


Produkttyp: Tepro Grills
Neuester Testbericht: ... kaum deffinierbar aber schon ein wenig Chemie. Der Grill mit seinen insgesamt mal gerade 8 kg stellt ja kein enormes Gewicht dar und ist ... mehr
Bratwurst aus der Steckdose..
Tepro Magic Ball

Name des Mitglieds: reginamanni
Produkt:
Tepro Magic Ball
Datum: 29.08.11, geändert am 27.02.12 (115 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: kaum Rauchbildung - fettfrei - einfache Handhabung - leichte Reinigung
Nachteile: Rauchgeschmack fehlt
Wir sind große Grillfans und lassen es uns auch nicht nehmen diesem kulinarischen Vergnügen überwiegend im Sommer (aber auch im Winter) regelmäßig nachzugehen.
Bisher ging bei uns nichts über einen Holzkohlegrill, was wir allerdings nicht wußten war, das wir diesen aus Versicherungstechnischen Gründen ( Holzverkleidung an den Wänden, sowie ein Vlies unter den Bodenplatten ) auf unserer neuen Dachterasse nicht verwenden durften.
Uns blieb nichts anderes überig, wir mussten nach einer Alternative suchen.
Wäre es nach meinem Mann gegangen, dürften wir uns jetzt über einen neuen Gasgrill freuen.
Da meine Angst gegenüber Gas aber größer ist, als die Freude am Grillen haben wir uns letztendlich für einen Elektrogrill entschieden über den ich heute berichten möchte.
* PRODUKT *
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* Tepro ELEKTROGRILL fairfield *
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* KAUFORT & PREIS *
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Da wir den Grill über Webmiles bestellt haben, lag es für mich nahe den Grill bei Schlecker zu bestellen, was sich hinterher als Fehler herausstellte.
Inzwischen habe ich den Grill in den verschiedensten Preisklassen gefunden und zwar zwischen 79,00 - 129,00 Euro.
Wir haben dafür 119,00 Euro bezahlt, zwar ohne Versandkosten, aber dennoch zu teuer wie man sieht.
* HERSTELLER *
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Tepro Garten GmbH
Carl-Zeiss-Straße 8/4
D-63322 Rödermark
Telefon: 06074 - 89 31 - 0
Fax: 06074 - 89 31 - 11
EMail: info@tepro-gmbh.de
Homepage: www.tepro-garten.de
* LIEFERUNG & LIEFERUMFANG *
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Nach Bestellung hat es 4 Werktage gedauert bis der Grill geliefert wurde.
Als der nette Mann von DHL klingelte war ich schon ganz gespannt auf das gute Stück und nahm einen großen grünen Karton entgegen, in dem sich der Grill befand.
Kaum war die Tür zu, nahm ich ein scharfes Messer und öffnete den Karton um den Grill aus seinem Gefängnis zu befreien, der bestimmt an die frische Luft wollte um uns leckere Sachen zu bescheren.
Die einzelnen Teile waren gut verpackt, teilweise in Wellpappe, teilweise in Luftpolstern.
Ausgepackt und nach gründlicher Begutachtung jeden einzelnen Teils, konnte ich feststellen, das alles zu 100% in Ordnung und nichts beschädigt war.
Der Karton beinhaltete im einzelnen den :
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Standfuß
Standsäule
Grillw anne
Fettschale
Grillplatte mit Heizwendel
Kabel mit Kontrollregler
2 Hitzeisolierte Griffe
Deckel
Hitzeisolieretn Deckelgriff
* PRODUKTMERKMALE *
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* - Grillfläche Ø ca. 45 cm
- 2200 Watt Leistung
- Antihaftbeschichtung Grillplatterückfettend
- mit Kontrollleuchte und 2,8 m Kabel für 230 V
- Deckel mit regulierbarem Dampfablass
- Deckel als Windschutz einhängbar
- auch als Tischgrill verwendbar
- Verwendung im Freien erlaubt
- der Grill ist zum Grillen und Braten geeignet
- die Fettschale und die Grillplatte sind Spülmaschinenfest
- Maße aufgebaut: 60 x 50 x 100 cm ( B x T x H )
- Farbe: schwarz / silber
- Gewicht netto: 8 kg
* AUFBAU DES Elektrogrills *
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Bevor man den Grill aufbaut, müssen erst mal die Grillplatte, die Fettauffangschale sowie die Metallbrathaube gründlich abgewaschen werden.
Das müßte meines Erachtens gar nicht in der Beschreibung stehen, denn schon wenn man den Karton öffnet, kommt einem ein sehr eigenartiger Geruch entgegen, kaum deffinierbar aber schon ein wenig Chemie.
Der Grill mit seinen insgesamt mal gerade 8 kg stellt ja kein enormes Gewicht dar und ist schon allein aus dem Grund sehr leicht zusammen zu setzen, ohne das man einen zweiten Mann dazu braucht.
Das geringe Gewicht setzt sich aus dem Standfuß, der Säule, der Grillschale und dem Deckel zusammen.
Außer dem Deckel, der aus Aliminium besteht, bestehen sämtliche anderen Teile aus Kunststoff. Das schwerste an dem ganzen Gerät ist die Gusseiserne Antihaftbeschichtete Grillplatte.
Als erstes wird die Säule in den Grillfuß eingesteckt. Am oberen Ende der Säule befindet sich eine Schraube, auf die die Grillwanne aufgesetzt und solange gedreht wird, bis man einen Widerstand spürt und schon ist sie bombenfest.
Die Fettauffangschale wird in die dafür vorgesehene Halterung im Gehäuseunterteil eingesetzt.
Nun wird die Grillplatte auf die Grillwanne gelegt und zwar so, das die Gerätesteckdose in die dafür vorgesehene Öffnung passt.
Der Deckel braucht noch einen Griff, der einfach an die Metallbrathaube angeschraubt wird.
Durch drehen des Griffes nach rechts oder links kann die Öffnung des Dampfauslasses reguliert werden.
Für das Grillen im Freien kann die Metallhaube als Windschutz an der Grillwanne eingehängt werden, was wir bis jetzt allerdings nicht in Anspruch nehmen mußten, da so gut wie keine Rauchentwicklung entseht.
Zum Schluß natürlich das wichtigste, nämlich den Temperaturwechsler bis zum Anschlag in die Buchse der Grillplatte einführen, denn ohne Strom - keine Bratwurst.
Zu erwähnen ist noch, das der Grill unbedingt gerade stehen sollte, damit der Fettablauf gewährleistet ist.
* INBERTIEBNAHME & BEDIENUNG *
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Dazu muß ich wohl nicht viel schreiben, denn zuerst muß logischerweise mal der Netzstecker in die Steckdose:-))
Trotzdem muß man nun erst mal bei geschlossener Haube und maximaler Temperatur und natürlich ohne Grillgut einzulegen, mindestens 10 Minuten den Grill betreiben um evtl. Produktionsrückstände zu entfernen.
Ist diese Prozedur überstanden, kann es mit dem Grillen losgehen.
Zuerst und das sollte auf gar keinem Fall vergessen werden, wird die Fettauffanschalt mit Wasser aufgefüllt, man kann diese auch mit Alufolie auslegen um sie so sauber zu halten, da es aber auf dieses kleine Teil beim Abwaschen nicht ankommt, verzichte ich darauf.
Bevor ich das Grillgut auf die Platte lege, stelle ich erst mal die gewünschte Temperaturstufe am Temperaturregler ein.
Zu Anfang immer die höchste Stufe wählen, danach kann man je nach Grillgut die Temperatur verändern.
Wenn die rote Kontrolleuchte erlischt, ist die gewünschte Temperatur erreicht.
Die Aufheizzeit dauert ca. 5 Minuten.
Nach Beendigung bitte noch etwas vorsichtig sein, da der Grill einige Zeit benötigt um komplett aus zu kühlen ca. 15 Minuten.
* GRILLEN *
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Da man bei diesem Grill, verglichen mit dem Holzkohlegrill nicht erst lange auf die gewünschte Temperatur warten muß, kann es für die ganz hungerigen auch sofort losgehen.
Bei uns wird quer Beet gegrillt, von Fleisch über Fisch bis hin zum Gemüse.
Was ich persöhnlich nicht unbedingt brauche, ist die obligatorische Bratwurst.
Da aber immer jemand dabei ist, der ohne Bratwurst nicht leben kann, bekommt natürlich auch diese ein hübsches braunes Outfit.
Obwohl, Bratwurst ist beim Grillen ja auch irgendwie nicht weg zu denken, aber das ist sowieso alles Geschmacksache.
Da wir nun schon mal bei der Bratwurst sind, muß ich hier einen kleinen Kritikpunkt ansprechen und dieser soll auch der einzige bleiben.
Beim ersten Grillen mit diesem Gerät, legte ich als erstes gebrühte Bratwürtschen auf die heiße Grillplatte um zu sehen wie lange diese dauern und ob sie gleichmäßig bräunen.
Etwas entäuscht stellte ich nach einigen Minuten fest, das sich in Richtung Bräunugsgrad nicht all zu viel tat. Ich drehte sie das erste mal um, aber sie hatten lediglich dünne braune Streifen der Grillplatte erhascht, ansonsten waren sie ziemlich blass.
Eine Bratwurst schmeckt uns am besten wenn sie ganz dunkel ist und schon in schwarz übergeht.( Ich weiß, gesund ist das nicht)
Was nun, Bratwurst erst mal runter vom Grill, eine Tasse mit Öl und einen Pinsel geholt, die Platte damit eingestrichen, Bratwurst wieder rauf auf den Grill und siehe da, nun ging sie ab, es bruzelte wie in einer Imbissstube und im nu nahm die Wurst auch Farbe an.
Nach kurzer Zeit war sie nun rundum schön gleichmäßig gebräunt und konnte genossen werden, ohne fettig zu schmecken.
Überschüssiges Fett läuft ohnehin über die Grillplatte, in der sich ein Loch befindet ab in die Fettauffangschale
Neben frischem Gemüse grillen wir am liebsten Fisch oder Rinder Minutensteaks wie auf dem Bild zu sehen ist.
Diese auf höchster Stufe von beiden Seiten grillen und man hat ein schönes saftiges Stück Fleisch.
Eine große Forelle auf einem Gemüsebett in Alufolie ist in 20 - 30 Minuten verzehrfertig.
Natürlich dürfen auch die Sparerips nicht fehlen, die lecker gebräunt und saftig vom Grill kommen.
Bei größerem Grillgut, oder besonders bei Geflügel wie Hähnchenkeulen bzw. Brust filets benutze ich immer die Brathaube.
Um das Grillgut zart und saftig hin zu bekommen, muß am Anfang der Dampfauslass der Metallbrathaube geschlossen bleiben um die Feuchtigkeit für ein saftiges Stück Fleisch zu erhalten.
Erst kurz vor Garende entnimmt man den Deckel um den Dampf komplett entweichen zu lassen und das Grillgut knusprig zu braten.
Letztes Wochenende habe ich es mit einem kleinen Rollbraten versucht, Leute ich sage Euch, der war super lecker und eine Soße kann man von dem aufgefangenen Sud auch noch zaubern.
* Eines unsere Lieblingsrezepte *
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( 2 Personen)
. 32 Scampi
1 kleine Paprikaschote, rot und/oder grün
1 kleine Mango
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Für die Marinade:
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2 EL Öl (Olivenöl)
4 EL Sojasosse o. Ketchup Manis
2 EL Zitronensaft
2 Zehe/n Knoblauch
1 Bund Basilikum
1 Bund Petersilie
1 Zwiebel ( wer mag )
1kl Stck Ingwer
Salz
Pfeffer, frisch gemahlen
Zuerst die Marinade zubereiten.:
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Das Öl mit dem Zitronensaft und Sojasoße sehr gut vermischen.
Die Knoblauchzehen mit dem Salz sehr fein zerdrücken und zusammen mit Pfeffer, der sehr fein gewürfelten Zwiebel und den gehackten Kräutern, sowie dem Ingwer vermischen.
Kann auch pürriert werden.
Die Scampis vom Kopf und dem Darm befreien, die Mango in ähnlich große Stücke schneiden und beides in die Marinade geben und mindestens 60 Minuten marinieren, besser noch über Nacht.
Pro Person rechne ich zwei Spieße.
Die Scampi und die Mang auf Spieße in der Reihenfolge aufziehen, Scampi, Paprika, Mango, wer mag kann auch noch Lachs dazu nehmen.
Die Spieße auf den heißen Grill legen ( geht natürlich auch Holzkohle) und auf jeder Seite 3 - 4 Minuten grillen, dabei immer wieder mit der Marinade bepinseln.
Dazu passen Folienkartoffeln ( die sich etwas vorgekocht ) auch sehr gut auf dem Grill machen lassen, sowie div. Salate, oder einfach nur ein leckeres Knoblauchbrot.
GUTEN APPETIT!!
* REINIGUNG *
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Der Grill läßt sich ohne Mühe reinigen, am besten wartet man bis er fast abgekühl, aber noch lauwarm ist. Dann wischt man einfach heißes Prilwasser und einen Lappen die Grillplatte und die Fettaufangschale ab.
Das sofortige reinigen klappt bei mir nicht immer, so daß ich ihn im kalten Zustand reinigen muß, ist aber auch kein Problem.
Angesetztes dann einfach auch mit heißem Prilwasser und einem Schwamm reinigen, durch die Anihaftbeschichtung läßt sich auch das mühelos bewältigen.
Alle Teile können auch bedenkenlos in der Spülmaschine gereinigt werden, das sehe ich bei diesem minimalen Aufwand aber als unnötig an.
Außenrum wird er nach Bedarf feucht abgewischt.
* MEINUNG *
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Nach anfänglicher Skepsis sind wir jetzt mit dem Elektrogrill doch sehr zufrieden.
Was uns fehlt ist der Geschmack, den ein Holzkohlegrill nun mal erzeugt, den sucht man bei einem Elektrogrill natürlich vergebens, aber daran gewöhnt man sich auch.
Trotzdem ist das Grillgut saftig, lecker knusprig und schnell zubereitet.
Die Grillfläche mit 45 cm bietet eine Menge Platz, da kann man beruhigt auch mal Freunde einladen, ohne das jamand übermäßig lange auf sein Essen warten muß.
Vor und Nachteile gibt es natürlich bei allen Sachen und was mich hieran etwas gestört hat steht ja oben im Bericht, ansonsten habe ich auch nichts zu meckern.
Vorteil ist, das man nicht so lange warten muß, da er die Hitze ja sofort erzeugt.
Seit wir den Grill haben, bleibt die Pfanne des öfteren schon mal im Schrank und unser Mittagessen landet kurzer Hand auf dem Grill.
Das ist nicht nur lecker sondern auch fettarm, was will man mehr.
Einen ganz besonderen Vorteil hat dieser Grill gegenüber anderen dann doch noch.
Man kann ihn bei schlechtem Wetter auch sehr gut in der Wohnung als Tischgrill benutzen. Hierfür ist nur ein etwas größerer Tisch und eine feuerfeste Unterlage erforderlich.
Abdecken muß ich den Grill bei Regen auch nicht, denn durch die Brathaube läuft der Regen gut ab und kann dem inneren des Grills nichts anhaben.
* FAZIT *
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Der Grill sieht nicht nur gut aus, er bietet eine Menge Platz und ist leicht zu reinigen.
Was das Preis - Leistungsverhältnis angeht, finde dieses angemessen.
Das ich nun mehr bezahlt habe als ich hätte zahlen müssen, ist ja meine eigene Dummheit und deswegen kann ich auch hierfür nichts abziehen.
Das mit der Bratwurst hat sich erledigt, denn ich öle den Grill nach der Reinigung ohnehin ein, so wird auch diese von Anfang an schön braun.
Nach kurzer Überlegung habe ich mich für die volle Punktzahl entschieden, da ich nicht wirklich negative Aspekte finden konnte.
Ich hoffe ich habe nichts vergessen und freue mich auf Eure Bewertungen und Kommentare !
Fazit: s.B.

