
Produkttyp: Sony Ericsson Handys
Neuester Testbericht: ... Taschenrechner und Weltzeituhr. Dank des eingebauten Freisprechers kann das Handy bei Gesprächen einfach auf dem Tisch liegen bleib... mehr
Mini mit Schönheitsfehlern
Sony CMD-Z7

Name des Mitglieds: candyandy
Produkt:
Sony CMD-Z7
Datum: 10.12.01, geändert am 10.12.01 (844 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Gelungene Bauform, ausgezeichnete Bedienung, Display-Qualität
Nachteile: Keine Infrarot-Schnittstelle, Klingeltöne zu leise, Akku schwach
Vor gut einem Jahr hatte ich das Vorgängermodell "CMD-Z5" zum Test. Ich war schon damals von dem Gerät recht angetan, lediglich die weit aus dem Gerät herausragende Antenne störte mich.
Beim seit Anfang Novembert 2001 verfügbaren Modell CMD-Z7 hat Sony dieses Manko nun beseitigt. Das 95 Gramm leichte Gerät im schillernden Silbergehäuse liegt ausgezeichnet in der Hand und beult auch nicht die Hosen- oder Jackentasche zu sehr aus - trotz der nun integrierten Antenne. Im direkten Vergleich mit dem neuen Nokia 8310 schnitt das Sony sogar besser in punkto Empfangsqualität ab. Auch bei der Sprachqualität hatte ich bislang kaum ein besseres Handy am Ohr (vielleicht macht sich da ja die Erfahrung von Sony als HiFi-Hersteller bemerkbar..). Mehr als Gimmick zu betrachen ist die integrierte Freisprecheinrichtung. In ruhigen Umgebungen ist sie einsetzbar, bei Nebengeräuschen oder gar im Auto aber nicht praktikabel. Hier empfiehlt sich die optional erhältliche portable Freisprecheinrichtungn QN-3HS (ca. ? 34,-).
Von anderen Sony-Produkten bereits bekannt ist die Jog/Dial-Bedienung welche aus meiner Sicht durch die multifunktionale Bedienung (4 Knöpfe in einem) eine echte Alternative zu den herkömmlichen Menü-Drück-Orgien anderer Fabrikate darstellt. Zwar hätte ich das Rändelrad als Rechtshänder lieber an der rechten Gehäuseseite, aber vielleicht bietet Sony ja mal eine zweite Version an. Auch sonst kann sich die Ausstattung des Silber-Minis sehen lassen: hochauflösendes 3D-Display mit schicker, orangefarbener (aber auch stromfressenden) Hintergrundbeleuchtung, Dual-Band-Technik, Tegic T9-Software (SMS-Worterkennung), Voice Memo-Notizfunktion, Kalender, Sprach-Wahlsteuerung, WAP- und E-Mail-Tauglichkeit plus Mobile Internet-Explorer zur Darstellung von Internet-Inhalten sowie Vibrationsalarm. Ich persönlich halte auch die Gesprächsannahme und -beendigung per Klappe für praktisch.
Es gibt jedoch auch einige Schwachpunkte: Dass Ruftöne über das integrierte Mi
krofon selbst aufnehmbar sind ist zwar witzig, viele lieber wäre mir jedoch ein leistungsfähiger Lautsprecher gewesen, denn selbst bei der höchsten Lautstärkeeinstellung überhört man den Klingelton oder auch die SMS-Signalisierung zu oft. Dazu kommt, dass das Gerät keine Downloads von Klingeltönen (+ Bildern) a la Nokia zulässt (zumindest habe ich bislang im Internet nichts gefunden). Völlig unverständlich ist, dass das Z7 zwar über ein integriertes Modem, jedoch keine Infrarot Schnittstelle verfügt. Damit scheidet die kabellose Kommunikation zu Handheld oder Notebook aus und wird nur über ein teures Zusatzkabel ermöglicht (wahlweise USB oder seriell) - das ist nicht mehr State of the Art in dieser Handyklasse.
Auch der Lithium-Ionen Akku hätte mit seinen 680 mAh etwas mehr Power vertragen können. Sony gibt zwar bis zu 220 Std. Standby und bis zu 8 Std. Sprechzeit an. Realistisch waren in meinem Test davon jedoch etwa ca. 70 Prozent.
Fazit: Ein schickes Freizeithandy für nicht professionelle Anwender, die auf die maximale Ausstatung zu Gunsten von witzigen Gimmicks und eines gelungenen Formfaktors verzichten können und auch dafür bereit sind das notwendige Geld auszugeben.
Fazit:
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