Londa Blondiercreme
Selfmade - Strähnchen. - Londa Blondiercreme Haarpflege

Produkttyp: Londa Haarpflegeprodukte

Neuester Testbericht: ... also beide Strähnen ab und nehme sich über Kopf zusammen. Jetzt entnehme ich der Schale ein wenig der Blondiercreme und gebe sie auf di... mehr

Selfmade - Strähnchen.
Londa Blondiercreme

BulmaZ

Name des Mitglieds: BulmaZ

Produkt:

Londa Blondiercreme

Datum: 03.12.08

Bewertung:

Vorteile: siehe Bericht

Nachteile: siehe Bericht

Wie einige von euch ja sicherlich schon wissen, habe ich seit längerem pinke Strähnen im Haar. Nun wachsen meine Haare sehr schnell und somit sehen die Strähnen nicht mehr so schön aus mit einem Ansatz. Ich bekam von einer ehemaligen Freundin die Blondierung geschenkt, die ich euch heute nun vorstellen möchte. Dabei handelt es sich um die LONDA Blondiercreme -Super Blonde-.

>> Bezugsquelle & Preis <<

Zu kaufen gibt's diese Blondierung sicherlich überall, ich hingegen habe sie in einer der zahlreichen Berliner Rossmannfilialen erstanden. Der Preis ist eigentlich okay mit 4,99 Euro. Angeblich soll sie bei Drospa einen Euro weniger kosten. Das kann ich allerdings nicht bestätigen, da ich es nicht gesehen habe.

>> Verpackung <<

Der Pappkarton mit allen nötigen Utensilien ist ca. 17 cm hoch und 6,5 cm breit. Auf der Vorderseite ist auf einem blauen Hintergrund eine Dame mit- wie soll es anders sein- blonden Haaren zu sehen. Weiter unten findet die geneigte Konsumentin die Angabe darüber, um wie viele Nuancen das Haar sich damit aufhellen lässt.
Auf der Rückseite befinden sich wie üblich die Herstellerversprechungen, die Angaben über den Inhalt des Kartons, sowie die verschiedenen zu erreichenden Farbnuancen noch einmal in Worten.

>> Inhalt des Kartons <<

- 2 Sachets Aufhellpulver á 20 g
- 1 Flasche Entwickleremulsion 60 ml
- 1 Sachet Pflegeemulsion mit Farbstabilisator 10 ml
- 1 Paar Folienhandschuhe
- 1 Gebrauchsanweisung

>> Inhaltsstoffe <<

** Entwickleremulsion **

Aqua, Hydrogenperoxide, Cetearyl Alcohol, Disodium Phosphate, Sodium Lauryl Sulfate, Phosphoric Acid, Salicylic Acid, Simethicone, Etidronic Acid, Sodium Cocoyl Isethionate, Cellulose Gum, Sodium Stearoyl Lactylate

** Aufhellpulver **

Potassium Persulfate, Sodium Siliciate, Magnesium Carbonate Hydroxide, Paraffinum Liquidum, Ammonium Persulfate, Sodium Stearate, Xanthan Gum, Oryza Sativa, Algin, Disodium EDTA, Silica, CI 7707

** Pflegeemulsion **

Aqua, Glyceryl Stearate, Stearyl Alcohol, Cetrimonium Chloride, Isopropyl Alcohol, Glyoxilic Acid, Parfum, Sodium Chloride, Ceteareth - 20, Propylene Glycol, Ethoxidiglycol, Linalool, Limone, Inositol, Sodium Benzoate, Rosmarinus Officinales, Betula Alba, Salvia Officinales, Urtica Dioica, Achillea Millefolium, Equisetum Arvense, Calcium Panthotenate, CI - 47005, CI 74260, Potassium Sorbate

>> Das verspricht der Hersteller <<

-> lebendiges, intensives Blond
-> ein strahlendes Ergebnis
-> optimale Pflege durch den Farbstabilisator
Hierbei muss ich allerdings einräumen, dass ich diesen Farbstabilisator nicht benutzt habe, da es sich bei mir ja nur um eine Ansatzerneuerung gehandelt hat und ich es nicht für nötig hielt.

>> Chemie für Anfänger <<

Bevor man beginnt, gießt man den Inhalt der Entwickleremulsionflasche in eine nicht metallische Schale. Nun öffnet man einen der beiden Sachets mit dem Aufhellpulver und gibt den Inhalt unter Rühren mit einem nicht metallischen Gegenstand hinzu. Ergibt sich eine bläuliche Masse gibt man den Inhalt des zweiten Sachets dazu und vermengt alles, bis sich eine cremige, bläuliche Masse ergibt. Damit ist der erste Teil schon einmal abgeschlossen.

>> Die Anwendung <<

Nun zieht man sich die Handschuhe über die Finger. Allerdings würde ich empfehlen, sich Einweghandschuhe aus der Apotheke zu besorgen. Denn ich finde die mitgelieferten Handschuhe unbequem. Außerdem sind sie für mich meist zu groß, somit kann ich dann auch nicht richtig arbeiten. Aber das ist natürlich jedem selbst überlassen.
Nachfolgend beschreibe ich nur die Anwendung, wie sie bei mir nötig war und gehe abschließend noch auf eine Komplettanwendung ein.

Nun habe ich ja vorn am Kopf zwei dickere Strähnen, die ich pink gefärbt hatte. Da so ein rausgewachsener Ansatz nicht schön aussieht, ist es bei mir auch nur nötig, selbigen nach zu blondieren. Ich teile also beide Strähnen ab und nehme sich über Kopf zusammen. Jetzt entnehme ich der Schale ein wenig der Blondiercreme und gebe sie auf die Ansätze. Dafür kann man allerdings auch Färbepinsel benutzen. Ich massiere die Creme ordentlich ein, da ich ja möchte, dass sie sich überall verteilt und ich ein gleichmäßiges Farbergebnis erzielen will. Hat man also alles aufgetragen, heißt es die Eieruhr stellen und warten. Man kann die Strähnen auch in Alufolie einwickeln, dann entwickelt sich die Farbe unter der Wärme des Alus besser.
Entscheidet man sich hingegen für eine Ganz- Kopf- Anwendung, ist es wichtig, auch erst mal alle Ansätze einzuschmieren. Danach kann man sich dann die Längen vornehmen. Um kein scheckiges Ergebnis zu bekommen, würde ich bei längeren Haaren empfehlen, zwei oder sogar drei Packungen Blondierung zu kaufen. Denn besonders ergiebig ist die Creme nicht, da sie wirklich sehr dick ist.

>> Das Ergebnis <<

Das Ergebnis war schon während der Anwendung sichtbar. Meine Ansätze wurden innerhalb kürzester Zeit richtig gehend weißblond. Da es sich nicht vermeiden ließ, auch ein wenig der pinken Strähnen mitzublondieren, würden diese dann leicht orange bis blass rosa. Das macht allerdings nichts, denn ich habe ja nicht vorgehabt, die Haare blond zu lassen, sondern habe sofort nach dem Föhnen meine pinke Farbe neu aufgetragen.

>> Meinung <<

Als ich die Blondierung von LONDA das erstemal ausprobiert habe, war ich ein wenig skeptisch. Denn als ich bemerkte, dass man das Zeug erst anrühren muss und nicht, wie bei den meisten Färbungen, einer Flasche zusammenkippt, war ich mir nicht mehr sicher, ob das alles so richtig ist. Aber ich dachte mir: Was soll's? Ich probier's! Und ich war beeindruckt. Wie oben schon erwähnt, habe ich das Ergebnis schon beim Blondiervorgang sehen können. Die Haare am Ansatz wurden nach sehr kurzer Zeit weißblond und die noch gefärbten schwarzen bzw. schon leicht bräunlichen Haare wurden ebenfalls sichtbar heller. Mir ist noch sehr positiv aufgefallen, dass die Farbcreme so dick ist. Das tropft nichts und man muss keine Angst haben, dass man sich die Fliesen im Bad oder das T- Shirt, das man grade trägt versaut. Allerdings würde ich trotzdem davon abraten, gute Klamotten beim Vorgang zu tragen, denn vor kleinen Missgeschicken ist ja keiner gefeit. ;)
Dadurch, dass die Creme so dick ist, kann man sie viel genauer auftragen, wie ich finde. Außerdem kann man aufgrund der Tatsache, dass man die Creme einer offenen Schale und keiner Flasche entnimmt, besser dosieren. Mit einem Färbepinsel geht das ganze noch besser. Allerdings vergesse ich jedes Mal einen zu kaufen. Noch etwas ist mir sofort positiv aufgefallen.
Die Färbung stinkt und beißt nicht so sehr. Bei meiner Vorgängerblondierung bekam ich während des Vorgangs immer ein Kratzen im Hals und meine Augen fingen an zu tränen. Das ist bei dieser Blondierung nicht der Fall. Allerdings hat die Farbe am Stirnansatz etwas gebrannt. Das lag aber weniger an der Blondierung als vielmehr daran, dass ich dort einer mehr oder minder kleinere Schuppenflechte habe, die Chemie gegenüber etwas empfindlich ist. In punkto Verträglichkeit kann ich ebenso nichts Negatives verzeichnen. Bis auf die Flechte an der Stirn, die sich zu Wort gemeldet hat, lief alles gut. Aber auch hier gilt, erst testen, dann voll anwenden. ;) Schließlich ist es ja doch etwas härtere Chemie als bei einer einfachen Tönung.

>> Fazit <<

Eine Blondierung, die preislich noch tragbar ist und ein sehr gutes Ergebnis liefert. Der Geruch ist nicht so stark, wie bei anderen Markenprodukten und auch lässt es sich viel einfach auswaschen als andere Blondierungen. Das alles lässt mich eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen und fünf Sterne vergeben! ;)

>> Herstellerkontakt <<

Londa GmbH
C. an der Milchinsel 2
04103 Leipzig, Germany
0180/ 5 55 66 32

Fazit: siehe Bericht