Gainward Geforce 4 Powerpack Pro/650 XP GS
Eine gute Alternative - Gainward Geforce 4 Powerpack Pro/650 XP GS Grafikkarten

Neuester Testbericht: ... aber 2 Wochen auf Sie gewartet (die Karte wurde nämlich in die Schweiz geschickt, näher möchte ich darauf nicht eingehen). Ver... mehr

Eine gute Alternative
Gainward Geforce 4 Powerpack Pro/650 XP GS

%40schreibling

Name des Mitglieds: @schreibling

Produkt:

Gainward Geforce 4 Powerpack Pro/650 XP GS

Datum: 15.09.02, geändert am 15.09.02 (160 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: hm...

Nachteile: schlechte Kühlung, laut

Gut zwei Jahre steckte in meinem PC eine Riva TNT 2 Grafikkarte. Ich muss ehrlich zugeben, dass sie gute Arbeit geleistet hat. Doch irgendwann ist Schluss. Der Wendepunkt ist für mich dann eingetreten, als Grand Theft Auto 3 auf dem Markt kam. Obwohl mein PC in vollem Maße den Anforderungen entsprach, ruckelte das Spiel sogar auf der niedrigsten Detailstufe.

Da ich zudem Zeitpunkt mich mit Grafikkarten nicht sehr stark auseinandersetzte, fragte ich meinen Freund um Rat. Der schlug mir vor, eine Geforce 4 Titantium 4200 zu kaufen. Außerdem hatte er Connections zu Gainward und bekam 10% Rabatt auf die Titanium 4200 mit 64 MB DDR-Ram. Gesagt getan; ich bestellte die Karte, habe aber 2 Wochen auf Sie gewartet (die Karte wurde nämlich in die Schweiz geschickt, näher möchte ich darauf nicht eingehen).

Verpackung und Inhalt:
Die Verpackung ist sehr klein, was mcih ein wenig gewundert hat, da mein Bruder eine Asus Geforce 2 hat und seine Verpackung wesentlich größer ist. Auch der Inhalt hat mich nicht gerade zum Staunen gebracht. Es gab nur eine CD mit den Treibern. Das lag halt daran, dass ich nicht die Golden Sample Version gekauft habe (gab es zu der Zeit noch nicht).

Die Grafikkarte:
Ein Schmankerl für die Augen. Gainwards Platinen sind meistens rot, auch in diesem Fall. Mehr Positives gibt es da wohl nicht mehr zu berichten. Im nachhinein fallen mir nur negative Dinge auf:
- Der Lüfter ist ziemlich laut.
- Die Speichersteine besitzen keine passiven Kühlkörper, somit ist die Karte zum Übertakten eher ungeeignet.

Installation:
Nachdem ich die Karte eingebaut habe und Windows gestartet habe, begannen die nächsten Probleme. Windows hat zwar die Karte erkannt, aber nach jedem Neustart wurde die Karte nicht mehr anerkannt. Deswegen musste ich erst Windows Neuinstallieren, danach ging zum Glück alles normal seinen Lauf. In verschiedenen Foren habe ich gelesen, das andere Besitzer dieser Grafikkarte das gleiche
Problem hatten.

Expert Tools:
Mit Hilfe dieses Programms, ist es ganz einfach seine Grafikkarte zu übertakten um somit das Maximum an Leistung aus der Karte rauszuholen. Bei richtiger Handhabung kommt man dabei auf die Performance einer Titanium 4400. Nur auch hier wieder Vorsicht: Ich rate denjenigen, die diese Karte übertakten wollen, sich passive Kühlkörper für die Speichersteine zu kaufen (www.lsiatn.de, Kostenpunkt ca. 10?).

Leistung:
Das erste Spiel was ich ausprobiert habe, war GTA 3. Man merkte einen deutlichen Unterschied. Das Spiel lief nun sehr flüssig. Auch bei Programmen wie Maya oder 3dsmax spürte ich einen deutlichen Unterschied. Beim neusten 3D Mark erreiche ich knapp 8000 Punkte, was recht akzeptabel ist.

Fazit:
Nun ja, jetzt habe ich sie nun mal und werde sie nicht mehr austauschen. Im Nachhinein bereuhe ich, dass ich mir nicht die Ti4200 von Leadtek gekauft habe. Denn bei dieser Karte werden alle Speichersteine gekühlt und der Lüfter hat ein leises Betriebsgeräusch.

Fazit: