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Produkttyp: Matrox Grafikkarten
Neuester Testbericht: ... mit Adaptern auch an einen analogen VGA-Monitor angeschlossen werden können. Der analoge Ausgang bitet die bei Matrox übliche hervorragend... mehr
Matrox G550 - eine der besten PCIe-Grafikkarten
Matrox Millennium G550 PCIe

Name des Mitglieds: konstantinkoll
Produkt:
Matrox Millennium G550 PCIe
Datum: 10.04.08
Bewertung:
Vorteile: Sehr flexibel programmierbar, gute Treiberunterstützung, schnelle GPU, nur 10W Stromverbrauch
Nachteile: nicht tauglich für die meisten Spiele, nur PCIe 1x, Vorsicht beim Einbau aufgrund des Kühlkörpers
Vorteile: Sehr flexibel programmierbar, gute Treiberunterstützung, schnelle GPU (im 2D-Bereich), nur knapp über 10W Stromverbrauch, passiv gekühlt
Nachteile: nicht tauglich für die meisten Spiele, relativ langsame Anbindung über PCIe 1x (nur dieses Modell, Karte ist auch mit PCIe 16x erhältlich), Vorsicht beim Einbau aufgrund des Kühlkörpers nötig
Dieser Testbericht beschreibt die von mir soeben (April 2008) erworbene PCIe-Grafikkarte Matrox Millennium mit Matrox G550-GPU und PCIe 1x-Anbindung. Dieselbe Karte ist auch als lange PCIe 16x-Karte erhältlich, so dass damit verbundene Nachteile dort nicht auftreten. Wie üblich gliedert sich dieser Bericht in einen Teil für "normale" Anwender und einen Teil mit sehr weitreichenden technischen Bewertungen. Hinweis: die 3D-Beschleunigung habe ich nie genutzt, sie ist allerdings überhaupt nicht mit modernen 3D-Boliden zu vergleichen.
Für "normale" Anwender
Die Matrox Millennium G550 hat zwei digitale DVI-Ausgänge, die mit Adaptern auch an einen analogen VGA-Monitor angeschlossen werden können. Der analoge Ausgang bitet die bei Matrox übliche hervorragende Bildqualität und wird von mir genutzt. Bei Verwendung eines guten Kabels ist bei TFT-Bildschirmen (zumindest dem von mir eingesetzten DELL UltraSharp 1704FP) kein Unterschied zu einer digitalen Übertragung per DVI sichtbar.
Die Grafikkarte hat 32 MB Speicher. 32 MB sind fast immer für Büro-Anwneundgen unter Windows ausreichend, außer bei den einfachsten Spielen wird es allerdings eng.
Die Hardware-Beschleunigung der Karte lässt im 2D-Bereich keine Wünsche offen. Durch die PCIe-1x-Anbindung baut sich alles etwa so flott auf wie bei einer AGP-Grafikkarte und deutlich schneller als beim normalen PCI, v.a. wenn das Betriebssystem bzw. BIOS für den Grafikspeicher das Write Combine aktiviert. Sogar HD-Video klappt (wurde unter DOS mit QuickView getestet), eine schnellere Anbindung ist allerdings zu empfehlen - wenn Ihr Mainboard einen PEG-Slot hat, sollten Sie unbedingt zur langen Karte in der PCIe 16x-Version greifen ! Für meine Anwendung ist PCIe 1x jedoch zwingend erforderlich.
Technische Bewertung
Die Karte die Bildschirmauflösungen 640x480, 800x600, 1024x768, 1280x1024, 1600x1200 und 1920x1280 durchgängig in Farbtiefen von 16 und 32 Bit an. Dazu kommen noch 8 Bit für die Auflösungen bis 1280x1024. Dazu gibts noch 800x600 bei 4 Bit (16 Farben) und einen Textmodus mit 132x43 Zeichen.
Die Karte verfügt über einen Clock-Generator von 36 MHz, der über die normalen VGA-Register ansprechbar ist, und so die Wiederholrate von Standard-Anwendungen deutlich verbessert. Durch diese Pixelrate ist es ebenfalls möglich, den Grafikmodus von 800x600 bei 4 Bit zu einem Textmodus dieser Auflösung umzuprogrammieren (wichtig für den Betrieb an TFTs). Andere Tweaked-Modi, etwa 720x480 oder 754x480, akzeptiert die Karte klaglos. Der Textmodus von 132x43 (1152x400px) kann zu einer Auflösung von 800x490 bei 80 Hz umgebaut werden, was bei Röhrenmonitoren ein großer Vorteil ist.
Einen kleine Komplikation gibt es beim Einbau der Karte. Der Kühlkörper ist zwar leicht und auch fest montiert, aufgrund seiner Größe steht er jedoch nur 2-3 Millimeter von der nächsten Karte ab - und kann dort unter ganz ungünstigen Umständen einen Kurzschluss verursachen. Der Einbau der Karte sollte also auf jeden Fall bei ausgeschaltetem (=ohne Stromstecker im Netzteil) erfolgen, und man sollte die Matrox-Grafikkarte und ihren Nachbarn leicht schräg festschrauben, um einen maximalen Abstand zu gewährleisten. Mit 10W wird die Grafikkarte kaum warm, so dass sie auch in engen Desktop-Gehäusen und sog. "Thin Clients" zum Einsatz kommen kann.
Fazit
Eingeschränkte Kaufempfehlung - nur für Nicht-Spieler, und für Leute mit besonderen technischen Ansprüchen (Thin Clients, DOS-Kompatibilität, wenig Stromverbrauch)
Fazit: Eingeschränkte Kaufempfehlung - nur für Nicht-Spieler
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Installation: | ||
| 3D-Beschleunigung: | ||
| Präzision: |
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