
Produkttyp: Sony Ericsson Handys
Neuester Testbericht: ... daß ich je besaß und hat alle meine Erwartungen mehr als übertroffen. Es ist Robust, gut zu bedienen, und astrein kompatibel zum Zubehör... mehr
Mal was anderes als Nokia
Ericsson T39m

Name des Mitglieds: michis0806
Produkt:
Ericsson T39m
Datum: 15.01.02, geändert am 15.01.02 (180 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Bluetooth, Preiswert, Klappe
Nachteile: Antenne stört manchmal, langsame T9-Software
Zugegeben, etwas lau war mir schon in der Magengrube, als ich nach 3 Nokia-Handys in Folge das T39m in den Händen hielt.
War ich doch lange Zeit davon überzeugt, dass Nokia die besten Handys der Welt baut. Doch nun war es soweit. Ericsson hat in der Summe der Eigenschaften, mal ganz objektiv betrachtet, die Nase vorn. Kein Handy von Nokia bietet WAP,GPRS,Infrarot und vor allem Bluetooth in der kompakten Größe des T39m. Eindeutig ein Versäumis des Marktführers.
Jetzt liegt es also vor mir, mein Ericsson. Äußerlich fällt natürlich zuerst mal die relativ globige Antenne und die Klappe auf. Beide geben dem T39m ein etwas kantiges Design. Das ist erstmal Geschmackssache, lediglich die aktive Klappe find ich auf anhieb praktischer als "Menü->Stern" beim Nokia.
Als nächstes folgt ein Blick ins Menü. Und: Schock. Nichts ist wie gewohnt, alles anders!
Nach kurzem Hadern wird einfach mal probiert eine SMS zu schreiben. Das SMS-Menü ist eine Ebene tiefer als beim Nokia, da ja nebenbei auch noch eine komplette eMail-Verwaltung existiert. Das schreiben der Nachrichten ist zunächst ungewohnt, da die Sonderzeichen anderst angesprochen werden als beim Nokia. Hier wäre vielleicht eine einheitliche Regelung bei den Handyherstellern sinnvoll!
Naja, geklappt hat es relativ schnell, auch wenn die Zeichen verzögert angezeigt werden. Doch mit ein bischen Übung geht's schon.
Positiv fällt mir hier der SMS-Speicher auf, der nicht auf die üblichen 10 SMS beschränkt ist, gesendete SMS genauso speichert wie empfangene und felgeschlagene SMS im Ausgangsordner zwischenspeichert!
Jetzt erstmal jemand anrufen. Doch hoppala, die Telephonbucheinträge sind abseits des SIM-Speichers extra gespeichert. Die SIM-Einträge müssen kompliziert über einen extra Menüpunkt abgerufen werden. Dafür kann man aber auf dem Handyspeicher pro Namen mehrere Rufnummern und eine eMail-Adresse speichern. Also gar nicht so dumm. Eine Funktion einzelne Einträge von de
r SIM zu kopieren hab ich aber bis jetzt noch nicht gefunden...
Nun aber ans Eingemachte. WAP!
Erstmal per GSM. Ein super Service von Ericsson: Für fast alle Netzbetreiber=>Wap-Zugangskombinationen kann man sich per SMS die Konfiguration aufs Handy schicken lassen. (http://www.sonyericssonmobile.com/spg.jsp?templat e=SP1_WAP&B=ie&noredir=1) Einfach klasse!
Also rein ins WAP und voilà, alles funktioniert wunderbar. Sogar die neuen WTAI-Funktionen (Nummern direkt von der Seite aus anrufen...) klappen auf Anhieb.
Das Fazit nach einem Monat:
Nach der Eingewöhnungs- / Umstellungsphase ist mir das kleine Ericsson ans Herz gewachsen. Trotz des relativ kleinen Displays ist die Bedienung gelungen.
Die SMS-Eingabe könnte etwas schneller reagieren.
Die Tastatur ist gut bedienbar, wenn auch nicht so knackig wie die des 8210.
Infrarot funktioniert problemlos. Die Verbindung mit meinem Palm klappte auf Anhieb (sogar mit den 8210 Treibern).
GPRS ist sauschnell (aber schweineteurer).
Nicht mehr verzichten möchte ich auf die Blootooth-Schnittstelle. In Verbindung mit der BT-Freisprecheinrichtung von Freitag-Elektronik ist das Telephonieren im Auto so sicher und einfach wie noch nie!
Mein Nokia hab ich nach dem Monat schon fast vergessen. Den Wechsel hab ich noch keine Minute bereut.
Da kann man nur sagen: Weiter so, Ericsson!
Fazit:


