Leadtek Winfast A400 TDH
Der Turbo beim Zocken! - Leadtek Winfast A400 TDH Grafikkarten

Produkttyp: Leadtek Grafikkarten

Neuester Testbericht: ... Karte mit ca. 60°C. (Durchschnittswert) >>>>> ;>>>>>>>>>> ;>>>>>>>>>... mehr

Der Turbo beim Zocken!
Leadtek Winfast A400 TDH

Hades80

Name des Mitglieds: Hades80

Produkt:

Leadtek Winfast A400 TDH

Datum: 23.10.09

Bewertung:

Vorteile: Leistung pur, viel Zubehör, leise, übertackungsfreudig

Nachteile: Etwas teuer

Hallo liebe Leserinnen und Leser

Endlich komme ich mal wieder zum schreiben. In meinem heutigen Bericht dreht sich alles um meine noch ziemlich neue Grafikkarte mit dem Namen Leadtek Winfast A400 TDH, die mit einem Geforce 6800 Chipsatz von Nvidia bestückt ist.

Vorgeschichte & Kauf

Ich habe es mir wirklich lange überlegt, ob ich mir eine neue Grafikkarte kaufen soll, vor allem die neuen Spiele in letzter Zeit wie Sims 2, Half Life 2 oder Need for Speed Underground 2, machten meiner alten Grafikkarte sehr zu schaffen. Ich hatte bis vor kurzem eine Geforce 5600, die zwar für Gothic 2 etc, völlig ausreichte aber bei den oben genannten Spielen einfach nicht mehr ausreichte.

Ich zocke schon sehr gerne am PC und wenn ich das schon tue, dann möchte ich natürlich auch auf keine Details bei den neuen Spielen verzichten. Nachdem klar war, dass meine 5600er Karte auf keinen Fall ausreichen würde, machte ich mich auf die Suche nach einer neuen Karte.
Nach langer Suche im Internet, unzähligen Foren und Berichten von diversen Spielemagazinen, fiel mein Augenmerk auf die neuen Geforce 6800 Karten. Benchmarktest wie bei Toms Hardware Guide beeindruckten mich ziemlich von dem neuen Chipsatz. Eine ATI Karte wollte ich auf keinen Fall, und alles unter dem 6800er Chipsatz wäre wohl keine sinnvolle Aufrüstung gewesen.

Da ich mir nicht gleich noch ein neues Mainboard kaufen wollte, war auch klar, dass es eine AGP Karte sein musste und keine PCI Express.
Vom 6800er Chip gibt es gleich 4 Varianten:

- Geforce 6800 Ultra
- Geforce 6800 GT
- Geforce 6800
- Geforce 6800 LE

Die Ultra und die GT Version waren mir einfach zu teuer, denn viel mehr als 300 Euro wollte ich für eine Grafikkarte auch nicht ausgeben. So blieb nur die normale 6800 und die LE(Light Edition) übrig.

Natürlich gibt es mehrere Hersteller die den neuen 6800 Chipsatz verbauen, von all denen fiel mir aber vor allem der von Leadtek auf, denn als fast einziger verbaut Leadtek keinen Standartkühler von NVidia, sondern einen eigenen, der zum einen sehr übertacktungsfreudig ist und auch nicht zu laut ist.

Also bin ich zum Arlt Computer Laden gefahren und habe mir die Leadtek mal näher angesehen, nach ein paar Minuten entschied ich mich dann für diese Karte, da zudem noch ein nettes Spielepaket bei der Karte dabei war.

Verpackung und Zubehör

Der Karton der Leadtek Karte ziemlich groß und rechteckig, auf dem Cover ist ein Zauberer abgebildet, links oben befindet sich der Name vom Hersteller und rechts oben der Name des Chipsatzes, zudem sind noch 3 Auszeichnungen von Gamestar und PC Games abgedruckt.
Verpackungsinhalt:

- Geforce 6800 Karte( A 400 TDH) von Leadtek
- Quick Installation Guide
- Treiber und Utilities CD-ROM
- General Guide
- AV Kabel
- S-Video Kabel
- DVI zu VGA Konverter
Spiele(Vollversionen):

- Splinter Cell: Pandorra Tomorrow
- Prince of Persia: The Sands of time
- Gun Metal
- Big Mutha Truckers
Ich denke über den Packungsinhalt kann man sich nicht beschweren, eigentlich ist alles dabei was man braucht, leider ist die Anleitung komplett auf Englisch, was aber für mich kein großes Problem ist.

Leadtek Winfast A400 TDH

Die Karte ist ziemlich groß, passt aber problemlos in einen AGB Slot, der Kühler bedeckt beide Seiten der Karte und ist sauber verarbeitet, ein großer schwarzer Aktivkühler auf einem noch größeren Passivteil mit Pipes zur Wärmeableitung.

Die Karte braucht einen richtigen Stromanschluss und somit einen vom Netzteil, da ich aber noch einen frei hatte, machte es auch nichts. Mir ist aufgefallen, dass die Karte ziemlich schwer ist und fast ein Kg wiegt.
Der Einbau ging ziemlich flott und nach wenigen Sekunden saß die Karte in ihrem AGP Slot, war angeschlossen und ich konnte meinen Rechner wieder anmachen. Sogleich ertönte der Kühler der Karte, der zwar im Vergleich zu meiner alten Karte viel lauter ist, aber mit 38 db noch ziemlich human ist.

Nach dem Hochfahren von Windows wurde die Karte sofort erkannt und ich konnte sie problemlos einrichten, ich habe aber nicht den beiliegenden Treiber auf der CD verwendet, sondern den neuen Force Ware Treiber von der Nvidia Seite( 66.93).

So war ich nach ca. 15 Minuten mit allem fertig und konnte mich nun ins Spielvergnügen stürzen, als erstes wollte ich aber noch 3D Mark 2003 drüber laufen lassen um gleich mal den Unterschied zu meiner alten Karte zu sehen.

Schon 3D Mark beeindruckte mich ziemlich, beim ersten Test hatte ich 150 fps, beim zweiten 90 fps, beim dritten 65 fps und beim letzten 50 fps, insgesamt kam ich auf ca. 9000 Punkte. Somit liefen die ganzen sehr aufwendigen Spieledemos mehr als flüssig ab und ich war sehr zufrieden mit meiner neuen Karte.

Technische Daten

- 64 bit Texture Filtering & Blending
- 256 bit Memory Interface
- Integrated TV Encoder
- DirectX 9, DirectX 9.0c
- Shader Model 3.0
- Open GL 1.5
- 16 pipe GPU Architecture
- 128 MB DDR RAM

Die Karte im Einsatz

Testsystem:

CPU: AMD Athlon XP 2600 +
RAM: 1024 MB DDR
MB: Asus Nforce 2
Graka: Leadtek Winfast A400 TDH
ForceWare: 66.93

Natürlich hatte ich ja schon die passenden Spiele um die Karte mal richtig zu fordern, zuerst spielte ich mal Half Life 2 auf 1024 x 768 Pixeln auf der höchsten Detailstufe und ich muss sagen nicht nur das die Grafik verdammt gut aussieht, nein das ganze Spiel ist absolut flüssig und macht großen Spaß.

Für Need for Speed Underground 2 gilt das gleiche wie für Half Life 2, denn auch bei diesem Spiel stellte ich die höchste Detailstufe ein und spielte das Spiel auf 1024 x 768 Pixeln und ich muss sagen es läuft noch flüssiger als Half Life zwei, obwohl das Spiel um einiges schneller ist läuft es einfach nur wahnsinnig gut.

Auch die Sims 2 machte deutlich mehr Spaß auf den höheren Details als noch mit meiner 5600er Karte. Leider ruckelt es im Baumodus bei 1280 x 1024 Pixel noch ziemlich, was aber zum einen an meinem eher langsamen CPU und meinem RAM liegt und zum anderen an der etwas schlechten Programmierung(laut Gamestar).

Bei älteren Spielen wie Gothic II spiele ich auf 1280 x 1024 Pixel, natürlich auch auf den höchsten Details und mit der maximalen Sichtweite, das machte auch Probleme mit meiner alten Karte, aber mit dieser natürlich gar keine.

Für andere Anwendungen als Spiele gilt natürlich das gleiche, es gab und es gibt keine Probleme mit der Karte und alles läuft zu meiner vollsten Zufriedenheit, irgendwann werde ich aber wohl meine CPU noch aufrüsten müssen, denn die hingt jetzt der Grafikkarte ein wenig nach.

Preis & Meinung

Gekostet hat mich die Karte 299,-, was natürlich nicht gerade ein kleiner Preis ist für eine Grafikkarte, dafür erhält man für das Geld auch Leistung pur und kann die Karte ruhig ein paar Jahre behalten. Natürlich kann man sie auch noch übertakten und zusätzliche Pipes auf der Karte
freischalten. Das habe ich mir zwar beides mal angeschaut und es geht auch ohne Probleme, trotzdem habe ich es gelassen, denn auch so reicht diese Karte völlig aus, egal ob man die neusten Spiele in den höchsten Auflösungen spielen will oder anderes mit dem PC macht.

Ich bin mehr als zufrieden mit meiner neuen Grafikkarte und kann bis jetzt nichts Negatives an ihr entdecken. Alle Spiele laufen super und flüssig und auch das Geräusch des Lüfters ist ertragbar. Das hohe Gewicht der Karte stört mich auch nicht, denn mein PC bleibt zu Hause, fürs zocken außer Haus habe ich noch ein Notebook.

Empfehlen kann ich die Karte auf jeden Fall und mittlerweile sollte sie auch ein wenig im Preis gefallen sein, Wenn man die neusten Spiel auf den höchsten Detailstufen zocken will, dann muss man halt Geld investieren und das habe ich getan und bis jetzt nicht bereut.

Wer ein neues Mainboard mit einem PCI Express Slot hat, der kann sich auch überlegen, ob er nicht statt dieser eine Geforce 6600 Karte kauft, die ist ein wenig billiger und nicht viel langsamer wie die 6800er. Ansonsten ist dieses Modell meiner Meinung nach die beste Wahl für den AGP Slot.

Sollte mir doch etwas in Zukunft noch auffallen an der Karte, vor allem negative Sachen, dann werde ich meinen Bericht natürlich noch überarbeiten, wobei ich nicht denke dass das passieren wird.

Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

Fazit: Super Grafikkarte

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Installation:    
3D-Beschleunigung:    
Präzision: