
Produkttyp: NEC Handys
Neuester Testbericht: ... muss man nie mehr uninformiert aus dem Haus gehen! J Meine Bewertung: *~*~*~*~*~*~*~*~*~* Mitsamt den vielen Funktionen, die das Handy au... mehr
NEC 341i - Kein Anschluss unter dieser Nummer?
NEC N341i

Name des Mitglieds: curlysue
Produkt:
NEC N341i
Datum: 23.01.06
Bewertung:
Vorteile: i-mode fähiges Handy, vielfältige Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten , 2 Akkus im Lieferumfang
Nachteile: Software reagiert beim Schreiben von SMS sehr langsam, Kamera nur mäßig, bei Anruf kein Klingeln
Das NEC 341i ist ein Handy, das vom Provider E-Plus angeboten wurde; im vorigen Jahr konnte man das Handy günstig zu einem Vertrag dazubekommen.
Hier vorab die technischen Daten und Funktionen des Handys im Überblick:
Hersteller: NEC
Produktname: 341i
Gewicht: 110g
Abmessungen: 101 x 48 x 24 mm
Akku: Li-Ion / 800 mAh
Max. Ladezeit: 2,5 h
Gesprächszeit: bis zu 3,3 h
Frequenz: Dualband 900 / 1800 MHz
Quelle: www.inside-handy.de
Funktionen:
Das Handy verfügt über die folgenden Menüpunkte:
1) Einstellungen
2) Mitteilungen
3) Java
4) I-mode
5) Telefonbuch
6) Meine Downloads
7) Anrufdatensätze
8) Anwendungen
9) E-Plus Dienste
Das Handy verfügt über eine Kamera. Das NEC 341i ist des weiteren ein i-mode-Handy; d.h. die neue Datentechnik zum Herunterladen von Klingeltönen, Logos oder auch Handyspielen hat hier bereits Einzug gehalten.
Das Innen- sowie Außendisplay sind farbig gestaltet; außerdem sind die Menüpunkte animiert.
Das Menü kann über den Key „Menü“ aufgerufen werden. Genauso funktioniert auch das i-mode-Menü, das über einen eigenen Softkey „i“ (für i-mode) gestartet werden kann.
Es können die folgenden Einstellungen vorgenommen werden:
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Zu 1) Zunächst kann die Hörerlautstärke je nach Bedarf und Empfinden verändert werden; von ganz leise bis ganz laut sind je nach Empfindlichkeit des Ohres keine Grenzen gesetzt.
Die 4 verschiedenen Modi bieten die Möglichkeit, je nach Situation auf die Funktionen „lautlos“ oder „nur vibrieren“ etc. umzustellen. Die 4 Modi heißen hier: „Normal“, „Meeting“, Draußen“ und „KFZ-Profil“. Das KFZ-Profil z.B. sorgt dafür, dass das Handy besonders laut klingelt, sodaß kein Anruf verpasst werden kann. Auch das Profil „Draußen“ ist bereits sehr laut; das KFZ-Profil übertrifft die Lautstärke aber noch bei Weitem.
Weiterhin kann ein Anruf mit jeder Taste angenommen werden; hierzu ist lediglich zwischen den Funktion ‚an’ oder ‚aus’ zu wählen. Wer das also nicht möchte, entscheidet sich einfach für ‚aus’.
Auch Stummschalten, also das Ausschalten des Klingeltons sowie der Vibrationsfunktion während eines Anrufes, ist möglich. Sollte man durch einen Anruf gestört werden, so genügt ein Tastendruck auf einer der beiden Keys auf der Außenseite des Handys, und schon kann der Anruf nicht mehr gehört geschweige denn gefühlt werden. Der Anruf wird zwar nicht sofort auf die Mailbox umgeleitet, aber das manchmal lästige Klingeln (während eines Geschäftsmeetings etc.) hat direkt ein Ende.
Neben der normalen Lautstärke-Funktion allgemein, mit der sich der Klingelton indiduell einstellen lässt, kann auch noch die eigene Nummer gespeichert werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, eine andere Sprache zu wählen (kann ich zum Englisch-lernen nur empfehlen, dann hat man die spezifische „Handysprache“ schon mal drauf!).
Das Außen- sowie das Innendisplay des Handys kann farblich und gestalterisch verändert werden; so ist es zum Beispiel möglich, eine individuelle Begrüßung zu verfassen, die sich automatisch beim Anmachen des Handys meldet. So ist kein Morgen mehr trist, nach einem „flotten“ Spruch fällt das Aufstehen nur noch halb so schwer.... J
Natürlich kann auch das Hintergrundbild verändert werden; zusätzlich besteht die Möglichkeit, dem Bild Kontrast zu verleihen oder den Farbstil des Bildes zu verändern. Das ist gerade beim Außendisplay sehr sinnvoll, da das Bild meist sehr hell voreingestellt ist und erst der Kontrast dem Bild die richtige Schärfe gibt.
Beim Außendisplay sind weitere Funktionen vorhanden; so ist z.B. der Uhrtyp veränderbar; außerdem kann man eine Bildershow ablaufen lassen; mit der sogenannten Ereignisanzeige sieht man schon vorab auf dem Außendisplay, ob man eine SMS oder einen Anruf erhalten hat. Zusätzlich sorgt der Sparmodus für eine längere Akkuzeit.
Natürlich gehören zu jedem Handy auch Sicherheitseinstellungen, die von der PIN-Änderung bis hin zur Sperrung des eigenen Telefons sowie ausgewählter Nummern reicht.
Das Netz kann bei schlechtem Empfang durchaus auch mal manuell, d.h. per Hand ausgewählt werden.
Die Uhr und das Datum müssen beim ersten Gebrauch gestellt werden, was sich ebenfalls unter dem Menüpunkt „Einstellungen“ abhandeln lässt. Sogar das Wählen der Zeitzone ist möglich, in unseren Breiten sollte man sich aber für die Zone „Europe“ entscheiden. J
Ein Wecker ist ebenfalls vorhanden, als zusätzliche Erinnerung ist diese Funktion von Vorteil.
Zu 2) Der Menüpunkt „Mitteilungen“ verfügt über die standardmäßigen Einteilungen: Eingang, Entwürfe, Gesendet, Papierkorb, Cell Broadcast und Mailbox (i-mode). In den zwei zusätzlichen Ordnern 1 und 2 können wichtige Nachrichten z.B. nach Themengruppen abgelegt werden. Eine schön Möglichkeit, Mitteilungen zumindest grob zu katalogisieren. In der Entwürfe-Box speichert das Handy Nachrichten, die angefangen und dann abgebrochen wurden; so ist die Nachricht auch nach einem plötzlichen „Schlappmachen“ des Akkus noch vorhanden.
Zu 3) Unter „Java“ findet man ein Handyspiel, das standardmäßig vom Hersteller hinzugefügt wurde; hier können weitere Spiele durch Herunterladen hinzugefügt werden.
Das vorhandene Spiel heißt „Snowboarders“; es geht darum, mit dem Snowboard einen Abhang hinter zu fahren und dabei Fahnen einzusammeln. Zusätzlich muss das Ziel innerhalb einer bestimmten zeit erreicht werden. Eine nicht ganz leichte Aufgabe, die es zu lösen gilt!
Zu 4) Unter „i-mode“ kann man verschiedene Einstellungen zur Benutzung von i-mode tätigen. Einmal kann die Klingelzeit verändert werden; darüber hinaus können verschiedene Werkseinstellungen gewählt werden und es ist eine i-mode Sperre vorhanden. Allerdings muss dabei ein zusätzlicher Sicherheitscode eingegeben werden, schließlich soll ja nicht jeder den i-mode-Zugang sperren können.
Zu 5) Unter dem Menüpunkt „Telefonbuch“ findet man alle eingetragenen Kontakte unter „Listen“. Hier besteht dann auch die Möglichkeit, einen neuen Kontakt mit Hilfe des sogenannten Softkeys 2 (die Taste ist mit dem i-mode „i“ ausgestattet) einzugeben. Bei Betätigen des Softkeys können Name sowie Telefonnummer eingegeben werden.
Im Telefonbuch ist es zudem möglich, zwischen den Kontakten auf der SIM-Karte und denen im Telefon selbst zu wechseln. So kann man genau sehen, welche Kontakte noch nicht auf der SIM-Karte gespeichert wurden und bei einem eventuellen Software-Absturz etc. unter Umständen nicht mehr vorhanden sein könnten.
Auf der SIM-Karte kann dabei nur Telefonnummer und Name eingegeben werden; im Telefon selbst ist es möglich, zusätzliche Rufnummer wie z.B. Büronummern etc. einzugeben. Hier kann dann auch ein Foto desjenigen gespeichert werden, sofern man vorher eines mit der internen Kamera gemacht hat.
Zu 6) Unter „Meine Downloads“ können die Hintergrundbilder sowie eigene Fotos abgerufen bzw. angesehen werden. Das Handy verfügt außerdem über eine Sprachmemo-Funktion, mit deren Hilfe kleinere Sprachnachrichten aufgenommen werden können.
Über diesen Menüpunkt kann auch die Kamera angewählt werden. Das funktioniert zusätzlich aber auch über den blauen Button in der Mitte; sofern das Menü nicht vorab ausgewählt wurde.
Zu 7) Die „Anrufdatensätze“ sind zur Verfolgung von gewählten Rufnummern etc. besonders praktisch. Hier kann nicht nur das letzte Gespräch aufgerufen werden, auch empfangene Anrufe sowie verpasste Anrufe werden untereinander aufgeführt. So kann kein verpasster Anruf entgehen. Auch die selbst gewählten Nummern werden unter „Abgehende Anrufe“ gelistet. Wem das noch nicht genug ist, der kann auch noch die Gesprächgebühren anzeigen lassen. Unter „Kostenlimit“ und „Preis pro Einheit“ können genaue Angaben zu den Kosten gemacht werden, sodass der Kostenzähler auch einwandfrei läuft.
Die „schwarze Liste“ schützt zu guter Letzt vor ungeliebten Anrufern.
Zu 8) In den „Anwendungen“ sind u.a. ein Kalender und ein Notizblock zu finden; zusätzlich gibt es eine Aufgabenliste und einen Taschenrechner; zusätzlich ist auch ein Währungsrechner inbegriffen. Für Auslandsbesuche außerhalb der EU ist diese Funktion sicherlich sehr hilfreich. Der Infrarotempfang ist über diesen Menüpunkt ebenfalls anzuwählen.
Zu 9) Unter den „E-Plus-Diensten“ finden sich SMS-Info, Sprach-Info und eine Multimedia-Funktion, unter der man z.B. das Wetter oder die Formel1-News abrufen kann. Hier besteht dann auch die Möglichkeit, einen Dienst zu abonnieren; ein einmaliger Abruf ist darüber hinaus aber ebenfalls drin. Also muss man nie mehr uninformiert aus dem Haus gehen! J
Meine Bewertung:
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Mitsamt den vielen Funktionen, die das Handy aufweist, ist das NEC 341i sicherlich ein schönes, vielseitiges Handy. Ein klares Plus liegt bei den zwei Akkus, die im Lieferumfang enthalten sind. So verfügt das Handy insgesamt über die doppelte Akkulaufzeit.
Auch eine Freisprecheinrichtung ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten, was nicht bei jedem Hersteller standardmäßig dazu gehört.
Dennoch bin ich mit dem Handy nicht zufrieden gewesen und habe mir deshalb ein anderes angeschafft. Schuld daran waren in erster Linie die unhandliche Bedienung des Handys. So reagieren die Tasten des Handys nicht immer direkt beim ersten Knopfdruck, sondern unter Umständen erst verzögert oder gar nicht. Das fällt in erster Linie beim Schreiben von SMS auf, bei denen man als schneller Schreiber das Nachsehen hat. Das Handy bzw. die Software des Handys kommt dabei nicht nach, und durch das verzögerte Reagieren der Tasten kommen dabei unter Umständen wirre Worte zustande. Das hat ein ständiges Löschen von getippten Worten zur Folge, was sich ebenfalls als umständlich und zudem schwierig erweist. Denn hat man den sogenannten „CLR“-Knopf zu lange gedrückt, verschwindet plötzlich die gesamte Nachricht, was besonders ärgerlich ist. Dann hat das Handy die Nachricht auch noch nicht im Ordner „Entwürfe“ gespeichert, sondern die Nachricht ist einfach nicht mehr vorhanden. Wenn so etwas mehr als einmal passiert, führt das schnell zu Handy-Frust.
Weiterhin kann auch die Weck-Funktion nicht einwandfrei benutzt werden. Die Einstellungen des Weckers sind zwar einfach zu bedienen, dennoch ist das garantierte Wecken zur eingestellten Zeit leider nur selten gegeben. Verlassen sollte man sich auf diese Funktion also besser nicht, sonst kommt man letzten Endes zu spät zur Arbeit... J
Das Handy weist weitere Bugs auf: nicht jeder Anruf wird auch gehört.... Das heißt jetzt nicht, dass Klingeltöne nicht laut genug wären, nein, beim Anruf klingelt es erst gar nicht geschweige denn der Vibrationsalarm schaltet sich ein. So habe ich schon den ein oder anderen wichtigen Anruf verpasst. Und der Rückruf geht dann auf mein eigenes Konto, was zusätzlich ärgerlich ist.
Die Kamera, die in dem NEC 341i eingebaut ist, macht nur gute Bilder, sofern auch das Licht gut ist. Trotz Helligkeitsfunktion, mit der das Bild extrem hell wird, kann man auf dem Bild bei schlechten Lichtverhältnissen nichts oder nur kaum etwas erkennen. Schon im Schatten lässt sich kaum noch ein gutes Foto machen. Als Fotohandy ist das NEC 341i also keine ratsame Anschaffung.
Des weiteren gehört das Handy mit seiner Größe von 101mm zu den recht großen seiner Klasse. Es ist unhandlich und zudem noch äußerst schwer, so dass längeres Telefonieren schon mal unangenehm werden kann.
Dem NEC 341i fehlen demnach wichtige Funktionen, die eigentlich bei einem Handy selbstverständlich sein sollten. Diese Funktionen sind zwar vorhanden, werden aber nicht ausreichend oder mangelhaft vom Handy ausgeführt. Für mich ist das NEC 341i einfach kein Handy, mit dem ich auf Dauer klarkomme. Wem aber die oben aufgeführten Dinge nicht so wichtig sind, der wird mit den vielfältigen Bedienungsmöglichkeiten des Handys viel Spaß haben.
Fazit: Bei Anruf kein Ton - eine der wichtigsten Funktionen eines Handys setzt aus - Fazit:kein gutes Handy
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