
Produkttyp: Motorola Handys
Neuester Testbericht: ... Zahlen und die Menütasten. Alles in allem ein wirklich optisch schönes und benutzerfreundliches Handy. ----------------- Die Fun... mehr
All-round Handy mit wenig Power
Motorola V525

Autor-Name: uli.fox
Produkt:
Motorola V525
Datum: 26.06.04, geändert am 28.10.04 (845 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: kann allles, überall, immer
Nachteile: Akku
Als ich das Motorola V525 zum ersten Mal zu Augen bekam, war ich fasziniert; die eleganten Linien, der Farbkontrast zwischen Gehäuse (Silber) und Oberschale (blau) und die eingebaute Kamera plus Spiegel (für Selbstportraits), der allerdings etwas zu klein geraten ist, ein zusätzliches Aussendisplay (für die Anzeige von Netzempfang, Akku, Anrufer und Uhrzeit in meeresblau) ließen es für mich wie ein durch und durch designtes und gestyltes Handy erscheinen!
Die Funktionen:
Das Motorola ist mit sehr vielen Funktionen gesegnet: d.h. eine eingebaute Kamera, mit Selbstauslöser und einer Auflösung von maximal 640x480 Pixel, mit der man sogenannte MMS (MultiMediaService) versenden kann, wobei das Display selbst über 65.000 Farben anzeigen kann. 2 Spiele, „Stuntman“ (wo man als Stuntman mit einem Auto Stunts für einen Film ausführen muss, nicht jedermanns Sache) und das berühmte „Monopoly“, welches man allerdings nur in Verbindung mit jemand anderem spielen kann, über Bluetooth (das ist wie ein mobiles Modem, welches andere Handys erkennen lässt), welches allerdings zusätzliche Kosten aufbringt. „Themes“, d.h. übersetzt die Farben des Dialogfeldes, wobei man hier eine Auswahl zwischen mehreren, ca. 10 Farben, hat. Man kann außerdem Emails schreiben, wobei man sich dafür von dem Netzanbieter die Einstellungen geben lassen muss. Vorgespeichert sind außerdem 10 sog. „Easy-Sms“; Das sind 10 typische Sms, die oft benutzt werden und ersparen einem das Schreiben (z.B. „Bitte ruf mich zurück“, „Bis später“, „ Wo bist du“ etc.). Dann gibt es noch einen Kalender, der allerdings nicht mit professionellen Terminkalendern zu vergleichen ist, jedoch immer gut ist für einen kurzen Termineintrag und den Notizblock, der dem Kalender ähnelt, jedoch nicht auf Daten festgelegt ist und eher für schnelle Eintragungen geeignet ist. Es gibt auch noch die kleineren, aber feineren Dinge, wie Rechner, Alarm, Sms-Services (z.B. Nachrichtendienste), Chat (allerdings teuer und wie ich denke noch in der Entwicklungsphase), Memo-Funktion (für Sprachnotizen, zu vergleichen mit Diktiergeräten), „Shortcuts“ für die schnelle Anwahl von Downloads, wie z.B. Klingeltönen, Logos, Games etc. Außerdem gibt es noch polyphone Klingeltöne (alle komponiert von dem Mitbegründer der „Love Parade“ Paul Van Dyk, was die meisten Töne in Techno-, House-, Trance Form spielen lässt, Geschmackssache halt), eingebaute Freisprechfunktion (allerdings nicht zu vergleichen mit einer Freisprecheinrichtung) und Bildschirmschoner. Ich könnte euch jetzt noch bestimmt 2 Seiten schreiben über all die Funktionen dieses wunderbaren Geräts, aber ich gehe jetzt lieber bei den wichtigsten Funktionen ins Detail und hoffe dass euch die Informationen über die Funktionen vorerst ausreichen.
Die Kamera:
Die Kamera des Handys, bzw. Linse erscheint zuerst sehr klein, wobei das nur täuscht, die Bilder sind auf vollem Display ausgeblendet und der 3xZoom lässt zu klein geratene Objekte größer erscheinen. Bei dem Fotografieren braucht man eine ruhige Hand, da es ansonsten zu leichten bis starken Verzerrungen kommen kann, die Bilder können bei Missgefallen direkt gelöscht werden oder auch gespeichert, wobei eine sehr angenehme Funktion ist, die Fotos als Anrufbilder von bestimmten Personen erscheinen zu lassen. Als Extra-Funktion gibt es sogar einen Selbstauslöser, wobei ich mir nur schwer vorstellen kann, wie man diesen nutzt. Nachteilhaft ist, dass die Kamera so weit unten angebracht ist, dass man den Finger beim Auslösen vor dem Objektiv sehen kann, falls man unaufmerksam ist, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister. Ganz witzig ist noch, dass man zwischen verschiedenen Auslösesignalen wählen kann, z.B. dem typischen „Klick“ o.ä.
Die Menüführung, Display und Tastenbelegung:
Das Menü ist unterteilt in 9 verschiedene Bereiche: 1. „Mein Telefon“ 2. „Vodafone Live“ 3. „Rufmanager“ 4. „Nachrichten“ 5. „Kamera“ 6. „Anwendungen“ 7. „Kalender“ 8. „Telefonbuch“ 9. „Einstellungen“. Alle Menüpunkte sind mit Animationen dargestellt und sehr leicht zu erreichen, wobei die Navigationstaste in Anhang an einen „Joystick“ die Menüführung um einiges erleichtert und die 4 Pfeile an der „Navitaste“ gleichzeitig als schnelle Anwahl von Telefonbuch, Rufmanager, Nachrichten und Shortcuts zu gebrauchen sind. Das einzig komplizierte ist, da wegen der so vielen Funktionen, es manchmal etwas lange dauern kann, bis man die gewünschte Fkt. erreicht. Die Tasten sind sehr gut belegt: es gibt 2 Softkeytasten für die schnelle Anwahl von 2 selber wählbaren Funktionen und zwischen den beiden eine Taste für das Aufrufen des Menüs. Die Tasten sind sehr groß und, wie bei wenigen Handys üblich, für 16 Millionen übergewichtige Deutsche (an keinen hier persönlich gerichtet), also Menschen mit großen Fingern, leicht bedienbar! Das Display ist groß mit einer detaillierten Anzeige und zeigt Uhrzeit, Datum, Empfang, Akku, Netz, Signalton (laut oder leise o. auch Vibrationsalarm), Softkeyfunktionen an und lässt keine Wünsche offen.
Die Schreibhilfe für SMS:
Die Schreibhilfe für Sms, bei anderen Handys auch T9 genannt, ist beim Motorola wirklich die allerbeste. Ich hatte schon Handys von Alcatel, Philips, Nokia, Siemens und Sagem, aber keine Schreibhilfe ist, wenn man sie gelernt hat, so gut zu bedienen wie beim Motorola. Es sind extra Linien angezeigt, wie in einem Heft und die Auswahl der Wörter ist immens. Einziger Nachteil: man braucht etwas länger um sich damit bekannt zu machen.
Handling und Empfang:
Das Handy liegt wirklich gut in der Hand und ist mit seinen 110 g. auch nicht eins von den Handys, die man aus Versehen zerdrücken könnte. Das Auf-und Zuklappen muss allerdings mit beiden Händen gemacht werden und hier würde man sich dann doch eine Extra Taste für das automatische Aufklappen wünschen. Empfang ist sehr klangvoll und Lautstärke während des Gesprächs änderbar.
Fazit:
Das Motorola lässt in Sachen Design, Bedienung und Funktionen viele andere wie Nokia alt aussehen. Nachteil sind die etwas leisen Klingeltöne, die man z.B. in lauten Gebieten kaum hört und der schwache Vibrationsalarm. Das Gerät ist leider nur über Vodafone zu erhalten und kann auf sich warten lassen wegen der großen Nachfrage, ist aber in allen Netzen und in über 100 Ländern (darunter U.S.A.) nutzbar. Der Akku muss bei mittlerem Gebrauch alle 3 Tage aufgeladen werden, aber in meinem Fall ist das kein Problem; in einem Satz: Elegance und Funktionalität in vollem Maße!
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Handy


27.06.04
schöner bericht aber mein siemens mt50 tut`s auch