
Produkttyp: Nokia Handys
Neuester Testbericht: ... gut ist und vor allem sehr viele Kunden haben dieses Handy mit dem Modellnamen 6210 gekauft und nutzen es teilweise auch noch heute. Pre... mehr
Nobody's perfect, das Kleine ist nah dran...
Nokia 6210

Name des Mitglieds: Wolf26
Produkt:
Nokia 6210
Datum: 10.04.05, geändert am 11.04.05 (2874 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Gute Empfangsqualität, Bedienerfreundlichkeit, Vibrationsalarm, riesige Speicher für SMS & Rufnummern
Nachteile: gelegentliche Softwareabstürze, Sprachwahlfunktion verbesserungswürdig
Mein Handy – klein, süß und heißgeliebt. Seit nunmehr drei Monaten nenne ich es mein Eigen und bin immer noch ganz vernarrt. Zugegeben, die Umstellung vom 3210 (als „Fun-Handy“) auf das 6210 (als „Business-Handy“) war schon groß, doch dafür ist die Begeisterung umso größer... Da wie gesagt der Vorgänger ein 3210 war, werde ich im Folgenden des öfteren Vergleiche mit diesem Handy anstellen.
___Der erste Eindruck___
Schon schick, wie es da so herkommt, das 6210. Was beim ersten „Händedruck“ auffällt: es ist sehr leicht (besonders, wie gesagt, im direkten Vergleich zum 3210). Auf den zweiten Blick sieht man die klare Tastenaufteilung, die stark an Vorgängermodelle wie das 6150 erinnert sowie ein extrem großes Display, das nach Einschalten durch eine noch größere Schrift aufwartet – zu Beginn für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Wie heute standardmäßig alle Nokia-Handys hat auch das 6210 eine integrierte Antenne.
___Die Oberfläche___
Wie bereits erwähnt, ist die Aufteilung sehr klar: neben den obligatorischen Nummern- sowie Sternchen- und Rautetasten gibt es jeweils eine zum Annehmen und Beenden von Anrufen (in der 3xxx- und 51xx-Reihe gibt es dazu ja nur eine Taste), eine Blätterfunktion für den schnellen Zugriff aufs Telefonbuch sowie zwei Tasten für Namen und Menü. Wie bei allen Business-Handys von Nokia sind auch beim 6120 die Namen aus dem Menü herausgetrennt worden, was eine einfachere Handhabung zur Folge hat, da man schnell bereits gespeicherte suchen und sehr leicht neue Nummern einfügen kann. Die Lautstärkeregelung befindet sich an der linken Seite, so dass nicht nur während Gesprächen die Lautstärke verändert werden kann. Was weiter auffällt: den unteren Rand ziert ein sogenannter Logoclip, kinderleicht austauschbar und mit der gegebenenfalls persönlichen Note (siehe „Besonderheiten“).
___Inhalt – Das Menü___
Ich möchte Euch und mir an dieser Stelle ersparen zu erklären, was die einzelnen Untermenüs können, dazu braucht man nur die Bedienungsanleitung zu lesen bzw. (was ich sehr schön finde) gibt es eine „Selbsterklärungsfunktion“, die nach 15 Sekunden Warten in kleiner, aber gut leserlicher Schrift die gerade aufgeschlagene Aufgabe beschreibt und erklärt. Daher hier nur ein Überblick über die Untermenüs des Menüs (was für ein Satz *g*):
1. Mitteilungen (SMS)
2. Anruflisten
3. Profile (Klingeltöne, Rufzeichen)
4. Einstellungen (Uhr, Telefon- und Anrufoptionen)
5. Rufumleitung (Mailbox, falls eingerichtet)
6. Spiele (sehr wichtig *g*)
7. Rechner
8. Kalender (mit Erinnerungsfunktion)
9. Infrarot (zum Datenaustausch)
10. Dienste (WAP)
___Features – was kann es denn alles?___
Ja, ein richtig kleines Wunderpäckchen ist das Handy: neben der inzwischen standardmäßigen SMS-Schnelleingabe-Software T 9 und die Möglichkeit des Versendens und Empfangens von Bildmitteilungen, Klingeltönen und Logos (letztere beide nur Empfang) bietet es Vibrationsalarm (der sehr schön im Takt zum jeweiligen Klingelton vibriert...), einen extragroßen Speicher für Telefonnummern (500 Namen mit bis zu 3 Nummern sowie einer Textanmerkung, bei nicht voller Nutzung sogar bis zu 5 Rufnummern und 2 Textanmerkungen) und für SMS (150 Speicherplätze), die man sogar in eigene Ordner verschieben kann: die Zeit des schnellen Platzschaffens für neue SMS ist endgültig vorbei! Des weiteren bietet es den mobilen Internetzugang per WAP und Faxkommunikation per Infrarotschnittstelle (HSCSD-Standard), einen sehr ausdauernden Akku und die Möglichkeit der Speicherung von Sprachwahlen. Es arbeitet als Dualband-Handy mit den Standards GSM-900 (D-Netze), GSM-1800 (E-Netze) sowie mit EGSM-900.
___Die Nutzer – für wen geeignet?___
Wie ich nun ja schon mehrfach erwähnt habe, ist es vom Gedanken her ein Business-Handy, jedoch würde ich nicht unbedingt sagen, dass es nur für Geschäftsleute geeignet ist; denn es zwingt einen ja niemand, dass man sämtliche Funktionen gnadenlos ausnutzt, gell? Da es inzwischen ja mit dem 6250 und dem 6310 schon Nachfolger gibt und somit nicht mehr so teuer ist, dürfte der Preis kein Hindernis mehr sein, denn man bekommt das 6210 bei Abschluss eines neuen oder Verlängerung eines bestehenden Vertrags bereits ab etwa 49 € (doch bitte nicht festnageln, die Preise ändern sich so schnell, dass es womöglich schon wieder günstigere Angebote gibt). Doch nun meine Einschätzung: das 6210 ist für Leute geeignet, die viele Nummern auch mit Zusatzinformationen speichern wollen/müssen und gern und viel SMS verschicken und ebenso viele auch bekommen, die sie nicht sofort wieder löschen wollen (wer behält so manch eine SMS nicht gerne als Erinnerung... *g*), denn bei mageren 12 SMS pro SIM-Karte treten schnell Probleme auf. Vorgespeichert sind 10 Bildmitteilungen sowie Vorlagen für häufig benutzte Phrasen.
___Vorteile___
Einige Vorteile habe ich ja bereits unter Features erwähnt, als da wären die riesigen Speicher für Nummern und SMS und der rhythmische Vibrationsalarm. Des weiteren ist es sehr praktisch, dass man zu jeder Nummer einen bestimmten Typ eingeben kann (beispielsweise Standard, Privat, Mobil...) sowie eine Textnotiz (Anschrift, Emailadresse...). Der Kalender ermöglicht eine Erinnerung für Geburtstage, Termine, Klausuren, woran auch immer man erinnert werden möchte.
Das Einschalten funktioniert über einen kleinen Knopf an der Oberseite des Handys. Im Gegensatz zum 3210 klappt das beim 6210 sehr leicht, es klemmt nicht, bedarf nicht mehrerer Versuche und ist sehr „reaktionsschnell“, will heißen, man braucht keine große Kraftanstrengung, um das Handy ein- oder auszuschalten oder das aktuelle Profil zu ändern.
Am Anfang ungewohnt, aber dann sehr praktisch ist das Lesen einer eingegangenen Nachricht (sofern es wirklich nur EINE SMS ist): statt wie bei den anderen Handys erst den Umweg über den Eingang zu machen, zeigt das 6210 die Nachricht direkt an, wobei der Name (sofern gespeichert, ansonsten zeigt es die Nummer an) des Absenders oben über der Nachricht erscheint. Auch ist das Schreiben in einer Kleinigkeit verbessert worden. Will man beispielsweise an den Anfang einer SMS noch etwas einfügen, springt die Software automatisch auf „Abc“, das heißt, der erste Buchstabe ist automatisch groß, die nachfolgenden klein, wie bei einem normalen Substantiv. Eine Kleinigkeit, aber erwähnenswert, wie ich finde. Außerdem wurde das Zeichen bei Nachrichteneingang geändert, statt der altbekannten Pfeile gibt es nun (je nach Lesestand) geschlossene oder geöffnete Briefumschläge zu betrachten.
Ich erwähnte ja eingangs schon die große Schrift, wem diese nicht gefällt, kann sie über das Menü „Textanzeige“ (zu erreichen über Optionen und einen nach oben scrollen) ausschalten und wieder die kleinere, gewohnte Schrift verwenden. Lustig: es gibt bei einigen Softwareversionen einen Fehler: wenn man wieder die große Schrift aktivieren möchte, steht dort „Große Schift“ aktiviert, statt Schrift.
Ein weiterer Vorteil für mich ist: das Handy ist intelligent. Aha? Ja, es kann nämlich sortieren. Pah, werdet Ihr sagen, das kann meins auch. Natürlich, die Frage ist nur, wie detailliert. Mein altes 3210 hatte immer Probleme, wenn ich Rufnummern mit Namen und einer Ziffer gespeichert hatte. Kam es nicht in der Reihenfolge 1-2-3, so sortierte es das nicht automatisch, sondern übernahm meine Reihenfolge. Das 6210 sortiert automatisch nach Buchstaben nach einem Namen (wenn z.B. ein Marc mehrmals drinsteht, mit Initial des Nachnamens) und auch die Ziffern in der richtigen Reihenfolge. Doll!
Was mich ganz besonders freut, ist die Tatsache, dass das 6210 entgangene Anrufe anzeigt – und zwar alle. Sprich, auch diejenigen, die keine Nummer hatten. Wer kennt das nicht, Anrufe in Abwesenheit und keine neue Nummer, wann kam der Anruf, wie oft wurde angerufen? Hat vielleicht eine schon als Anruf in Abwesenheit gespeicherte Nummer angerufen? Fragen über Fragen. Das 6210 schafft Abhilfe. Es zeigt nämlich auch „keine Nummer“ als eine neue Nummer an, so dass endlich das lästige Rätselraten der Uhrzeit vorbei ist (auch wenn man immer noch nicht weiß, wer angerufen hat, aber immerhin *g*).
Natürlich kann man sich auch auf das 6210 neue Klingeltöne oder Logos senden lassen, es kann jeweils eins speichern. Das Selbsterstellen von Klingeltönen ist jedoch nicht möglich. In diese Kategorie fällt auch das Einstellen von Symbolen, die erscheinen, wenn eine Nummer, die einer Anrufergruppe zugeordnet wurde, anruft. Insgesamt gibt es 5 verschiedene (voreingestellte) Gruppen mit 5 verschiedenen Symbolen.
Praktisch ist, dass man die FSE der 51xx-Reihe auch für das 6210 benutzen kann, so dass eine Neuanschaffung nicht notwendig ist, falls man mal ein solches Handy besessen hat. Der mitgelieferte Akkuadapter (ACP-8) ist wie üblich mit allen Nokia-Geräten kompatibel, diesmal ist er allerdings wesentlich leichter als die Vorgängermodelle (ACP-7, beispielsweise beim 51xx oder 3210) und lädt auch schneller als diese.
Und wo wir gerade von Akkus reden: der Akku hat eine extrem lange Ausdauer, die mich echt begeistert. Selbst wenn man viel telefoniert und SMS schreibt oder spielt, hält der Akku lange durch, bis jetzt beobachtet habe ich etwa eine Zeitspanne von gut einer Woche. Die Ladezeit ist auch recht schnell, etwa 2,5 h.
Ebenfalls weiterentwickelt wurden die Spiele, enthalten sind Snake 2, Opposite und Pairs 2 (= Memory). Opposite ist ein Spiel, dessen tiefere Bedeutung noch nicht bis zu mir durchgedrungen ist. Memory lässt sich nur noch auf Zeit und auf Versuche spielen und ist sequentiell geworden. Snake hat inzwischen verschiedene Spielmöglichkeiten bekommen: entweder in seiner alten Form oder mit inzwischen 5 Labyrinthen, die die Möglichkeiten einer durchlässigen Wand bieten. Jetzt kann man sich also nur noch durch in-den-Schwanz-beißen aus dem Spiel manövrieren... *g*
Die bereits erwähnte integrierte Antenne tut dem Empfang bzw. der Sprachqualität keinerlei Abbruch, beides ist 1 a. Die Nebengeräusche oder Interferenzen, die manchen Handys zu schaffen machen, bleiben ohne jegliche Wirkung beim 6210, selbst neben Radios, wo mein 3210 manches Mal kleinere Schwierigkeiten hatte, hat man einen sehr guten Empfang.
Wie bei allen Nokia-Handys möchte ich natürlich zu guter Letzt auch noch die simple Menüführung anführen, die selbst Anfängern sofort ohne Bedienungsanleitung klar ist. Die Umstellung vom 3210 auf das 6210 ist jedoch in einer Hinsicht ein wenig kompliziert, wenn es nämlich daran geht, seine Profile zu gestalten. Das ist ein wenig umständlich, im Gegensatz zu einem einzelnen Schritt beim 3210. Dafür hat man aber insgesamt 6 verschiedene, voreingestellte Profile zur Auswahl, die man selbstverständlich auch nach Belieben bearbeiten kann. Das 6210 bietet außerdem 35 verschiedene Klingeltöne an, für Abwechslung ist also gesorgt!
Nicht, dass Ihr denkt, ich hätte es vergessen; aber da ich noch nie WAP ausprobiert habe und auch kein sonderlich großer Freund davon bin, kann ich leider in dieser Hinsicht mit keinerlei Erfahrungen aufwarten.
___Nachteile___
Tja, leider, leider ist der kleine Profi nicht ganz perfekt. Es gibt verschiedene Kleinigkeiten, die mich persönlich stören:
· SIM-Karte einsetzen: das erste, was bei einem neuen Handy ja nun zu tun ist, ist die SIM-Karte einzusetzen, und das finde ich wirklich knifflig. Zunächst habe ich geglaubt, nur meine Halterung sei so „verklemmt“, doch leider musste ich feststellen, dass die von meinen Freunden bzw. die meines Papas auch so schwierig zu handhaben waren.
· SMS versenden: wer kennt das nicht, es gibt manche Buchstaben, zu denen man zig Einträge hat und natürlich ist die Nummer, die man braucht und nicht auswendig weiß, ganz hinten... Nun hatte ich mir angewöhnt, dann den nächstfolgenden Buchstaben zu drücken (z. B. bei Steffi statt des S das T) und dann zurückgeblättert; das geht beim 6210 nicht mehr. Nun gibt man den ersten Buchstaben ein, und das Telefonbuch wird bei diesem aufgeschlagen. Dann hat man aber auch nur noch Zugriff auf diesen und muss zwangläufig die folgenden Buchstaben auch eingeben, wenn man nicht stundenlang durch die Einträge scrollen will. Das empfinde ich als ein wenig umständlich.
· Ruftonzuordnung: beispielsweise konnte das 3210 einer Rufnummer eine bestimmte Melodie zuordnen, so dass man den Anrufer schon von Ferne erkannte; das ist beim 6210 nicht mehr möglich, hier kann man die Anrufer nur in Gruppen unterteilen, was zwar immer noch eine Unterscheidung zulässt, die aber nun nur noch sehr grob ist.
· Softwareabstürze: ein großes Problem sind die vermehrten Softwareabstürze, die mir zu schaffen machen. Das passiert bei ganz unterschiedlichen Gelegenheiten: einmal kennt er ein Wort nicht und ist beim Versuch, „Koffein“ einzutippen geschlagene 6 (!) Mal hintereinander abgestürzt, ein anderes Mal hängt er nach dem Einschalten, womit wir schon gleich beim nächsten Minuspunkt wären, der
· „Hochfahrgeschwindigkeit“: ich empfinde die Dauer als sehr lange, die das Handy braucht, um die Software startklar zu machen. Nach Einschalten erscheint (je nach Einstellung) entweder das Bild mit den Nokia-Händen oder wahlweise eine benutzerdefinierte Begrüßung, es vergehen aber schätzungsweise 20 Sekunden, bis die Software betriebsbereit ist.
· Rufnummernerkennung: nun, das Problem ist altbekannt und nicht nur auf das 6210 beschränkt, sondern ein allgemeines Nokia-Problem. Die Software erkennt nur die letzten 7 Ziffern einer Rufnummer; hat nun eine Person (was ja heutzutage häufiger vorkommt) die eigene Festnetznummer als Handynummer übernommen, ist auf den ersten Blick natürlich die Vorwahl der Unterschied, nicht jedoch für Nokia-Handys. Ruft also eine „zweimal gespeicherte“ Nummer an, erkennt die Software nur die letzten 7 Ziffern, nicht aber die Vorwahl und somit erscheint die Rufnummer ohne den gespeicherten Namen. Hat man nun also nicht alle Rufnummern im Kopf (wie ich zum Beispiel *g*) muss man sich überraschen lassen, wer einen da Nettes anrufen will.
· Sprachwahl: für meine Auffassung ist die Funktion ein einziger Witz. Die Idee an sich ist ja nicht schlecht: ich spreche einen Namen, dessen Nummer ich häufig anrufe, ins Handy, und es wählt automatisch – besonders praktisch beispielweise im Auto. Soweit die Theorie, kommen wir zur Praxis oder vielmehr zur bitteren Realität: das Handy erkennt die Sprache nämlich leider nicht. Meistens nimmt man den Anrufernamen in Ruhe auf – spricht ihn aber, wenn’s um einen herum laut, wie zum Beispiel eben im Auto, und schwups! Leider erkennt das Handy den Namen nicht mehr, weil Krach im Hintergrund ist. Nun denkt sich der Logiker: „Ha! Kein Problem, nehmen wir es auf, wenn’s laut ist!“ Schön gedacht, doch auch das funktioniert nicht: zumindest bei mir nicht. Auch ist die Funktion schwierig zu bedienen, einfacher wird es ein wenig, wenn man eine Freisprecheinrichtung benutzt, bei der man nur den Knopf drücken muss. Zudem kommt noch hinzu, dass man die Rufnummern im Telefonspeicher abgelegt haben muss, um diese Funktion nutzen zu können.
· SMS-Sortierung: wenn mehrere SMS eingegangen sind, die zum Beispiel zusammenhängen, sortiert der Speicher sie auf eine mir nicht wirklich logische Art und Weise: mal kommt zuerst die zuletzt eingegangene SMS, mal die erste an erster Stelle, so dass es etwas schwierig ist, die SMS in richtiger Reihenfolge zu lesen, ohne zigmal hin- und herspringen zu müssen.
· Vibrationsalarm: ein richtiger Nachteil ist es eigentlich nicht, aber auch wenn er schön im Takt summt, es ist nicht unbedingt der stärkste Effekt. Trägt man es nicht unbedingt hautnah, so kann es durchaus mal passieren, das man es leider überhört, oder vielmehr über“spürt“...
· Snake: spielt man dieses Spiel und hat sich versehentlich mal wieder selbst gebissen oder ist gegen die Wand getorkelt (oder aus sonst einem Grund aus dem Spiel geschieden), führt ein versehentlicher Druck auf eine der Tasten dazu, dass man aus dem Spielmenü sofort zurück ins „Ausgangsdisplay“ gelangt. Das kann ein wenig nervend sein, wenn man jedes Mal wieder zurückschalten muss.
Das war’s. Geht doch, oder? *g*
___Besonderheiten___
Typisch Nokia? Da werden die meisten vermutlich als erstes an die austauschbaren Cover denken. Tja, ganz so einfach ist es beim 6210 zwar nicht, aber nicht unmöglich. Von vornherein hat man die Möglichkeit, zwischen 4 Designs zu wählen: schwarz, silber, grau und rot. Da man jedoch kleine Schräubchen lösen müsste, um die Cover auszutauschen, hat Nokia dem Ganzen in der Art einen Riegel vorgeschoben, dass man seinen Garantieanspruch verliert, sollte man dies selbst vornehmen. Doch vor die Eintönigkeit hat Nokia ja bekanntlich autorisierte Shops gesetzt; doch leider, leider ist der Kostenpunkt ein enormes Minus: 55 € für Austauschen und Cover finde ich extrem viel.
Ein weiteres Schmankerl gibt es für Club-Nokia-Mitglieder: wer sich neu anmeldet oder bestehende Informationen über sein Handy aktualisiert, bekommt ein Logo-Clip seiner Wahl kostenlos zugeschickt. Das dauert zwar ein paar Wochen, gibt dem Handylein aber eine persönliche Note. Man kann dabei unter vorhandenen Designs wählen oder auch selbst kreativ werden.
Überhaupt möchte ich den Club Nokia allen Nokia-Handy-Besitzern ans Herz legen, die Mitgliedschaft ist kostenlos, bietet dafür aber eine bevorzugte Behandlung im Falle von Schwierigkeiten mit seinem Gerät. Beispielsweise kostenlose Softwareupdates, Ersatzgeräte im Garantiefall, kostenlose Hotlines und und und. Anmeldeformulare liegen jedem neugekauften Nokia-Handy bei. Weitere Informationen gibt es im Internet: www.club.nokia.de.
___Zubehör___
Natürlich darf beim 6210 auch die Zubehörserie nicht unerwähnt bleiben: neben dem obligatorischen Headset gibt es verschiedene, noch leistungsfähigere (Flach-)Akkus, Ladegeräte für die Reise, zum Schnellladen und für den heimischen Tisch sowie mehrere Halterungen für den Autoeinbau, externe Antennen, Mikrophone, Hörer, Zigarettenanzünderladekabel bzw. eine sogenannte Steuereinheit, die Antenne, Mikrophon und Ladegerät in sich vereint.
Außerdem gibt es ein Adapterkabel, das für die Verbindung zum PC sorgt, um die bereits erwähnte mitgelieferte Software für die Speicherung von SMS und Telefonbuch zu benutzen.
___Fazit___
Auch wenn das Verhältnis zwischen meinen aufgeführten Vor- und Nachteilen auf den ersten Blick ein wenig unausgeglichen in Richtung Nachteile wirkt, sind dies jedoch größtenteils nur Kleinigkeiten, die mich ein wenig stören, aber keineswegs entscheidend sind, zumal das ja auch Ansichtssache ist. Mit dem 6210 hat man ein kleinen, kompakten, leichten und leicht zu bedienenden Allrounder gekauft, der durch klare Gliederung, Übersichtlichkeit, viele Features und ein schickes Design besticht.
Zum Lieferumfang gehört neben dem Netzadapter auch eine CD-Rom mit Software zum Speichern und Bearbeiten des Telefonbuchs.
Wer viel speichern will, ein leicht zu handlendes und modernes Telefon sucht, fährt mit dem 6210 genau richtig. Ich vergebe 5 Sterne, da das Softwareproblem glücklicherweise nur bei mir aufgetreten ist, aber nach einem Softwareupdate seitens Nokia behoben war, und die Sprachwahl nicht für jeden wichtig ist. Allerdings ist das zumindest ein Detail, das verbesserungswürdig ist.
In diesem Sinne: smsen, sprechen, speichern, spielen, nix ist unmöglich...!
___Background___
Preis:
· Ohne Vertrag: ~ 300 €
· Mit Vertrag: ~ 49 €
Lieferumfang:
· Handy
· BLS-2N Flachakku
· ACP-8 Ladegerät
· Software-CD-Rom
Abmessungen (max. H x B x T):
· 12,5 x 4 x 2 cm
Zeiten (laut Nokia):
· Sprechzeiten: 3 – 5 h
· Stand-by-Zeiten: 60 – 300 h
· Ladezeiten: 4 h 30 Min (mit ACP-7), 2 h 40 Min (mit ACP-8)
Websites:
· www.nokia.de
· www.club.nokia.de
· mobile.club.nokia.com (WAP)
Fazit:


