


Produkttyp: Sony Ericsson Handys
Neuester Testbericht: ... Standart Memorystick, Tasche, Handschlaufe, Dockingstation USB, Ladegerät und das war es auch schon. Achten Sie beim Kauf eines gebrauchte... mehr
SonyEricsson P800 - Der Sieger!
Sony Ericsson P800

Name des Mitglieds: Al666
Produkt:
Sony Ericsson P800
Datum: 28.08.03, geändert am 09.04.05 (573 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Ausstattung, Multimedia, Funktionen
Nachteile: Preis
Eigentlich sieht das P800 recht unspektakulär aus für ein neues Multimedia-Flaggschiff - schlicht, etwas eckig, Mini-Tasten - jedenfalls auf den ersten Blick. Dann sieht man: Der Mini lässt sich aufklappen - und präsentiert dabei ein grosses Farbdisplay.
Zwar ist das P800 eher als Multimedia-Tool denn als direkte Konkurrenz zum mobilen Büro von Nokia konzipiert. Doch auch das Sony-Ericsson-Gerät verwöhnt Business-User mit vielseitigen Talenten: So erlaubt das P800 nicht nur den Zugriff auf mehrere E-Mail-Konten, auch die gängigen Datei-Formate Word, Excel, PDF und Powerpoint lassen sich bequem auf dem grosszügigen Touchscreen darstellen. Auf der mitgelieferten CD-ROM sind sogar Darstellungsprogramme für weitere Datei-Typen vorhanden. Erstellen kann man am P800 jedoch keines dieser Dokumente - was aufgrund der fehlenden Tastatur ohnehin wenig praktikabel wäre. Die Texteingabehilfe T9 hätte dem PDA-Handy dennoch gut zu Gesicht gestanden: Damit liessen sich SMS & Co. noch etwas schneller als über gut funktionierende Handschrifterkennung oder die virtuelle Tastatur verfassen.
In puncto Datenübertragung ist das P800 auf der Höhe der Zeit: Für den zügigen Download auch von grösseren Dateien sorgen wahlweise die Datendienste HSCSD mit zwei gebündelten Kanälen oder GPRS mit einer maximalen Datenrate von 53,6 KBit pro Sekunde - wovon in der Praxis aber meist nur das halbe Tempo erreicht wird. In Sachen MMS bietet das P800 übrigens mehr als die meisten anderen Handys. So gibt es keine Volumenbeschränkung - der User kann Messages mit mehreren Seiten erstellen und neben Fotos und Text auch Soundclips, Sprachmemos und mehrfarbige Skizzen versenden. Ein grosses Manko aber: Das P800 ist nicht für Video-MMS gerüstet. Es ist zwar möglich, MPEG4-Videos - etwa von einem Nokia 3650 oder 7650, die als Mail-Anhang aufs P800 gelangen - anzuzeigen, ab
er mehr geht nicht, und ein Update ist nicht in Sicht. Nebenbei sei erwähnt, dass das P800 die SMS-Erweiterung EMS beherrscht, inklusive lange SMS - auch wenn die insgesamt guten Erklärungstexte im Gerät das Gegenteil behaupten.
Dreh- und Angelpunkt für die multimediale Kommunikation ist die leistungsfähige Kamera auf der Rückseite. Neben den verschiedenen Einstellmöglichkeiten garantiert vor allem die VGA-Auflösung Fotos, die nicht nur für mickrige Handy-Displays geeignet sind. Schickt man Schnappschüsse in dieser Qualität preiswert als E-Mail statt als MMS, kann der Adressat am PC-Monitor wesentlich mehr erkennen als auf seinem Mobiltelefon - wenngleich die P800-Linse an die Leistung einer ausgewachsenen Digitalkamera nicht herankommt. Der eingebaute MP3-Player kann es da schon eher mit Stand-alone-Geräten aufnehmen. Neben dem internen Speicher verfügt das P800 über einen Slot für den neuen Memorystick Duo, der nur halb so gross ist wie die bisherigen Sony-Speicherstreifen. Ein 16-MB-Chip in diesem Format wird mitgeliefert. Neben MP3-bringt das P800 auch MIDI- und Wave-Dateien über den Lautsprecher auf der Rückseite oder über das beiliegende Stereo-Headset zu Gehör. Ebenfalls möglich, aber teuer: Audio- oder Video-Streaming über das Handy-Netz. Als mobiles Surfterminal macht das P800 jedenfalls eine gute Figur: Sein Browser stellt neben WAP- auch HTML-Seiten dar, wobei die Navigation wahlweise per Stift oder Scrollrad einfach klappt. Etwas komplizierter gestalten sich der Abbruch einer Internet-Session oder das Löschen eines einzelnen Bildes - hier ist mitunter ein Blick ins Handbuch nötig.
Fazit:
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