
Produkttyp: Motorola Handys
Neuester Testbericht: ... sind silber, die Tastatur insgesamt wirkt eher schlicht und funktionell. Womit Motorola überhaupt nicht geizt, ist Eigenwerbung. Auf dem ... mehr
Habe iHn schon!
Motorola V60i

Name des Mitglieds: Ibo-S2000
Produkt:
Motorola V60i
Datum: 21.06.02, geändert am 21.06.02 (835 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: GPRS , Java-Engine
Nachteile: Keine Infrarot-Schnittstelle , Kleines Display
Von einem Kollegen aus USA mitgebracht habe ich das Gerät zum ersten Mal in der Hand und bemerke kaum einen unterschied zu meinem V60.
Ich habe mir dann erklären lassen, das man jetzt damit besser im WAP surfen kann und sich Spiele und Musik runterladen kann. Dafür ist mir die 400 Dollar zwar ein bischen viel Geld gewesen, aber wenn man ein Trendsetter bleiben will, ist das Geld nie schlecht angelegt :-)
Das V 60i hat fast die selbe Ausstattung wie das V 60 - mit allen Vor- und Nachteilen:
- ein praktisches Außen-Display,
- GPRS mit Datenraten in Empfangsrichtung von maximal 53,6 kbit/s,
- Tri-Band-Funktionalität,
- keine Infrarot-Schnittstelle
- eine Plastik-Antenne
Die wiederrum passt überhaupt nicht zum Design.
Jetzt mal zum Java-Engine:
Neu ist die Java-Engine (J2ME), mit der sich Spiele und andere kleine Programme auf dem Handy installieren lassen. Ein Überspielen vom Computer per Datenkabel ist nicht möglich, ausschließlich per WAP landen die Programme auf dem V 60i. Nach dem Herunterladen installiert sich die Anwendung selbständig und steht anschließend im Menü "Java-Downloads" zur Verfügung.
Für Anwendungen und Spiele lassen sich insgesamt 768 Kilobyte Speicher nutzen. Dazu kommen 236 Kilobyte für Punktestände und Einstellungen. Das ergibt zusammen über einen Megabyte Speicher für Java.
Beispiele: Ein Deutsch-Englisch-Übersetzer benötigt 107 Kilobyte, ein Spiel ungefähr 50 Kilobyte an Speicher. Dem beliebten Tetris reichten gar nur 23 Kilobyte. Im Menü "Java-Setup" kann überprüft werden, wieviel Speicher noch frei ist.
EMS
Motorola hat das V 60i mit dem Enhanced Message Service (Version 4.0) ausgestattet. Per EMS können Bilder, kleine Melodien und Animationen verschickt und empfangen werden. 15 Animationen, 35 Bilder und zehn Melodien hat Motorola ins Handy gepackt, die an andere EMS-fähige Handys geschickt werden können. Im Test funkt
ionierte der Austausch mit dem Siemens M 50 auch über Netzgrenzen hinweg problemlos. Allerdings sind die Bilder und Animationen auf dem kleinen Display keine Augenweide.
Einfach den WAP-Browser starten und das gewünschte Programme aufs Handy laden. Mit dem V 60i funktioniert das im Test problemlos, mit dem Drücken des Download-Buttons und etwas Geduld ist die Sache erledigt. So einfach wünschen wir uns neue Funktionen. Und dank des ein Megabyte großen Speichers passt eine vernünftige Zahl an Anwendungen aufs Handy.
Ich persönlich stehe auf Aluminium und kann für Designfreunde dieses Handy nur empfehlen!
Und nach einer gewissen Zeit findet man sogar die Benutzerführung als gelungen! Am Anfang hat man es aber tatsächlich sehr schwer damit umzugehen!
Fazit:

