Nokia 3210
alt aber trotzdem noch gut - Nokia 3210 Handy

Neuester Testbericht: ... geht nich kapput wenn ihr euch das Nokia 3210 hollen wollt dann macht dass einfach es ist sehr gut hält vieles aus und ist scheinbar wasser... mehr

alt aber trotzdem noch gut
Nokia 3210

sammy018

Name des Mitglieds: sammy018

Produkt:

Nokia 3210

Datum: 22.05.06

Bewertung:

Vorteile: robust

Nachteile: kein vibration

Zu erst möchte ich einen kleinen Überblick über den Aufbau des Menüs geben, im Nachhinein werde ich die einzelnen Funktionen dann genauer erläutern:

Verzeichnis
Mitteilungen
Anruflisten
Einstellungen
Rufumleitung
Spiele
Rechner
Uhr
Töne/Klänge


In dem ersten Hauptpunkt des Menüs, dem VERZEICHNIS kann man sozusagen sein eigenes kleines Telefonbuch einrichten.
Die einem wichtig erscheinenden Telefon- oder Handynummern kann man unter dem Unterpunkt „Hinzufügen“ inklusive einem entsprechenden Namen abspeichern.

Wiederaufrufen kann man diese Nummern anschließend auf zwei Arten, entweder man benutzt in dem VERZEICHNIS den Unterpunkt „Suchen“ und gibt z. B. den Anfangsbuchstaben des gewünschten Namens ein oder man drückt ohne das Menü aufgerufen zu haben, die Pfeiltaste am Handy nach unten und hat so die gesamten Nummern zum Blättern bereit. Damit man hier aber nicht die gesamten Namen bis zu dem entsprechenden durchblättern muss, kann man auch hier einfach die Taste mit dem Anfangsbuchstaben betätigen.

Aber zurück zu den Unterpunkten im VERZEICHNIS: Die Funktion „Löschen“ dient dazu, überflüssig gewordene Nummern aus seinem angelegten Telefonbuch wieder zu entfernen. Falls sich jedoch eine Nummer nur geändert haben sollte, muss man diese selbstverständlich nicht komplett löschen, sondern kann durch den Unterpunkt „Bearbeiten“ die Angaben auf den neuesten Stand bringen.

Als eine weitere sehr nützliche Funktion empfinde ich den Unterpunkt „Ton zuordnen“, dadurch kann man jeder Nummer einen anderen Klingelton zuordnen, vorausgesetzt seine Nummer wird auf das Handy übertragen (bei einem „unbekannten Teilnehmer“ funktioniert dieses leider nicht). Ich persönlich empfehle dieses Extra jedoch nur so weit, wie man sich die Zuordnung der Melodien auch merken kann, sonst hört man bei jedem Anruf zwar eine andere Melodie, doch man weiß trotzdem noch nicht, wer anruft.

Als weitere Unterpunkte gibt es „Eintrag senden“, „Optionen“ und „Kurzwahl“.

Mit „Eintrag senden“ kann man eine gespeichert Nummer inklusive Namen mal schnell an ein anderes Handy verschicken.

Die Funktion „Optionen“ dient zur Einstellung des Anzeigeformats der gespeicherten Namen und Nummern im Verzeichnis (z. B. Name & Nummer oder nur Namensliste zeigen) und zur Überprüfung des freien und belegten Speicherplatzes.

Zu guter letzt bleibt noch der Unterpunkt „Kurzwahl“, mit dem man acht Nummern auf eine der Taste 2-9 festlegen kann und diese nur durch einen Tastendruck aufruft.

Durch dem Hauptpunkt MITTEILUNGEN im Menü kann man sowohl Kurzmitteilungen empfangen als auch erstellen und diese dann abspeichern. Dazu dienen die Unterpunkte „Kurzmitteilungseingang“, „Kurzmitteilungsausgang“ und „Kurzmitteilungen verfassen“. Sinnvollerweise hat das Handy T 9, was soviel bedeutet, dass es die bekanntesten und meistgebrauchtesten Wörter automatisch erkennt.

Als weitere Unterpunkte gibt es die Funktionen „Mitteilungsoptionen“, unter dem man unter anderem Bestätigungen des Empfanges der gesendeten SMS kostenlos anfordern kann, „Nachrichtendienst“, „Nummer der Sprachmailbox“ und „Bildmitteilungen“. Unter Bildmitteilungen versteht man Kombinationen aus Grafik und Text. Diese empfangen und senden zu können, bieten vorwiegend nur die meisten Nokia-Handys. Beim Kauf sind bereits drei Bildmitteilungen auf dem Handy gespeichert.

Kommen wir nun mal zu dem Punkt ANRUFLISTEN. Hier gibt es folgende Unterpunkte: „Anrufe in Abwesenheit“, „Angenommene Anrufe“, „Gewählte Rufnummern“, „Anruflisten löschen“, „Anrufdauer anzeigen, „Anrufkosten anzeigen“, „Anrufkosteneinstellungen“ und „Vorausbezahltes Guthaben“.
Meines Erachtens benötigt es hier keine genaueren Erklärungen und da meine Meinung schon bis zu diesem Punkt sehr lang geworden ist und gewöhnlich die Lust beim Lesen schnell vergeht, stelle ich genauere Erläuterungen zurück. Falls jedoch jemand ernsthaft Interesse daran findet, kann er sich gerne an mich persönlich wenden.

Nun etwas zu dem Menüpunkt EINSTELLUNGEN:

Hier kann man wieder zwischen den drei Unterpunkten „Anrufeinstellungen“, „Telefoneinstellungen“ und „Sicherheitseinstellungen“ auswählen.

Bei den „Anrufeinstellungen“ kann man unter anderem festlegen, ob man seine eigene Nummer senden möchte, damit der Angerufene falls möglich diese auf seinem Handy oder Telefon und somit auch den Anrufer erkennt.

Die „Telefoneinstellungen“ dienen z. B. zur Einrichtung eines Begrüßungstextes oder der Sprache.

Mit den „Sicherheitseinstellungen“ kann man, um nur ein Beispiel zu nennen, die Pinabfrage (falls erlaubt) ein- und ausschalten.

Hinter dem Begriff RUFUMLEITUNG verbergen sich die Unterrubriken „Alle Sprachanrufe umleiten“, „Umleiten, wenn besetzt“, „Umleiten, wenn keine Anrufannahme“, „Umleiten, wenn nicht erreichbar“ und „Alle Umleitungen aufheben“.
Hier kann man bei verschiedenen Begebenheiten Anrufe umleiten lassen.

Die Menüpunkte SPIELE und RECHNER sind meines Erachtens nette Extras.

Bei den SPIELEN kann man zwischen drei auswählen: Dem jeden bekannten „Snake“, „Rotation“ und „Pairs“, hinter dem sich nichts anderes als Memory verbirgt.
Zu jedem Spiel findet man eine Anleitung, einen Rekord (den man selbstverständlich selbst aufstellt) und eine Schwierigkeitswahl (Ebene).

Der RECHNER bietet die Funktionen des Addierens, Subtrahierens, Multiplizierens und der Division. Ebenso kann er Währungen umrechnen.

Die UHR als achten Hauptpunkt beinhaltet nicht nur die „Uhrzeiteinstellung“, sondern auch das „Datumeinstellen“ und eine „Erinnerungsfunktion“, die man auch als Wecker „missbrauchen“ kann.

Nun zu einem meiner Lieblingspunkte: TÖNE/KLÄNGE.
Unter der „Anrufsignalisierung“ kann man wählen, ob man z.B. bei einem Anruf den Rufton, den man vorher eingestellt hat, nur einmal, fortwährend, ansteigend oder gar nicht hören möchte. Ebenso kann man einen Einzelton wählen.

Die Auswahl des Ruftons trifft man unter dem zweiten Unterpunkt „Ruftontyp“, denn hier kann man zwischen 38 bereits vorgegebenen Klängen und 2 eigenen entscheiden.
Mit den zwei eigenen ist gemeint, dass man sich den einen durch den „Toneditor“ selbst erstellen und den anderen z.B. durch eine Bestellung schicken lassen kann.

Selbstverständlich kann man auch noch die „Ruftonlautstärke“ bestimmen. Hierbei unterscheidet man zwischen fünf Stufen.
Natürlich kann man den „Kurzmitteilungssignalton“ genauso wie den Ruftontyp bestimmen, allerdings beschränkt sich hier die Auswahl auf fünf Töne.

Auch bei den „Tastentönen“ kann man sich zwischen drei Lautstärken entscheiden oder falls sie einen stören komplett abschalten.

Zu guter letzt kann man noch die „Warntöne und Spieleakustik“ ein- bzw. ausschalten. Dieser Punkt beinhaltet u.a. das leise Piepen des Handys, wenn der Akku fast am Ende ist. Allerdings piept es meiner Meinung nach bereits viel zu früh und viel zu häufig, da es nach dem ersten Warnton (etwa 1 ½ Stunden vor dem eigentlichen, selbständigen Ausgehen des Handys) stetig weiterpiept.

Der letzte Punkt des Menüs, die SIM-DIENSTE richtet sich nach der jeweils verwendeten SIM-Karte. Hier bietet z.B. D2 verschiedene Dienste z.B. über Sport oder Wetter an. Der Preis beträgt hierfür, soweit ich informiert bin, pro geschickte SMS den gleichen Preis wie eine versendete SMS. Leider kann ich keine weiteren Informationen darüber geben, da mein Handy diese Dienste nicht bietet und ich sie daher nicht in Anspruch nehmen kann.

Aber nun mal genug zum Menü. Immerhin interessiert einen Käufer auch die Angaben der Gesprächsdauer und die Stand-By-Zeit. Nach Angaben des Anbieters beträgt die Stand-By Zeit maximal 260 Stunden. Nach meiner eigenen Erfahrung ist diese etwa 180-200 Stunden lang, also ungefähr eine Woche. (© by SOS7, 26.02.01)
Die Gesprächszeit beträgt laut Angaben maximal 4 ½ Stunden. Da ich persönlich noch nie solange telefoniert habe, kann ich dazu keine eigenen Angaben machen. Allerdings habe ich schon öfters gehört, dass sie ebenfalls wie die Stand-By Zeit etwas kürzer als angegeben ausfällt (ca. 3 ½ Stunden).

Um gleich noch ein paar Worte zum Akku zu verlieren:
Das Handy besitzt einen Nickel-Metallhydrid-Akku (900mAh). Um den Akku vollständig zu laden, benötigt er eine Ladezeit von etwa 5 ½ Stunden.

Als drei weitere Vorteile dieses Handys gegenüber vielen anderen sehe ich die Hartschalentastatur, das relativ große und übersichtliche Display und die Möglichkeit das Hartschalencover zu wechseln an.
Besonders die Hartschalentastatur war für mich ein Grund für den Kauf dieses Handys. Ich finde, dass die Tasten leichter und angenehmer bedient werden können und man so mehr Gefühl für die Bedienung des Handys hat. Auch das übersichtliche und große Display (16 Zeichen x 5 Zeilen bzw. 84 x 48 Pixel) ist für jemand, der viele SMS verschickt, ein durchaus wichtiger Kaufaspekt.
Der Wechsel der Ober- und Unterschalen des Handys ist im Großen und Ganzen reiner Luxus und durchaus kostspielig, aber er scheint durchaus viele anzulocken. Bei dem Kauf der Cover muss man aber darauf achten, dass die Schalen auch wirklich auf das Handy passen. Bei echten Nokia-Schalen ist dieses garantiert, aber der stolze Preis von etwa 80 € lassen viele zu den billigeren Covern (ca. 30 €) greifen, die oft in ihrer Abmessung nicht exakt vermessen wurde, sodass diese nicht einwandfrei aufs Handy passen. Außerdem gehen diese schneller kaputt, da die Farbe schon nach kurzer Zeit, so jedenfalls bei meiner Freundin und mir, abzubröckeln beginnt.

Fazit: für anfänger gut gedacht

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Klangqualität:    
Funktionsvielfalt:    
Akkulaufzeit: