Doro Primo 365
365 Mal im Jahr Doro !! - Doro Primo 365 Handy

Produkttyp: Doro Handys

Neuester Testbericht: ... Displays mit dem ganz guten Glas, aber natürlich kein Gorillglas steht mal Primo by Doro. Es handelt sich um ein TFT-Display mit einem D... mehr

365 Mal im Jahr Doro !!
Doro Primo 365

celles

Name des Mitglieds: celles

Produkt:

Doro Primo 365

Datum: 12.12.16

Bewertung:

Vorteile: easy

Nachteile: nichts

Grüß Gott aus Wien !

Für die Angabe von Telefonnummer bei diversen Anbietern, die zwingend sind und ich nicht immer Anrufe auf meine Smartphones haben will, habe ich mir ein Primo by Doro 215 um 29 Euro mit 5 Euro Gesprächsguthaben gekauft. Mit dem komme ich passiv rund 1 Jahr aus, danach ist die Karte abgelaufen und auch das Handy hält nicht unbedingt so lange durch.


VERPACKUNG

Die Verpackung war kleiner und eher von schlichter Natur. Das Wichtigste darin war das Handy selbst und die Lade/Dockerstation. Diese kann man natürlich ans Netzt stecken und nicht wie heute oft nur mehr der Fall, an eine USB-Buchse. Dies wäre auch ein Horror, denn wie sollen Senioren an solch eine Buchse kommen. Ohne die Ladestation kann ich das Handy gar nicht laden. Dazu gab es auch noch eine Kurzanleitung auf deutsch.
Des Weiteren dabei waren auch ein USB-Kabel und das passende Headset, das man auch fürs Radiohören braucht.


GRÖSSE

Die Größe wird 11,5 x 5,1 x 7 cm angegeben. Das Gewicht bringt 299 Gramm auf die Waage, aber damit ist schon die Ladestation mitgewogen. Das Handy hat rund 83 Gramm Eigengewicht und ist somit leichter. Das ist schon sehr gut, denn das Handy kann man in jede Hosentasche einstecken.


AUSSEHEN IM GANZEN

Das Display beschreibe ich mal unten weiter, aber im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass es sich um ein fast ganz schwarzes Handy handelt. Alles scheint aus Kunststoff zu sein und oben befindet sich natürlich das Display.

Die Kanten sind so gemacht, dass sie alle gerundet sind. Dies hat schon mal den Vorteil, dass die Hosentaschen länger heil bleiben. Ich hatte schon von NOKIA einige Handys, die sehr eckig an den Kanten waren und alles im Hosensack aufgerissen haben.

Die Tasten sind alle sehr groß und aus festerem, matt glänzendem Kunststoff. Dadurch kann man sie besser drücken, sie knicken sich nicht ein und halten länger.

Die Anordnung der Tasten ist auch logisch und leicht, wenn auch optisch vielleicht nicht so der Renner.
Der obere Teil hat im Zentrum eine große Taste mit weißem Pfeil nach oben und unten. Links davon ist der grüne Hörer fürs Abheben. Rechts außen findet sich das Pendant für das Auflegen in roter Farbe.
Darunter befinden sich schon die Großtasten mit 3 x 4 Tasten und den Ziffern und den Buchstaben 1,2,3 - 4,5,6 - 7,8,9 - *-0#

Seitlich ist das Handy grau und hat auch ein Drehrad für die Lautstärke. Dies finde ich sogar besser, als auf komischen Tasten herumdrücken zu müssen. Die Tasten lassen sich auch seitlich sperren, sodass keine wirren Tastenkombinationen zu drücken sind. Mit diesen hatte ich immer bei den Handys meine Probleme und die Tasten waren dann wieder nicht gesperrt.


NOTRUF

Außerdem hat man eine Notruftaste definiert, falls mal etwas passieren sollte. Diese befindet sich auf der Rückseite des Handy und muss auch länger gedrückt werden, sonst würde man zu oft versehentlich solch einen Notfall auslösen. Die Mindestdrückzeit beträgt 3 Sekunden und danach hört man schon einen lauten Signalton. Auch wird gleichzeitig eine SMS an alle Teilnehmer versendet, die man in seiner Notrufliste definiert und abgespeichert hat.

Auch werden diese Kontakte nacheinander angerufen und so lange wiederholt, bis jemand den Anruf annimmt oder man selber durch die rote Hörertaste diese Funktion abbricht. Diese Idee gefällt mir sehr gut, denn so kann man sich selbst schnell Hilfe holen, ohne dass man in solchen Situationen nachdenken muss, was man alles wählen müsste. Während des Telefonats bewirkt das Drücken der Spazialtaste das Aktivieren der Freisprechfunktion.


DISPLAY

Unterhalb das Displays mit dem ganz guten Glas, aber natürlich kein Gorillglas steht mal Primo by Doro. Es handelt sich um ein TFT-Display mit einem Durchmesser von 4,3 cm. Dieser entspricht 1,7 Zoll und ist völlig ausreichend. Die Auflösung wird mit 160 x 128 Pixel angegeben, also sehr basic.

Dafür kann man alles sehr gut und klar lesen. Links oben in der Ecke mit kleinen Zeichen kann ich die Lautstärke ersehen, die Stärke das Telefonsignals und rechts in der Ecke oben den Ladestatus des Akkus.
Die Uhrzeit ist mittig sehr groß dargestellt und in gelben Zahlen. Darunter folgt in Weiß das Datum mit abgekürztem Wochentag.
Unten links und rechts sieht man auch Menü und Namen eingeblendet.


INBETRIEBNAHME / LADEN

Das Handy oder besser gesagt, sein Akku sind schon etwas vorgeladen. Dennoch empfiehlt es sich, das Handy vollständig zu laden, wenn man damit arbeiten will. Dafür setzte man mal am besten vorher die SIM ein, die eine Mini-SIM Karte ist und auch der Akku muss eingesetzt sein.

Danach geht es in die massive Ladeschale. Diese steht auf 4 kleinen Füßen, also etwas abgehoben von der Unterlage und hat auch unten einen breiten Rahmen mit der Beschriftung doro. Damit das Handy beim Laden nicht kippt, gibt es nach hinten auch noch eine kleine, nicht verstellbare Stütze aus grauem Kunststoff. Insgesamt steht das Handy sehr aufrecht in seiner Ladeschale, die ans Netz gesteckt gehört.

Das Aufladen geht über die Kontakte in der Ladeschale und dies geht zügig. Ich habe auch schon gelesen, dass es bei manchen Modellen nach etlichen Aufladevorgängen nicht mehr gegangen ist, das Handy zu laden. Bei mir ist das noch nicht der Fall, aber ich lade es nicht so oft auf und habe es eher selten im Einsatz. Das Handy ist im Standby gerne zwei Wochen, vom Hersteller werden 15 Tage genannt, lang verwendbar und sonst auch sicher einen halben Tag lang an Gesprächszeit.


SMS

SMS kann man natürlich mit diesem Handy auch machen. Dabei ist es sehr gut, dass es solch große Tasten gibt, die das Tippen stark vereinfachen. Auch die Buchstaben sind auf den Tasten angegeben und mit einiger Übung ist auch das Wechseln zwischen den Tasten kein Problem.


KAMERA

Die Kamera ist auch vorhanden, aber man sollte sich keine großen Hoffnungen machen, denn diese ist nicht sehr lichtempfindlich und hat auch nur 0,3 Mpx, somit auch keine besonders gute und große Auflösung. Für Notaufnahmen geht es. Ich verwende die Kamera daher nie.


SPEICHER

Die Kamera hat im internen Speicher genügend für 200 Einträge im Telefonbuch. Diese braucht man in der Regel eh nicht. Die Einträge sind leicht zu machen und auch kann man noch ein paar Details zu den Personen abspeichern. Sonst kann man das Handy aber auch nicht erweitern, was auch keinen Sinn machen würde.


RECHNER

Das Handy ist auch mit einer Rechenfunktion für Basisrechenarten ausgestatte und gepaart mit den großen Ziffern kann sich das unterwegs schon so sehr bewähren. Das schnelle Tippen dafür ist auch keine Hexerei.


RADIO

Die Radiofunktion wird auch von mir sehr geschätzt, denn das ist die einzige Möglichkeit auf diesem Gerät, an Musik zu kommen. Dazu muss aber das Headset aufgesetzt werden, denn dessen Kabel dient auch gleichzeitig als Antenne für den Empfang. Dieser ist eigentlich nicht schlecht und die Sender werden deutlich getrennt und rauschen nicht und bieten einen guten Musikpegel.


TASCHENLAMPE

Sicherlich für ältere Leute interessant, ist die Tatsache, dass das Handy auch über eine Taschenlampe verfügt. Diese Taschenlampe kann man leicht in Betrieb nehmen. Dafür muss ich keine Tastenkombis ausläsen, sondern einfach nur den Schiebeschalter an der Handyseite bewegen und schon leuchtet die Lampe und dies mit eine Grelligkeit und Stärke, die man gut verwenden kann. Damit kann man leicht seine Schlüsseln im Dunkeln finden oder auch das Schloss zum Aufsperren. Mittels Schiebeschalter lässt sich diese Taschenlampe auch wieder abschalten. Diese Lampe geht mir bei teureren Modellen eigentlich schon ab.


BLUETOOTH

Mittels Bluetooth kann ich mich dem Handy auch Verbindungen zu anderen Geräten herstellen. Das macht in erster Linie hier Sinn, wenn man sich von anderen Geräten Bilder auf sein Handy holen will. In der Regel habe ich aber diese Funktion deaktiviert. Ich kann mit dieser nicht sehr viel anfangen.


VIBRATIONSALARM

Das Mobiltelefon hat auch einen Vibrationsalarm. Diesen muss man aber nicht eingestellt haben, aber er hilft oft dabei, dass man die Anrufe besser wahrnimmt. Bei den Tönen kann man natürlich auch eigene Töne verwenden und auch die Lautstärke abändern.

Das Telefon lässt sich auch auf lautlos stellen und hierbei bewährt sich natürlich die Möglichkeit, die Vibration einzustellen. Manche reagieren auf Vibrationen auch besser als auf Klingeltöne.


GESPRÄCHSQUALITÄT

Der Klang am Telefon ist nicht schlecht. Ich kann nicht sagen, dass er undeutlich wäre oder verrauscht. Er könnte vielleicht schon ein Stück heller sein, aber er ist laut genug, um alles klar zu verstehen. Ich telefoniere selten über Freisprechfunktion, aber wenn ich auf diese schalte, ist ebenso alles zu verstehen.
Hier ist vielleicht schon das Problem anzumerken, dass man beim Antworten näher an das Telefon gehen sollte, damit der andere wegen des nicht so starken Mikrofons auch alles deutlich mitbekommt. Das sollte auch das wichtigste an den Telefonaten sein.


FAZIT

Ich habe das Telefon spontan gekauft, weil es nichts kostet und auch noch Gesprächsguthaben hatte. Natürlich ist es nicht an dieses gebunden und auch für alle Netze offen, aber ohne diesen zahlt es sich für mich auch nicht aus.

Das Telefon hat teils nicht so gute Kritiken, die sich aber in erster Linie auf die Haltbarkeit und Funktionalität des Handys beziehen. Dies kann sicher alles stimmen, wenn man das Handy ständig benützt. Bei mir liegt es mehr herum und ich verwende es nur in seltenen Fällen und finde es von der Bedienung her sehr klar und einfach gestaltet und bin auch mit der Gesprächsqualität sehr zufrieden.

Man muss auch bedenken, dass man für diesen niedrigen Preis auch keine Wunder erwarten kann und man sich wahrscheinlich, wenn man solche haben will, nach einiger Zeit ein neues Modell kaufen muss.

Danke fürs Lesen

Celles

Fazit: s.o.

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Klangqualität:    
Funktionsvielfalt:    
Akkulaufzeit: