NEC N22i
Einige Verbesserungen, aber nicht ausreichend - NEC N22i Handy

Produkttyp: NEC Handys

Neuester Testbericht: ... fehler bewirkt, dass das handy regelrecht abstürtzt. wird versucht es zu bedienen, wo der empfang nicht 100%ig ist, treten folge... mehr

Einige Verbesserungen, aber nicht ausreichend
NEC N22i

bnowack

Name des Mitglieds: bnowack

Produkt:

NEC N22i

Datum: 14.06.03, geändert am 14.06.03 (218 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: iMode-Funktion, verbesserte Akkulaufzeit

Nachteile: Menüführung, Tasten, keine Standardfeatures

verbesserte Akkulaufzeit, kleiner, schicker, weiterhin umständliche Menüs und langsame Tastenreaktion

Das iMode-Handy n22i von NEC ist deutlich besser als sein Vorgänger n21i. Vor allem fällt die längere Akkulaufzeit auf. Das wird unter anderem dadurch realisiert, dass man verschiedene Sparmodi einstellen kann, die die Helligkeit und den Kontrast des Displays betreffen und wann es sich abschalten soll.
Es ist kleiner als der Vorgänger und schöner designt. Man kann die Oberschale leicht modifizieren, im Lieferumfang enthalten sind verschiedenfarbige Abdeckungen. Auch besitzt das n22i ein zweites Display auf der Außenseite, das also auch dann zu sehen ist, wenn das Telefon zugeklappt ist. Hier kann man sich wahlweise eine digitale oder analoge Uhr anzeigen lassen. Außerdem leuchtet das Display in verschiedenen Farben (einstellbar) bei Anrufen oder SMS bzw. i-Mail-Eingang.

Auch die beim Vorgänger u. U. als störend empfundene Antenne ist verschwunden und nun im Telefon integriert. Großer Nachteil allerdings: Die Antenne wurde ausgerechnet in das ?Mundstück? integriert. So kann es passieren, dass sich der Empfang verschlechtert, wenn man das Telefon ganz normal in der Hand hält und die Antenne dabei zu sehr mit der Hand abdeckt, oder wenn man das Telefon freihändig zwischen Schulter und Kinn einklemmt.

Das n22i besitzt weiterhin keine Standardfeatures wie Infrarot oder Bluetooth (dickes Minus!).

Die Menüführung wurde leider immer noch nicht verbessert, so klickt man sich weiterhin umständlich zu SMS oder der Weckfunktion hindurch. Diese wurde etwas erweitert, so kann man nun die Lautstärke des Wecksignals unabhängig von der Lautstärke des Telefons einstellen. Allerdings muss man dies jedes Mal von neuem machen, wenn man den Wecker wieder aktiviert. Außerdem wird weiterhin die aktuelle Zeit als Voreinstellung zur Weckzeit angeboten, und nicht die zuletzt verwendete. Absolut unlogisch, denn warum sollte ich mich zu genau der Minut

e wecken lassen wollen, in der ich das Telefon einstelle.

Die Tasten reagieren wie beim Vorgänger viel zu langsam. Das Telefon ?verschluckt? die Zahlen, wenn man sie zu schnell eingibt, egal ob es sich um die PIN beim Einschalten, eine Telefonnummer oder Menübefehle handelt. Wenn man einen Anruf macht und die Leitung belegt ist, muss man mehrfach auf ?Aus? drücken, damit sich die automatische Wahlwiederholung abschaltet.

Über den eigentlichen Nutzen von iMode kann man sich trefflich streiten. Man kann nur das bisher geringe Angebote der extra für diese Technik geschriebenen Seiten ?ansurfen?. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Angebote zur ?Personalisierung? des Telefons wie das Herunterladen von Klingeltönen oder Displaygrafiken. Auch ist E-Plus bisher der einzige Provider, der iMode anbietet, und der somit die Preise diktieren kann, die für den Download recht hoch sind.

Fazit: