Gainward FX Powerpack! Ultra/880 TV-DVI
Die besten Tage hinter sich.. - Gainward FX Powerpack! Ultra/880 TV-DVI Grafikkarten

Produkttyp: Gainward Grafikkarten

Die besten Tage hinter sich..
Gainward FX Powerpack! Ultra/880 TV-DVI

DaHorseman

Name des Mitglieds: DaHorseman

Produkt:

Gainward FX Powerpack! Ultra/880 TV-DVI

Datum: 27.07.07

Bewertung:

Vorteile: Günstig

Nachteile: Lüfter, Leistung

Da letztens schon der neue Lüfter bei mir drankam ,schreibe ich nun mal über das grafische Zugpferd in meinem PC. Wobei man von einem Zugpferd schon nicht mehr richtig sprechen kann, denn die Karte hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und ist somit für die allerneusten Spiele nicht mehr geeignet.
Die Gainward Karte kommt mit der Bezeichnung Gainward FX PowerPack! Ultra/880 daher, welche ich nicht wirklich zutreffend finde, denn es steckt das Wort "Ultra" in der Bezeichnung, jedoch ist es nur eine "normale" nVidia GeForce FX 5700 und nicht die schnellere "Ultra" Karte.


~~~Optik~~~

Die Karte kommt im typischen Gainward rot daher und hat die normale Bauform einer Agp-Steckplatzkarte. Wie man sieht befinden sich auf ihr allerhand elektronischer Bauteile, die benörigt werden um die Karte arbeiten zu lassen.
Der Lüfter ist relativ klein und besteht nur aus einem sehr kleinen Lüfter, der auf einer Metalplatte montiert ist, er bläst die Luft ebenfalls durch ein paar kleine Metalrippen und das wars dann auch schon mit dem Lüfter.
Schaut man sich hingegen Lüfter heutiger Karten an so merkt man schnell, dass hier noch nicht so viel gekühlt werden muss.
Auf der linken Seite befindet sich der "Stecker" um sie in den im PC vorhandenen AGP Slot unterzubringen. Aus dem Slot im PC guckt letztenendes ein DVI, ein VGA und ein S-Video Ausgang heraus.
Durch ihr rotes Design empfiehlt sich die Karte vorallem für Leute die "PC-Modding" betreiben. Das heißt zb. Eine "Fensterscheibe" in die Seite einbauen und den Innenraum mit Lichtern o.ä. Schön gestalten.


~~~Installation~~~

Die Installation gestaltet sich eigentlich relativ einfach, wobei ich auf die Bedienungsanleitung oder sonstigen lieferumfang der Karte leider nicht eingehen kann, kaufte sie so einzelnd.
Also PC Gehäuse geöffnet und die alte Karte (sofern vorhanden) eventuell von der Schraube befreit, die sie am Ausgang "festhält", den kleinen Hebel am AGP-Slot gedrückt und die Grafikkarte langsam herrausgezogen.
Nun die neue Karte nehmen und dies in umgekehrter Reihenfolge wiederholen.
Karte langsam in den AGP-Slot drücken, jedoch nicht mit Gewalt, denn das kann zu irreparabelen Schäden führen, festgeschraubt und fertig.
PC starten und erstmal den auf der CD mitgelieferten nVidia Treiber installiert, neugestartet und schon kann das Vergnügen losgehen.
Ich benutze im Moment den 84.21 Treiber von nVidia, es ist nicht der neuste aber hier tut sich ein Problem auf, der wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass die Karte was älter ist.
Installiere ich neuere Treiber verweigert die Grafikkarte im Windowsbetrieb ihren Dienst, der Bildschirm bleibt schwarz. Der 84.21 treiber ist der neueste, mit dem die Karte noch läuft.
Scheint so als hätte nVidia mit den neuen Treibern die Kompatibilität zu den alten eingestellt, eigentlich ziemlich Schade.


~~~Praxis~~~

In der Praxis macht sich beim starten vorallem erst einmal der ungeheuer laute Lüfter bemerkbar, hierzu verweise ich auch gerne auf meinen Bericht zum nv Silencer, der für eine angenehme Lautstärke sorgt. Für einen Wohnzimmer PC oder einen, der den ganzen Tag läuft ist dies definitiv zu störend.
Die Grafikkarte unterstützt auch nicht die Anzeige der eigenen Temperatur, dies wurde bei Gainward erst mit der besagten "Ultra" Karte eingeführt.
Die Karte besitzt immerhin schon 256 MB, für damalige verhältnisse ein Wahnsinn.
Der Speicher taktet mit durchaus flotten 550 Mhz und der Kern taktet mit 400 Mhz. DirectX 9.0, OpenGL 1.4, Pixel Shader 1.5 werden auch unterstützt. Für die neusten Spiele ist das aber zu wenig, konnte man die älteren immer noch mit einer geringen Auflösung spielen, scheitert es dann nun an dem vielleicht nicht vorhandenen Direct X 10 und Pixel Shader 2.0 usw. es sei denn man kann es im Spiel herunterstellen.

Wer sich mal ein Bild von der Leistung der Karte machen will, für den habe ich mal die Karte mit 3D Mark 06 laufen lassen, dies ist unteranderem ein Grafikkartentestprogramm.
Die Karte erreichte dort in höchster Qualitätseinstellung ganze 83 Punkte. Zum Vergleich, eine der neusten Grafikkarten aus dem Hause nVidia, die 8800 GTX schaffte gut 10000.

Mein Fazit zu dieser Karte, wer gerne bei alten Spielen bleibt, oder seinen PC sowieso hauptsächlich für Office Anwendungen benötigt, der kann für sehr wenige Euronen eine Karte bekommen, auf denen sogar manche neuen Spiele noch laufen (wenn auch ruckelnd).
Teuer dürfte sie so oder so nicht mehr sein. Mehr als 15-20€ würde ich aber nicht dafür mehr ausgeben ;). In dem Falle auch noch eine Empfehlung wert.

Fazit: Auf neuere Modelle umsteigen

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Installation:    
3D-Beschleunigung:    
Präzision: