Gigabyte GV N56GOC-1GI
Frames by Gigabyte - Gigabyte GV N56GOC-1GI Grafikkarten

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Produkttyp: Gigabyte Grafikkarten

Neuester Testbericht: ... des Systems ist die Installation beendet. ==Technische Daten== Grafiksystem Grafikkarten Bus PCI Express 2.0 Grafik-Chipsatz nVidia GeF... mehr

Frames by Gigabyte
Gigabyte GV N56GOC-1GI

iceman1005

Name des Mitglieds: iceman1005

Produkt:

Gigabyte GV N56GOC-1GI

Datum: 16.12.11, geändert am 18.12.11 (104 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Preis, DirectX 11

Nachteile: nicht für Battelfield 3 in voller Auflösung geeignet

Nach dem Kauf von neuen Spielen im November wollte ich eine Grafikkarte mit DirectX 11 Unterstützung. Die Auswahl ist riesig und manche Preise auch. Auf jeden Fall sollte sie mehr Dampf haben als meine GTX 275. Ich habe mich wieder für den Anbieter Gainward entschieden und eine GTX 560 gekauft.


==Kauf/ Lieferung/ Bezahlung==

Die Grafikkarten Gainward GTX 560 wurde bei Amazon gekauft. Der Preis betrug im Dezember 2011 156,85 Euro. Der Versand war kostenlos. Die Bezahlung erfolgte mittels Kreditkarte mit dem Bezahlsystem von Amazon. Der Versand erfolgte innerhalb von zwei Tagen. Die Lieferung kam ohne Schaden an und war sicher verpackt.


==Verpackung==

Die Grafikkarte ist in einem großen Pappkarton verpackt. In der Mitte liegt die große Karte in einer Antistatiktüte. Alle Anschlüsse waren mit Plastikkappen vor Beschädigung geschützt. Rundherum ist Schaumstoff zur Polsterung. An den Seiten befinden sich kleine Taschen für Adapter und Kabel. Unter der Karte liegen das Handbuch und die CD.

Inhalt:
Grafikkarte
Treiber CD
Manual
Y Kabel für die Stromversorgung
Mini- HDMI Adapter


==Aussehen==

Die Platine ist in einem normalen Layout gehalten. An der Vorderseite befinden sich mehrere Heatpipes, Kühlrippen und zwei große Lüfter. An der Außenseite befinden sich zwei DVI und einen Mini HDMI Anschluss bzw. die Stromanschlüsse. An der Oberseite ist der SLI Connector verbaut.
Die Karte nimmt die Breite von zwei Steckplätzen ein.


==Installation==

Die Installation verläuft ziemlich einfach und unspektakulär. Wie immer, wenn man am PC baut sollte den Rechner und sich selbst erden. Dann wird das Seitenteil vom Rechner abgenommen und die alte Graka entfernt. Dazu werden die Stromkabel abgezogen, die Verriegelung des Steckplatzes geöffnet, alle Anschlüsse außerhalb des PC gelöst und die Schrauben am Gehäuse herausgedreht. Dann wird die Karte mit etwas Kraft herausgezogen. Dabei sollte auf alle in der Umgebung befindlichen Komponenten Rücksicht genommen werden. Bei dieser Karte werden durch den großen Kühlkörper zwei Slots belegt. Nun wird in umgekehrter Reihenfolge alles wieder zusammengesetzt. Karte einstecken, die beiden Kabel der Stromversorgung anschließen, Karte mit dem Gehäuse verschrauben und das Monitorkabel an klemmen. Jetzt wird der Rechner gestartet. Am Monitor kann man zuerst die Erkennung der Karte kontrollieren. Sie sollte nach Name und Angabe der Speichergröße erkannt werden. Nach dem Start von Windows7 wird die automatische Hardwareerkennung gestartet. Da ich den aktuellsten Treiber auf dem Rechner hatte, wurde die Karte sofort erkannt und die entsprechenden Treiber installiert. Nach einem Neustart des Systems ist die Installation beendet.


==Technische Daten==

Grafiksystem
Grafikkarten Bus PCI Express 2.0
Grafik-Chipsatz nVidia GeForce GTX560 (GF114)
Grafik-Chiptakt 830MHz
Pixel-Shader-Version 5.0
Unified Shader / Stream Processors 336
DirectX Hardwareunterstützung 11.0
OpenGL Hardwareunterstützung 4.1

Grafikspeicher
Grafikspeicher 1024MB
Grafikspeicher-Typ GDDR5
Grafikspeicher-Takt 4008MHz
Grafikspeicher-Anbindung 256 Bit

Ausgänge
Punkttakt RAMDAC 400 MHz
Ausgang - VGA (D-Sub) 0x
Ausgang - DVI 2x
Ausgang - HDMI 1x
Ausgang - DisplayPort 0x
Ausgang - S-Video (Hosiden) Nein
Twin View Ja
TV-Ou Nein
TV-In Nein

Sonstiges
Multi-GPU Unterstützung SLI
Besonderheiten der Grafikkarte HD Ready (HDCP)
max. Leistungsaufnahme 150 Watt
Stromanschlüsse PCI Express 2x (6pin)


==Handbuch==

Ein Handbuch wird in Form eines Handbuches in mehreren Sprachen geliefert. Es liefert Hinweise zum Einbau und dem Betrieb der Karte sowie der Umgang mit der Software. Auf der mitgelieferten CD sind der Treiber und die andere Software.


==Betriebsgeräusche /Temperaturen==

Durch die Konstruktion der Lüfter ist die Karte sehr leise. Die Größe und der langsame Lauf tragen wesentlich dazu bei. Das darunter liegende Kühlsystem ist sehr effizient. Neben der GPU werden auch die Speicherchips in das Kühlsystem einbezogen. Die Luft wird durch den Kühler abgeführt und durch die Schlitze auf der Rückseite aus dem Gehäuse befördert.

Mittels Everest habe ich beim normalen Betrieb folgende Daten abgelesen
Temperatur GPU Speicher 37°C
Temperatur GPU 40°C
Temperatur GPU Umgebung 35°C

Im Volllastbetrieb bei Spielen wie Battlefield 3 oder CoD gehen die Temperaturen auf ca. 45 bis maximal 50°C nach oben.


==Leistung==

In allen Anwendungen für die Bild- und Videobearbeitung steht genügend Leistung zur Verfügung. Der Härtetest jeder Karte beginnt bei aktuellen Spielen. Zurzeit spiele ich Battlefield 3, COD Modern Warfare 3 und Crysis 2. Die Auflösung ist auf 1280 x 1024 native Auflösung des Monitors eingestellt. Hauptsächlich nutze ich die vordefinierten Einstellungen des Grafikkartentreibers. Sollte dies nicht möglich sein, konfiguriere ich die Einstellungen im Spiel selber. Die Framerates mit Fraps gemessen liegt bei ca. 45 bis 85 fps. Im Vergleich mit meiner alten Karte ist hier nur ein kleiner Gewinn an Speed zu erkennen. Das Aussehen des Spiels hat aber gewonnen. Mit DirectX 11 und der dazugehörigen Mehrleistung bei gleicher Geschwindigkeit ist der Austausch aus meiner Sicht gerechtfertigt. Durch eine Übertaktung in der mitgelieferten Software Easy Boost können noch ein paar mehr Frames heraus gekitzelt werden. Man sollte es aber nicht übertrieben, da sonst die Karte zu heiß wird und das System abstürzt.
Der Installierte Speicher von 1024 MB DDR 5 sind für die derzeitigen Spiele ausreichend. Die Karte ist dankt HDMI Ausgang in der Lage, eine Full HD Auflösung ohne Probleme darzustellen. Auch hier ist ist Ruckeln oder Schlierenbildung ein Fremdwort. Die Karte unterstützt HDCP für Full HD.

Zum Schluss noch ein Vergleich mittels 3D Mark 2006
Asus 7900 GT mit 5 % OC 4848 Punkte
XFX 8800 GTS XXX 9330 Punkte
Gainward GTX 275 Golden Sample 11590 Punkte
Gainward GTX 560 12803 Punkte


==Software Expert Boost==

Diese Software ermöglicht die individuellen Übertaktung der Karte als Hauptschwerpunkt. Nach der Installation kann das Programm mit jedem Systemstart ausgeführt werden. Die wichtigsten Funktionen sind das Übertakten der Karte mittels Schiebereglern. Man kann seine Einstellungen während des Systemstarts laden lassen. Weiterhin ist es möglich, die Geschwindigkeit der Lüfter zu regulieren. Neben der automatischen Steuerung der Drehzahl ist eine individuelle konstante Regelung möglich. Unter dem Botton Informationen kann man spezifische Informationen der Karte auslesen. Die Übertaktung funktioniert sehr gut. Ich nutze dieses Tool zugunsten des Riva Tuners. Der Systemstart mit meinen individuellen Einstellungen erfolgt ohne Probleme.


==Fazit==

Eine zu empfehlende Karte. In allen Leistungsstufen ist ausreichend Power vorhanden, um den Ansprüchen im Officebereich, bei der Bildbearbeitung und vor allem bei Spielen in höchster Auflösung gerecht zu werden. Leider ist kein deutlicher Unterschied zu meinem Vorgänger zu erkennen. Battlefield 3 in voller Auflösung zeigt der Karte die Grenzen auf. Der Preis ist in Ordnung. Die Geräuschkulisse ist in Ordnung. Der Stromverbrauch ist zu vertreten.

Für mich 4 von 5 Sternen.

Fazit: ok

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Installation:    
3D-Beschleunigung:    
Präzision: