde diese Länge in Ordnung, denn so kann sich nichts verheddern und alles zusammen passt gut in eine größere Handtasche oder in den Rucksack.
Der Stecker lässt sich gut ans iPhone GS3 anschließen. In einer Bewertung habe ich etwas von einem "Hakeln" gelesen. Damit hatte ich keine Probleme. Auch das Abstecken funktioniert prima, wenn man daran denkt, die beiden Sicherheitsverschlüsse an beiden Seiten zu drücken. Diese sollen verhindern, dass das Kabel z.B. beim Transport in einem Rucksack gewaltsam heraus gerissen wird.
Am Kopf gibt es einen Schalter, mit dem ich das Gerät an- und ausschalten kann. Er ist so konstruiert, dass man ihn nicht aus Versehen betätigen oder er sich im Rucksack selbst umlegen kann. Ein kleines, grünes Lämpchen zeigt an, wenn das Gerät angeschaltet ist.

Das Gerät wiegt inkl. Akkus 160 g. In einer Handtasche ist dieses Gewicht natürlich deutlich zu spüren. In einem vollbepackten Rucksack schon weniger. Das Gewicht empfinde ich persönlich deshalb als "relativ schwer".


| Das wird versprochen
Das Batteriefach soll die Laufzeit von mobilen Geräten wie z.B. Apple MP3 und Smartphone iPod & iPhone weiß um ein Vielfaches verlängern.

Mit Standardakkus von z.B. 2400 mAh soll die Laufzeit von 24 Stunden und mehr erreichbar sein, so dass man lange Durststrecken, in denen man keine Stromquelle in der Nähe hat, überbrücken kann.
Das Gerät soll (lt. Vertreiber) mit folgenden Geräten kompatibel sein: iPod 10GB, 15GB, 20GB, 30GB oder 40GB iPod, iPod mini, iPod Video, 3te und 4te Generation - iPod (3G, 4G, 5G) - iPod mini - iPod photo - iPod nano, nano 2 - iPod Video - touch - iPhone, iPod 5th generation, iPod 5th Generation (Video), iPod classic, iPod nano 1st Generation, iPod nano 2nd Generation (Aluminum), iPod nano 3rd Generation (Video), iPod nano 4th Generation (Video), iPod touch 1st Generation, iPod touch 2nd Generation, iPhone, i Phone, iPhone 3G, iPod nano 4th Generation (Video), iPod nano 4th, iPod 5 th Generation, i Pod 5.

Außerdem werden folgende Leistungsmerkmale angegeben:
- Schnelles Ladegerät
- für 4 AA Batterien oder Mignon Akkus
- Ladekontrolle mit LED Strom Indikator, Ein/ Aus Schalter
- vollständige Aufladung des Gerätes möglich
- Einsatz von AA Batterien oder Mignon Akkus. Es wird die Verwendung starker Mignon AA-Akkus empfoheln
- ca. 50 Gramm leicht (ohne Akkus)
- Außenmaße: 13,0 x 3,5 x 1,8 cm.
- Farbe weiß


| Meine Erfahrungen
Zusammen mit dem Batteriefach haben wir neue Akkus bestellt. Da wir mit "Sanyo eneloop" schon gute Erfahrungen gemacht hatten, kauften wir vier 2500 mAh-Akkus. Bevor wir diese ins Batteriefach steckten, luden wir sie natürlich erst einmal auf. Dann kam der erste Test und alles lief hervorragend. Das iPhone wurde innerhalb 60-90 Minuten komplett aufgeladen. Wir waren begeistert! Es klappte wunderbar! Die Akkus im Batteriefach gaben die Energie zuverlässig ans iPhone ab. So hatten wir uns das vorgestellt.

Das Ganze funktionierte ungefähr drei bis vier (nicht komplette) Ladevorgänge lang. Dann plötzlich meldete sich das iPhone akustisch zu Wort und zeigte folgende Meldung an: "Laden mit diesem Zubehör wird nicht unterstützt". Die Meldung ließ sich zwar wegdrücken, erschien aber im Sekundentakt immer wieder auf dem Display. Außerdem konnte man anhand der Ladestandsanzeige erkennen, dass das iPhone nicht mehr mit Strom versorgt wurde. Das Aufladen war unterbrochen worden.

In einer Bewertung hatte jemand von genau diesem Problem geschrieben. "Na toll", dachte ich, "ist doch alles nur Mist dieses China-Zeug!" Ärgerlich machte ich mich im Internet auf die Suche nach einer Lösung. Doch leider wurde ich nicht fündig. Da wurde von "Apple hat Pin-Belegung fürs Laden verändert" und "Apple hat die Firmware geändert, so dass Fremdgeräte nicht mehr erkannt werden können".
"Na prima", dachte ich, "dass heißt ich muss mir ein original Apple-Ladegerät kaufen, sonst funktioniert das Ganze nicht." Das Problem: Apple bietet keine externen Batteriefächer an. Auf diese tolle Einrichtung sind die wohl noch nicht gekommen.

Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass ich das Ding in den Elektroschrott werfen konnte. Doch ein letztes Mal wollte ich es versuchen. Also lud ich die Akkus wieder auf und schloss das Batteriefach an mein iPhone an. Und sie da: es ging wieder.

Was ist also das Problem? So richtig sind wir noch nicht dahinter gekommen. Ich vermute, dass die Akkus genügend Saft brauchen, um dem iPhone genügend Power übertragen zu können. Sobald dieser "Saft" nicht mehr fließt, kann das Handy damit nichts mehr anfangen und meldet ein Problem. Da auf dem Batteriefach keine Ladestandsanzeige oder Restenergieanzeige angebracht ist, weiß man also nie, wie viel Power noch zur Verfügung steht und ob diese Power ausreicht, um das Handy zu laden.
Außerdem muss ich mir die Frage stellen, wie sinnvoll ein Batteriefach ist, das mich nach zweimaligem (kompletten) Handy laden schon im Stich lässt, so dass ich die Akkus in wiederum genau diesem Batteriefach in ein richtiges Ladegerät stecken muss. Jeder muss sich diese Frage selbst beantworten. Fakt ist: Nehme ich das Batteriefach, in dem sich ein 4er-Pack voll aufgeladener Akkus befindet, mit auf eine Tageswanderung, kann ich die Laufzeit meines iPhones mindestens verdoppeln. Anstatt sechs bis sieben Stunden hält es dann mindestens 12 bis 18 Stunden.

Zum Schluss bleibt bei mir aber trotzdem noch ein Hintergedanke im Kopf hängen: Schade ich meinem iPhone durch den Gebrauch des Batteriefachs? Diese Frage kann ich nicht beantworten. Meine bessere Hälfte meinte, dass eine "Überspannung" nicht möglich sei. Da der Stecker auch gut ein- und ausgesteckt werden kann, sollte es hier auch keine Probleme geben. Was die Software des Handys angeht, können wir allerdings nur Vermutungen anstellen, denken aber, dass hier ebenfalls keine Probleme auftauchen können, da das Batteriefach ja keine Art von Daten sendet.


| Fazit
Das externe Batteriefach ist eine innovative Erfindung, die dringend benötigt wird. Solange Apple die Sache mit dem Akkuverbrauch nicht in den Griff bekommt, brauchen iPhone-Nutzer meiner Meinung nach solche Hilfsmittel. Leider ist das externe Batteriefach noch nicht ausgereift und sollte dringend weiterentwickelt werden.

In diesem Sinne... Gedanken sind frei... eure Dotti

Fazit: Verbesserungswürdig