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Produkttyp: LG Electronics Handys
Neuester Testbericht: ... eines Handy die wichtigste Sache. Wer diese Meinung hat ist mit diesem Handy sehr gut beraten. Das Menü erklärt sich von selbst und... mehr
Das beste und attraktivste Handy, das ich je hatte!
LG C2200

Name des Mitglieds: Eminencia
Produkt:
LG C2200
Datum: 22.06.06, geändert am 21.07.09 (1629 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: sehr chic, mittlerweile doch sehr zuverlässig, nette Kamerafunktion, Display ist gut geschützt
Nachteile: Akku ist etwas lose, Dauergespräche sind nicht wirklich drin, Probleme wie Netzausfälle (s.T.)
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"Klapphandy LG C 2200"
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"Das beste und attraktivste Handy, das ich je hatte!"
Verehrte Community,
im Sommer des letzten Jahres, zu meinem Geburtstag im Juli, wurde mir das Klapphandy "LG C 2200" geschenkt.
Dies geschah nicht ohne Grund: Schon seit Monaten hatte ich von der Attraktivität der Klapphandys geschwärmt, schon seit Wochen hatte ich zu dem Zeitpunkt Angebote von Vertragstarifen durchforstet, war aber nie zu einem abschließenden Ergebnis gekommen.
Also machte man meiner quälenden Überlegerei ein Ende und kaufte mir den Xtra-Pac der T-Com, der nebst dem vorgenannten Handy auch eine Xtra Card enthielt.
Schon beim Entreißen der Geschenkfolie erstrahlten meine Augen. Das Handy, was man auf dem Karton beäugen konnte, sah nämlich schon ziemlich viel versprechend aus. Aber dazu später mehr...
Den Handy-Bericht möchte ich lieber mit den knallharten Fakten zum Gerät beginnen (apropos, wer einmal seine Betriebsanleitung verlegt hat oder Treiber zu seinem LG-Gerät benötigt, schaut einfach mal auf http://de.lgservice.com/index_b2c.jsp nach).
Mein Handy wurde damals beim OTTO-Versand erworben, der das Gerät wie folgt ausschildert(e):
- GERÄTEIGENSCHAFTEN:
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- Dualband
- integrierte VGA-Kamera mit 4fach Digitalzoom
- Innendisplay mit 65.536 Farben
- weitere Besonderheiten:
- 40-stimmige Klingeltöne
- Organizer
- WAP
- Vibrationsalarm
- GPRS
- MMS
- JAVA (zum Ausführen von kleinen Programmen und Spielen)
- mit 2. Display
- bis zu 200 Stunden Standby oder 3 Stunden Dauergesprächszeit
- Maße (H/B/T): 10/4,5/2,3 cm (Höhe inkl. Antenne)
- Gewicht: 90 g
- inklusive Headset und Halstrageband
Der damalige Preis war 111,00 EUR (und ist es übrigens auch heute noch).
- DER ERSTE KONTAKT:
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Gerade eben erwähnte ich bereits, dass ich mich schon beim Anblick der illustrierten Xtra-Verpackung wie eine Schneekönigin freute.
Dieser Eindruck sollte sich während der Auspack-Zeremonie noch verstärken:
Zielsicher griff ich am Xtra-Schuber vorbei und packte den LG-Karton. Wiederum glänzte mir auf dem LG-Karton das hübsch anmutende Ding entgegen. In Windeseile öffnete ich den Kasten - und da war es - MEIN LG-Handy!
Zwar war es noch nicht mit dem Akku vereint, aber nichtsdestotrotz lag es dort. Ich war in dem Moment der glücklichste Mensch auf Erden. Ich packte das eigentliche Gerät und fummelte es aus der Klarsichtverpackung (Packungen, Packungen, Packungen... aber immerhin konnte so nichts zu Bruch gehen!).
Da ich eine alte Prepaid-Handy-Häsin bin, suchte ich nun doch nach der Xtra-Kladde und zog die Xtra-SIM-Karte heraus.
Schnell schob ich diese dann mit leichtem Druck nach unten in die dafür vorgesehene Lasche an der Rückseite des Handys (hierbei unbedingt beachten, dass die SIM-Karte richtig herum eingelegt wird, da sie sonst beschädigt werden kann - Anleitung beachten!), prüfte mit leichtem Daumenklopfen den guten Sitz und setzte das Akku (was zugleich auch die Hinterwand des Handys darstellt) dann mit der Unterseite zuerst auf den Hauptteil des Gerätes, um es dann einrasten zu lassen (ein Klick verdeutlicht, dass es fest "drin" sitzt).
Und so liegt es also in meinen Händen... das vollständige "LG C 2200" - Handy - und sieht einfach nur guuuut aus!
- DAS ÄUßERE VOM HANDY:
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Sehr chic und edel kommt das Handy äußerlich im matt-dunkelblauen Gewand daher. Die Kamera wie auch das kleine Außendisplay sind mit silbernen Ringen vom Blau abgegrenzt und lassen das Gerät dadurch nur noch eleganter aussehen. Auch die bauchige Form trägt einiges zum Edel-Look bei.
Das Handy ist - wie man ja auch den oberen Maßen entnehmen kann - schön flach und klein und wiegt, für ein etwas älteres Klapphandy, auch nicht zu viel.
Klappt man das Gerät auf, so scheint einem eine neue Grundfarbe entgegen:
Immer-stylisches Silber.
Selbst die Tasten sind silbern gehalten, während die Aufdrucke schlicht schwarz sind.
Auch diese Farbe kann mich durchweg begeistern.
Das Display ist beim frischen Handy noch mit einer Schutzfolie ausgestattet (welche ich aus Furcht vor schnellem Verkratzen sehr gerne pappen gelassen hätte) und kann mit gescheiter Größe überzeugen - so nimmt es quasi die gesamte obere Klappe des Handys ein (während ältere Motorola-Handys hier beispielsweise nur einen schrumpfig-kleinen Displayausschnitt bieten).
An der Unterseite des Handys befindet sich die Buchse für das Ladegerät. Hier lässt sich außerdem ein optional erhältliches Datenkabel anschließen, mit welchem man das Handy an einen PC anschließen kann (entsprechende Treiber und Software vorausgesetzt - die Treiber liegen meistens den Kabeln bei, während die Software auf der LG-Homepage heruntergeladen werden kann).
Links oben am Handy befindet sich die Headset-Buchse (welche ich bislang übrigens noch nicht ausprobiert habe). Ansonsten verfügt das Handy über keine weiteren Anschlüsse. Leider bietet es auch weder einen Infrarot- noch einen Bluetooth-Connect.
- DIE ERSTE NUTZUNG
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konnte ich leider erst verhältnismäßig spät durchziehen, da die T-Com eine Zeitlang für die Aktivierung meiner Xtra Card brauchte.
Dann ging es aber endlich los:
Eine typisch rosa gehaltene Telekom-Software lud hoch, fand kurz darauf das entsprechende Netz und verkündigte mir damit, dass es nun losgehen konnte.
Als Hintergrundbild stand ein vorinstalliertes Telekom-Motiv bereit. Dieses behagte mir aber nicht wirklich - ich wechselte auf die ebenfalls voreingestellte Darstellung einer analogen Uhr (die digitale mochte mir nicht behagen). Mittlerweile habe ich aber ein eigenes Motiv als Hintergrund geschaltet - ist viel persönlicher (und ich bin dankbar, dass so etwas möglich ist).
Mein erster Anruf mit dem LG C 2200 klappte problemlos.
Die Tasten sind zwar etwas klein und schwergängig, doch war ich dies schon von diversen anderen Handys gewohnt, also drückte ich zielbewusst und kräftig durch - und das Gerät wählte.
Lobend zu erwähnen ist hierbei auch, dass die gewählte Rufnummer sehr groß auf dem Display erscheint. Vor allem die älteren Handys knauserten ja meist, wenn es um die Darstellung großer Ziffern ging - was bei meinen oft fehlsichtigen Familienmitgliedern oft auf Empörung stieß und ab und an Handyabneigung hervorrief.
- DIE SPRACHQUALITÄT
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des Handys konnte ich bei meinem ersten Anruf auch gleich überprüfen - und war sehr positiv überrascht.
Glasklar drang die Stimme des Anrufers in mein Ohr, fast so, als stünde er direkt neben mir. Auch die Anrufenden haben bislang nicht ein einziges Mal etwas nachgefragt, was mich zu der wohligen Annahme führt, dass sie (ausnahmsweise) mal alles verstehen (was bei anderen Handys selten der Fall war).
- Man kann im Menü übrigens einstellen, dass man ein Gespräch ganz einfach mit dem Zusammenklappen des Handys beendet. Ich habe mir diese Option sofort an Land gezogen, weil es wirklich weitaus bequemer ist, ein Gespräch mit einem leichten Griff als mit Sucherei nach einer bestimmten Taste zu beenden (zumal man das Handy nach einem Gespräch ja sowieso meist wieder zusammenklappen möchte). -
Wenn jemand anruft, wird mir dies - wie bei Klapphandys mit Außendisplay üblich - neben dem akustischen Signal auch visuell dargestellt. Falls der Anrufer seine Nummernübertragung freigeschaltet hat, kann man sofort sehen, um wen es sich handelt - was ich immer gut finde, da ich nur selten Lust auf Fremdkontakte habe.
- Natürlich habe ich, als Bequemlichkeitsfanatikerin, mein Handy so konfiguriert, dass ich Anrufe annehmen kann, indem ich das Gerät einfach nur aufklappe. ;-) -
- DIE MENÜSTRUKTUR:
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Nun aber fort von den entblößenden Eingeständnissen meiner Bequemlichkeit und hin zum Inneren des Handys:
Das Menü des LG C 2200 erlaubt einen kinderleichten Zugriff auf die verschiedenen Funktionen. Vom Standardbildschirm aus gelangt man ganz easy per Klick auf die Taste unter "Menü" zu eben diesem.
In selbigem angekommen, eröffnet sich nun eine Vielfalt von nett anzusehenden Icons, die im Einzelnen wie folgt betitelt sind:
- Profile (Lautsprecher und Mischpult sind abgebildet) - Hier kann man einstellen, ob man seine Anrufe lieber mit akustischen, optischen oder vibrierenden Alarm angekündigt bekommt. Zudem kann man Profile erstellen, die regeln, ob etwa nur der Klingelton laut, das Kurzmitteilungssignal aber leise sein soll. Natürlich kann man auch jederzeit auf ein voreingestelltes Profil wechseln: Vibrieren, Lautlos, Standard, Laut, Kopfhörer oder Auto(mobil).
- T-Zones (Symbol: ein typisch telekom-pinkfarbenes Symbol, das auf ein @-Zeichen anspielt, aber ganz klar als "t" daherkommt) - Ich rate dazu, nicht ohne Lesung der Anleitung auf dieses zu tippen, denn sobald man diesen Menüpunkt auswählt, will das Handy eine Internetverbindung zu den T-Mobile T-Zones erstellen. Da mir die Verbindungspreise für solcherlei Schnickschnack aber viel zu teuer sind, kann ich mit dieser Funktion nichts anfangen. Diese T-Zones sind wohl deshalb fest in das Menü des Handys implementiert, weil es sich um einen ausgewiesenen T-Xtra-Pac handelt. (Mein Handy ist aus diesem Grund auch gebrandmarkt - unterm Außendisplay.)
- Anrufliste (ein Handy mit Pfeilen soll symbolisieren, dass es in diesem Menüpunkt um ein- und ausgehende Verbindungen geht) - Hier kann man sich Listen über verpasste, angenommene und abgehende Anrufe anzeigen lassen, und diese später auch wieder löschen. (Ich habe diese schon öfters eingesehen und war erstaunt, wer alles angerufen hat...) Zudem sind hier die Untermenüpunkte "Anrufgebühren" und "GPRS Infos" zu finden. Mit ersterem kann ich persönlich nichts anfangen, weil die Xtra Card diesen nicht unterstützt. Der zweite ist aber recht interessant (es lässt sich hier die per GPRS verbrauchte Online Zeit und Datenmenge anzeigen).
- Nachrichten (ein Brief mit Pfeilen soll SMS-/MMS-Verkehr illustrieren) - Dies ist mein Lieblingsmenüpunkt! Hier lassen sich in Windeseile und netter optischer Qualität SMS und MMS verfassen (auch mit der T9-Wörterbuchfunktion, was sehr komfortabel ist). Zudem stehen 250 SMS und 150 MMS fassende Eingangs- und Ausgangsboxen sowie ein Entwurfsordner zur Verfügung. Weiterhin gibt es eine Funktion zum Mailbox-Abhören und einen CB-Service (mit dem ich persönlich nichts anfangen kann). Nett ist, dass man zudem auf Vorlagen für SMS und MMS zugreifen kann. SMS- und MMS-Nachrichten lassen sich im Punkt "Einstellungen" näher konfigurieren, bzw. dort kann man auch deren Empfang und Ausgang konkreter regeln.
- My Media (ein Ordner, ein Filmstreifen, ein Lautsprecher und ein Würfel symbolisieren die multimedialen Funktionen des Handys, die im nachfolgenden Menü als "Fotos", "Bilder", "Sounds" und "Spiele und mehr" ausgewiesen sind) - Konkreter:
--- Über "Fotos" gelangt man ins Archiv der gespeicherten, selbst geschossenen Fotos. (Man gelangt übrigens auch über die Kamera-Taste auf der Tastatur in eben dieses.)
--- "Bilder" führt in ein separates Bilder-Menü, in dem auch ein paar voreingespeicherte Bilder zu finden sind. Hier können auch Fotos hintransportiert werden und als Hintergrundbild eingestellt werden. - Aber Vorsicht: Wenn man nicht auf "eigene Bilder" klickt, leitet T-Com (beim Xtra Pac zumindest) wiederum ins Internet und sucht dort nach Bildern - superätzend, wie ich finde!
--- "Sounds" will auch wieder rasch ins Internet leiten (grr!), also immer brav auf "Meine Sounds" klicken. Hier lassen sich einige Samples wie etwa "Etude" oder "Elise" finden. Diese kann man als Klingelton festlegen oder per SMS / MMS verschicken.
--- Unter "Spiele und mehr" findet man abermals einen Link nach T-Com (t-games) sowie "Meine Spiele und mehr". Unter letzterem ist lediglich ein Java-Spiel mit dem Namen "SpaceBall" vorinstalliert. Es dauert eine Zeitlang, bis es lädt. Bei dem Games handelt es sich um eine futuristisch anmutende Schlange, die etwas frisst und dadurch immer länger wird... man kennt dieses Prinzip ja. Ich halte wenig davon - also spiele ich es nicht.
- Der nächste Hauptmenü-Punkt lautet: "Kontakte" (mit einem Buch und zwei Köpfen dargestellt). - Hier lässt sich das Telefonbuch verwalten. Kontakte können bestimmten Kategorien zugeordnet werden (VIP, Familie, Freunde...) - diesen Kategorien kann man dann auch verschiedene Klingeltöne zuweisen, zudem kann man den einzelnen Leuten Bilder oder kleine Fotos (die aber mit der handyeigenen Kamera im 5x5-Format aufgenommen werden müssen!) zuordnen. Auch Kurzwahlen lassen sich hier einrichten.
- Organizer (als Terminplaner dargestellt) - Hier kann man sich eines Weckers und eines Terminkalenders bemächtigen.
- Kamera (durch eben solche illustriert) - Dies ist ein Weg, die handyeigene Kamera zu verwenden (ein weiterer ist der Klick auf die Kamera-Taste). Beispieslweise kann man hier direkt zum "Foto aufnehmen" durchklicken. Außerdem lassen sich Ausschnittvorlagen vorschalten, so dass man ein Bild direkt in eine Maske reinfotografiert. Zur Kamera komme ich später noch einmal ausführlicher.
- Einstellungen (Mischpult-Icon) - Hier lassen sich alle Grundeinstellungen zu den folgenden Bereichen vornehmen: Internet, Datum & Zeit, Telefoneinstellungen, Anrufeinstellungen, Sicherheitseinstellungen, Netzwahl, GPRS Einstellungen, Einstellungen zurücksetzen. Sicherlich ist der letzte Punkt nicht unerheblich. Denn wenn man solch eine ausprobierende Fummlerin wie ich ist, dann kann es schon einmal vorkommen, dass man sich seine Einstellungen extrem versemmelt - erneutes Adjustieren bringt dann nur noch mehr Unsinn ... Am Wichtigsten in diesem Menü sind für mich aber wohl die Anrufeinstellungen, da sich hier Rufumleitungen (etwa zur Mailbox) festlegen lassen und man auch bestimmen kann, ob die eigene Nummer bei einem getätigten Anruf übermittelt werden soll oder nicht.
- Extras (Ordner-, Uhr-, Karteikarten- und Rechnersymbol) - Hier kann man sich eines Rechners, Einheitenumrechners, der Weltzeituhr und der Sprachaufzeichnungsfunktion (20 Sekunden ist Maximum - die Qualität ist in Ordnung, aber ich habe kaum Interesse daran) bedienen. Zudem kann man den Speicherstatus des Handys einsehen (ich bin immer hart am Limit, weil ich gerne Fotos schieße und die dann im Speicher hängenlasse). "S/W Version" am Ende des Untermenüs zeigt die Software-Version des Handys an.
- Favoriten (mit Herz illustriert...) - Hier lassen sich Favoriten aus allen möglichen Bereichen (Nummern, Fotos, Spiele, etc.) ablegen (was mich aber nun wirklich überhaupt nicht interessiert).
- Special (mit Telekom-T und Sim-Card dargestellt) - Dies ist eine Sammlung von Links, die allesamt Verbindungen mit dem Internet aufbauen - für mich also Tabu (und wiederum ganz schön ätzend)!
- DIE KAMERA:
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Ich hatte ja vorab versprochen, noch ein paar gesonderte Worte zur Kamera zu schreiben. Nachfolgend tue ich das:
Die Kamera ist für ihre Verhältnisse und für meine Verwendungsziele sehr gut!
Bei ausreichendem Licht kann man ziemlich scharfe Bilder erzielen. Neulich habe ich sogar ein Familienfoto in Din A4 ausgedruckt und laminiert - alle waren zufrieden (wenngleich man in der Größe selbstredend nicht mehr von Schärfe sprechen kann).
Natürlich kann man Fotoexperten mit solchen Aufnahmen nicht im Geringsten beeindrucken - mir als Privatuserin, die gerne mal einfach so fummelt und snapshotet, genügt das aber völlig.
Vor allem die Schwarzweiß-Aufnahmefunktion (neben der es auch eine Sepia-Tönung gibt) hat es mir angetan. Unter anderem habe ich mein Profilbild (was hier allerdings erst noch kommt) damit geschossen.
Mit der Kamera kann man zoomen, was jedoch sehr an der Bildqualität nagt. Die Bilder werden beim Zoomen grobkörnig und unansehnlich. Ich wollte mal meine Wellensittiche damit heranzoomen - ein Bild für die Tonne! Letzten Endes konnte ich sie gar nicht mehr erkennen.
Apropos: Ich nehme meine Bilder meistens in der höchsten Auflösung auf und schaffe es, ca. 30 Bilder in den Speicher zu legen - was mich happy macht, weil das Schicken als MMS zu einer e-Mail-Adresse ja doch sehr teuer ist und ich kein Datenkabel benutzen kann (da mein Notebook ein Einzugs-CD-Laufwerk hat, welches die (meist) kleinen (!) Treiber-CD-ROMs nicht verarbeiten kann).
- NACH ÜBER EINEM HALBEN JAHR DER NUTZUNG - BIN ICH ZUFRIEDEN?
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Leider lief nicht immer alles glatt mit dem LG C 2200.
Bereits nach zwei Wochen fiel das Display des Handys komplett aus - das Gerät musste ausgetauscht werden. OTTO regelte das glücklicherweise sehr unkompliziert und schnell (aber dennoch wurmte es mich sehr, zumal man bei so etwas ja immer etwas Schiss hat, dass es noch einmal passieren könnte).
Seither hat das Display aber keine Probleme mehr gemacht.
Was mich etwas stört: Das Akku sitzt etwas lose in der Halterung. Das nervt vor allem, wenn man eine SMS tippt. Da die Tasten ja sowieso hart anzutippen sind, verfälscht die Beweglichkeit des Akkus das Tippgefühl. Manchmal tippt man Buchstaben dann nicht fest genug, merkt es aber erst später - und kann dann von vorne anfangen.
Sehr ärgerlich ist, dass man die MMS nicht einfacher auf den PC transportieren kann. Happige 39 Cent pro MMS sind nicht immer zu verkraften. Da mein Notebook immerhin über einen Infrarot-Anschluss verfügt, hätte ich mich sehr über einen solchen auch beim Handy gefreut - aber was nicht da ist, lässt sich im Nachhinein nicht mehr herbeiwünschen. Tja.
Alles in allem bin ich aber SEHR mit dem Handy zufrieden.
Vor allem das Aussehen des Geräts zieht mich nach wie vor in seinen Bann. Obwohl ich es immer ziemlich achtlos in meine Jackentasche stopfe, hat es nur wenige Kratzer - das Display ist dank der Klappfunktion ja sowieso geschützt.
Der Akku hält auf Standby (mit regelmäßigem Gesimse und wenigem Telefonieren) recht lange, nämlich ungefähr eine Woche. Wenn ich allerdings etwas länger telefoniere, verringert sich die Haltbarkeit ziemlich rasch - Dauergespräche kann man mit diesem Gerät anscheinend nur schwerlich führen (was für mich aber nicht so schlimm ist, da ich vorrangig SMS schreibe). Das Handy ist übrigens in etwa viereinhalb Stunden wieder aufgeladen.
- FAZIT:
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Für Wenig-Telefonierer, Vielsimser, Snapshot-Liebhaber und Ästhetik-Freunde SEHR EMPFEHLENSWERT!
Leute, die Wert auf höchste Qualität und lange Gespräche lieben, greifen lieber zu einem etwas höherwertigen, teureren Produkt.
Wegen seiner oben aufgeführten leichten Mängel ziehe ich dem Gerät bei der Wertung einen Punkt ab.
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Ich danke euch für eure Geduld beim Lesen und wünsche noch einen schönen Tag! ;-)
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UPDATE 16.03.2006:
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Ich muss feststellen, dass sich die Akku-Laufzeit langsam verringert. Obwohl ich keine Gespräche geführt habe, muss ich das Gerat nun bereits nach fünf bis sechs Tagen wieder aufladen...
Hoffentlich stagniert es hierbei erst einmal. Ich möchte nämlich noch kein neues Akku anschaffen müssen.
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UPDATE 26.03.2006:
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Ich habe es heute durch Neuinstallation eines anderen CD-Laufwerks endlich mal geschafft, die Treibersoftware des Daten-Kabels aufzuspielen.
Und der Datentransfer vom Handy zum PC klappte!
Ich habe es tatsächlich ohne große Probleme vollbracht, meine auf dem Handy gespeicherten Kameraaufnahmen vom Handy auf den PC zu downloaden. Leider haben sich auch einige Mankos herauskristallisiert: Es funktioniert nur die Übertragung der tatsächlich selbst aufgenommenen Fotos. Die Bilder, die mir von anderen Leuten auf's Handy geschickt wurden, liegen im "Bilder"-Ordner, den man nicht downloaden kann. Zudem funktioniert der Download der SMS nicht - was ich SEHR SCHADE finde, da ich diese eigentlich unbedingt speichern wollte (wer hierzu mehr weiß, meldet sich bitte bei mir). Die Software von LG ist über dies hinaus in englischer Sprache, was nicht ganz so vorteilhaft ist.
Alles in allem ist die Anschlussmöglichkeit "Datenkabel" aber okay.
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UPDATE 03.04.2006
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Leider nehmen die Updates bei diesem Handy kein allzu schnelles Ende.
Schon vor ein paar Monaten ist mir das, was ich euch nachstehend erörten werde, aufgefallen, damals hielt ich es jedoch noch für eine Ausnahme. Da es aber mittlerweile tatsächlich immer wieder auftritt, möchte ich es in diesen Bericht einfließen lassen:
Das Handy kann sich manchmal nicht ins Netz einwählen. Je nachdem wie stark das Netz belegt ist (oder aber wie schwach der Handyempfang ist), erscheint entweder "Nur Notruf" oder aber es ist der normale Statusbalken zu sehen - jedoch ist beide Male kein Wählen möglich.
Meistens kann ich diese Tücke umgehen, indem ich das Handy aus- und wieder einschalte. Dann ist das Netz wieder verfügbar.
Neulich hatte ich auch das Problem, dass der SMS-Versand nicht möglich war. Wiederum half Aus- und Einschalten.
Ich bin mir nicht sicher, ob dies ein Problem des Handys oder eher meines Tarifs (ich habe den Click und Go-Tarif von T-Mobile). Fakt ist aber, dass ich solche Schwierigkeiten noch nie mit irgendeinem Prepaid-Tarif von welchem Anbieter auch immer hatte - mit keinem Handy (und ich hatte schon fünf an der Zahl).
Es ist nervig, wenn man mal eben eine SMS schreiben will und feststellen muss, dass nichts durchgeht. In eiligen Augenblicken ist so etwas echt der Negativbringer.
Da dieses Problem auftritt, ändere ich den (hier wohl eher imaginären) Punkt "Empfangsqualität" von "hervorragend" auf "gut" ab.
UPDATE 21.07.2009:
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Nachdem ich das Handy eine Zeitlang liegen gelassen hatte, habe ich es kürzlich verschenkt - und siehe da: Es funktioniert noch. Die in den Kurzupdates erwähnten Einwählprobleme konnte ich nicht wieder feststellen (anscheinend lag's am Provider), lediglich die etwas lose Akkuklappe macht mir leichte Sorgen - die bedingt anscheinend, dass sich das Handy manchmal willkürlich ausschaltet. Aber nu: Es ist eben ein relativ 'altes' Produkt... Und hauptsache ist (für mich), dass es überhaupt noch funktioniert.
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(c) Eminencia / Divalein, 2006 - 2009
Fazit: Trotz kleiner Mängel ist dieses schicke und an Funktionen reiche Handy empfehlenswert!
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Klangqualität: | ||
| Funktionsvielfalt: | ||
| Akkulaufzeit: |
Weitere Testberichte: im Bereich Handy


11.09.08
liebe GRüße Werner