Matrox Millennium G200 LE
Matrox G200 - gute Karte unter DOS/DESKWORK/Windows 3.11 und für den Desktop-Bereich - Matrox Millennium G200 LE Grafikkarten

Produkttyp: Matrox Grafikkarten

Neuester Testbericht: ... hervorragende Bildqualität liefert. Bei Verwendung eines guten Kabels ist bei TFT-Bildschirmen (zumindest dem von mir eingesetzten DE... mehr

Matrox G200 - gute Karte unter DOS/DESKWORK/Windows 3.11 und für den Desktop-Bereich
Matrox Millennium G200 LE

konstantinkoll

Name des Mitglieds: konstantinkoll

Produkt:

Matrox Millennium G200 LE

Datum: 25.09.07

Bewertung:

Vorteile: Sehr flexibel programmierbar, gute Treiberunterstützung, sehr schnelle GPU (im 2D-Bereich)

Nachteile: Unter DOS wären weitre VBE-Auflösungen wünschenswert (wie bei S3)

Dieser Testbericht beschreibt die von mir noch immer (September 2007) eingesetzte AGP-Grafikkarte Matrox Millennium mit Matrox G200-GPU. Wie üblich gliedert sich dieser Bericht in einen Teil für "normale" Anwender und einen Teil mit sehr weitreichenden technischen Bewertungen. Hinweis: die 3D-Beschleunigung habe ich nie genutzt, deshalb habe ich sie mit "Durchschnitt" bewertet. Die Fähigkeiten können natürlich nicht mit den heutigen 3D-Boliden mithalten.


Für "normale" Anwender

Die Matrox Millennium G200 hat einen analogen VGA-Ausgang, der die bei Matrox übliche hervorragende Bildqualität liefert. Bei Verwendung eines guten Kabels ist bei TFT-Bildschirmen (zumindest dem von mir eingesetzten DELL UltraSharp 1704FP) kein Unterschied zu einer digitalen Übertragung per DVI sichtbar.

Meine Grafikkarte hat 8 MB Speicher onboard und kann (wie auf der Abbildung gezeigt) mit weiteren 8 MB aufgerüstet werden. 8 MB sind jedoch fast immer ausreichend, außer für sehr hohe Auflösungen jenseits der 1280x1024.

Die Treiber für Windows 3.11 (nur über diese kann ich sprechen) lassen sich problemlos installieren. Bis zu vier Bildschirmmodi werden über eine Applikation eingerichtet und können schnell gewechselt werden. Dieses Programm gestattet darüber hinaus die Einrichtung eines viel größeren virtuellen Bildschirms, der verschoben wird, wenn man mit dem Mauspfeil an die Kanten des angezeigten Bereichts stößt.

Die Hardware-Beschleunigung der Karte lässt im 2D-Bereich keine Wünsche offen. Durch die AGP-2x-Anbindung baut sich alles flott auf, v.a. wenn das Betriebssystem bzw. BIOS für den Grafikspeicher das Write Combine aktiviert.


Technische Bewertung

Nach einem BIOS-Upgrade auf VBE 3.0 bietet die Karte die Bildschirmauflösungen 640x480, 800x600, 1024x768 und 1280x1024 durchgängig in Farbtiefen von 8, 15, 16 und 32 Bit an. Dazu gibts noch 800x600 bei 4 Bit (16 Farben) und einen Textmodus mit 132x43 Zeichen.

Die Karte verfügt über einen Clock-Generator von 36 MHz, der über die normalen VGA-Register ansprechbar ist, und so die Wiederholrate von Standard-Anwendungen deutlich verbessert. Durch diese Pixelrate ist es ebenfalls möglich, den Grafikmodus von 800x600 bei 4 Bit zu einem Textmodus dieser Auflösung umzuprogrammieren (wichtig für den Betrieb an TFTs). Andere Tweaked-Modi, etwa 720x480 oder 754x480, akzeptiert die Karte klaglos. Der Textmodus von 132x43 (1152x400px) kann zu einer Auflösung von 800x490 bei 80 Hz umgebaut werden, was bei Röhrenmonitoren ein großer Vorteil ist.


Fazit

Uneingeschränkte Kaufempfehlung!

Fazit: Uneingeschränkte Kaufempfehlung!

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Installation:    
3D-Beschleunigung:    
Präzision: