Nokia 6303i classic
Perfektes Mobiltelefon! - Nokia 6303i classic Handy

Erhältlich in: 5 Shops

Produkttyp: Nokia Handys

Neuester Testbericht: ... und an der Unterseite der Ladegerätanschluss, der Anschluss für das Micro-USB-Kabel, ein Nokia-AV-Anschluss und eine... mehr

Perfektes Mobiltelefon!
Nokia 6303i classic

Westhighland

Name des Mitglieds: Westhighland

Produkt:

Nokia 6303i classic

Datum: 01.05.12

Bewertung:

Vorteile: Design, einfache Bedienung, guter Empfang, Zubehör und Extras

Nachteile: lange Datenübertragung

A) Einleitung

B) Hardware
1. Verpackung
2. Gebrauchsanleitung
3. Zubehör
4. Inbetriebnahme
5. Akku
6. Empfang
7. Knöpfe
8. Klang
9. Datentransfer
10. Verarbeitung
11. Design und Farbe
12. Handling
13. Zuverlässigkeit
14. Zwischenbewertung

C) Software
1. Menü
2. Einstellungen
3. Ruhemodus
4. Extras
5. Aufnahme-Funktionen
6. Radio
7. MP3-Player
8. SMS-Schreiben
9. Internet
10. Wartezeit
11. Zwischenbewertung

D) Bewertung



A) Einleitung
Vor einiger Zeit begab ich mich auf die Suche nach einem neuen Mobiltelefon. Bereits vorab habe ich mir überlegt, welche Bedingungen das Wunsch-Handy erfüllen müsse. Zunächst einmal sollte eine Übertragung von Dateien auf einen Computer mittels Datenkabel möglich sein. Weiterhin musste das Handy ein Fach für eine SD-Karte haben, um auch größere Datenmengen transportieren zu können und das Mobiltelefon sogar als MP3-Player nutzen zu können. Ebenfalls wichtig waren natürlich vor allem auch das Design und die Farbe des Handys. Außerdem wollte ich ein klassisches Mobiltelefon haben - kein Smart- oder I-Phone, Zifferntasten zum Drücken statt Touch-Screen. Auch der Preis sollte bei meiner Suche eine große Rolle spielen: zwar wollte ich nicht allzu viel Geld für das Handy ausgeben, jedoch sollte der Preis auch nicht allzu niedrig sein - Qualität kostet nun einmal! Und nicht zuletzt sollte das Mobiltelefon natürlich auch noch auf eine gute Kundenresonanz in Bewertungsportalen stoßen.
Am Ende blieben schließlich, nach dem Durchsehen von hunderten von Handys, gerade einmal 4 Stück übrig. Unter diesen traf ich schließlich meine Wahl und kaufte mir das Nokia 6303i Classic in der Farbe Silber für rund 100 Euro - eine sehr gute Entscheidung, wie ich inzwischen feststellen konnte!


B) Hardware

1. Verpackung
Das Handy selbst ist mitsamt seinem Zubehör in einen kleinen, handlichen Karton verpackt. Zahlreiche Plastikhüllen und Schutzfolien vor dem Display schützen das Mobiltelefon optimal vor Beschädigungen, so dass man garantiert ein gut erhaltenes Exemplar ohne Mängel zugesendet bekommt.

2. Gebrauchsanleitung
Die dem Mobiltelefon beiliegende Gebrauchsanleitung erweist sich schnell als gutes Dokument. Natürlich werden in ihr nicht alle einzelnen Funktionen, Spiele usw. des Handys aufgelistet - ein wenig muss der Nutzer schließlich auch noch selber entdecken. Jedoch wird ausführlich und gut bebildert aufgeführt, wie das Handy in Betrieb genommen wird, wie der Akku aufgeladen werden muss und wie die wichtigsten Bedienfunktionen aussehen. Weiterhin erörtert sie auch einfache Art und Weise wie der Datentransfer mittels dem Computer funktioniert, wie das Menü bedient wird und wie zum Beispiel die Kamera des Handys aktiviert werden kann - kurz um: alles wissenswerte gibt es in der Anleitung zu lesen. Besonders schön jedoch: die gesamte Gebrauchsanleitung ist in deutscher Sprache geschrieben. Das heißt, man muss nicht zunächst zwischen englischer, französischer und chinesischer Sprache seine Eigene Suchen (und findet am Ende in einer buchdicken Anleitung gerade einmal ein paar magere Seiten), sondern kann getrost die gesamte Anleitung von vorne bis hinten durchlesen! Endlich mal keine Massenanleitung, die allen Mobiltelefonen, egal in welches Land sie geschickt werden, beigelegt wird.

3. Zubehör
Dem Mobiltelefon sind einige nützliche Zubehör-Artikel beigelegt, die sicherlich von jedem Telefonisten viel Beachtung erfahren.
Das erste Zubehör ist ein Ladekabel für die Steckdose. Es muss lediglich mit dem Handy und einer Stromquelle verbunden werden und schon beginnt das Aufladen (mehr hierzu im Bereich "Akku").
Das zweite Zubehör ist ein Datenkabel, mittels dem das Handy mit dem Computer verbunden werden kann. Das Kabel besitzt zwei USB-Schnittstellen (eine kleinere für das Handy, eine größere für den PC) und kann so bequem in jeden USB-Anschluss eines Computers gesteckt werden. Einziges kleines Manko: das Kabel ist extrem kurz, insgesamt nur wenige Zentimeter. Dies ist zwar im Normalfall völlig ausreichend, dennoch wäre es womöglich besser, wenn der Hersteller hier zu einem etwas längeren Kabel gegriffen hätte.
Das dritte Zubehör ist ein Headset. Ausgestattet mit zwei Kopfhörern, die dank einer kleinen Beschriftung schnell dem richtigen Ohr zugeordnet werden können, und einem kleinen Mikrofon lässt sich so, ohne das Handy in der Hand zu halten, ein Telefonat führen. Besonders praktisch: das Headset verfügt über eine integrierte Antenne - so kann der Handy-Benutzer mit seinem Mobiltelefon sogar Radio hören und ist nicht nur auf die Musik des integrierten MP3-Players angewiesen.
Das vierte Zubehör ist eine 2GB Micro-SD-Karte, die dem Handy beigelegt ist. Zwar sind 2GB natürlich in der heutigen Zeit nicht mehr eine allzu große Speicherkapazität, dennoch ist diese Beigabe bemerkenswert: direkt nach dem Auspacken des Mobiltelefons kann der Benutzer so das Handy auch als Speichermedium nutzen und muss nicht erst eine passende SD-Karte erwerben. Einem geschenkten Gaul schaut man schließlich nicht ins Maul!
Das letzte Zubehör ist direkt im Handy integriert: eine 3,2 Megapixel-Kamera, die gute Schnappschüsse garantieren soll. Aufgewertet wird sie von einem kleinen Blitzlicht, das auch in dunkler Umgebung für eine gute Qualität sorgen soll.

4. Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme des Handys ist, auch dank der gut beschriebenen Gebrauchsanleitung, relativ einfach. Lediglich die Akkuabdeckung muss zurückgeschoben werden - und schon lässt sich die Micro-SD-Karte einschieben bzw. die SIM-Karte (unter dem Akku) festklemmen. Einziger Nachteil: Die Abdeckung des Akkus sitzt sehr fest auf dem Handy und es bedarf einiger Kraft, sie zu entfernen. Dies könnte sich jedoch auch als Vorteil erweisen: anders als bei manch anderem Mobiltelefonen (auch von Nokia!) bleibt die Abdeckung somit auch bei einem Sturz des Handys sicher befestigt und löst sich nicht ab.
Nach dem Einstecken der SIM-Karte kann das Handy sofort genutzt werden. Lediglich ein paar SMS, die man vom Netzbetreiber erhält, um das Mobiltelefon zu konfigurieren, müssen noch gelesen bzw. abgespeichert werden - und schon beginnt der Spaß des Telefonierens.
Einfacher geht es kaum, es kostet nur wenige Minuten!

5. Akku
Da der Akku nicht vollgeladen geliefert wird, sollte er direkt nach der Inbetriebnahme des Mobiltelefons aufgeladen werden, um nicht kurze Zeit später vor einem schwarzen Bildschirm zu sitzen.
Glücklicherweise lässt sich jedoch sagen, dass der Akku sehr haltbar ist. Selbst bei mehrstündiger Nutzung des Handys, mit stromfressenden Spielen, Datenübertragungen per Bluetooth usw., hält der Stromspeicher mehrere Tage lang, ehe er zur Neige geht. Aus diesem Grund ist das Mobiltelefon bereits im Bereich des Akkus in jedem Fall empfehlenswert!
Wenn man es dann endlich geschafft hat und der Akku leer ist, lässt er sich extrem schnell aufladen. Man muss ihn einfach nur an das Netzteil anschließen und schon wird das Mobiltelefon binnen weniger als 2 Stunden vollständig geladen. Besonders praktisch: auch während des Aufladens kann das Handy zum Telefonieren genutzt werden - somit muss niemand Angst haben, ein wichtiges Gespräch zu verpassen. Auch Umweltschützer kommen auf ihre Kosten: laut Nokia ist das Netzkabel besonders energieschonend.
Ein weiteres Extra: nicht nur mit der Steckdose lässt sich das Mobiltelefon aufladen. Es lädt sich auch auf, sobald es per USB-Datenkabel mit dem PC verbunden wird. So macht die Datenübertragung doch gleich viel mehr Spaß, wenn man weiß, dass das Handy danach nicht leer ist!
Während des Aufladens wird auf dem Desktop ein kleiner Akku angezeigt, der mittels leuchtenden Balken geladen wird. Nach dem vollständigen Aufladen wird der Benutzer mittels eines kleinen Textes darüber informiert, dass der Akku nun geladen ist! Gut ist hierbei, dass die Ladeanzeige dauerhaft eingeblendet wird und nicht nach einiger Zeit durch einen dunklen Bildschirm ersetzt wird - somit weiß man stets, ohne Knöpfe zu drücken, ob noch ein Ladevorgang stattfindet. Einziger Verbesserungsvorschlag: es wäre noch ein wenig praktischer, wenn am Ladekabel selbst über ein kleines Lämpchen angezeigt werden würde, ob der Ladevorgang noch im Gange ist!

6. Empfang
Der Empfang des Handys ist sehr positiv zu werten. Selbst mitten in einem Haus werden mir mehrere Balken Empfang angezeigt, den Telefonpartner kann ich perfekt verstehen, ohne dass das Gespräch abgehackt oder ähnliches ist. Wer mit dem Nokia 6303i Classic telefonieren möchte, muss sich somit nicht in den Garten, auf den Balkon oder nah an ein Fenster stellen - bequem kann es auch vom Arbeitszimmertisch verwendet werden!

7. Knöpfe
Wer das Handy in Betrieb nimmt und bedienen möchte, sollte sich zunächst mit den Knöpfen des Handys vertraut machen. Glücklicherweise wird mit diesen keine Inflation betrieben: es ist klar ersichtlich, für welche einzelne Funktion die Knöpfe zu gebrauchen sind. Neben den üblichen Zahlentasten (0-9, sowie * und #) gibt es ein Knöpfe für das Anrufen (grüner Hörer) und Auflegen (roter Hörer). Interessant ist hierbei die Tatsache, dass diese beiden Knöpfe zugleich die Tasten für die linke und rechte Auswahl von Menü-Eigenschaften sind. Je nachdem, ob man somit die unten oder oben drückt, ermöglicht sie eine andere Option. Dies ist zunächst einmal gewöhnungsbedürftig, bestehen doch die linke Auswahltaste und die Taste mit dem grünen Hörer (bzw. die rechte Auswahltaste und die Taste mit dem roten Hörer) zumeist bei Handys aus vier (und nicht aus zwei) Knöpfen. Nach anfänglicher Irritation kann man sich jedoch schnell mit diesem Prinzip arrangieren. Zwischen den beiden Tasten befindet sich unterdessen der sogenannte "Navigationsknopf", mittels dem im Menü der Zeiger nach oben oder unten bzw. rechts und links bewegt werden kann - oder aber, mit der Taste in der Mitte - eine Eingabe bestätigt werden kann.
An der rechten Seite des Handys befindet sich ein kleiner Knopf zum Regeln der Lautstärke. Dies ist besonders praktisch, da so bei einem Anruf die Lautstärke augenblicklich, problemlos und ohne hinzuschauen mit dem rechten Daumen (bei Linkshändler mit dem linken Zeigefinger) variiert werden kann, ohne das langes Suchen im Menü nötig wird. Einziges Manko: ich persönlich finde die einzelnen Lautstärkestufen zu groß gewählt. So könnte es meiner Ansicht nach vor allem zwischen "lautlos" und "niedrigster Lautstärke-Stufe" noch eine weitere Abstufung geben.
Besonders gut finde ich jedoch den Ein- und Ausschaltknopf des Mobiltelefons. Anders als bei vielen anderen, bei denen das Handy über langes Drücken der "Auflege-Taste" gestartet wird, befindet sich bei dem Nokia 6303i Classic der Schalter an der Oberseite des Mobiltelefons. In zu erreichen ist gar nicht mal so unproblematisch: da er relativ dünn ist, muss er kraftvoll mit einem einzigen Finger heruntergedrückt werden. Ich persönlich finde dieses System jedoch sehr gut - allzu oft hatte ich bei anderen Handys das Problem, dass sie sich, wenn versehentlich in der Tasche Druck auf ihnen lastete, einschalteten und kontrollierte sie daher regelmäßig, ob sie auch wirklich ausgeschaltet waren. Dies ist mit diesem Mobiltelefon schier unmöglich!

8. Klang
Das womöglich wichtigste Detail eines Handys ist sein Klang bzw. sein Ton. Was hilft einem das schönste Mobiltelefon, wenn am Ende nur rauschen zu vernehmen ist? Glücklicherweise schlägt sich das Handy von Nokia hier bravourös. Die Musik, die per MP3-Player gehört werden kann, hört sich klar an und besitzt einen sehr guten Ton. Genauso die Klingeltöne - es hört sich fast genauso an, als käme der Sound aus einem gewöhnlichen Computer-Lautsprecher.
Auch der Klang bei einem Telefonat ist sehr gut. Der Anrufer am anderen Ende der Leitung ist klar verständlich und jedes einzelne Wort kann optimal verstanden werden. Auch die Person am anderen Ende der Leitung hört den Handy-Nutzer hervorragend, selbst wenn diese Gehörprobleme hat und auf Hörgeräte zurückgreifen muss (ich habe dies selbst mit einer älteren Verwandten getestet).
Ein weiterer Bonus: beim Telefonieren tritt kein Hall auf. Dies hatte ich in der Vergangenheit bei Mobiltelefonen öfters: man hört seine eigene Stimme, nach dem man bereits seinen eigenen Satz beendet hat. Dies ist oftmals sehr verwirrend und nervig - glücklicherweise jedoch bei dem Nokia 6303i Classic kein Problem!
Auch der Klang bei der Benutzung des Headsets ist hervorragend. Klar hört man jeden Ton dank der beiden Kopfhörer. Auch die Person am anderen Ende der Leitung vernimmt die eigene Stimme, auch wenn es eventuell hier zu kleinen Verständigungsschwierigkeiten kommen kann. Dies ist vermutlich dann der Fall, wenn das Mikrofon des Headsets nicht richtig am Hemd befestigt ist und wackelig sitzt.
Von der Lautstärke her ist der Klang in jedem Fall kein Problem: das Handy besitzt einen ordentlich lauten Ton (sofern die Lautstärke auf höchste Leistung gestellt wird).

9. Datentransfer
Der Datentransfer mit dem Nokia 6303i Classic ist überraschend einfach, wenn auch sehr langwierig. Möglich ist ein Transfer der Dateien mittels Bluetooth oder Datenkabel. Meine folgenden Erfahrungen beziehen sich vor allem auf das Datenkabel, da ich dies aufgrund des gleichzeitigen Aufladens des Akkus dem drahtlosen Übertragen vorziehe.
Abgespeichert werden die Dateien des Handys auf der Micro-SD-Karte, wobei bereits eine solche 2GB-Karte standardmäßig mitgeliefert wird. Möglich ist es jedoch, eine Karte bis zu einer Größe von 8GB in das Handy zu stecken - aus diesem Grund habe ich mir eine 8GB Micro-SD-Karte für das Handy gekauft - solche Karten gibt es bereits für unter 5 Euro zu kaufen (Class 4). Natürlich weißt eine Karte der Kategorie "Class 4" eine nicht allzu schnelle Datenübertragung auf, für das Mobiltelefon selbst ist dies jedoch vollständig ausreichend. Ohne Verzögerung lädt das Handy Musik, Filme und Bilder von einer "Class 4"-Karte und spielt diese direkt ab - warum also mehr Geld investieren, wenn bereits eine solche Karte ausreichend ist?
Zurück zur Datenübertragung: wie bereits erwähnt, ist diese mit dem Handy extrem einfach. Zwar wird eine Software auf dem Mobiltelefon mitgeliefert, deren Installation auf dem Computer ist jedoch nicht notwendig. Es reicht, Musikdateien oder ähnliches direkt auf die SD-Karte (die im Arbeitsplatz des PCs angezeigt wird), zu kopieren - diese können bereits vom Handy abgespielt werden. Es ist folglich nicht notwendig, Dateien in irgendwelche exotischen Formate zu konvertieren. MP3, JPEG usw. - das Handy erkennt diese mühelos!
Ein paar kleinere Problem habe ich jedoch feststellen können: zur Bearbeitung der Dateien muss die Micro-SD-Karte im Handy eingelegt sein. Wird sie direkt in den PC (mittels eines Adapters gesteckt), können die sich auf ihr befindlichen Musikstücke (sofern sich die Karte bereits einmal im Mobiltelefon befand) nicht gelöscht oder kopiert werden - dies ist nur möglich, wenn sie sich im Handy befindet. Und dies stellt ein zweites Problem dar: die Übertragungsrate ist erstaunlich niedrig. Fast eine ganze Stunde benötigt die Übertragung von rund 2,5 Gigabyte - selbst für eine "Class 4"-Karte zu gering. Offensichtlich drosselt das zwischen Karte und Computer befindliche Handy die Datenmenge enorm. Darüber kann man jedoch in Anbetracht der Tatsache, dass nur selten derartig große Datenmengen übertragen werden (bei mir war dies lediglich zu Beginn der Fall, als ich sämtliche Musikstücke übertrug, um einen guten MP3-Player mit großem Angebot an Musik zu besitzen), und dass die Übertragung sehr einfach ist, hinwegsehen!

10. Verarbeitung
Die Verarbeitung des Mobiltelefons ist sehr gut. Es gibt keine überstehenden Kanten oder ähnliches, die Anschlüsse (für Headset, Ladekabel und USB-Kabel) sind gut eingearbeitet und fallen dank ihrer Lage auf der Unterseite des Mobiltelefons absolut nicht ins Auge.
Auch die Kamera mitsamt Blitzlicht sind gut an der Rückseite eingearbeitet, ebenso wie der Lautsprecher.

11. Design und Farbe
Das Design des Mobiltelefons ist sehr gut gelungen und stellt einen der Gründe dar, weswegen ich mir das Handy gekauft habe. Dank der silbernen Färbung und dem stählernen Stil wirkt es sehr hochwertig und edel und auf keinen Fall wie ein "günstiges Handy" (was es natürlich auch nicht ist!).
Die Färbung des Displays ist schwarz und damit deutlich vom silbernen Rest des Handys abgehoben - eine gute Entscheidung des Herstellers, da somit ein gewisser Kontrast hergestellt wird und das Display deutlicher zum Vorschein tritt.

12. Handling
Das Handling des Mobiltelefons ist, trotz seiner relativ geringen Größe, sehr gut. Es liegt bequem in einer Hand und die Tasten können mittels eines Fingers problemlos betätigt werden, ohne das die Gefahr besteht, dass das Handy aus der Hand rutscht. Da auch der Anschaltknopf und die Lautsprecher-Regelung leicht mit einem Finger bedient werden können, ohne die zweite Hand benutzen zu müssen, erhält das Mobiltelefon im Bereich der Handhabung folglich volle Punktzahl. Genauso muss ein Handy in der Hand liegen! Ebenfalls erwähnenswert: Kamera, Blitzlicht und Lautsprecher befinden sich auf einer idealen Höhe - so werden diese nicht von den Fingern verdeckt, wenn man das Mobiltelefon in der Hand hält, sondern ragen wenige Zentimeter über den eigenen Fingern empor. Somit ist kein umständliches verschieben der Hand usw. nötig, wenn es darum geht, einen schnellen Schnappschuss anzufertigen.
Das Gewicht des Mobiltelefons ist gut gelungen - es ist nicht zu schwer, jedoch auch nicht zu leicht, so dass es optimal in der Hand gehalten werden kann.

13. Zuverlässigkeit
Die Zuverlässigkeit des Handys ist sehr gut. Bislang weist es noch keinerlei Abnutzungserscheinungen auf, ebenso zeigt es keine Kratzer oder ähnliches. Auch die Tasten ließen sich bisher problemlos betätigen und führten stets die richtigen Befehle aus. Das ein Knopf klemmte oder nach dem Drücken nichts geschah, ist noch nicht vorgekommen.
Einzig und allein eine ungewollte Fallprobe habe ich noch nicht gemacht, so dass ich nicht abschätzen kann, wie zuverlässig das Mobiltelefon einen Sturz wegstecken kann, auch wenn es durchaus robust wirkt und ich mir vorstellen könnte, dass auch dies (zu mindestens bei geringer Höhe) kein Problem darstellen sollte.
In jedem Fall attestiere ich dem Nokia 6303i Classic jedoch bereits jetzt eine gute Zuverlässigkeit! Eine Empfehlung von mir für langen Spaß am Telefonieren: für jedes Mobiltelefon sollte eine kleine Handy-Tasche gekauft werden. Mittels dieser wird das Handy in der Hosentasche optimal vor Kratzern geschützt, wenn auch andere Gegenstände, wie zum Beispiel Schlüssel, sich in dieser befinden.

14. Zwischenbewertung
Rein vom Zubehör, dem äußeren Erscheinungsbild und der Hardware muss ich dem Mobiltelefon Nokia 6303i Classic eine sehr gute Note vergeben. Es besticht nicht nur durch sein schönes Design und seine einfache Handhabung, sondern auch dank einfacher, wenn auch leider langwieriger, Datenübertragung und einem guten Fundes an Zubehör. Hier ist Nokia vor allem ein großes Lob auszusprechen: während manche Handy-Hersteller leider auch Zubehör wie zum Beispiel ein USB-Kabel verzichten und dieses extra erworben werden muss, liegt dies bei diesem Mobiltelefon bei. Somit kann das Telefonieren usw. sofort beginnen, ohne dass unnötige Verzögerungen eintreten.
Auch die Zuverlässigkeit des Handys ist positiv zu werten - rund um also ein gelungenes Handy, was die Hardware angeht!



C) Software

1. Menü
Nach dem Starten des Mobiltelefons (und der Eingabe des Kennworts) wird ein übersichtlicher Startbildschirm angezeigt, mittels dem auf sämtliche Funktionen des Handys zugegriffen werden kann.
Mittels eines Symbols für "Favoriten" lassen sich schnell häufig benutzte Programme öffnen, weiterhin gelangt man per Knopfdruck zu nützlichen Extras des Handys. So lassen sich unter anderem das Adressbuch, das SMS-Schreib-Programm, der Terminplaner und auch die Kamera mittels eines einzigen Knopfdruckes öffnen, so dass der Telefonist ohne langes Suchen effektiv mit dem Handy arbeiten kann.
Über einen weiteren Knopf gelangt der Benutzer in das Menü, in dem sämtliche Einstellungen, Programme und Extras des Mobiltelefons verwaltet werden können.
Insgesamt betrachtet ist das gesamte Menü des Handys sehr übersichtlich gestaltet. Schnell findet sich hier jeder auch ohne das Lesen der Gebrauchsanleitung zurecht - die Bedienung kann nahezu intuitiv geschehen. Besonders gelungen ist die Tatsache, dass auf Wunsch kleine Hilfstexte angezeigt werden. Wählt man so ein Programm oder eine Option aus, wird der Benutzer darüber informiert, um was es sich hierbei handelt!
Ebenfalls nützlich erweist sich die Möglichkeit, mittels langen Drückens auf die "Auflege"-Taste zum Startbildschirm zurückzukehren. Wenn sich der arme Telefonist somit einmal im Menü verirren sollte, findet er garantiert schnell wieder zurück!


2. Einstellungen
Das Nokia 6303i bietet dem Benutzer zahlreiche verschiedene Einstellungen an. Nahezu alle Bereiche des Handys lassen sich ändern:

2.1 Ruftöne
Die Auswahl an Ruftönen, die bei dem Mobiltelefon verwendet werden können, ist nahezu unendlich. Grund hierfür sind jedoch nicht die eingespeicherten Klingeltöne, die sich auf 38 Stück belaufen, sondern die Möglichkeit, eine individuelle Musik, die man vorab von seinem Computer übertragen hat, zu nutzen. Jede MP3-Datei, die man besitzt, kann somit als Rufton genutzt werden!

2.2 Hintergrundbild
Das Hintergrundbild des Handys nach dem Start kann, genauso wie der Rufton, beliebig verändert werden. Es ist egal, ob der Nutzer einen der 9 eingespeicherten Hintergründe oder ein eigenes Bild wählt, dass er zuvor per Datenkabel übertragen hat - problemlos lässt sich der Hintergrund per Knopfdruck verändern.
Anzumerken ist hierbei jedoch, dass vom Hersteller bereits einige sehr gute Bilder auf dem Mobiltelefon vorgespeichert sind: sei es ein Bergpanorama oder eine Blumenwiese - hier findet bestimmt fast jeder ein passendes Motiv.

2.3 Profile
Das Handy bietet mehrere verschiedene Profile an, damit der Benutzer auf einfache Art und Weise stets die richtigen Einstellungen an seinem Telefon aktiviert hat. Möglich ist hier zum Beispiel, das Handy auf "Besprechung" zu stellen, so dass der Klingelton deaktiviert wird und auch die Tasten beim Drücken keine Töne mehr von sich geben. Auch den Benutzer in der freien Natur wird ein Modus angeboten - bei diesem werden die jeweiligen Töne lauter, um Hintergrundgeräusche zu übertönen. Besonders interessant ist ein "Flug"-Modus: in diesem ist es nicht mehr möglich, Telefonate durchzuführen - das Handy eignet sich nun nur noch als "Organizer".

2.4 Weitere Einstellungen
Die Vielzahl der möglichen Einstellungen ist selbstverständlich noch sehr viel größer - lediglich die Höhepunkte habe ich hier vorgestellt. Selbstverständlich ist es auch möglich, die eigene Nummer zu unterdrücken, Anrufe umzuleiten, Schnellwahltasten zu konfigurieren usw.

3. Ruhemodus
Wenn das Handy einen gewissen Zeitraum lang nicht genutzt wurde (dieser Zeitraum ist individuell einstellbar), kann sich das Handy auf Wunsch in einen Ruhemodus stellen oder aber einen Bildschirmschoner starten.
Einige bereits vorinstallierte Bildschirmschoner wissen bereits hier schon, den Benutzer zu begeistern: so schwimmen zum Beispiel bei einem Hintergrundschoner kleine exotische Fische durch ein Aquarium - ein wirklich schöner Anblick!
Auch der Ruhemodus des Mobiltelefons ist gut gelungen: der Bildschirm verdunkelt sich, in der oberen Leiste wird jedoch noch die Uhrzeit angezeigt - somit muss man das Handy nicht unnötigerweise in den normalen Zustand zurückführen, möchte man lediglich einen Blick auf die Uhr werfen.
Der Ruhemodus selbst wird per Knopfdruck beendet. Wahlweise ist es auch möglich, dass zusammen mit dem Ruhemodus die Tastensperre aktiviert wird, um ein versehentliches Benutzen des Handys zu verhindern. Mittels der *-Taste kann die Sperre jedoch schnell wieder aufgehoben werden.


4. Extras

4.1 Kalender
Das Mobiltelefon beinhaltet einen kleinen Kalender, mittels dem persönliche Daten abgespeichert werden können. Der Kalender selbst umfasst die Jahre 1980 bis 2079 (selbstverständlich können jedoch Geburtstermine, die vor dem Jahr 1980 liegen, auch eingetragen werden), wodurch er sich zwar nicht als ewiger Kalender eignet, jedoch als aktueller Terminplaner in jedem Fall wertvolle Dienste leisten sollte. Eintragen lassen sich schließlich vielfältige Termine: seien es Geburtstage, Erinnerungen oder einfach nur Notizen - vieles ist möglich. Auf Wunsch kann der Termin auch täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich wiederholt werden, so dass auch Jahrestage oder Stundenpläne für Schule und Studium bequem vermerkt werden können. Wahlweise kann zudem eine Erinnerung hinzugefügt werden: beim Starten des Handys am entsprechenden Tag wird eine kurze Meldung angezeigt, welche Termine heute anstehen. So verpasst man garantiert keinen Geburtstag mehr!
Einziges Manko des Kalenders: die eingetragenen Termine werden dadurch dargestellt, dass in der jeweiligen Monatsübersicht das Datum fett markiert ist - besser wäre es gewesen, wenn die Daten farbig unterlegt gewesen wären, um ein wenig mehr Übersichtlichkeit zu schaffen.
Positiv hingegen: auch nach der Eintragung sehr vieler Termine läuft die Navigation noch flüssig und es kommt zu keinerlei Stockungen - der Arbeitsspeicher scheint somit keine allzu großen Probleme mit vielen Daten zu haben.

4.2 Adressbuch
Um sich nicht alle Nummern merken zu müssen, lässt sich ein Adressbuch bei dem Mobiltelefon erstellen. Hier können zahlreiche Personen, Firmen usw. eingetragen werden, damit ein schnelles Anrufen von diesen ermöglicht wird. Das Schöne hieran: nicht nur die Nummer kann eingetragen werden, sondern auch Adresse, E-Mail-Adresse und Fotos der Bekannten. Somit ließen sich auch, ohne langes Suchen nach Adressen, Briefe und ähnliches nur mit Hilfe des Handys an die jeweiligen Personen verschicken. Ein wahres Adressbuch also, und kein reines Telefonbuch!
Bereits im Vorhinein sind einige wichtige Rufnummern auf dem Handy eingespeichert - so zum Beispiel ein Apotheken-Finder, ein Pannennotrufdienst, Wetternachrichten und ein Hotel-Service.

4.3 Spiele
Auf dem Handy sind bereits mehrere kleine Spiele einprogrammiert. Namentlich sind dies die Strategiespiele "Block´d" und "City Bloxx", die Abenteuerspiele "Diamond Rush" und "Bounce Tales" (bei denen sich der Spieler durch eine virtuelle Welt hindurchkämpfen muss), das Rennspiel "Rally Stars", das Glücksspiel "Highroller Casino" und die beiden Gehirntrainer "Sudoku" und "Brain Champion". Vor allem letzteres Spiel hat es mir sehr angetan: mittels mehrerer kleiner Spiele, wie zum Beispiel "Formenfolge" oder "Kopfrechnen" lässt sich das Gehirn trainieren und die eigene Leistung verbessern. Möglich wird dies vor allem dadurch, dass ein eigener Trainingsplan erstellt wird, der den Nutzer dazu auffordert, jeden Tag ein bestimmtes Pensum an Übungen zu meistern.

4.4 Sprachmodus
Als besonderes kleines Sahnehäubchen im Bereich der Extras präsentiert sich der sogenannte Sprachmodus. Vor allem Autofahrer mit Freisprechanlage würden sich sicherlich oftmals wünschen, auch zum Anrufen von Gesprächspartnern keine Hände nutzen zu müssen - diesen Wunsch erfüllt das Telefon! Bei aktivierter Sprachsteuerung muss lediglich ein Name laut und deutlich genannt werden - und schon zeigt das Telefon automatisch gefundene Treffer im Adressbuch an und stellt eine Verbindung her! Leider jedoch stellt der Apparat teilweise eine Verbindung her, obwohl man diese gerade nicht gewünscht hatte - und ein Abbruch dieser Option ist nur per Hand möglich. Auch das Anrufen von diktierten Nummern ist nicht möglich, lediglich vorprogrammierte Namen im Adressbuch werden erkannt. Schade!

4.5 Weitere Extras
Zu den bisher genannten Extras gibt es noch weitere kleinere Programme, die durchaus von großer Nützlichkeit sind. Dies sind unter anderem ein Taschenrechner und ein Countdown. Aber auch eine Stoppuhr steht parat, um schnell und sicher bestimmte Zeiten messen zu können. Reisende wiederum dürfen sich über zwei besondere Funktionen erfreuen: erstens ein integrierter Wecker, der dafür sorgt, dass der Urlaub sich nicht auf das Schlafen beschränkt, und zweitens ein Zeitumrechner, der für dutzende Städte auf der ganzen Welt die aktuelle Ortszeit anzeigt - so weiß man stets, wie viel Uhr es zum Beispiel aktuell in New York oder Tokio ist. Ebenfalls interessant: das Mobiltelefon bietet einen Größenumrechner für Kleidung und Schuhe sowie einen Umrechner für Währungskurse oder Temperaturen. Programme also, die durchaus einmal nützlich sein könnten.


5. Aufnahme-Funktionen
Das Mobiltelefon bietet mehrere Möglichkeiten an, Aufnahmen zu machen. Dies wären eine Foto-Kamera, eine Video-Kamera sowie eine Sprachaufnahme. Natürlich muss man sich hierbei vergegenwärtigen, dass eine Handy-Kamera von der Qualität her niemals an die einer Digitalkamera heranreichen kann.

5.1 Fotokamera
Die 3,2-Megapixel-Kamera des Handys macht überrascht gute Aufnahmen. Bewegt sich das Objekt, wird das Bild zwar zumeist verschwommen, bei stehenden oder sich nur langsam bewegenden Modellen entsteht jedoch ein, wie ich finde, sehr gutes Foto. Vor allem dank des kleinen Blitzlichtes können auch bei Dunkelheit noch gute Aufnahmen gemacht werden. Anzumerken ist hierbei jedoch, dass das Blitzlicht keineswegs "klein" ist - der Blitz ist so hell, dass der zu Fotografierende leider nahezu unvermeidlich die Augen schließt!
Wunderbar hingegen ist die Möglichkeit, das Bild noch am Handy zu bearbeiten. Diese Bearbeitung erstreckt sich nicht bloß darauf, das Foto zu drehen oder zu spiegeln - es können richtige Effekte angewendet werden. Binnen weniger Sekunden ist das Bild zu einem Schwarz-Weiß-Porträt oder einem Ölgemälde zu verwandeln. Erstaunlich, was das Mobiltelefon so alles kann!

5.2 Videokamera
Mittels der Videokamera lassen sich kleine Filme mit dem Handy erstellen. Auch diese besitzen, wie die Fotos, eine gute Qualität und lassen sich durchaus sehen. Einzig bei Dunkelheit sind sie leider nicht zu gebrauchen, da aufgrund des fehlenden Blitzes natürlich das Bild viel zu dunkel ist. Ein wenig Schade ist die Tatsache, dass das Video maximal 30 Sekunden lang sein kann. Nach dieser Zeit wird die Aufnahme automatisch beendet - eine neue wird hingegen nicht automatisch gestartet, dies muss manuell erfolgen. Somit sollte der Benutzer beim Filmen stets darauf achten, die Aufnahme neu zu starten - ehe das Wichtigste womöglich nicht zu sehen ist!
Die Videokamera nimmt unterdessen auch mit Ton auf - dieser ist relativ gut, nur im Hintergrund ist ein leichtes Rauschen zu vernehmen.

5.3 Sprachaufzeichnung
Das Handy bietet, neben Fotokamera und Videokamera, auch die Möglichkeit, wie ein Diktiergerät Sprachaufnahmen zu erstellen. Das Aufgenommene wirkt hierbei durchaus gut, auch wenn ein leichtes Rauschen zu vernehmen ist. Zudem kann es vorkommen, dass die Aufnahme leicht blechern wirkt. Angesichts der Tatsache, dass ein Mobiltelefon jedoch nicht als Diktiergerät fungieren, sondern eher nur spontane Sprachaufnahmen aufzeichnen soll, ist diese Funktion immer noch als gut zu werten!


6. Radio
Mittels der im Headset integrierten Antenne lassen sich mehrere Radio-Sender in der Umgebung empfangen. Ich persönlich war von dieser Funktion angenehm überrascht. Obwohl ich mitten in einem Raum stand und Meter weit weg vom nächsten Fenster konnte ich die Sender klar und deutlich ohne Rauschen empfangen. So war es kein Problem, die Nachrichten oder ein paar kleine Musikstücke zu hören. Einziges Manko: das Headset muss angeschlossen sein, um Empfang zu erhalten. Somit ist es unmöglich, dass mehrere Personen gleichzeitig das Radio hören können, da man hierfür die Ohrhörer tragen muss.

7. MP3-Player
Der MP3-Player des Mobiltelefons ist eine sehr gute Erfindung. Auf einer bis zu 8GB großen Micro-SD-Karte lassen sich beliebige Musikstücke im MP3-Format abspeichern und anschließend am Handy anhören. Das schöne hierbei: die Musik ist klar und deutlich, kein Rauschen ist zu vernehmen. Ein besonderes Extra ist jedoch die Tatsache, dass die Musik, anders als bei den meisten MP3-Playern, auch laut gehört werden kann. Es ist dank des Lautsprechers des Handys nicht nötig, das Headset anzuschließen, um die Musik zu hören. Somit kann man direkt mehrere Leute in der Umgebung mit dem eigenen MP3-Player begeistern und muss nicht mit Kopfhörern herumlaufen.
Nützlich ist auch die Tatsache, dass man trotz laufendem MP3-Player weiterhin das Handy in all seinen Bereichen verwenden kann - der Player verschwindet einfach in den Hintergrund. Möchte man ihn wieder aufrufen, muss man diesen lediglich im Startfenster wieder aktivieren - einfach, aber genial!

8. SMS-Schreiben
Das SMS-Schreiben mit dem Nokia 6303i Classic kann völlig problemlos geschehen. Ein paar interessante Optionen (wie zum Beispiel, alle Buchstaben oder aber nur den ersten Buchstaben des nächsten Wortes groß zu schreiben) unterstützen das schnelle Schreiben von Nachrichten. Die Nachrichten werden relativ schnell verschickt und kommen sicher beim Empfänger an!

10. Internet
Dank der Anwendung "Opera Mini" lässt sich mit dem Nokia 6303i Classic relativ schnell das Internet öffnen. Problemlos lassen sich so Websites ansehen und die Vorzüge des mobilen Internets genießen - seien es Wetterberichte oder Navigationskarten, die, wenn auch kostenpflichtig, über das Programm "Ovi" erworben werden können: auch mittels dem Internet unterstützt das Handy den Benutzer.

9. Wartezeit
Vor allem, wer schnell telefonieren möchte und nicht lange Warten möchte, ärgert sich oftmals über lange Ladezeiten des Mobiltelefons. Glücklicherweise zählt das Nokia 6303i Classic jedoch nicht zu den Handys, die ewig lange Zeit benötigen, ehe sie einsatzfähig sind. Nur wenige Sekunden nach dem Starten vergehen, ehe bereits Programme mit dem Telefon aufgerufen werden können. Probleme bezüglich langer Wartezeiten sind noch nicht aufgetreten.
Positiv überraschend sind jedoch vor allem die Wartezeiten beim Zugriff auf die Micro-SD-Karte - sie sind schlicht und einfach nicht vorhanden! Das Öffnen eines Bildes oder Liedes auf Speicherkarte erfolgt innerhalb von einer einzigen Sekunde - und dass, obwohl die Karte ganze 8GB Speicher besitzt und nur der "Klasse 4" angehört.

11. Zwischenbewertung
Bereits von der ersten Nutzung an erweist sich die Software des Nokia 6303i Classic als extrem gut. Das Handy besticht nicht nur durch eine einfache Handhabung und leichte Orientierung, sondern sorgt dank zahlreicher wirklich nützlicher Extras und Spiele für Zwischendurch für ein aufregendes Telefonier-Erlebnis. Als genauso gut erweisen sich auch die Möglichkeiten, die durch die Kamera in Erscheinung treten - dank einer guten Qualität gelingen so hochwertige Schnappschüsse. Und auch die zahlreichen Einstellungen versprechen bereits jetzt, für jede Nutzergruppe den passenden Modus bereitzuhalten.



D) Bewertung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Hersteller Nokia mit seinem 6303i Classic für gerade einmal 100 Euro ein exzellentes Handy entworfen hat, dass in allen Bereichen überzeugen kann. Sei es das edle Design, die einfache Handhabung oder aber der umfangreiche Zubehör - das Mobiltelefon ist in jedem Fall empfehlenswert. Als besondere Sahnehäubchen, die nicht zuletzt den 5. Stern des Produktes sichern, sind selbstverständlich die Möglichkeiten der externen Speicherkarte und der Bildbearbeitung zu nennen. Schneller als ein richtiger MP3-Player reagiert das Handy auf Musikwünsche!
Ich persönlich kann das Mobiltelefon in jedem Fall ohne Einschränkungen empfehlen. Es entspricht genau dem, was ich mir vorgestellt habe.
Das Beste: bislang hatte ich bei Elektro-Artikeln oft das Problem, dass das Produkt leichten Anlass zur Kritik gab. So gab es stets eine Kleinigkeit, die ich bemängelte - anders bei diesem Handy. Endlich ein Produkt, mit dem ich wunschlos zufrieden bin!

Fazit: Absolute Kaufempfehlung!

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Klangqualität:    
Funktionsvielfalt:    
Akkulaufzeit:    

Weitere Angebote

sparhandy.de - DIE Flatrate-Experten
http://www.sparhandy.deTop Marken Handys & freie Wahl des Netzbetreibers bei Sparhandy.de!Testberichtehttp://www.sparhandy.de