GeForce 4 Ti 4200
Club-3D GeForce 4 Ti 4200

Name des Mitglieds: Proparesis
Produkt:
Club-3D GeForce 4 Ti 4200
Datum: 24.01.06, geändert am 23.02.06 (2400 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: relativ günstig, auch heutige Spiele laufen noch recht flüssig
Nachteile: keine DirectX Unterstützung, kein DVI Ausgang
Erfahrungsbericht nVidia GeForce Ti 4200 128 MB
Bevor ich die Leistungsfähigkeit dieser Grafikkarte beurteile, möchte ich noch anmerken, dass ich sie nicht separat erworben habe, sondern dass sie bereits in einem Komplettsystem integriert war. Dieses Komplettsystem habe ich vor über 3 Jahren beim Discounter ALDI erstanden, und bin nach einigen Aufrüstungen recht zufrieden mit diesem System.
Um eine möglichst aufs aufschlussreiche Beurteilung machen zu können, ist es auch erforderlich, neben der Leistungsfähigkeit der Grafikkarte auch die des gesamten PCs aufzuführen. Allerdings liste ich hier nur die relevanten Komponenten auf, da z.B. eine Fernsehkarte wohl kaum die Ergebnisse eines Benchmarks beeinflusst.
--- PC-Details ---
Prozessor: Intel Pentium IV 2,66 GHz, 533 MHz FSB, 256 KB 2nd Level Cache
Grafikkarte: nVidia GForce4 Ti4200, 128 MB DDR 8x AGP
RAM: 256 MB DDR 333 Samsung + 512 MB DDR 333 Infineon
Festplatten: 120 GB Seagate ATA 100 + 120 GB Maxtor ATA 133 (beide 7200 U/Min)
Um die Beurteilung möglichst objektiv zu halten, werde ich euch neben meinen persönlichen Erfahrungen auch die "Fakten" darlegen - die Punkteanzahl bei verschiedenen Benchmark-Tests.
Getestet wurde mit den Programmen "3Dmark 2001", "3DMark 03 Version 3.6.0" und "Aquamark".
---Ergebnis 3DMark 2001---
Einstellungen:
Resolution and colour depth: 1024x768, 32 Bit
No Antialiasing
Frame Buffer: Double
Texture Format : Compressed
Z-Buffer Depth: 24 Bit
Rendering Pipeline : D3D Pure Hardware T&L
Punkte: 8979 3DMarks (heute erst nochmal durchlaufen lassen, früher hatte ich auch mal 10000 Punkte)
---Ergebnis 3DMark 03---
Einstellungen:
Die gleichen wie vorhin, nur lautet die Einstellung bei "Texture Filtering" und bei "Vertex Shaders": Optimal.
Punkte: 1519 3DMarks (ein bisschen wenig, nicht?)
---Ergebnis Aquamark---
Einstellungen:
Resolution, colour depth: 1024x768, 32 Bit
No Antialiasing, Antisop. Filter: 4x
Details: Very High
Punkte: 14679
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Nun zu meinen persönlichen Erfahrungen:
Im Grunde gab es bisher kein Spiel auf meinem PC, das aufgrund zu hoher Ansprüche an die Grafikkarte nicht funktioniert hat – bis auf Battlefield 2, welches gar nicht erst startet.
Natürlich verringert sich die Anzahl der Frames pro Sekunde, je höher die Details eingestellt werden oder wenn die Kantenglättung aktiviert ist.
Bei Strategiespielen wie z.B. Age of Empires 2, Stronghold, Warcraft 3, Battle Realms fängt es erst an, merklich zu ruckeln, wenn bereits eine große Anzahl von Gebäuden und Einheiten erschaffen/erbaut wurden und man über diese Gruppe "rüberscrollt". Ansonsten aber nicht.
Bei sogenannten Ego-Shootern oder Adventure Spielen,
wie z.B.:
Halo, Star Trek Elite Force I+II, Doom 3, Fear, Far Cry, Call of Duty I+II, Freelancer (Weltraum-Action) oder Halflife I+II,
ruckelt es bei den älteren (Elite Force I, Halflife I, CoD I) so gut wie gar nicht, selbst bei höherer Grafikstufe nicht.
Bei den übrigen genannten Spielen, die ich entweder als Vollversion besitze oder als Demo angespielt habe, sieht es da zum Teil anders aus.
Bei den nicht mehr ganz Neuen (Elite Force II, Freelancer, Halo) führt eine Erhöhung der Qualitätsstufe nur selten und in bedingtem Maße zu einer Verringerung des Spielgenusses aufgrund zu häufiger "Ruckler". Man kann sie bei mittlerer bis hoher Stufe sehr gut spielen.
Bei den (relativ) ganz Neuen dagegen gibt es durchaus drastische Einschränkungen in den Möglichkeiten der Steigerung der Qualitätsstufe.
Man muss die Einstellungen meistens auf recht geringer Qualität stellen, die aber immer noch gut aussieht, um "normal" spielen zu können.
Aber ich war erstaunt, als ich die Demos von Halflife II, CoD II, Doom 3, Fear und Far Cry „getestet“ habe - sie liefen – auch wenn nicht unbedingt auf einer hohen Qualitässtufe - erstaunlich flüssig! Ich war wirklich überrascht, da ich dies meiner Grafikkarte nicht zugetraut habe (was wahrscheinlich an den nicht besonders gut ausgefallenen Benchmark-Tests lag)!
Und noch eine Sache zugunsten der Ti4200:
Als ich zu Besuch bei einem meiner Bekannten war, habe ich mir die Demo von Doom 3 bei ihm angesehen. Sein PC war etwas besser als meiner (bis auf seine Grafikkarte) mit etwa folgender Konfiguration:
Athlon 64-Bit Prozessor (einer von den ersten, genaue Bezeichnung ist mir nicht geläufig), 512 MB Arbeitsspeicher, 120 GB S-Ata Festplatte, und eine GeForce FX 5200 mit 128 MB.
Als ich das Spiel gesehen habe, hat das Bild merklich geruckelt (ich vermute etwa 18 –20 Frames/sec), obwohl er eine recht geringe Grafikstufe eingestellt hatte.
Zu Hause habe ich mir nun die gleiche Demo runtergeladen und ausprobiert, und das lief das Ganze ziemlich ruckelfrei, mit mindestens 30 fps!
Okay, ich hab’ schon davon gehört, dass die FX 5200 nicht unbedingt gut war, aber dennoch: sie ist mindestens 1 Jahr "jünger" als dieGForce 4 Ti4200 und hat eine DirectX Unterstützung, die meine nicht besitzt.
Dafür ist die FX aber ein klein wenig billiger.
---Fazit---
Natürlich gibt es heutzutage wesentlich bessere Grafikkarten, aber für etwa 45-60 Euro ist sie dennoch recht leistungsfähig - auch für heutige Verhältnisse.
PS: Ich bitte um Entschuldigung für möglicherweise auftretende "Fehlermeldungen" (z.B. „); diese entstehen beim "Copy-and-Paste" Verfahren, wenn ich also den in WORD geschriebenen Text hierhin kopiere; ich habe zwar die meisten bereits entfernt, aber ich könnte auch einige übersehen haben.
Fazit: siehe oben
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Installation: | ||
| 3D-Beschleunigung: | ||
| Präzision: |
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