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Produkttyp: Siemens Handys
Neuester Testbericht: ... schon und das verbindet Einwandfrei mit neuen Autos. Wirklich schade, dass Siemens keine Handys mehr baut. Wie gesagt, ich hab mir ger... mehr
Klappt nicht ... oder doch ?
Siemens S65

Name des Mitglieds: Thokla
Produkt:
Siemens S65
Datum: 25.10.04, geändert am 29.03.05 (7567 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: kontrastreiches Farbdisplay, einfach durchschaubare Bedienstruktur, Unterstützung aller gängigen GSM-Anwendungen, Bluetooth, qualitativ gute Digitalkamera integriert, grosses Speichervolumen und Adressbuch, viele Möglichkeiten eigener Gestaltung, ...
Nachteile: offene Antennenbuchse, ungeschütze Camlinse, Akkulaufzeit, MP3-Unterstützung fehlt, leicht instabile Software, wackeliger MMC-Card Deckel
Danach, als bekennender Laufzeitvertragsnutzer bei E-Plus, hatte ich nur NOKIA-Handys in Benutzung (6150, 6210, 6310i), die in Bedienung und Aussehen gewisse Parallelen zu den Evolutionsstufen eines VW Golf aufweisen können: Im jeweiligen Folgemodell wurden die neuen Funktionen und Features nur in moderatem Maße geändert, das äussere Erscheinungsbild zeigte immer Gemeinsamkeiten mit dem jeweiligen Vorgänger. Unbesteitbarer Vorteil dieser Firmenphilosophie war natürlich, vorhandene Kunden stärker an die Marke zu binden, da der Umstellungsprozess in Bezug auf die Bedienung und Nutzung keine allzu grossen Rätsel aufgab.
Einige Warnrufe habe ich vernehmen müssen, als ich nach umfangreichen Inforecherchen meinen Entschluss kundtat, nun wieder ein Handy der Fa. SIEMENS kaufen zu wollen: Das Bedienkonzept sei völlig anders und viel unlogischer als bei NOKIA-Geräten, die Qualität und Handhabung schlechter, Nutzerunmut hervorrufende Fehler in der Software seien an der Tagesordnung, usw. Doch, aller Warnungen zum Trotz stand der Entschluss fest, dass es ein SIEMENS S65 sein müsse. Bestätigt hat mich dann letztendlich das Studium der auf der Herstellerwebsite herunterladbaren Bedienungsanleitung des Gerätes, die bei mir einen eher positiven Eindruck hinterliess.
Dieser Nutzerbericht soll, entgegen meiner früheren "Werke", nicht jeden noch so klitzekleinen Untermeüpunkt bis ins Letzte beschreiben, sondern eher praktische Erfahrungen im Umgang wiedergeben, die auffällig sind. Es wird zwar auf verschiedene Besonderheiten eingegangen, doch wer eine komplette Auflistung aller technischen Merkmale samt Erklärung erwartet, sei auf die Website der Fa. SIEMENS oder ähnlich genannte Infoquellen verwiesen.
>> IN THE BOX
In heutiger Zeit werden mit dem zwielichtigen Hintergrund des ökologischen Denkens die Verpackungen von technischem Gerät zunehmend kleiner und simpler gestaltet. So auch hier, denn das S65 (so werde ich das Gerät innerhalb des Textes durchgehend abkürzen) erhält der Käufer in einer kleinen, bunten Schachtel, die trotzdem alles Essentielle enthält. Neben dem Handy selbst, das entgegen dem heutzutage auffälligen Trend zu sog. Klapphandys eine eher klassische Formgebung hat, einen Lithium-Ionen Akku mit 750 mAh Kapazität (kein Memoryeffekt), ein rund 150 Seiten dünnes Bedienhandbuch im praktischen DIN A 6-Format (wobei leider die Hälfte dieses Heftchens den englischsprachigen Nutzern gewidmet ist), eine Mini CD-ROM (8 cm) mit Zusatzsoftware sowie eine winzige (RS-) MMC-Speicherkarte mit einem Speichervolumen von 32 MByte mit einem aufgesteckten Verlängerungsadapter.
Da der Hersteller wohl auch noch Umsatz mit eigenem Zubehör wittert, hat er dem kleinen Päckchen auch sicherheitshalber nur ein Standardladegerät beigelegt, um weltreisenden Besitzern den Kauf eines Reiseladegerätes aufzuzwingen. Der Originallader deckt nur einen Netzeingangsspannungsbereich von 220-240 Volt ab.
>> START UP
Zuerst ist ein wenig Fingergeschick nötig, um Freude am neuen Spielzeug zu haben. Nach Abziehen des Displayschutzes, man traut sich anschliessend auch nicht mehr, es zu berühren, muss in einer filigranen Weise die SIM-Karte des Netzbetreibers in die etwas weniger durchdachte Aussparung der geöffneten Geräterückseite montiert werden. "Montiert" ist hier der richtige Begriff, denn ich werde mich wohl nie trauen, diese innige Verbindung zwischen Karte und Gerät jemals wieder zu trennen. Sollte dieser Wunsch jedoch aufkommen, schadet es nicht, schon Erfahrungen als Mikrochirurg gesammelt zu haben. Das Einlegen des Akkublocks ist deutlich einfacher zu bewältigen, das anschliessende Aufschieben des rückwärtigen Gehäusedeckels lässt jedoch leichte Angst aufkommen, die vordere Verriegelungsnase abzubrechen.
Filigran geht es weiter, denn die mitgelieferte Speicherkarte mit einem schon als gut zu bezeichnenden Speichervolumen von 32 MByte muss noch von unten, nach dem sehr vorsichtigen Öffnen einer wenig solide erscheinenden Mikroklappe, in das Telefon eingeschoben werden. Es wäre für einen unbedarften Neuling unter den S65-Besitzern auch freundlich vom Hersteller gewesen, in der Anleitung zu erwähnen, dass die aufgesteckte Verlängerung dieser (RS-) MMC-Karte abgeclipst werden muss. Das "RS" steht für "reduced size" und kennzeichnet eine MMC-Speicherkarte in halber Baugrösse. Mit dem angebrachten Verlängerungsclip mutiert diese dann wieder zu einer normalen Karte und kann in herkömmliche Kartenleser, zwecks Datenaustausch, eingesteckt werden, ohne zu verschwinden. Hat man vor, die Karte für solche Zwecke wieder zu entnehmen, sind entweder lange Fingernägel gefragt oder muss o.gen. Verriegelungsnase des Akkudeckels als Hilfsobjekt dienen.
Wie üblich bei akkubetriebenen Geräten muss dieses zuerst geladen werden, was im täglichen Tun knappe 2 Stunden dauert, also erträglich ist. Da ich kein Freund fliegender Verdrahtung bin, war der nächste Kauf eine Original-Tischladestation, die wundersamerweise aber im Portfolio der Fa. SIEMENS noch nicht auffindbar ist. Der Handelsplattform "eBay" sei Dank passt die Station EDC-510 der vorherigen Modelle ebenfalls zum S65, wobei das dem Handy beiliegende Ladegerät als Stromversorger herhalten muss.
Ein in der heutigen Zeit für viele sinnvolles Datenkabel zur Verbindung des Telefons mit einem Computer, um die mitgelieferte Software zu nutzen, gehört nicht zum Lieferumfang. Das ist aber verschmerzbar, da fast alle Hersteller auch teuren Handys solche Bonusgaben nicht beilegen.
:: INTRO
Interessenten des SIEMENS S65 sollten gründlich überlegen, welche Prioritäten in Bezug auf den Featureumfang gesetzt worden sind. Als im Grunde ausgemachtes Businesshandy mit modernem Design sind Spielereien à la UKW-Radio oder MP3-Player nicht verfügbar. Theoretisch könnte zwar ein Player via Soft- bzw. Firmwareupdate zukünftig nachgerüstet werden, doch denke ich eher nicht, dass dies geschehen wird. Die typische Zielgruppe des S65 ist wohl ein wenig anders gepolt ...
Auf mittlerweile allübliche Merkmale wie die Nutzung von Hintergrundbildern, Sceensavern, polyphonen Klingeltönen u.ä. muss der innovationsliebende Handykäufer jedoch nicht verzichten.
>> DESIGN | HANDLING
Die äussere Hülle des nur 98 Gramm wiegenden S65 kann begeistern, wenn man denn der klassischen Quaderform eines Handys zugeneigt ist. Die silber-schwarze Farbgebung ("steel black") strahlt Eleganz und Wertigkeit aus, beim Anfassen spürt man solide Materialien. Die Innenwölbungen an den Gehäuseflanken verbessern den Halt beim Bedienen des Gerätes. Alle silberfarbigen Gehäusebestandteile sind natürlich nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff, was aber dem Eindruck keinen Abbruch tut. Einzig die Gaze zur Abdeckung des Lautsprechers ist aus echtem Metall, der Ring um das Kameraobjektiv scheint es auch zu sein. Bis auf den Akkudeckel und besagtem Kläppchen für die Speicherkarte wirkt alles stabil und knirsch- wie auch wackelfrei. Der Stecker des Ladegerätes wie auch der des (nicht mitgelieferten) Datenkabels lassen jedoch für den Erstbenutzer keinen Schluss darauf zu, wie herum er von unten in das Gerät gesteckt werden muss.
Gegenüber schon erwähnten Klapphandys muss jedoch das S65 ein grosses Display u n d eine bedienfähige Tastatur auf gleicher Fläche unterbringen. Bei aufklappbaren Handys fällt daher die Tastatur meist grosszügiger und dadurch auch etwas angenehmer bedienbar aus. Trotzdem es sich beim S65 um eine verkappte Folientastatur handelt, erfreut ein sehr angenehmer und deutlicher Druckpunkt bei der Bedienung. Die Lesbarkeit der Beschriftung ist bei der integrierten, weissen Beleuchtung als sehr gut hervorzuheben, im inaktiven Zustand (unbeleuchtet) fällt jedoch ein leichter Paralaxefehler beim seitlichen Betrachten der Acryltasten auf, was dem Handling aber keinen Abbruch tut. Die fühlbaren Kanten der einzelnen Tasten lassen die Finger unerwartet problemlos Eingaben vollziehen, obwohl ein gewisses Fingerspitzengefühl trotzdem nicht schaden kann.
Als Dreh- und Angelpunkt vieler Bedienaktivitäten hat sich der direkt unter dem Display untergebrachte 4-Wege Joystick herauskristallisiert. Im Vergleich zu etlichen anderen (ausprobierten) Handys mit einem Bedienjoystick empfand ich den des S65 als sehr angenehm, stabil und präzise bedienbar. Da er zum Navigieren in den Menüs essentiell ist, muss man diesen Punkt hervorheben. Zur Aktivierung bzw. Bestätigung von eingeleiteten Einstellungen und Aktionen muss der Joystick gedrückt werden - durch einen etwas weicheren Kunststoff, der hier aufgebracht wurde, funktioniert dies immer perfekt. Eine Einhandbedienung des Handys kann so meist schnell zum gewünschten Ziel führen.
Grundlage der logischen und nachvollziehbaren Bedienung eines Gerätes ist eine gute Betriebsanleitung des Herstellers. Im Grunde ist die beiliegende Anleitung auch als logisch aufgebaut und gar für Laien verständlich zu bezeichnen. Kleiner Haken an der Sache ist mein letztgenannter Personenkreis. Da es wohl jedem Recht gemacht werden sollte, wurden manche Punkte gar nicht oder nur sehr oberflächlich beschrieben. So fehlen mir innerhalb dieses kleinen Heftchens einige Erklärungen, w a s es mit dieser und jener Funktion innerhalb der Menüsteuerung auf sich hat. Hier hilft nur, sich selbst zu helfen - sprich, herumzuprobieren. Die auf der beigelegten Mini CD-ROM parallel verfügbare Anleitung ist das exakte Abbild der Papierform, aber in Englisch, Französisch und Italienisch ... Statt die 150 Seiten für zwei Sprachen zu nutzen, hätte ich es für weit sinnvoller gehalten, möglichst alle Funktionen in einem gleich dicken Heft zu erklären. Der im hinteren Teil des Hefts enthaltene "Menübaum" zur Darstellung der Menüstruktur des S65 ist zwar nett gemeint, hilft aber auch nur eingeschränkt weiter.
Da mir bei meinen vorherigen Handys nur schwarz-weiss Displays zur Verfügung standen, war ich natürlich hochbegeistert vom grossen, farbenprächtigen Erscheinungsbild des S65 TFT-Displays. Mit einer sichtbaren Grösse von 132 x 176 Pixeln bei rund 65.000 darstellbaren Farben ist es zwar nicht der Zeit voraus, aber mehr als ausreichend dimensioniert. Die Brillianz bei angezeigten Bildern ist toll, die Schriften innerhalb der Untermenüs sind als sehr konturenscharf und exakt zu bezeichnen. Zusätzlich kann die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung in 10 Stufen reguliert werden. Wie bei TFT-Displays üblich, ist es auch beim S65 notwendig, für eine gute Ablesbarkeit möglichst direkt im rechten Winkel daraufzublicken. Ein seitlicher Blick ist zwar möglich, verschlechtert aber die Darstellungstreue schnell. Im Outdooreinsatz stört natürlich, insbesondere bei direktem (Sonnen-) Lichteinfall, die hochglänzende Oberfläche der Displayabdeckung aus Acrylglas ein wenig. Der Kontrast ist trotzdessen noch ausreichend hoch, um z.B. ein zu fotografierendes Objekt noch gut zu erkennen oder im Adressbuch des S65 herumzustrolchen.
>> MENÜ nach Wunsch ?
Aller Unkenrufe zum Trotz kam ich, nach kurzer Eingewöhnungphase, doch recht schnell mit der Bedienung der Menüs und Untermenüs des S65 zurecht. Beim Drücken des Joysticks landet der Nutzer auf einer symbolhaften Oberfläche à la Windows mit 9 Hauptverzeichnissen. Nach Auswahl des gewünschten Ordners (Nachrichten, Extras, Organizer, Adressbuch, ...) erscheint im Anschluss eine Stichwortauswahl für die weitere Featureauswahl (Nokia-Stile). Unterhalb des Displays befinden sich zwei "HotKeys", die je nach aufgerufener Menüfunktion mit anderen Auswahlpunkten belegt sind. Diese Art von Navigation ist auch für den ungeübten User schnell durchschaubar. Bei einigen Unterpunkten erscheint zudem über dem linken "HotKey" der Schriftzug "Hilfe", über den ein kurzer Hilfetext zur Funktion aufgerufen werden kann. Mir nicht ganz verständlich ist es jedoch, warum nicht (fast) alle Punkte mit der Hilfefunktion ausgerüstet worden sind, obwohl es möglich gewesen wäre.
Als positiv empfinde ich die Möglichkeit, die beiden "Hotkeys" unterhalb des Displays im Ruhezustand des Gerätes für einen Schnellzugriff auf selbst festlegbare Funktionen belegen zu können. Somit kann, durch nur einen langen Tastendruck, z.B. die GPRS-Funktion eingeschaltet oder die Digitalkamera aktiviert werden. Wer möchte, kann auch den Joystick oder die rechts an der Seite angebrachte Tastwippe individuell belegen wie auch alle Tasten der Gerätetastatur. Manchmal übersehen wird die Taste unterhalb des Joysticks - weil sie so schön integriert wurde. Mit ihr kann sofort der WAP-Browser aktiviert werden, ohne in Menüs umherzuschweifen.
Weiterhin gehört natürlich zum Menü nach Wunsch auch die Möglichkeit, eine Ein- bzw. Ausschaltanimation, ein Hintergrundbild oder ein anderes Netzbetreiberlogo individuell zu aktivieren. Wie auch einige andere Hersteller es tun, greift SIEMENS hier zudem auf die Nutzung sog. "Themes" zurück. Mit einem Tastendruck kann so eine komplett neue Bedienoberfläche aktiviert werden, die sich auf benutze Symbole, Farben, Töne, ... , auswirkt. Einige "Themes" sind schon im S65 abrufbar gespeichert, wer Geld dafür ausgeben möchte, kann solche auch kostenpflichtig im Internet erwerben bzw. herunterladen. Freie "Themes" sind hier und da auch erhältlich. Ein angeblich verfügbares Tool des Herstellers bietet die Möglichkeit, eigene Oberflächen zu konstruieren.
>> PRAKTISCHES + BEDIENUNG
Die von mir eingelegte SIM-Karte, dessen Telefonbuchinhalt von einem Nokia 6310i beschrieben wurde, erkannte das S65 klaglos und stellte mir auch sofort alle Einträge bereit. Zuerst sollte man den Inhalt der Karte in das geräteinterne Adressbuch kopieren (bis zu 1000 Einträge möglich). Vorteil an dieser Aktion ist es, dass jedem Eintrag weitere Kontaktdaten und Hinweise zugefügt werden können, was im weiteren Verlauf der Handynutzung Vorteile bietet. So können neben Telefonnummern auch eMail und Webadressen, Postanschriften und Faxnummern eingegeben werden. Ein zügiges Auffinden von Namen innerhalb des Adressbuches ist durch die Bedieneinfachheit des S65 samt alphabetischer Schnellsuche gegeben. Wer möchte, kann die verschiedenen Einträge auch noch Anrufergruppen zuordnen, um noch mehr Übersichtlichkeit zu erhalten. Diese Einträge direkt am Gerät vorzunehmen ist jedoch eine etwas langwierigere Aktion. So empfehle ich, dies dann auch lieber auf Basis des dem Gerät beiliegenden "Mobile Phone Managers" zu tun, was weitaus nervenschonender ist.
Hat man ein Telefonat aufgebaut, der Aufbau wird auch graphisch schön angezeigt, kann auf Wunsch auch umgehend in den Freisprechmodus übergegangen werden. Die Klangqualität ist durchaus annehmbar, taugt aber nicht zur Nutzung in einem fahrenden Auto. Die Qualität der Sprechverbindung in klassischer Form ist jeglicher Kritik erhaben. Weder der Anrufer noch der Anrufende haben bei der gebotenen, guten Sprach- und Klangqualität einen Grund zur Klage. Die Lautstärke ist zudem in weiten Grenzen regelbar.
Mit viermaligem Tastendruck ist man auf der Oberfläche, schnell eine bis zu 760 Zeichen lange SMS verfassen zu können (die beim Versand jedoch gesplittet wird). Wer sich mit der seit einiger Zeit eingebürgerten Texterkennungsfunktion T9 nicht recht anfreunden kann, sollte im Untermenü diese Funktion vorab komplett ausschalten. Eine temporäre Schnellaktivierung ist trotzdessen möglich.
Was mir gut gefällt, ist die Übersichtlichkeit innerhalb des Nachrichtenmenüs. Dem Prinzip von MS Outlook folgend ist auf einen Blick erkennbar, welche SMS/MMS noch im Gerät gespeichert sind, welche als Entwurf bereitstehen und welche gesendet wurden. MMS-Vorlagen und Textbausteine für SMS können für eine wiederholte Benutzung ebenso abgelegt werden.
Für mich war es zwar nicht ausschlaggebend, das S65 zu erwerben, doch sehe ich inzwischen auch praktischen Nutzen in der vielumworbenen MMS-Funktionalität. Schnell kann ein gerade erstelltes Foto an den avisierten Empfänger übermittelt werden, der auch nicht unbedingt ein MMS-fähiges Handy zur Verfügung haben muss. Hat der- oder diejenige Zugang zum Internet, kann ein Foto/Bild auch problemlos per MMS als eMail-Anhang versandt werden. Hier hilft das oben erwähnte Adressbuch auch, denn häufiger kontaktierte Personen, deren eMail-Adresse dort hinterlegt wurde, können dadurch noch schneller mit Bildern versorgt werden. Nicht vergessen sollte man jedoch, dass der MMS-Dienst beim Netzbetreiber oft erst freigeschaltet werden muss und die Preise für die Nutzung dieses Dienstes meist nicht gerade ein Sonderangebot darstellen.
Bei der Nutzung des S65 fällt sporadisch auf, dass es sich bei einem solch modernen Gerät um die verkappte Form eines kleinen Computers handelt. Manche Aktionen, die man aktiviert oder auswählt, werden erst nach einer kleinen Wartezeit durchgeführt. Trotzdem geht der Bedienfluss schnell genug vonstatten, sodass nicht unbedingt Ungeduld aufkommt.
>> BUSINESS + FUN
Da sich SIEMENS auf die öffentlichen Fahnen geschrieben hat, dass es sich beim S65 um ein Businessgerät mit Funfeatures handelt, sei auch zu diesem Punkt etwas angemerkt. Im Grunde widersprechen sich zwar diese beiden Begriffe in gewisser Weise, doch auch ein Manager braucht wohl ab und an seine Ruhephasen.
Der integrierte Organizer, im ersten Menü aufrufbar, enthält einen übersichtlichen Kalender, der in Monats- oder Wochenübersicht dargestellt werden kann. Zu jedem Wochentag können Termine, Notizen und Einträge hinzugefügt werden. Mir nicht ganz verständlich ist in diesem Zusammenhang, dass in der Wochenübersicht die vorhandene Displayhöhe nicht vollständig genutzt wurde. Weiterhin ist zwar auswählbar, ob Geburtstage angezeigt werden sollen, fügt man im Adressbuch des S65 einem Eintrag jedoch einen Geburtstag hinzu, erscheint er im Kalender trotzdem nicht.
Mit dem integrierten Diktiergerät können Sprachaufnahmen in recht guter Qualität abgespeichert werden, die Länge ist einzig durch den verfügbaren Speicherplatz des Telefons begrenzt. Mir liegt es nicht so sehr, doch kann man mittels des verfügbaren eMail-Clients seine eMails komplett mit dem S65 abrufen und genauso auch eigene eMails über den sonst am Heimcomputer genutzten Wege absenden. Dazu bedarf es jedoch der richtigen Konfiguration, die im Handbuch etwas oberflächlich erklärt ist. Wenn es denn funktioniert, kann der User sich auf der SIEMENS-Website per OTA-Konfiguration ("Over The Air") alle Einstellungen für den eigenen Provider zusenden lassen. Das S65 unterstützt weiterhin den automatischen Abgleich mit Mailprogrammen wie Outlook oder Lotus Notes via vorhandener Infrarotschnittstelle, Bluetooth-Kurzstreckenfunk oder Datenkabel.
Im Menü "Surf & Fun" sind drei Spiele installiert, die mittels einer guten 3D-Engine auch perspektivisch schöne Ansichten liefert. Die richtige Bedienung, um damit eventuell einen schönen Zeitvertreib zu haben, blieb mir bis dato jedoch verschlossen. Gegen Entgelt bieten div. Internetplattformen weitere Spiele zum Download an. Unter dem Punkt "Anwendungen" verbergen sich einige Java-Programme, die für den Alltag mehr oder weniger nützlich sind (Cocktail Manager, Emergency-Phonebook mit weltweiten Notfallnummern [welches aber lückenhaft ist], Survival Dictionary mit Grundausdrücken aus 6 europäischen Sprachen, PhotoEditor als Miniaturvariante eines Bildbearbeitungsprogrammes, was aber wirklich nur im mobilen Einsatz Sinn macht).
Konform dem MS Internet Explorer kann man hier relativ einfach Lesezeichen zur Nutzung des integrierten 2.0 WAP-Browsers ("Wireless Application Protocol" = mobile Variante der Internetnutzung, optimiert für die Darstellung auf mobilen Endgeräten) eingeben und übersichtlich verwalten. Ich verweise jedoch auch hier auf die beigelegte PC-Software ("Mobile Phone Manager"), mit dessen Hilfe das Ganze viel einfacher zu bewerkstelligen ist.
>> MEGAPIXEL-CAM
Mit Sicherheit war mein Kaufgrund des S65 nicht das Feature einer integrierten Digitalkamera. Heutzutage wird dem Käufer eines höherwertigen Handys diese Funktion allerdings fast aufgezwungen. Als erstes fiel mir jedoch negativ ins Auge, dass die sicher nicht unempfindliche Optik dieser Digitalkamera völlig ungeschützt auf der Geräterückseite allen Einflüssen ausgesetzt ist. Eine Art von Staubschutz ist nicht existent. Dadurch habe ich mich, als im Grunde Verfechter von Handytaschen, trotzdem dazu entschlossen, eine solche Schutzhülle zu ordern, die dann auch dieses Problemchen aus dem Wege räumt.
Als Besitzer einer "echten" Digitalkamera der Fa. Pentax habe ich aber mittelrweile trotzdem die Vorzüge einer solchen, integrierten Lösung erkennen gelernt. Mein Pentax-Gerät habe ich nur bewusst dabei, wenn ich weiss, dass es ansteht, Fotos zu erstellen. Das S65 habe ich immer dabei, sodass ich auch auf das eingebaute Werkzeug "Digitalkamera" zurückgreife, denn auch im normalen Alltag zeigen sich praktische Anwendungsmöglichkeiten. Sei es, dass ich dem Mitarbeiter im Baumarkt schnell das zu Hause vorhandene Gewinde der Gartenpumpe zeigen möchte, da es in Anbetracht des Kaufs der richtigen Muffe schwer zu beschreiben ist, sei es, dass ich meiner Angetrauten bildlich den Kaufhausartikel vorführen möchte, dessen Kauf durch den gerade reduzierten Preis sinnvoll wäre oder sei es das Foto von der letzten Spielbahn des Golfplatzes, auf dem ich gerade bei strömendem Regen bei einem Turnier mein Handicap verschlechtert habe.
Die Qualität dieser integrierten Digitalkamera mit einer Auflösung von schon üppigen 1280 x 960 Pixeln (= 1,3 MegaPixel) ist durchaus erwähnenswert. Es stehen zwar nur wenige Möglichkeiten der Änderung von Einstellungen bereit, doch reicht es schon aus, die Bildhelligkeit anpassen oder den Bildausschnitt mittels des 5-fachen Digitalzooms ändern zu können. Der digitale Zoom sollte natürlich nicht verwendet werden, wenn das geschossene Foto später weiter verwendet werden soll und nicht nur mittels MMS versendet wird. Schliesslich ist es kein echtes, optisches Zoomen, was hier durchgeführt wird, sondern nur eine durch Pixelinterpolation erzeugte Zoomstufe, unter der die Qualität deutlich leidet. Bei Innenaufnahmen unter spärlicher Beleuchtung ist deutliches Rauschen im Bild erkennbar, Aussenaufnahmen sehen deutlich besser aus. Wer oft Fotos im Innern von Gebäuden machen möchte, sollte sich den für relativ kleines Geld erhältlichen Blitz aus dem SIEMENS-Zubehörprogramm zulegen.
Neben der Möglichkeit, digitale Fotos erstellen zu können, ist im S65 auch eine Videofunktion implementiert worden. Damit erstellte Miniaturvideos in der Grösse 176 x 144 Pixeln (bei 15 Bildern pro Sekunde) haben eher informellen Charakter und sind natürlich nicht sehr detailgenau. Immerhin jedoch werden die kleinen, bunten Bildchen mit Ton unterlegt aufgenommen. Nicht nachvollziehbar ist aber, dass die Aufnahmezeit auf max. 30 Sekunden begrenzt ist, denn wozu hat man anfangs den mit 32 MByte recht grossen Speicherchip unten in das Gerät gesteckt ?! Wie auch von anderen Hersteller von Mobiltelefonen praktiziert, die Videofunktionalität bieten, speichert auch das S65 die bewegten Bilder im exotischen Dateiformat ".3gp". Nach einigen Recherchen fand ich aber heraus, dass sich die kostenlosen Versionen des Quicktime-Players ("Apple") und des bekannten Real-Players ("realnetworks") für das Abspielen eignen. Die auf der beiliegenden Mini CD-ROM vorhandene Software namens "PacketVideo" soll die Möglickeit eröffnen, Videos anderer Dateiformate in das ".3gp"-Format umwandeln zu können. Scheinbar hat aber SIEMENS keinen Wert darauf gelegt, auch eine entsprechende Anzahl von Lizenzen zu kaufen. Deshalb ist diese Software auch n u r eine Trialversion ("Probeversion" mit beschränkter Nutzungsdauer), was ich für etwas traurig halte.
>> CONNECT + MPM
Wer gelegentlich oder gar häufig den mobilen Zugang zum Internet via Handy nutzt, wird erfreut sein, was hierauf bezogen im S65 steckt. Der integrierte WAP-Browser der Fa. Openwave arbeitet in Verbindung mit einer GPRS-Datenverbindung schnell, fehlerlos und logisch bedienbar. Als Datenverbindung mit höherer Geschwindigkeit, sozusagen als Zwischentechnologie des Übergangs vom nunmehr klassischen und in die Jahre gekommenen GSM-Standard zum neuesten UMTS-Standard, unterstützt das S65 die eben genannte Datenübertragung via GPRS. Zwischen dem Handy und den Zugangspunkten der Netzbetreiber geht es somit bei einer Datenrate nahe des Festnetz-ISDN zügig zur Sache und macht fast Spass, unterwegs Infos zu Strassenverkehr, Wetter, Nachrichten, Sport, u.a. zu suchen. Wer den GPRS-Modus jedoch durchgehend aktiviert lässt ("always on"), muss sich aber nicht über einen schneller erschöpften Energiespeicher im S65 wundern.
Als Energieknabberer gilt für die ebenfalls verfügbare Kurzstrecken-Funkanwendung "Bluetooth", die glücklicherweise, nach etwas zäher Verbreitung bis vor 1 bis 2 Jahren, nun erhöhten Zuspruch und Verbreitung findet. Nachrichten, Bilder, Einstellungen u.ä. lassen sich dadurch auch über kurze Entfernungen (bis zu 10 m) problemlos vom und zum S65 übertragen. Eine sinnvolle Anwendung via BT ist es, ein Headset oder auch eine Kfz.-Freisprecheinrichtung kabellos anbinden zu können. Letzteres funktionierte bei mir problemlos, obwohl die schon im März dieses Jahres erworbene FSP der Fa. Parrot ("Drive Blue") zum Erscheinungszeitpunkt dieses SIEMENS-Handy noch gar nicht kennen konnte. Alle verfügbaren Funktionen werden unterstützt, die Sprachqualität ist exzellent.
Das S65 nimmt auch noch, fast klassisch, mittels IrDA-Schnittstelle ("Infrarot") Kontakt mit anderen Gerätschaften auf. Nach einigem Suchen fand ich dann auch das perfekt ins Gehäuse integrierte Fensterchen zur Datenübertragung per Licht. In Verbindung mit meinem PDA der Fa. Palm ist es somit auch problemlos gewesen, einen dort ebenfalls verfügbaren WAP-Browser auf einem grösseren Display zu nutzen.
Als Zubehör empfehle ich unbedingt, ein Datenkabel der Fa. SIEMENS zu nutzen, um Inhalte des Telefons (Adressen, Nummern, Bilder, Themes, Töne, ...) extern sichern zu können. Bei einem Geräteausfall oder -tausch kann dadurch sehr einfach die Ursprungskonfiguration wieder hergestellt werden. Mittels der dem S65 beigelegten Mini CD-ROM, die von jedem handelsüblichen CD/DVD-Laufwerk gelesen werden kann, sollte der von SIEMENS titulierte "MPM" (Mobile Phone Manager) auf dem Heimcomputer oder Notebook installiert werden. Damit können, neben der Datensicherung, auch viele weitere Aufgaben einfach vollzogen werden. Grafiken und Töne können erstellt und/oder gesichert, Lesezeichen mit einem integrierten WAP-Browser erstellt, sogar Hintergrundbilder und Logos für das S65 können mittels einer zugehörigen Bildbearbeitungsanwendung leicht hergestellt werden.
Eine Feinheit beim Kauf des Datenkabels soll nicht unerwähnt bleiben: Mittels fast hinterlistiger Programmierung des S65 lassen sich NoName-Kabel von Fremdherstellern (zu meist günstigeren Preisen) bei einigen Funktionen nicht benutzen. Dazu gehört auch das mittlerweile mögliche eigene Firmware-Update von zu Hause aus. Denn dies ist nur möglich mit einem USB-Kabel (DCA-510) oder seriellen Kabel (DCA-500) aus dem Hause des Herstellers. Zudem ist aber das ebenfalls hauseigene Kabel DCA-540 für ein Firmware-Update auch nicht verwendbar. Also - aufpassen !
Die Datenübertragungsgeschwindigkeit zwischen dem Telefon und dem Computer lässt zwar etwas zu wünschen übrig, funktioniert aber meist problemlos. Mit zum Softwareumfang gehört auch ein Plugin für den Explorer unter MS Windows, der ein Einfaches verschieben und kopieren per Drag-and-Drop möglich macht. Dieses Plugin kann bei der Installation zwar abgewählt werden, sollte m.E. aber unbedingt mit installiert werden. Einziger Negativpunkt ist hierbei, dass sich mein PC häufiger "aufhing", wenn ich den Explorer wild nutzte. Wer schneller arbeiten will, sollte die Kabelverbindung zwischen S65 und USB-Port des Computers benutzen und nicht die leicht einbremsende Funkverbindung per Bluetooth. Die weiterhin auf der CD-ROM vorhandene GPRS-Modemsoftware eignet sich gut für Nutzer von Notebooks, um via Handy online zu gehen.
Wie schon angemerkt, fehlte mir zumindest eine auf der CD vorhandene, ausführliche (!) Telefonbedienungsanleitung. Weniger gut gefiel mir in diesem Zusammenhang, dass mir mehr oder weniger ungefragt das Tool "Windows Media Video 9" auf den Computer geklatscht wurde - nur, um die Produktdemos von der CD sehen zu können. Hier täte Siemens gut daran, den schon überwiegend auf vielen heimischen Rechnern vorhandenen Macromedia Flash-Player mitzunutzen, statt eine weitere Software zu installieren.
>> Klappt es nun nicht ... oder doch ?
Um auf meinen Titel dieses Literats zurückzukommen ... das SIEMENS S65 klappt, entgegen aller momentanen, marktüblichen Trends in der Weise nicht, als dass es in klassischer Handyform der vorherigen Jahre daherkommt. Das dies kein Nachteil sein muss, erkennt der Besitzer nach kurzer Eingewöhnungsphase. Einziger effektiver Nachteil der "Nicht-Klapp-Lösung" ist, dass das grossflächige und empfindlich anmutende Display des Gerätes nicht durch eine Abdeckung vor äusseren Einflüssen geschützt und die Tastatur etwas kleiner ausgefallen ist.
Sehr gut klappt die Bedienung des Gerätes, die auch einem Newcomer in Sachen SIEMENS keine echten Rätsel aufgibt. Die Bedienphilosophie und die Ordner- bzw. Menüstruktur ist schnell durchschaut, ein Managen der Einstellungen und Verwalten von Dateien läuft ähnlich einfach ab wie auf dem heimischen PC. Die Sprachqualität im echten Telefoniermodus ist hervorragend, die Möglichkeiten der Datenkommunikation mannigfaltig und schnell. Wenn auch manchmal als Spielerei betrachtet, kann die integrierte Megapixel-Digitalkamera im täglichen Leben überzeugen und liefert, entgegen meiner Vorabvermutung, sehr gute Ergebnisse.
Trotz sehr grosszügiger Speicherkapazitäten (gut 10 MByte geräteintern + 32 MByte via mitgelieferter RS-MMC Karte) fehlt dem S65 einzig der MP3-Support, was u.U. manchen Musikjunkie vom Kauf abhalten könnte. Weltreisende werden mit diesem S-Klasse Gerät, abgesehen vom nicht mitgelieferten Reiseladegerät, wohl recht glücklich sein, da es neben dem in Europa verbreiteten GSM 900- und 1800-Standard auch den nordamerikanischen bzw. asiatischen GSM1900-Standard beherrscht. Auch ein manuelles Einbuchen in das Netz der Wahl ist recht einfach mittels Menü durchzuführen.
Wer über mangelnde Standby- und Betriebszeit dieses Gerätes schimpft und dadurch dem/den Hersteller(n) degressive Forschung im Akkusegement vorwirft, sollte bedenken, welche stromzehrenden Features ein aktuell modernes Handy beherrscht. Neben einem TFT-Farbdisplay wollen auch Funktionen wie GPRS, Bluetooth und Kamera mit Strom versorgt werden. Da es so etwas bis vor ca. 3 Jahren in kompakten, mobilen Endgeräten noch gar nicht gab, kann man, beim stetigen Wunsch nach immer kleineren Geräten, dem Hersteller auch nicht stets den schwarzen Peter zuschieben. Die von SIEMENS angegebene Standby-Zeit von 250 Stunden ist natürlich nur bei sehr zurückhaltender Nutzung in gut funkversorgten Gebieten erreichbar. Bei mir läuft das S65 rund eine Woche, bevor es wieder aufgetankt werden muss. Allerdings telefoniere ich nicht exzessiv und habe das Gerät auch nachts nicht eingeschaltet.
Der reguläre Gerätepreis des S65 von 469.- EUR geht zwar in Ordnung, doch fällt auf, dass mittlerweile fast alle Anbieter bzw. Netzbetreiber dieses Gerät für kleines Geld in Verbindung mit einem Laufzeitvertrag im Portfolio haben. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass das S65 erstmals offiziell im August 2004 auf den Markt kam und vor Monatsfrist alle Netzbetreiber einhellig der Presse kundtaten, dass die allüblichen Gerätesubventionen drastisch reduziert werden würden ...
Dass mir der Support der Fa. SIEMENS auf eine vor rund 2 Wochen gestellte Frage bis dato noch nicht geantwortet hat, zeugt wohl vom allgemein bekannten Serviceverhalten in Deutschland.
>> FAZIT
Dieser Erfahrungsbericht ist vieeeeeel zu lang ;). Vorzugsweise soll er jedoch Kaufinteressenten als Entscheidungshilfe bzw. Unterstützung dienen, die sich dann bitte die für sich selbst relevanten und wichtigen Passagen heraussuchen - oder eventuell auch alles zu Gemüte führen ...
© TK 25/10/2004
Fazit:


04.11.04
Absolut Top!