

Erhältlich in: 2 Shops
Produkttyp: Nokia Handys
Neuester Testbericht: ... nicht sehr versierte Kunden sehr vorbildlich verhält. Die Inbetriebnahme des Nokia 2650 gestaltet sich dann anfangs zwar etwas un... mehr
The shining way of life ...
Nokia 2650

Name des Mitglieds: mmoritz
Produkt:
Nokia 2650
Datum: 27.02.09
Bewertung:
Vorteile: Innovatives und elegantes Design, komfortabel zu bedienende Tastatur, konkurrenzloser Preis
Nachteile: keine Bluetooth - Anbindung, 2 - Band - Handy
... so fühlte ich mich jedesmal, wenn ich dieses, wie ich finde, sehr ästhetische Klappmodell des Handyherstellers Nokia in die Hand nahm und benutzte.
..:: Vorwort ::..
Vor einigen Jahren hatte ich bei einer Straßen- Aktion die Gelegenheit bzw. das Glück, an einem Testen und Behalten- Projekt für das damals nagelneue Nokia 2650 teilzunehmen, bevor es offiziell auf den Markt kommen sollte. Im Klartext: Man bekommt das Nokia 2650 zum Testen mit nach Hause und verpflichtet sich dafür, einen monatlichen Bericht über die Testergebnisse abzuliefern, der dem Hersteller hilft, gegebenenfalls noch technische Veränderungen bzw. Verbesserungen an dem Gerät vorzunehmen. Zwar bin ich schon seit über einem Jahr als Kunde bei dem Mobilfunkanbieter O2 unter Vertrag, zu dem ich nach einer letztendlich viel zu teuren Zwischenstation bei T- Mobile gewechselt bin, aber das Testen ließ sich gut damit verbinden: ein neues Handy, aber weiter zu den günstigen Konditionen telefonieren. Seitdem liefert mir das Nokia 2650 nicht nur gute Dienste, es sieht zudem noch extrem gut aus und ich kann es mir gar nicht mehr wegdenken aus meinem Alltag.
..:: Das Nokia 2650 ::..
* Preis
Das Nokia 2650 ist schon deshalb etwas ganz Besonderes, weil es zwar nicht das erste, aber doch das preiswerteste Klapphandy des finnischen Handyherstellers ist. Daneben gibt es nur noch das Nokia 7200, das Nokia 6260 und das Nokia 6170, die den Kunden jedoch allesamt sehr teuer zu stehen kommen. Erst beim Abschluß eines Netzvertrags kommt man in den Genuß eines vergünstigten Kaufs. Das Nokia 2650 hingegen kostet selbst ohne Vetrag gerade mal ein Drittel als üblich und wäre daher mit einem Preis von 100 bis maximal 140 Eurouro selbst ohne Vertrag sehr erschwinglich gewesen, wenn ich es nicht geschenkt bekommen hätte.
* Farbauswahl
Erhältlich ist dieses Handy in drei angenehmen Farben, es kann dabei zwischen silber, braun und rot gewählt werden, je nach individuellem Geschmack. Da ich mir aussuchen konnte, welche Farbe ich wollte, entschied ich mich für das weiße Modell, da es so zu der ebenfalls weißen Tastatur paßt.
* Design
Hatte bei meinem früheren Handy noch das geräumige und sehr übersichtliche Display die Konzentration des Betrachters auf sich gelenkt, kommt diese Aufgabe beim 2650 nun der Tastatur zu, die den kompletten unteren Teil des im aufgeklappten Zustand etwa 15 cm langen Mobilfunkgeräts übernommen. Durch einen lamellenartigen Übergang wird diese vom Display getrennt, das genauso groß ist wie beim 6100 und über ebenso viele Farben verfügt, genauer gesagt: 4096 Farben bei einer Displaygröße von 128x128 Pixeln.
Auffällig an diesem Handy ist vor allem die Schutzklappe, die sich auf der Hinterseite des Handys befindet, das Handy im Bereich des Klappmechanismus schützt und zudem auch gleichzeitig als Standhilfe genutzt werden kann. Auch muß ich mich nicht, wie das ja bei sehr frühen Nokia- Modellen der Fall war, mit einer externen Antenne herumärgern, diese ist inzwischen üblicherweise in das Gerät integriert. Das formvollendete Design sorgt außerdem dafür, daß es wie ein Handschmeichler in der Hand liegt und sich auch in der Hosentasche keine scharfen Kanten abzeichnen, geschweige denn durch unachtsamen Transport irgendetwas zerstechen.
* Inbetriebnahme
Vor der eigentlichen Inbetriebnahme habe ich mir natürlich erst einmal die Anleitung durchgelesen, dies ist bei einem neuen Gerät immer ratsam. Hierbei habe ich erfreut festgestellt, dass die Bedienungsanleitung wie immer sehr übersichtlich und anschaulich gestaltet ist und sich auch vom Verständnis für technisch nicht sehr versierte Kunden sehr vorbildlich verhält.
Die Inbetriebnahme des Nokia 2650 gestaltet sich dann anfangs zwar etwas ungewohnt, wurde jedoch innerhalb kürzester Zeit zu einem intuitiven Vorgang. Da wäre zunächst einmal der Akku, den ich wie gewohnt auf der Rückseite einsetze. Neu: eine kleine Verriegelung muß gelöst werden, bevor die Klappe entfernt werden kann. Anschließend wird der Akku eingesetzt und die Klappe wieder geschlossen. Nach meinen eigenen Erfahrungen kommt der Akku sehr nah an die vom Hersteller angegebenen 300 Stunden Betriebszeit heran. Dies mag aber auch daran liegen, dass ich das Gerät zwar jeden Tag benutze, aber dabei relativ wenig beanspruche, bei intensiverer Nutzung verringert sich natürlich entsprechend die Zeit, bis der Akku wieder an die Steckdose muß.
Es folgt das Einsetzen der notwendigen SIM- Karte. Von meinem vorherigen Handy war ich es gewohnt, die Rückklappe zu entfernen, und der hernach entnommene Akku gab den Blick auf ein kleines Fach frei, in das die SIM- Karte eingesetzt wurde. Beim Nokia 2650 ist dies anders gelöst. Hier befindet sich der Kartenschlitz an der Außenseite, genauer gesagt neben dem Display. Ich stecke also meine SIM- Karte ein und schließe die Klappe. Trotz dem ich das Handy ja nun schon einige Monate habe, traue ich diesem Prinzip immer noch nicht so ganz. Hier wäre es doch sicherer, wenn die SIM- Karte wieder unter dem Akku Platz gefunden hätte.
Der Klappmechanismus, der das Handy öffnet, wird mittels Seilzügen bewerkstelligt, die sich unter dem weißen Kunststoffüberzug verbergen, der das gesamte Handy prägt und sowohl die Tastatur enthält als auch das Display umrahmt. Dadurch wirkt das Ganze nicht nur sehr exklusiv, sondern auch ästhetisch und elegant. Zwar ist dieses Handy nun ungefähr doppelt so dick wie mein vorheriges Nokia, das 6100, doch dafür hat man in der Länge gespart. Mit knapp 100 Gramm ist das Nokia 2650 gerade 20 Gramm schwerer als das 6100.
Die Bedienung der Tasten ist sicher ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch nicht, weil sie anders angeordnet sind, sondern weil es sich nicht mehr um einzelne Tasten handelt, sondern sie alle unter dem Kunststoffüberzug vereint sind, sich nur noch durch die Bezeichnung und die unterschiedlich hohe Polsterung voneinander abheben. Dies ist eine sehr komfortable Neuerung, wie ich finde, da es einfach leichter ist, mit den Tasten zu arbeiten. Zusätzlich wurde der Druckwiderstand verringert, was dazu führt, daß die Fingergelenke beim Benutzen weniger stark beansprucht werden. Doch auch hier ist die generelle Bedienung mittels Daumen uneingeschränkt möglich, sogar noch angenehmer, als das beim 6100 der Fall war.
Angeschaltet wird das Handy auch nicht über einen extra Knopf, sondern mit der roten Taste, mit der auch Funktionen bzw. ein Telefonat beendet werden. Nach Eingabe des mitgelieferten PIN- Codes kann man sich ganz und gar den einzelnen Funktionen widmen. Da ich das Handy sowieso nie ausmache, erweist sich Vorangegangenes als einmalige Handlung.
* Nutzung
Von nun an erweist sich die Handhabung als sehr nutzerfreundlich. Dies gilt nicht nur für Neu- Nokianer, sondern auch für diejenigen, die schon vorher ein oder mehrere Nokia- Modelle besaßen. Die Software ist so angelegt, daß alle Funktionen mit einigen wenigen Handgriffen aufgerufen werden können. Dabei bieten die verschiedenfarbig markierten Tasten des komplett beleuchteten Bedienfelds wesentliche Unterstützung. Zwei links und rechts verfügbare, blaue Felder dienen der Auswahl bzw. des Abbruchs der einzelnen Funktionen, die mittels des wesentlich weiterentwickelten Steuerkreuzes aufgerufen werden. Wesentlich weiterentwickelt deshalb, weil nun nicht mehr alles auf einer Taste zusammengefaßt ist, sondern hierfür 4 Tasten zur Verfügung stehen.
Zu meiner großen Freude stellte ich fest, daß sich an der Menuführung nichts geändert hat und die Software zumindest auf sichtbarer Ebene nur in Sachen Anschaulichkeit weiterentwickelt wurde. Die Bedienung ist sehr komfortabel und selbsterklärend und wird zudem noch zugehörige graphische Darstellungen veranschaulicht. Hier ist anzumerken, daß die Menüs wiederum in einzelne Schwerpunktbereiche eingeteilt sind, die in sich verschiedene Unterfunktionen zusammenfassen, so sind dies zum Beispiel im Punkt "Einstellungen" die Auswahl zwischen Sprache, Display, Helligkeit etc.
* Funktionen
Die einzelnen Funktionen wurden, wie ich festgestellt habe, nicht wesentlich erweitert, was aber bei einem solchen Einsteigermodell auch verständlich ist. So findet man keine Kamera, aber wer braucht das schon, wenn man nur ein ästhetisches Handy zum Telefonieren sucht.
Eine kleine Neuerung findet sich im Bereich der Adreß- und Organizer- Funktionen. Hier besteht die Möglichkeit, mittels vcard bzw. vcalendar mit einem ebenfalls diese Formate unterstützenden Handy elektronische Visitenkarten auszutauschen bzw. gemeinsame Kalendereinträge abzustimmen. Eine, wie ich finde, praktische Neuerung, die aber eben voraussetzt, daß das Handy des Gegenübers kompatibel ist.
Im Mitteilungscenter greife ich auf SMS- und MMS- Funktionen zu und verwalten diese. Zusätzlich steht wieder ein eigener Bereich für zusätzliche, downloadbare Programme zur Verfügung, ebenso wie die Möglichkeit, Internetdienste per GPRS und XHTML- Browser in Anspruch zu nehmen. Der Kalender verfügt über eine übersichtliche Anzeige und eröffnet mir zusätzlich die Möglichkeit, freie und schon besetzte Zeiten anzuzeigen, um mir so die Koordination von Terminen zu erleichtern. Neben dem obligatorischen Vibrationsalarm werden mir auch Uhrzeit und Datum, je nach individueller Einstellung, als Bildschirmschoner präsentiert. Diese Verbindungen ermöglichen es mir auch, zusätzliche Javaprogramme und -spiele zu integrieren, was aber natürlich weitere Kosten nach sich zieht.
Der persönliche Schnellzugriff auf bestimmte Optionen mittels rechter Auswahltaste fehlt bei diesem Nokia 2650 ebenso wenig wie die Möglichkeit der Lautstärkeregelung und die sich automatisch einstellende Tastatursperre.
Die Galerie bietet mir wieder viel Freiraum für individuelle Anpassung des Displays. Hierfür steht eine Vielzahl von Hintergrundbildern und bis zu 4stimmigen Klingeltönen zur Verfügung. Da diese jedoch weniger meinem Geschmack entsprechen, habe ich mir eigene Klingeltöne hochgespielt bzw. selbst Hintergrundbilder angefertigt und diese mittels der Internetverbindung zu einem Bruchteil der Kosten geladen, als daß über diverse Anbieter der Fall wäre.
..:: Fazit ::..
Das Nokia 2650 ist für Puristen, die trotzdem Wert auf ästhetisches und elegantes Design sowie eine komfortable Handhabung legen, genau die richtige Wahl. Der innovative Klappmechanismus ist ansprechend und schützt die doch recht empfindliche Tastatur vor Beschädigungen.
Wesentlich weiterentwickelt wurde das Steuerkreuz, das auf vier Tasten verteilt und so in Verbindung mit den beiden Auswahltasten noch komfortabler zu handhaben ist. Der Empfang, den dieses Handy bietet, ist sehr gut und die Sprachqualität einfach exzellent. Hier kommt der technische Fortschritt, der in letzter Zeit gemacht wurde, immer noch gut zum Vorschein.
Negativ anzumerken ist nur, daß dieses Mobilfunkgerät nicht über Bluetooth- Anbindung verfügt und auch nur auf zwei Netze zugreifen kann, auf das (E)GSM 900 und auf das GSM 1800. Insofern ist es, jedenfalls was globale Nutzbarkeit betrifft, nur eingeschränkt einzusetzbar. Ansonsten kann ich das Nokia 2650 nur empfehlen, da es Komfort und Bedienfreundlichkeit mit zeitgemäßem Design und überaus preiswerten Anschaffungskosten vereint ...
Fazit: Preiswertes Handy für Puristen mit einem originellen Design
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Klangqualität: | ||
| Funktionsvielfalt: | ||
| Akkulaufzeit: |
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27.02.09
schönes WE!