Gainward GeForce GT220
Die Hardware meines Homeservers Teil 8 - Gainward GeForce GT220 Grafikkarten

Erhältlich in: 2 Shops

Produkttyp: Gainward Grafikkarten

Neuester Testbericht: ... viele Konkurrenzfirmen bietet auch Gainward werksseitig übertaktete Grafikkarten an. 5. Technische Daten laut Hersteller Product Name: Ga... mehr

Die Hardware meines Homeservers Teil 8
Gainward GeForce GT220

schotterkoenig

Name des Mitglieds: schotterkoenig

Produkt:

Gainward GeForce GT220

Datum: 31.10.11, geändert am 10.04.12 (65 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: günstig, gute Karte für den Office - Bereich

Nachteile: Für Gamer nicht geignet

Inhalt

Vorwort
Teil 1 (die Grafikkarte)
1. Einführung
2. Was sollte die Grafikkarte können?
3. Warum die Gainward GT 220 mit 512 MB DDR2 Speicher?
4. Über Gainward (Quelle Wikipedia).
5. Technische Daten laut Hersteller.
6. Einbau der Grafikkarte.
7. Erfahrungen mit der Grafikkarte.
8. Fazit und eigene Meinung.
9. Schlusswort zu Teil 1

Teil 2 (der Server)
1. Einführung
2. Zusammenfassung und erste Erfahrungen mit der Serverhardware
3. Zusammenfassung und erste Erfahrungen mit dem Betriebssystem Windows Homeserver 2011 (WHS 2011).
4. Fazit
5. Schlusswort

Vorwort

Dies ist der achte und vorerst letzte Bericht der Reihe "Die Hardware meines Homeservers". Dieser Bericht wird diesmal aber zwei Teile aufweisen.
Im ersten Teil berichte ich, wie gewohnt, über die Grafikkarte. Im zweiten Teil werde ich nochmals meine Erfahrungen mit dem Homeserver im ganzen berichten.
"Warum dieses?", werden sich viele jetzt fragen. "Warum ein zweiter Teil?"
Dieses werde ich nun so beantworten.
Ein zweiter Teil aus dem Grund: Da ich eigentlich über den Homeserver im Ganzen berichten wollte, aber keine Möglichkeit gefunden habe hier bei dooyoo über selbst zusammengebaute Komplett-PCs zu berichten, habe ich mich für ein zweiten Teil entschieden. Daher habe ich über die Hardwarekomponenten einzeln berichtet und werde hier im zweiten Teil eine Zusammenfassung liefern.

Teil 1
1. Einführung

Wie schon im Bericht über das Betriebssystem Windows Homeserver 2011 berichtet, habe ich mir aus "alten" PC-Teilen einen Server zusammengeschraubt. Nach dem zusammen Bau und tausch der alten Grafikkarte und des Netzteils (erste Vermutung eines Defektes der beiden Teile) stellte ich fest das das Mainboard einen Knick weg haben musste. Also neues Mainboard besorgt.
Da ich über das neue Mainboard (http://www.ciao.de/ASRock_N68C_S_UCC__Test_876230 4) und das neue Netzteil (http://www.ciao.de/Be_Quiet_Pure_Power_BQT_L7_530 W_PC_Netzteil__Test_8763861) schon berichtet habe, folgt hier der Bericht über die neue Grafikkarte.


2. Was sollte die Grafikkarte können?

Da diese Grafikkarte im WHS 2011 (Windows Homeserver 2011) laufen sollte, hatte ich keine hohen Ansprüche an sie. Sie sollte:
1. Nur die Grafik am Monitor ausgeben.
2. Kompatibel mit aktuellen Windows Betriebssystem, speziell Windows 7, sein.
3. Sollte günstig sein.

3. Warum die Gainward GT 220 mit 512 MB DDR2 Speicher?

Um es kurz zu machen, Sie erfüllte alle drei Punkte meiner Anforderungen. Außerdem war diese Karte bei meinem Händler um die Ecke sofort verfügbar und ich hatte mit Gainward schon gute Erfahrungen gemacht. Bezahlt hatte ich 49,99 Euro.


4. Über Gainward

Gainward ist ein Computerhardware-Hersteller, der sich auf die Produktion und Entwicklung von leistungsstarken 3D-Grafikkarten spezialisiert hat, die vor allem in der Computerspiel-Szene benutzt werden.
Gainward wurde im Jahr 1984 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Taipeh und gehört seit dem Jahr 2005 zu Palit Microsystems. Die europäische Niederlassung hat ihren Sitz in Martinsried bei München. Die Produktionsanlagen befinden sich in Shenzen (China) und Wugu Taipeh (Taiwan).
Gainward verwendete seit 2000 ausschließlich Grafik-Chipsätze des Herstellers Nvidia. Seit dem Launch des RV770-Chip von AMD/ATI im Jahr 2008 war Gainward zudem AMD-Partner und bot zwischenzeitlich auch Grafikkarten mit ATI-Grafikprozessoren an, ist jedoch seit einiger Zeit wieder ausschließlicher Nvidia-Partner. Wie viele Konkurrenzfirmen bietet auch Gainward werksseitig übertaktete Grafikkarten an.

5. Technische Daten laut Hersteller

Product Name: Gainward GeForce GT220 512MB DDR2
GPU: NVIDIA GeForce® GT220
GPU Clockspeed: 550 MHz
Memory: 512 MB DDR2 (128 bits)
Memory Clockspeed: 400 MHz
Pixels per clock (peak): N/A
Bandwidth: 12.8 GB/s
Ramdac: 400 MHz
Bus: PCI-Express 2.0
Cooling: One-Slot Cooler
Video-Features: N/A
Connectivity: DVI + VGA

6. Einbau der Grafikkarte

Die Karte in den ersten PCIe 2.0 16x Steckplatz stecken und mit einer Montageschraube an der Rückseite des Gehäuses fixieren.
Die Karte lässt sich auch sehr gut in kleinen und engen Gehäusen einbauen, da sie extrem kurz ist.
Das Ganze ging leicht von der Hand und ist auch von einem unerfahrenen Bastler durchzuführen.


7. Erfahrungen mit der Grafikkarte

Da das neue Mainboard im Server eine Onboard-Grafiklösung besitzt, die für den Server vollkommend ausreicht, habe ich die Gainward Geforce GT 220 nicht verbaut. Um aber doch etwas über die Leistung der Karte sagen zu können, habe ich die Karte mit den Grafikkarten meines Hauptrechners ausgetauscht.
Die Spieleleistung habe ich mit folgenden drei Spielen unter zwei Einstellungen getestet.
Spiel 1: Need for Speed Undercover
Spiel 2: Streetfighter IV
Spiel 3: Command and Conquer Generals

Einstellung 1: Bildschirmauflösung auf Max. & Grafikdetails auf Hoch.
Einstellung 2: Bildschirmauflösung auf min. & Grafikdetails auf Niedrig.

Unter der Einstellung 1 waren Spiel 1 & 2 kaum bzw. nicht spielbar, Spiel 3 lief ohne Probleme.
Unter der Einstellung 2 war bei Spiel 1 & 2 die Grafikqualität schlechter aber spielbar, Spiel 3 zeigte keine sichtbaren Veränderungen in der Grafikqualität und lief flüssig.
Bei der Video Bearbeitung und Wiedergabe (avi, mpg, DVD-Video) zeigte die Grafikkarte keinerlei Schwächen. Auch bei der Grafikbearbeitung sowie das Anzeigen verschiedener Grafiken und Grafikformate machte die Karte eine gute Figur.

8. Fazit und eigene Meinung

Gut, ich gebe zu, dass meine Erfahrungen mit dieser Grafikkarte nicht gerade doll sind, aber da sie für den Server gedacht war und nicht benötigt wird, liegt diese Karte jetzt als Ersatzkarte oder Testkarte (mit dem alten Netzteil) im Schrank.
Im Ganzen kann ich, so glaube ich, sagen das der Preis für diese Leistung der Karte in Ordnung geht.
Diese Karte ist für einen Office-PC ohne Onboard-Grafik eine gute Lösung. Auch für den Multimediabereich ist diese Karte tauglich. Für Gelegenheits-Spieler ist die Grafikkarte nur bedingt tauglich. Für Hardcore-Gamer würde ich aber das Highend-Model der 500er Serie empfehlen (mit ATI-Grafikkarten kenne ich mich nicht so aus, deshalb nehme ich dazu keine Stellung).

Schlusswort zu Teil 1

So das war nun vorerst der letzte Bericht der acht Teiligen Serie über "Die Hardware meines Homeservers". Wer sich nur für die Grafikkarte interessiert hat, sollte nun Teil 2 überspringen und zur Bewertung schreiten. Alle anderen können jetzt weiter lesen und sich über eine zusammen Fassung über den Server (inkl. Betriebssystem) informieren.
Die Produktbewertung bezieht sich nur auf die Grafikkarte.

Teil 2 (der Server)

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Was ein Serversystem ist, habe ich ja schon im Bericht über das Betriebssystem Windows Homeserver 2011 (WHS 2011) beschrieben. Hier wollte ich nur erwähnen, dass ein Homeserversystem nicht mit einem Serversystem zu vergleichen ist, welches man aus großen Rechenzentren oder großen Firmennetzwerken kennt. Ein Homeserver besteht im Prinzip aus einem ausrangierten PC oder aus einem Gerät von z. B. Acer oder Dell (im Grunde ein Komplett-PC nur mit energiesparender CPU wie z. B. Intel Atom-Prozessoren) mit installierten WHS.


2. Zusammenfassung und erste Erfahrungen mit der Serverhardware

Als Basis des Servers dient das Mainboard N68C-S UCC von ASRock, auf dem der Prozessor AMD Phenom II X4 940 Black Edition mit einer Geschwindigkeit von 3 GHz werkelt und von 2x 2GB DDR2 800 MHz RAM von Mushkin unterstützt wird.
Außerdem befindet sich eine Onboard-Grafikkarte von NVIDIA (GeForce 7025) sowie eine Onboard-Soundkarte auf dem Mainboard.
An dem Mainboard sind zwei Festplatten (HDD) mit einer Kapazität von je 1000 MB (1x Samsung SpinPoint F3 Desktop Class HD103SJ 1024 GB und 1x WD Caviar Blue WD10EALX 1024 GB) und ein optisches Laufwerk (Samsung Super-WriteMaster SH-S222A).
Die HDDs sind im BIOS als IDE-Laufwerke (RAID-Modus wird bei passender Gelegenheit auch probiert) konfiguriert. Der Brenner dient nur als Leselaufwerk zum Installieren der Software und zum Kopieren von Daten meiner Datensicherungen von CD/DVD in die entsprechenden Ordner auf den Server.
Das Ganze wird von dem Netzteil Be Quiet Pure Power BQT L7-530W PC-Netzteil mit Strom versorgt und steckt in einem schwarzen Gehäuse mit Fronttür unbekannter Herkunft. Das Gehäuse, bitte nicht lachen, habe ich vor der Verschrottung von einem Recyclinghof gerettet. Da ich den Hersteller und das Model nicht kenne, werde ich davon absehen, über das Gehäuse einen Erfahrungsbericht zu schreiben.
Das Netzwerk wird mithilfe eines Routers oder Netzwerkhubs über entsprechende Netzwerkkabel aufgebaut (ob es über W-Lan funktioniert, weiß ich nicht).
Da ich über die technischen Daten der Komponenten in Teil 1-7 schon ausführlich berichtet habe, werde ich euch an dieser Stelle damit verschonen.

Nun zu meinen ersten Erfahrungen.
Der Server ist jetzt seit 744 Stunden ( also31 Tage) im Dauerbetrieb. Bis jetzt habe ich keinerlei Abstürze oder andere Probleme aufseiten der Hardware bemerken können. Die Festplatten sind kaum hörbar also nicht nervtötend. Datenverluste oder Beschädigung der Daten auf den Festplatten konnte ich bis jetzt auch noch nicht feststellen. Die Komponenten haben alle eine akzeptable Temperatur, d. h., es wird nichts zu heiß. Man kann sie alle Berühren ohne sich die Finger zu verbrennen.(Natürlich unmittelbar nach dem man den Server herunter gefahren und stromlos gemacht hat)
Mit anderen Worten kann ich sagen, dass der Server nach 31 Tagen superstabil läuft.

3. Zusammenfassung und erste Erfahrungen mit dem Betriebssystem Windows Homeserver 2011 (WHS 2011).

Die Systemvoraussetzungen für WHS 2011 sind mindesten ein x64-Prozessor mit 1,4 GHz Taktfrequenz, 2-GB-RAM und einer 160 GB internen Festplatte, die mit dem Dateisystem NTFS formatiert wird (FAT wird nicht unterstützt).
Zur Installation und Einrichtung des Servers wird noch ein Monitor, eine Tastatur und eine Maus benötigt, die nach der Installation und Einrichtung des Servers wieder entfernt werden können.
Da mein System dieses alles erfüllte, konnte ich mit der Installation und Einrichtung des WHS 2011 beginnen.
Die Setuproutine hat denselben Grafischenaufbau wie Windows 7 und installierte das Betriebssystem auf die erste HDD, wobei drei Partitionen angelegt wurden (1. System-reserved, 2. C: für das Betriebssystem und 3. D: für die freigegebenen Ordner und Daten).
Die Größen der Partitionen waren nicht beeinflussbar. Für die 1. Partition wurden 100 MB, für die 2. Partition 60 GB und die 3. Partition 871 GB angelegt.
Die gesamte Installation des WHS 2011 und Einrichtung (inkl. Windows-Updates) dauerte ca. mit 1 Std. und 30 Min. recht lange.
Jetzt werden noch die Arbeitsrechner (Clients) wie im Bericht über den WHS 2011 beschrieben am Server (Host) eingebunden. Diese ganze Prozedur ist recht einfach und kann auch von Anfängern durchgeführt werden.
Hat man dies alles erledigt kann man damit beginnen die gewünschten Daten wie MP3s, Videos, Bilder und Dokumente von einem oder auch von mehreren Clients in den entsprechenden freigegebenen Ordner des Hosts mittels Windows-Explorer oder eines anderen Dateimanager zu kopieren oder zu bewegen. Das Kopieren der Daten ging recht flott.

Über das Dashboard (installierte Software auf Client und Server) kann man Benutzer hinzufügen, freigaben Einrichten, freigegebene Ordner hinzufügen und Systemsicherrungen von Client Computern und Server machen.
Das Audio und Video Streaming vom Host funktioniert tadellos und ruckelfrei (selbst wenn ich von mehreren Clients gleichzeitig auf eine Videodatei oder andere Daten zugreife). Dabei werden alle vier Kerne des Host-Prozessors gleichmäßig belastet.
Die Systemsicherung der Clientrechner geschieht im Hintergrund und verursacht keinerlei Störungen auf den Clientrechnern. Man kann auf den Clientrechner während der Sicherung weiter arbeiten oder spielen (das habe ich bei Softwarelösungen von dritt Anbietern schon anders erlebt). Die erste Sicherung der Clients geschieht komplett, danach werden nur die veränderten oder fehlenden Daten der Sicherung hinzugefügt.

Die Wiederherstellung von einzelnen Daten oder kompletten Ordner geht schnell und ist recht einfach.
Das Menü des Dashboards ist eigentlich selbst erklärend und auch für Anfänger gut zubedienen.

Einen negativen Punkt habe ich aber doch, nämlich die "Remotewebunterstützung".
Die habe ich noch nicht konfigurieren können. Laut der Hilfe liegt es an meinem ADSL-Router von Siemens (der ist nicht in der kompatilitäts Liste nicht aufgeführt).


4. Fazit

Ich möchte mein Homeserversystem nicht mehr missen. Ich brauche jetzt nicht mehr bestimmte Daten auf drei Rechnern zusuchen, da sie jetzt ja zentral auf dem Homeserver liegen.
Mir ist mit der Verwendung meiner alten Hardware plus neu Kauf des Mainboards, Netzteils sowie WHS2011 wirklich ein stabiler Server gelungen. Für die neu Teile plus WHS 2011 für rund 150 Euro hätte ich nie im Leben einen kompletten Homeserver beim Händler bekommen.
Jeder, der mehrere PCs in der Familie hat und noch einen alten 64bit PC über hat, kann ich den WHS2011 für rund 40 Euro - 50 Euro empfehlen.


Schlusswort

Hiermit möchte ich mich bei allen Lesern bedanken die bis hier hin durch gehalten haben.

Ich wünsche euch noch viel Spaß beim Lesen und Bewerten der diversen Berichte bei dooyoo.

LG Thomas

Fazit: Im Ganzen kann ich, so glaube ich, sagen das der Preis für diese Leistung der Karte in Ordnung geht.

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Installation:    
3D-Beschleunigung:    
Präzision: