Motorola RAZR V3i
Alt, einfach, gut - das wäre auch was für Jim Kirk - Motorola RAZR V3i Handy

Erhältlich in: 3 Shops

Produkttyp: Motorola Handys

Neuester Testbericht: ... mit den Klingonen zusammenbrachte, aber hier soll es um die Anwendungspraxis des Motorola RAZR V3i gehen, nicht um den Mond und Cpt. Kirk..... mehr

Alt, einfach, gut - das wäre auch was für Jim Kirk
Motorola RAZR V3i

Dooyoo-Nifo

Name des Mitglieds: Dooyoo-Nifo

Produkt:

Motorola RAZR V3i

Datum: 02.08.11, geändert am 25.01.12 (105 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Immer noch cooles Klapphandy. Kirk-Feeling inklusive.

Nachteile: Wer mehr braucht wird damit heute nicht mehr glücklich.

Wenn Jim Kirk die Enterprise rufen musste, dann zog er seinen Kommunikator hervor, klappte den Deckel hoch und legte los. Eigentlich kein Wunder das irgendwann schicke Klapphandys kommen mussten.


Wie kam ich dazu?

Nun, wie Cpt. Kirk zur Enterprise bin ich nicht zu meinem Handy gekommen. Man überreichte es mir, als bei meinem Arbeitgeber neue Handys fällig waren. Ich konnte noch zwischen diversen anderen Modellen wählen, aber ich brauchte was kleines handliches, das telefonieren und SiMSen konnte.

Wenn man heute so schaut, liegt das alte Teil offenbar bei 80Euro, was ich für eine Menge Geld halte. Ob ich soviel dafür ausgeben würde, möchte ich bezweifeln.


Was kann es?

Äh, also streng genommen kann es nur klingeln. Jedenfalls habe ich noch nie erlebt, dass es von sich aus etwas anderes macht. ;-)
OK, man kann damit natürlich telefonieren, SMS versenden und empfangen (mit T9 Eingabehilfe). Bilder kann es aufnehmen, aber die Kamera taugt nicht wirklich viel. Filme habe ich erst gar nicht probiert. Es gibt einen Kalender (den nutze ich für ein paar Geburtstage) und einen Wecker (sehr praktisch wenn man mal im Hotel den Wecker vergessen hat).

Neckisch finde ich die Möglichkeit beliebige MP3s als Klingelton zu nutzen. Es mag zwar sein, dass das für heute Handynutzer ein alter Hut ist, aber das V3i ist das erste Handy, dass ich nutze, dass das kann.

Und dann lässt es sich so schon auf und zu klappen. Beim Annehmen eines Anrufes, reicht es einfach das Handy aufzuklappen, da fühlt man sich fast schon wie Cpt. Kirk. ;-)
Auflegen geht natürlich ebenfalls durch zuklappen.


Praxis:

Praxis ist der Mond, der in Star Trek 6 explodierte und so die Föderation mit den Klingonen zusammenbrachte, aber hier soll es um die Anwendungspraxis des Motorola RAZR V3i gehen, nicht um den Mond und Cpt. Kirk...

Für mich war (und ist) wichtig, dass ich beim Telefonieren gut zu verstehen bin und der Anrufer ebenfalls gut verständlich rüberkommt. Das erreicht das V3i schon, wobei ich doch häufiger etwas am Ohr "justieren" muss, damit ich den Anrufer gut verstehe.
Die mögliche Freisprecheinrichtung im V3i ist ganz hilfreich. Bei nicht zu schneller Autofahrt kann man noch recht gut verstanden werden (und hört den Anrufer noch gut genug).
SMS sind nicht mein Lebensinhalt. Ich nutze sie und komme auch mit dem V3i zurecht. Mit T9 kämpfe ich natürlich ab&zu, aber i.d.R. passen die Wortvorschläge.

Die Standby-Zeit war bei mir immer gut. Mein V3i läuft noch mit dem ersten Akku. Ursprünglich konnte ich das Handy eine Woche lang ohne aufladen betreiben. Nun will es nach etwa 3 bis 4 Tagen ans Stromnetz. Der Akku leidet also schon etwas, aber nicht so stark, wie man das schon gelesen hat.

Das Motorola RAZR V3i bietet Bluetooth. Dies habe ich zum ersten mal an meinem ISDN-Telefon dem Gigaset SX353 genutzt. Dort kann man das V3i in der Tat als Handy ankoppeln und so Anrufe am SX353 annehmen, die über das Handy rein kommen. Umgekehrt kann man auch vom SX353 Anrufe über das V3i absetzen. Dabei stört mich aber, dass ich im SX353 kein Freizeichen oder Rufsignal höre.

Geladen wird das V3i über ein Ladegerät mit Mini-USB-Stecker. Mit dem entsprechenden Anschluss und einem beliebigen Mini-USB-Kabel kann man das V3i an jeden Rechner mit USB-Schnittstelle anschliessen. Es wird als normaler Datenträger erkannt (also wie ein USB-Stick). Ich nutze die original mitgelieferte Speicherkarte mit satten 128MByte. Nicht gerade üppig, aber wozu sollte ich den Speicher auch nutzen?

Mein V3i hat eine an T-Mobile angepasste Oberfläche ("Branding"). Das Branding stört aber kaum, da man die T-Mobile spezifischen Punkte aus den Menüs an der Startoberfläche entfernen kann. Erst im Hauptmenü tauchen sie dann auf. Das man die Startoberfläche nach dem Aufklappen recht frei einrichten kann, finde ich praktisch. Ich habe hier konsequent meine wichtigsten Menüpunkte eingestellt.
Da ich unnötige Kosten vermeiden will, habe ich die Internetzugriffsfunktion komplett deaktiviert.


Fazit:

Für sein Alter hat sich mein Motorola RAZR V3i ganz ordentlich gehalten. Die metallische Oberfläche sieht noch ganz gut aus - was vermutlich auch ein meiner eher fürsorglichen Handhabung liegt. Der Akku hält bei mir sehr gut durch, auch nach etlichen Jahren im Dauereinsatz (wobei ich eher weniger Telefoniere und das V3i ständig Bereitschaft hat).

Wegen des Branding und dem nicht immer optimalen Verstehen am Ohr, vergebe ich nur vier Sterne. Trotzdem will ich das V3i nicht wieder hergeben. ich mag das teil.

Fazit: Für mich reicht es. Quatschen, Klingeln und SMS-Versenden, mehr brauche ich nicht.

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Klangqualität:    
Funktionsvielfalt:    
Akkulaufzeit: