
Produkttyp: MSI Grafikkarten
Neuester Testbericht: ... 1999 (AGP 2.0) X8 66MHz 0.8 2.1Gbyte/s 2003(AGP 3.0) Obwohl durch die Zuordnung der St... mehr
Pixelschleuder zu einem erschwinglichen Preis
MSI NX6200AX-TD256

Name des Mitglieds: XXLALF
Produkt:
MSI NX6200AX-TD256
Datum: 20.06.06
Bewertung:
Vorteile: Einfache Installation günstiger Preis
Nachteile: Passt nicht in jeden PC
Heute schreibe ich mal von was technischem, meiner neusten Errungenschaft der Grafikkarte AGP-8X, NX6200AX, 256M DDR1, D-Sub, DVI
Wie kam ich dazu. Mein Sohn hat mich schon ein paar mal genervt, dass er eine neue Grafikkarte braucht. Sein Bruder hat sich schon selbst eine gekauft und eingebaut. Also bestellten wir eine bei Conrad Elektronik. Vorher fragte ich ihn, was für eine er brauchte. Also bestellte ich eine PCI Grafikkarte und musste sie gleich wieder zurück schicken, weil sie nicht passte, aber darauf gehe ich unten im Bericht noch näher ein. Also auf zum Media Markt und die oben bezeichnete Grafikkarte gekauft. Leider auch hier wiederum ein Fehlkauf, denn sie passte in den Computer von meinem Sohn auch nicht, und zurücktragen wollte ich sie nicht. So blieb mir nichts anderes übrig, als zu schauen, ob diese Grafikkarte bei mir passen könnte. Und tatsächlich bei meinem PC passte die Grafikkarte, und so bin ich zu meiner neuen Karte gekommen. Nie im Leben, hätte ich mir eine neue gekauft. Denn für die Anwendungen, die ich an meinem PC mache, ist diese hochwertige Grafikkarte eigentlich unnötig. Aber wenn sie schon mal im Hause ist, kann ich ihr auch nicht widerstehen. Unten auch noch eine kleine Erläuterung zum AGP Port.
>>>>> Technische Daten <<<<<
AGP Modus-------------8X
Chipsatz-----------------nVidia GeForce 6200
Arbeitsspeicher--------DDR 256MB
Anschlüsse--------------1xAGP, 1xDVI, 1xVideo OUT
Steckplatz---------------AGP
GPU Takt----------------350MHz
Speicher Takt-----------400/500MHz
Hardware Monitoring--NEIN
>>>>> Besonderheiten <<<<<<<<<
Chiptakt: 350 MHz
Speichertakt: 400(256LF)/500(128LF) MHz DDR 64-Bit
Speicherzugriffszeit: 5(256LF)/4(128LF) ns
- RAMDAC: 2x 400 MHz
- HD Ready
>>>>> Lieferumfang/Zubehör <<<<<<<
Grafikkarte
Treiber-CD
DVI-VGA Adapter
S-VHS auf S-VHS Verbindungskabel 1,5m
HD-Video (Komponenten) Adapterkabel
Quick Installation Guide / Anleitung
>>>>> Systemvoraussetzungen <<<<<
Computer Intel®Pentium II/III/4 Prozessor, oder kompatibles System CPU 600MHz oder schneller
Steckplatz AGP/PCI Express-Steckplatz
Monitor VGA – Unterstützung, minimale Auflösung 640 x 480
Betriebssystem Windows®2000/XP
CD-ROM Laufwerk 2x oder schneller
>>>>> Hilfsmittel <<<<<
Was zur Installation empfohlen wird.
Ein Kreuzschraubenzieher. Was nicht ganz korrekt ist, denn welche Schraube wird gezogen? Korrekterweise müsste es heißen KREUZSCHRAUBENDREHER. Ebenso eine Zange, falls ein Steckblech noch entfernt werden sollte, und Gummihandschuhe wegen der Statischen Aufladung.
>>>>> Installations- Anweisung <<<<<
In der Beschreibung steht Computer ausschalten, und das Stromkabel dazu entfernen. Das Gehäuse öffnen, und entfernen sie die bereits installierte Grafikkarte. Ersetzen sie diese durch die neue, und schließen sie das Gehäuse. Dazu stecken sie alle Kabel wieder an, fertig. Nun muss nur noch der PC gestartet werden, und der nötige Treiber installiert werden Die Installation des Grafiktreibers ist Kinderleicht. CD einlegen, und das Programm sucht selbsttätig nach dem richtigen Grafikkartentreiber. Nach erfolgter Installation wird ein Neustart verlangt. Nach dem Neustart wird nach dem Aktuellen Treiber im Internet gesucht, und dieser Installiert. Ein kleines Programm das ebenfalls auf der Installations- CD ist hilft hierbei.
>>>>> Erfahrung <<<<<
Videos lassen sich nun ruckelfrei (flüssig) wiedergeben.
Flash Animationen lassen sich problemlos erstellen.
3D – Games lassen sich ohne zu ruckeln (flüssig) spielen.
Hauptspeicher Auslastung wird nicht zu sehr überzogen bei sehr kompakten grafischen Programmen. Mein Bildschirm lässt sich nun bei einer Bildschirmauflösung von 1280x800 mit 85 Hertz darstellen, was bei meiner alten Karte schon etwas nervend war und nie erreicht wurde.
>>>>> AGP – Port <<<<<<<<
AGP - Accelerated Graphics Port
3D-Grafik ist aus keinem Anwendungsbereich mehr weg zu denken. Ob Forschung, Unterhaltung oder Multimedia, alles setzt auf 3D-Visualisierung. 3D-Grafik benötigt jedoch hohe Datenströme um sich anspruchsvoll und bewegt darstellen zu lassen. Mit der Zeit hat sich der PCI-Bus als Engpass für die Grafikausgabe herausgestellt. Vor allem deshalb, weil der PCI ein Bus ist, den sich mehrere Erweiterungskarten und evt. die South-Bridge mit ihren vielen Schnittstellen teilen muss.
Der AGP hat eine Busbreite von 32 Bit und einen Bustakt von 66 MHz und somit eine Bandbreite von 266 MByte/s. Im 2x-Modus(Nutzung beider Flanken des Taktsignals) werden 533 MByte/s ereicht. Im 4x-Modus und 8x-Modus wurden die Übertragungsraten nochmals gesteigert. So wie die Bezeichnung hat sich die Übertragungsrate jedesmal verdoppelt.
AGP-Modus Bustakt Volt max-Transferrate Einführung
X1 66 MHz 3.3 266 MByte/s 1997 (AGP 1.0)
X2 66MHz 1.5/3.3 532MByte/s 1998 (AGP 1.0)
X4 66MHz 1.5 1,06Gbyte/s 1999 (AGP 2.0)
X8 66MHz 0.8 2.1Gbyte/s 2003(AGP 3.0)
Obwohl durch die Zuordnung der Stege zu den Signalspannungen erreicht werden sollte, dass nur Grafikkarten mit der richtigen Signalspannung in die dazu passenden AGP-Steckplätze gesteckt werden können, haben einige Grafikkartenhersteller Karten mit 3,3 V Spannung auf den Markt gebracht, die trotzdem in Hauptplatinen mit 1,5 V Signalspannung passen. Solche 3,3 V-Grafikkarten sind daran zu erkennen, dass die AGP-Anschlussleiste - ähnlich wie in dem Bild oben - zwei Schlitze aufweist (und damit auch in AGP 1,5 V-Steckplätze passt).
Falls man einen solchermaßen bestückten Computer in Betrieb nimmt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit dessen Hauptplatine innerhalb von einigen Sekunden zerstört, da ein oder mehrere Komponenten auf der Platine die erhöhte Spannung nicht verkraften.
Umgekehrt können AGP-Grafikkarten mit 1,5 V Signalspannung, deren Anschlussleiste ebenfalls zwei Schlitze aufweist, oft noch auf älteren Hauptplatinen arbeiten. Genaue Spezifikationen werden von den Herstellern der Grafikkarten veröffentlicht.
>>>>>>>> PCI – Port <<<<<<<<<<<<&l t;<<<<
Die meisten Computerbenutzer kennen PCI (Peripheral Component Interconnect), diese weißen Steckplätze für Erweiterungskarten waren ja auch quasi schon immer da. Wobei das "schon immer" natürlich nicht ganz stimmt, wie diejenigen wissen, die schon länger mit Computern zu tun haben. Bis circa 1992 war ISA (Industry Standard Architecture) der Standard, erst dann kam PCI (wobei man eigentlich immer von ISA- und PCI-Bus reden müsste). Zwischenzeitlich gab es noch den Vesa Local Bus, der aber vergleichsweise schnell wieder ausgestorben ist und auch nicht wirklich zur Geschichte des PCI Express, um den es heute geht, gehört. Wir wollten ihn nur nicht gänzlich unterschlagen und wenigstens erwähnen.
Wie fast immer, geht es auch beim Thema PCI Express erst einmal um die Bandbreite. Wenn von "Flaschenhälsen" bei PCs gesprochen wird, ist in der Regel eine zu geringe Bandbreite gemeint.
Der PCI-Bus war seinerzeit ein deutlicher Sprung nach vorne, seine Daten muten mittlerweile aber eher lächerlich an. Kein Wunder, in mehr als zehn Jahren tut sich eben eine Menge. PCI bietet mit 33 MHz Takt und 32 Bit rund 133 MB/s an Bandbreite. Wer nun denkt, dass das doch eine Menge sei und aktuelle Festplatten ja gerade mal 50MB/s erreichen, der sei daran erinnert, dass PCI ein paralleles Bussystem ist und alle angeschlossenen Komponenten sich diese 133 MB/s teilen müssen. Das gilt nicht nur für die Erweiterungskarten, die man in die PCI-Slots steckt, sondern auch Onboard-Komponenten wie Sound, LAN, IDE-Controller, USB und dergleichen mehr hängen am PCI-Bus (von Intels CSA-Lösung beim LAN-Anschluss mal abgesehen)! Außerdem konnten sich die Geräte untereinander erheblich das Leben schwer machen, wer einmal Konflikte bei der Konfiguration von vielen PCI-Steckkarten hatte, der kann ein Liedchen davon singen.
Als erstes fiel die zu geringe Bandbreite bei Grafikkarten auf. Infolge dessen wurde der Accelerated Graphics Port (AGP) erfunden. Dieser wurde an der Northbridge angeflanscht und war somit unabhängig vom PCI-Bus. Außerdem wurde er im Laufe der Zeit immer schneller, aus AGP wurde AGP 2x, dann 4x und heute sind wir bei 8x, was immerhin 2,1 GB/s an Bandbreite anbieten kann.
PCI Express soll nun die angesammelten Probleme mit PCI beheben und dabei weitere Vorteile bieten, schneller sein und gleichzeitig noch dem AGP den Todesstoß versetzen.
Als erste und wichtigste Neuerung ist zu nennen, dass PCI Express die Daten nicht mehr parallel überträgt, sondern seriell. Ein wenig kennt man das ja schon von Serial-ATA und dem alten Parallel-ATA, auch hier wurde von parallel auf seriell gewechselt.
Die serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindung wird über so genannte "Lanes" (Fahrbahnen) realisiert. Eine Lane besteht dabei aus zwei Leitungspaaren, wobei jeweils ein Leitungspaar für das Senden und eines für das Empfangen der Daten zuständig ist. PCI Express ist daher bidirektional. Des Weiteren lassen sich mehrere dieser Lanes zusammenschalten, was mehrere PCI Express Varianten ermöglicht. PCI Express x1 besitzt eine dieser Lanes, x2 entsprechend zwei, x4 logischerweise vier und und x16 dann eben 16 Lanes. Es wird auch PCI Express x8 und x12 geben, diese sind aber dem Servermarkt vorbehalten.
Wie Eingangs erwähnt, spielt das Thema Bandbreite eine große Rolle. PCI Express taktet mit 2,5 GHz, entsprechend resultiert daraus eine Bandbreite von theoretischen 2,5 GBit/s. Theoretisch deshalb, weil PCI Express die Daten nicht mehr in 8 Bit-Paketen, sondern in 10 Bit-Paketen überträgt (der Verwaltungsaufwand ist einfach größer). Dies schlägt sich natürlich in der Bandbreite nieder, die dann "nur noch" 2 GBit/s beträgt.
Oder anders ausgedrückt, um den Vergleich zu PCI besser herstellen zu können, bietet PCI Express eine Bandbreite von 250 MB/s. Allerdings in jede Richtung, was dann quasi 500 MB/s entspricht. Und das sieht schon anders aus als die 133 MB/s von PCI, oder?
Schaltet man nun 16 Lanes (wie bei PCI Express x16) zusammen, dann erhält man bereits 4 GB/s (in jede Richtung). AGP 8x bietet mit seinen 2,1 GB/s gerade mal etwas mehr als die Hälfte - und das auch immer nur in eine Richtung. PCI Express kann theoretisch mit 32 Lanes betrieben werden, was dann 8 GB/s entspricht (oder 16 GB/s, wenn man beide Richtungen zusammen zählt). PCI Express lässt sich somit noch weiter beschleunigen und dürfte wohl wirklich, wie Intel deutlich machte, der Standard der nächsten zehn Jahre werden - zumindest stillt der neue Bus deutlich den Bandbreitenhunger.
Quellenbezug:
http://www.tweakpc.de/hardware/infos/mainboard/pc i_express/s02.php http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/0312 031.htm http://de.wikipedia.org/wiki/AGP
Fazit:
Bei meinem Recherchieren zu diesem Bericht bin ich auf vieles gestoßen, das eigentlich hier auch noch rein sollte, aber ich kürze das lieber mal ab. Bei dem Leistungsvergleich der Grafikkarten fiel mir auf, dass oft der gleiche Chipsatz verwendet wurde nur der Name der Grafikkarte änderte sich. Zum AGP – Port, muss man schon ganz genau wissen, welchen man auf dem Motherboard hat, schon um einen Totalschaden vorzubeugen. Also, gut überlegen ob sich eine solche Aufrüstung lohnt. Einfach gesagt, wenn der PC älter als 2 Jahre ist lohnt sich das nicht mehr. Die aktuelle Hartware verträgt sich nicht mehr mit dem was in der Kiste verbaut ist. Die Grafikkarte NX6200AX kann ich wärmsten weiter empfehlen, alleine schon wegen der einfachen Installation. Zum Preis, die Grafikkarte hatte mich 99 Euro gekostet, mehr hätte ich auch für eine andre nicht gezahlt.
Hier ein Link zum PC - aufrüsten: http://www.computer-greenhorn.de/aufruest.htm
Fazit: Ist der PC älter als zwei Jahre lohnt sich keine Aufrüstung
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Installation: | ||
| 3D-Beschleunigung: | ||
| Präzision: |
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