
Produkttyp: Philips Handys
Neuester Testbericht: ... * SIM Lock Karte Zum Handy °*°*°*°*°*°°* Nach Einsetzen der SIM-Karte und dem Akku, kann man das Handy anschalten. Nach der PIN E... mehr
keine versteckten Gebühren
Philips Savvy

Name des Mitglieds: kivaas
Produkt:
Philips Savvy
Datum: 10.12.04, geändert am 03.04.05 (354 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: keine versteckten Gebühren, nicht so viel Schnickschnack, preiswert
Nachteile: nach über 3 Jahren gibt es halt doch den Geist auf, kein Farbdisplay, man muss die Tasten ziemlich fest drücken
2001 nervten mich einige Freunde ständig mit "du bist ja nie erreichbar". Eigentlich hatte ich ja nie ein Handy haben wollen, weil ich Angst vor versteckten Kosten hatte. Da drückt man einmal versehentlich auf einen Knopf, und schon hat man SMS-Fußballnachrichten für 10 Euro im Monat abonniert. Ne danke.
Aber meine Freunde haben mich dann doch überzeugt: kauf dir endlich ein Handy!
Also gut. Handy. Aber ohne Vertrag. Wenn mir schon mal so ein Malheur mit einem versehentlichen Abo passieren sollte, dann sollte wenigstens bloß das Prepaid-Guthaben draufgehen und nicht gleich mein ganzes Konto leer sein.
Was wollte ich?
- so billig wie möglich
- kein überflüssiger Schnickschnack
- es soll telefonieren und SMS können
- Prepaid
- nicht gar so winzige Tasten
- und vielleicht nicht ausgerechnet neongrün mit rosa Spinnennetz drauf...
Was fand ich?
Ich ging in ein paar Handyläden, aber die Geräte da waren mir alle zu teuer oder es gab sie nicht als Prepaid-Version. Schließlich landete ich bei Karstadt. In der Multimedia-Abteilung gab es ein D2-Prepaid-Handy für 69 Mark. Inklusive 25 Mark Startguthaben. Das war das Philips Savvy.
Soviel zu meinen Kriterien:
- wirklich preiswert, das soll erst mal einer nachmachen
- kein überflüssiger Schnickschnack (aber es hat 2 Spiele, von denen ich bei dem einen bis heute die Regeln nicht kenne, und einen Biorhythmus-Rechner)
- es kann telefonieren und SMS, aber - zum Glück - kein Internet (WAP)
- die Tasten sind groß genug, dass man sie gut drücken kann (wenn auch manchmal etwas fester)
- vorne blau, hinten schwarz
Und außerdem:
- eine "uncoole"(?) Antenne (war mir aber egal)
- Wecker (sehr praktisch, hat mich mal gerettet, als mein normaler Funkwecker ausfiel und ich eine Prüfung hatte)
- Vibration, Klingelton oder beides einstellbar
- 3 verschiedene Lautstärken
- Benachrichtigungston bei SMS ein- und ausschaltbar
- Telefonbuch (begrenzte Zeichenzahl für den Namen); man kann darin aber auch Kindergeldnummern, Steuernummern, Postleitzahlen und Anderes speichern
- Tastensperre (damit man nicht versehentlich irgendwas drückt, wenn das Handy in der Hosentasche ist) durch gesonderten Knopf, der 2 Sekunden lang gedrückt werden muss
- relativ kleines (aber ausreichendes) Grün-in-grün-Display
- Uhr (die man allerdings einmal im Monat nachstellen muss, damit sie nicht zu sehr nachgeht)
Nun hatte ich also, was ich wollte. Bis heute ist es mir übrigens dank Tastensperre und Prepaid nie passiert, dass ich versehentlich etwas abonniert habe. Nur einmal habe ich die Tastensperre vergessen und ohne es zu merken wohl irgendwo angerufen. Auf meiner Karte waren noch 4 Mark drauf gewesen, und die waren dann halt weg.
SMS schicken geht gut, aber es hat einen Nachteil. Wenn man sich vertippt hat und es erst später merkt, gibt es keinen Cursor, mit dem man an die betreffende Stelle zurück kann. Man muss den Text bis zu der Stelle zurück löschen und von da wieder neu tippen. Oder halt den Tippfehler Tippfehler sein lassen.
Wenn man zu viel schreibt, kann man nach einer bestimmten Zeichenzahl nichts mehr eingeben. Andere Handys lassen einen ganze Briefe schreiben und verschicken das Ding nachher als mehrere SMS; und dann wundert man sich, warum plötzlich 80 Cent weg sind statt 20. Also wird man auch hier vor versteckten Kosten bewahrt. Und wenn man tatsächlich mal was Längeres schreiben will, schickt man eben mehrere SMS. Aber das mache ich eigentlich sowieso nicht, ich schicke dann lieber drei kostenlose Internet-SMS hintereinander, wenn es denn mal sein muss.
Einen wichtigen Nachteil hat das Handy aber doch: es gibt die Akkus nicht mehr nachzukaufen. Das Handy ist jetzt über drei Jahre alt, und inzwischen lässt sich der Akku nicht mehr richtig aufladen. Das heißt, ich kann das Gerät nicht mehr verwenden. Aber - ein Wunder! - mein Vater hat genau so ein Handy vor längerer Zeit mal als Werbegeschenk bekommen, und benutzt es nicht. Da habe ich dann noch einen Akku. Wenn mein Handy irgendwann ganz den Geist aufgibt, kann ich ja dann seins benutzen.
Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, ein Handy zu haben. Ich benutze es zwar selten, aber irgendwie fühle ich mich doch wohler, wenn ich weiß, dass ich notfalls auch mitten in der Pampa den Notruf oder die Taxizentrale erreichen kann.
Und wenn ich nicht gestört werden will, schalte ich es eben aus.
Fazit:
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03.04.05
wer immer du auch bist: hast vollkommen recht. ich habe es mir vor 5 jahren gekauft, mein philips savvy, als prepaid mit e-plus. es hat mich nie im stich gelassen, selbst der akku geht immer noch! es ist ein robustes und gutes handy; das einziges manko, daß mir einfällt, ist das etwas kleine und schlecht beleuchtete display. wer nie ein savvy hatte, hat einfach etwas versäumt, oder? michael