Nvidia GeForce3 Ti 200
Die dritte Dimension - Nvidia GeForce3 Ti 200 Grafikkarten

Produkttyp: Nvidia Grafikkarten

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Die dritte Dimension
Nvidia GeForce3 Ti 200

Elektro-Man

Name des Mitglieds: Elektro-Man

Produkt:

Nvidia GeForce3 Ti 200

Datum: 02.04.09

Bewertung:

Vorteile: passiv Kühlung

Nachteile: AGP, DDR Speicher

Die etw. abgespeckte Ti-200 Version der GeForce 3 Serie von Nvidia wurde seinerzeit in mehreren Discounter PCs eingebaut.
Die erste Ti 200 Karten hatten nur einen VGA Anschluss und noch nicht mal DVI.

Gewöhnlich wurden die Karten passiv gekühlt ohne Lüfter. Verursachten also auch keine Geräusche. Manche Hersteller brachten einige modifizierte Modelle heraus, wo auch ein kleiner Lüfter vorhanden war. Mit oder ohne Lüfter waren damalige Grafikkarten verglichen mit heutigen ziemlich schmal, belegten alle nur einen Slot und bezogen den ganzen Strom über AGP, brauchten also keine zusätzlichen Stromstecker.

3D Beschleuniger waren zu der Zeit noch keineswegs selbstverständlich, erreichten aber gerade wegen den Discountangeboten mit eingebauter Ti 200 erstmals den großen Massenmarkt.
Damals war der AGP Anschluss noch nicht so alt, der den PCI Anschluss für Grafikkarten ablöste, schon bald aber dem PCIe weichen musste. Was viele Kunden ärgerte, die sich gerade ein neues Board gekauft hatten, welches nur AGP hatte und spätere AGP Grafikkarten waren teuerer als welche mit PCIe, obwohl sie denen unterlegen waren.

Die Geforce 3 Ti 200 war jedenfalls als AGP Grafikkarte konzipiert worden. Sie hatte 64 MB DDR (also der Vorvorgänger von DDR3, wobei heute schon bei manchen Grafikkarten gar GDDR5 verwendet wird). Früher war jedoch weniger der Speichertakt als die Kapazität entscheidend und 64 MB galt als viel, da die meisten Standartgrafikkarten ohne 3D Beschleunigung damals nur 4 MB hatten. Außerdem verwendeten viele Rechner immer noch SDRAM.

Alle Spiele, die bis zum Releasetermin dieser Grafikkarte erschienen waren, liefen darauf flüssig.

Über zusätzliche Adapter konnten an die Grafikkarte auch analoge Video Ein- und Ausgänge angeschlossen werden. Für Amateuraufnahmen war das ausreichend. Profissionelle Videobearbeitung war mit dieser Karte aber natürlich nicht möglich.

Heute sind fast alle aktuellen integrierten Grafiklösungen leistungsstärker als diese Karte.
Ich hatte mit der Karte nie Darstellungsfehler und sie drohte auch nie zu überhitzen, wobei sie natürlich schon sehr warm wurde. Windows Xp erkannte automatisch die Karte, ohne das Treiber installiert werden müssten. Wie bei allen 3D Beschleunigern, sollte man aber natürlich immer die aktuellsten Treiber verwenden.

Fazit: mag für Bastler immer noch interessant sein

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Installation:    
3D-Beschleunigung:    
Präzision: