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Produkttyp: Sapphire Grafikkarten
Neuester Testbericht: ... dennoch spürbar viel Luft auf den, schon rein optisch, recht groß geratenen Aluminium - Kühlblock. Das Kunststoffgehäuse um Ventilat... mehr
AUFGERÜSTET
Sapphire ATI Radeon HD5670

Name des Mitglieds: Teilsmit
Produkt:
Sapphire ATI Radeon HD5670
Datum: 19.04.11, geändert am 23.04.11 (187 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Viel Leistungsreserven. Leise. einfache Installation
Nachteile: Mir fielen keine auf bisher
Sapphire RADEON HD 5670 oder: Wer sagt, Frauen können keine Technik?
== Vorwort ==
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Es wäre, bei der durch uns getätigten PC Nutzung, nicht unbedingt notwendig gewesen, durch diese recht massive Aufrüstung vorzugehen.
Da aber zwei Söhne im PC-Tuning tauglichen Alter immer wissen, was "cool" oder nötig ist, überließen wir offen gestanden diesen die Auswahl der neu zu installierenden Grafikkarte.
Die Nvidia GT7600 tat nicht mehr richtig und der Ventilator dröhnte in ohrenbetäubender Weise.
Auch der Wechsel zu ATI (den unsere Herren beide schon länger vollzogen haben) wäre nicht unbedingt nötig gewesen, aber da es nun mal so gekommen ist, sei hier das eine oder andere Wort darüber verloren.
== Die Karte, Optik ==
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Die Vorgängerin, respektive "kleine Schwester" unserer Neuen, die HD 5570, ist rein optisch
Als eher kompakt und handlich zu bezeichnen. Ihr genügt als Platz zum Einbau auch ein Slot.
Die 5670 hingegen hat schon rein optisch gewaltig zugelegt. Wer zum Einbau also nicht zwei Kartenhöhen übereinander frei hat, braucht dies Wunderwerk der ATI - Schmiede erst gar nicht anzuschaffen.
Ursache: Der nicht ganz unbekannte, Schweizer Kühl - Apparaturenbauer Arctic Cooling, hat der Neuen einen Kühler aufgepflanzt, der in sich noch einmal so hoch ist, wie die Karte selbst.
Getreu dem Motto, nach dem man ja "einen Tod sterben" müsse, und nachdem der Platz auch vorhanden ist, haben wir das eben in Kauf genommen.
== Die Karte, Technik ==
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Ich beginne, als durch eine tagelang kreischende Nvidia Karte "Gehörgeschädigte", gleich mit dem ersten Eindruck nach dem einschalten des PC.
Ich höre... NICHTS. D.h., ich höre lediglich den ohnehin schon extrem leisen Abluftventilator hinten im PC und einen HAUCH vom (ebenfalls Arctic Cooling- ) Ventilator des Prozessors. Die Neue selbst kann ich akustisch nicht ausmachen.
Der Radiallüfter mit seinen 75 mm Durchmesser schaufelt dennoch spürbar viel Luft auf den, schon rein optisch, recht groß geratenen Aluminium - Kühlblock. Das Kunststoffgehäuse um Ventilator und Kühlblock herum ist recht spartanisch gehalten, erfüllt aber absolut seinen Zweck. In meinen Augen deutlich besser, als die komplett verkapselten Konstruktionen anderer Hersteller.
Da ja Kleinigkeiten den Menschen glücklich machen, sei auch erwähnt, dass selbst das Spannungskabel zum Lüfterrad über einen Steg ordentlich und sicher verlegt worden ist.
Neckisches Geratter, weil eben dies Kabel in den Lüfter geriet oder sich anderweitig nervend hervortat, entfallen hier.
Die Wärmeverteilung über die Alu- Lamellen ist schon allen der Vertrauen erweckenden Konstruktion wegen gut vorstellbar.
Nach dem Betrieb habe ich mir, aus reiner Neugier, gestattet, den Deckel des PC noch mal zu öffnen und, nach dem Ziehen des Netzsteckers, einfach mal per Hand zu fühlen, wie warm die Karte geworden ist.
Zu meinem Erstaunen stellte ich fest, sie ist, für mein Empfinden, kalt gewesen.
Auch ein klarer Qualitätsunterschied zu der vorherigen Karte, die unter Last doch deutlich wärmer geworden ist.
Sportlich ausgedrückt: Eins zu null für Radeon.
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Auch wenn ich selbst diese Möglichkeit kaum nutzen werde: Die 5670 ist tatsächlich in der Lage, 2 Monitore auf einmal zu bedienen.
Sicher bin ich in gewissem Maß multi - tasking - fähig, wofür 2 Bildschirme gleichzeitig nötig sein könnten, hat sich mir bisher noch nicht erschlossen.
Wie schon die 5570 basiert auch diese 5670 auf einem RV830-Redwood Chip. Hergestellt wird dieser von der
weltweit größten und unabhängige Halbleiter Manufaktur, der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, kurz TSMC, in Hsinchu, Taiwan.
Es handelt sich hierbei um eine Karte, besser ausgedrückt, um eine GRAFIKADAPTER, mit dem Schnittstellen Typ: PCI Express 2.0x16
Nun sind wir nicht die Zocker, die eine solche Karte evtl. ausreizen könnten (oder wollten), aber einem Argument konnten auch wir uns nicht verschließen, nämlich
== Dem Preis ==
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Er war letzten Endes auch der Grund, weswegen diese, für uns eigentlich überdimensionierte, Karte ersteigert wurde. Unser Jüngster wollte partout eine Karte auf der Welt größter Ramschplattform "schießen", wie er sich auszudrücken beliebte.
Bei einem regulären Anschaffungspreis von um 90 - 100 Euro war der Zuschlag mit 43,60 Euro dann wirklich das, was man wohl ein Schnäppchen nennen dürfte.
== Die Karte, Zahlen ==
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Prozessor / Speicher
Grafikprozessor / Hersteller ATI Radeon HD 5670
Taktrate 775 MHz
RAMDAC-Taktfrequenz 400 MHz
Installierter Grafikspeicher 1 GB
Technologie GDDR5 SDRAM 128-bit
Speichertiming 4 GHz
Besonderheiten ATI Stream-Technologie
Avivo Technology
ATI Eyefinity Technology
ATI CrossFireX Technology
Videoausgang
Max. Auflösung (extern) 2560 x 1600
Informationen zur max. Auflösung DVI: 2560 x 1600
DisplayPort: 2560 x 1600
HDMI: 1920 x 1080
VGA: 2048 x 1536
API-Unterstützung DirectX 11
Anzahl der max. unterstützten Bildschirme 3
Digital-Video-Standard Digital Visual Interface (DVI)
High-Definition Multimedia Interface (HDMI)
DisplayPort
HDCP-kompatibel Ja
Erweiterung / Konnektivität
Schnittstellen
1 x DVI-I (Dual Link) - Kombinierter 29 PIN DVI
1 x DisplayPort - 20-poliger DisplayPort
1 x HDMI - HDMI Typ A, 19-polig
1 x VGA - HD D-Sub (HD-15), 15-polig ( mit Adapter )
Kompatible Steckplätze
1 x PCI Express 2.0 x16
== Mein ganz persönliches Fazit ==
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Ich kann als Ottilie-Normalverbraucherin nur erläutern, was ich eben weiß.
Hier nun zwei Seiten lang mit Ausdrücken um mich zu werfen, die von 100 Leuten eh nur 2 begreifen, halte ich für schlicht lächerlich. Dafür nun extra ein Elektronikstudium anzuhängen, hielte ich auch für leicht übertrieben, somit kann ich, neben der o.g. Auskünfte nur ganz allgemein Folgendes zum Besten geben:
Der Einbau, (den ich, verstärkt durch meinen Sohn als Aufpasser selbst vorgenommen habe,) ging absolut einfach zu bewerkstelligen. Das Sicherungskläppchen am Slot nach hinten gelegt, alte Karte gezogen. Die Neue über die Schlitze gesetzt, hineingedrückt und nach dem Klick des bereits erwähnten Kläppchens, das dabei wieder einrastet, war das ganze Hexenwerk auch schon beendet.
Das Sicherungsschräbchen am Gehäuse wieder rein, fertig.
Lediglich der Ausgang für den Bildschirm, nicht kompatibel mit dem Stecker unseres Monitors, ließ mich kurz an einen Fehlkauf denken. Doch ATI hatte der Karte dankenswerter Weise einen Adapter dafür beigefügt, so dass auch dies "Problem" nach wenigen Handgriffen keines mehr war.
Das Aufspielen des Treibers ist ja nun wirklich nichts Schwieriges
Für mich, die ich das erste Mal eine Karte gewechselt habe, war das Ganze binnen einiger Minuten erledigt. Also, wer zum Einstellen eines Funkweckers keinen Stab von Elektronikern braucht, bekommt das auch hin. Ich hab´s mir schlimmer vorgestellt.
Sämtliche Grafikanwendungen, zum Teil alles andere als einfache, auch das Filmprogramm, selbst parallel laufen gelassen, kopieren, packen, verschieben, all das funktioniert ohne Ruckeln und für MEIN Gehör (und das ist sehr gut) akustisch NICHT mehr wahrnehmbar.
Ich bin sehr zufrieden, doch eine bessere, stärkere Karte zu haben als zuvor.
Arbeitsmöglichkeiten und Geräuschkulisse sind um Klassen besser, dabei hielt ich die alte GT schon für gut.
Wie ich durch meinen Sohn weiß, "kann die" noch viel mehr. Auch wenn ich das vermutlich (man soll ja nie NIE sagen) nicht brauchen werde, ist es, ganz albern, doch ein "cooles" Gefühl, so ein Mordsteil mit noch reichlich Leistungsreserven im PC werkeln zu wissen.
Fazit: Unbedingt empfehlenswert
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| Installation: | ||
| 3D-Beschleunigung: | ||
| Präzision: |

