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Produkttyp: Matrox Grafikkarten
Neuester Testbericht: ... und eine ATI Rage128 AllInWonder kommen in der Darstellungsqualität bei weitem nicht an die Matrox heran. Die Installaton unter Linux (h... mehr
Matrox G550 und Linux
Matrox Millennium G550

Name des Mitglieds: letscho
Produkt:
Matrox Millennium G550
Datum: 20.07.03, geändert am 21.09.03 (1811 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: sehr stabiles Bild, sehr gute Kontraste, passiv gekühlt
Nachteile: keine Spiele Performance
Matrox steht gemeinhin für "DIE Bürokarte schlechthin", und das stimmt.
Daran kann nichteinmal die Parhelia 512 was ändern, Matrox-Karten sind im Büro zu Hause.
Ich nutze generell nur Linux, genauer SuSE Linux 8.2. Hier finde ich alle Software die ich benötige ohne sie zusätzlich zu kaufen, sei es Brennprogramme oder Office-Suiten und Programmierumgebungen.
Da ich keinen Rechner zum spielen haben möchte, sondern einen stabilen ArbeitsPC mit vernünftiger Dartstellung bin ich also nicht an der G550 vorbei gekommen. Die vorher eingebaute GeForce 2 und eine ATI Rage128 AllInWonder kommen in der Darstellungsqualität bei weitem nicht an die Matrox heran.
Die Installaton unter Linux (hier die benannte SuSE) ist kein Thema. Das Tool sax2 erkennt den Grafikchip als 2 Grafikkarten, die man getrennt einstellen kann. Jeder der beiden Ausgänge kann mit anderen Parametern angesteuert werden. So hängt bei mir am VGA-Ausgang ein TFT mit 1024x768er Auflösung, 24bit Farbtiefe und knapp 70Hz Bildwiederholfrequenz. Am zweiten Anschluss, dem DVI, hängt über einen Adapter ein normaler 17Zoll Röhrenmonitor. Der hat die gleichen Einstellungen, läuft aber mit 85Hz. Die Darstellung ist sehr gleichmässig, überaus Kontrastreich und scharf.
Seit der SuSE 8.2 werden die Features der Karte excelent unterstützt. Man kann die Monitore im sogenannten Clone-Modus betreiben, also auf beiden Monitoren wird das gleiche dargestellt, als Xinerama und als normaler Dual-Head-Modus, worbei man mit dem Mauszeiger von einem Monitor zum anderen springen kann. Im sax2 kann man die Position der beiden Monitore zueinander einstellen, also nebeneinander, übereinander usw. Das ist wichtig, denn über diese Seite "swapt" der Mauszeiger dann auf den anderen Monitor.
Das Matrox-Tool habe ich unter diesem Linux nicht zum laufen bekommen, aber ich hab die Einstellungen ja per sax2 getätigt. Mit ein bisschen Verbiegung und der guten Doku habe ich auch die 3D-Unterstüt
zung aktivieren können.
Dieser Clone und Dual-Head Modus funktioniert unter KDE und Gnome.
Übrigens, laut Matrox-Kundendienst funktioniert die Karte unter AGP2x und 4x und stellt sich automatisch auf die Spannung 1,5 Volt oder 3,3Volt um. Das ist wichtig für die neuen Mainboards, da ohne diese Umschaltung ein altes (1,5Volt) Board zerstört werden könnte.
Fazit:
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