Nokia 8210
Klein. Benutzerfreundlich. Nokia. - Nokia 8210 Handy

Neuester Testbericht: ... oder auch jährlich wiederkehrende Geburtstage. SMS: Beim Schreiben von Kurznachrichten hilft der T-9 Modus des 8210s Zeit zu spa... mehr

Klein. Benutzerfreundlich. Nokia.
Nokia 8210

clodin7903

Name des Mitglieds: clodin7903

Produkt:

Nokia 8210

Datum: 20.11.02, geändert am 20.11.02 (93 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Größe, Menüführung, Akkuleistung

Nachteile: "Display-Problem&quo t;

Das Nokia 8210 besitze ich mittlerweile seit ca. 1 ¾ Jahren. Mein erstes Handy war das Nokia 3110, dann testete ich kurz das Siemens C25 und entschied mich danach, dass mein neues Handy wieder ein Nokia sein sollte.

Das 8210 bestach mich als erstes durch sein Design – klein, schick und irgendwie auch was besonderes. Nach etwas betteln bekam ich sogar noch eine rote Oberschale von einem Ausstellungsstück, weil mir die blaue nicht gefiel – guter Service, wie ich fand.

Das Handy liegt gut in der Hand, wiegt nur 84 g und hat einen schön kleinen und dennoch leistungsfähigen Akku, der je nach Gesprächsdauer bei Standby-Zeiten von ca. 16 Stunden am Tag durchaus eine Woche seinen Dienst tut und nach kurzer Ladezeit (max. 2 Stunden) wieder einsatzbereit ist. Umfangreiches Zubehör vom Kfz-Ladekabel über zusätzliche Oberschalen bis hin zu Freisprecheinrichtungen ist im Einzelhandel ohne weiteres zu haben. Was mir bei Nokia besonders gefällt ist die übersichtliche und vor allem logische Menüführung, die ich bei Siemens teilweise schmerzlich vermisst hatte. Zehn Menüpunkte mit dazugehörigen Unterkategorien, durch die man sich nicht nur „durchblättern“, sondern auch, wenn man sich gut genug auskennt, durch einfache Wahl der Menüzahlen springen kann. Beispiel: Um den Wecker zu stellen drückt man nachdem man die Taste Menü gewählt hat, einfach die Zahlen 4 und 1 und schon kann man den Wecker („Erinnerungsfunktion“), welcher der erste Unterpunkt (1) in der Kategorie „Einstellungen“ (4) ist, einstellen. Praktischer, als sechsmal auf irgendwelchen Tasten rumzudrücken. Ein weiteres Plus ist in meinen Augen das Display, vierzeilig und sehr gut beleuchtet. Okay, heutzutage gibt es eine ganze Reihe von Handys mit riesigen Displays, aber zu der Zeit, als ich es bekam, war das eigentlich noch ein „Highlight“.
Das Telefonbuch ist für mich auch ausreichend, 250 Speicherplätze kommen zu den bereits vorhandenen
auf der Karte hinzu, selbstverständlich sind sämtliche Einträge auch von der Karte ins Telefon kopierbar und umgekehrt. Weitere Features sind Anrufergruppen (VIP, Familie, Freunde etc.) und aufsprechbare Anrufnamen zur Sprachwahl sowie 10 Kurzwahltasten.
Um SMS zu schreiben gibt’s natürlich ein Wörterbuch, welches auch (wichtig!) lernfähig ist. 35 vorhandene und 5 zusätzlich speicherbare Klingeltöne stellen meiner Meinung nach jeden zufrieden, außerdem finde ich die 5 (bzw. 6, wenn man eine Freisprecheinrichtung fürs Auto besitzt) einstellbaren Profile für die unterschiedlichsten Situationen, in denen ein Handy so klingelt, sehr benutzerfreundlich.
Das 8210 bietet außerdem einige wenige Netz-Dienste sowie 4 mehr oder weniger anspruchsvolle Spiele. Da ich allerdings kein Mensch bin, der sich ein Handy wegen der Spiele kauft, kann ich hierzu auch keine wirklich sinnvolle Bewertung abgeben. Mit den oft bemängelten zu kleinen Tasten bin ich persönlich bis jetzt ausgezeichnet klar gekommen, habe also keinerlei Probleme gehabt mit Schreibfehlern, Bedienungsfehlern o.ä.
Einziges wirkliches Manko: Die eigentlich mittlerweile bekannten Probleme mit dem Display. Nach einiger Zeit fiel mir auf, dass bei leichtem Druck auf selbiges (wie es z. B. passieren kann, wenn man es in die Tasche steckt) die Anzeige völlig ausfiel. Zwar kehrte sie danach gleich wieder, doch schien mir das nicht wirklich komfortabel. Bei meinem Händler bzw. Anbieter bekam ich jedoch ohne jeglichen Aufwand zunächst ein Leihgerät und wenige Tage später ein neues Telefon, da das Problem bei Nokia bekannt war. Hier ein Lob an den unkomplizierten Kundenservice.

Abschließend lässt sich sagen, dass das 8210 durchaus hält, was es durch sein Aussehen verspricht und trotz seines „Alters“, abgesehen von der fehlenden WAP-Fähigkeit, durchaus heute noch konkurrenzfähig ist.

Fazit: