ATI Xpert 2000 PRO
Für den Durchschnitts- User absolut ausreichend - ATI Xpert 2000 PRO Grafikkarten

Produkttyp: ATI Grafikkarten

Neuester Testbericht: ... 2000 AGP. Nun lief mein Rechner endlich ohne irgendein Problem. Zugegeben, die ATI Rage 128 Expert kann sich in keinster Weise mit GeForc... mehr

Für den Durchschnitts- User absolut ausreichend
ATI Xpert 2000 PRO

Eric_Draven

Name des Mitglieds: Eric_Draven

Produkt:

ATI Xpert 2000 PRO

Datum: 05.05.01, geändert am 05.05.01 (365 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Tolles Preis-/Leistungsverhältni s, für Durchschnittsuser absolut ausreichend

Nachteile: Für sehr grafiklastige Anwendungen wie 3D-Shooter weniger geeignet

Nachdem mein Rechner nun mittlerweile etwa zweieinhalb Jahre auf dem Buckel hat, war es nun vor kurzem an der Zeit, dem PC mal etwas mehr Power zu spendieren. Dabei fiel meine Wahl nicht etwa direkt auf ein neues Board samt neuem Prozessor, da diese dann doch nur durch meine teilweise veralteten Komponenten ausgebremst würden und als Student mein finanzieller Spielraum auch sehr begrenzt war. Daher entschied ich mich, meinen RAM um 128 MB zu erweitern und etwas später eine neue Grafikkarte anzuschaffen.
Meine Wahl fiel schließlich auf die ATI Expert 2000 Pro- Karte, da diese momentan sehr billig zu bekommen ist und für die alltägliche Arbeit am PC auch völlig ausreicht. Und da ich vorher noch mit einer 8 MB- Grafikkarte mein Dasein fristete, war dies doch in Sachen Leistung meines Systems ein weiter Schritt nach vorne.

Einbau:
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Der Einbau der Karte gestaltet sich absolut problemlos. Bei der Arbeit sollte man immer darauf achten, keine elektrostatische Ladung zu besitzen, also vor dem Schrauben am PC immer kurz mal die Heizung oder ähnliches mit den Händen berühren, um dies sicherzustellen. Zunächst öffnet man nun das Gehäuse seines PC´s, wozu in der Regel maximal 4 Schrauben zu lösen sind. Als nächstes muss man nun natürlich seine alte Grafikkarte ausbauen. Diese befindet sich bei neueren Rechnern stets im obersten Slot (Steckplatz) auf dem Motherboard, dem sogenannten AGP- Slot. Nur selten findet man heute noch Rechner mit Grafikkarten, die sich im etwas älteren PCI- Slot befinden. Im Zweifelsfall erkennt man die Grafikkarte natürlich immer an der 15-poligen etwa trapezförmigen Buchse auf der Rückseite des Rechners, in die das Monitorkabel eingesteckt ist.
Ist die Grafikkarte nun zweifelsfrei identifiziert, löst man die einzige Schraube, die das Slotblech und somit auch die komplette Karte am Gehäuse befestigt und zieht die alte Karte vorsichtig aus ihrem Steckplatz. Nun nimmt man die neue Karte und steckt diese in den AGP- Port
seines Motherboards (dies ist wie gesagt meist der oberste Steckplatz des Boards, in Zweifelsfällen gibt die Dokumentation des Boards nähere Auskünfte, aber da ein Mainboard normalerweise nur einen AGP- Slot besitzt, ist dieser eigentlich nicht zu verfehlen). Steckt die Karte nun fest im dafür vorgesehenen Slot, kann man mit der vorher gelösten Schraube nun die neue Karte fixieren und das Gehäuse wieder schliessen.

Die Installation:
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Als nächstes muss nun die Karte natürlich noch installiert werden. Hierfür legt man nun die mitgelieferte CD in das CD-ROM/DVD- Laufwerk seines Rechners und startet diesen. Umstellungen im BIOS müssen hier nicht vorgenommen werden und im Optimalfall sollte das Betriebssystem nun direkt erkennen, dass sich eine neue Grafikkarte im PC befindet und die erforderlichen Treiber von CD installieren. Ist das Betriebssystem nun komplett gestartet, genügt (unter Windows) ein Klick auf Arbeitsplatz und das Laufwerk, in dem sich die ATI- CD befindet, um diese zu starten. Funktioniert dies nicht, genügt der Start der Datei ATISETUP.EXE im Hauptverzeichnis der CD. Nun wählt man die einfache Installation, und nachdem alle Konfigurationsmöglichkeiten abgearbeitet sind, installiert sich die Software auf Ihrem Rechner. Nach einem Neustart sollte die Karte nun problemlos laufen.

Infos zur Karte:
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Die ATI Expert 2000 pro arbeitet mit dem ATI Rage 128 Pro Chipsatz, einem 128 Bit Grafikbeschleuniger, und 32 MB Grafikspeicher. Ausserdem unterstützt die Karte hardwaremässig die Wiedergabe von DVD´s, was bei etwas langsameren Rechnern (angeblich) den Kauf einer MPEG-2/DVD-Decoder-Karte überflüssig macht (was ich leider nicht beurteilen kann, da ich bereits seit längerem eine solche Karte besitze und so dieses Feature nicht benötige). Die maximal unterstützte Auflösung liegt bei 3-D-Anwendungen bei 1920x1200 Pixeln (Bildpunkten) mit 32 Bit, was 16,7 Millionen darstellbaren Farben entspricht
. Auch bei zweidimensionalen Anwendungen entspricht dies der maximal möglichen Auflösung mit einer Bildwiederholrate von maximal 85 Hz.
Voll unterstützt werden alle DirectX, Direct3D, DirectDraw und OpenGL- Anwendungen. Als Ausgang ist lediglich der 15- polige VGA- Anschluss vorhanden. Andere Anschlüsse, wie z.B. einen TV- Ausgang, um die Karte an den Heimischen Fernsehapparat anzuschliessen, sucht man bei dieser Preisklasse natürlich vergeblich, jedoch ist die Karte gegen einen geringfügig höheren Preis auch bei verschiedenen Anbietern mit TV- Ausgang erhältlich.
Wer nähere Infos oder die genauen technischen Spezifikationen der Karte benötigt, dem möchte ich hier noch die deutsche Webseite der Firma ATI empfehlen, die unter www.ati.de erreichbar ist und dort unter dem Menüpunkt Produkte alle möglichen technischen Daten der Karte und wichtige Infos bietet, die hier aufzuzählen meines Erachtens zu umfangreich wäre und den Bericht unnötig aufblasen würde, da diese Daten für die meisten User wohl eher uninteressant sind. Leider ist die komplette Seite dort in Englischer Sprache gehalten, doch wer dem englischen Halbwegs mächtig ist, sollte sich problemlos auf den Seiten zurechtfinden und alle für Ihn wichtigen Infos zum Produkt herausfinden können.

Systemanforderungen:
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Laut Angaben des Herstellers sollte ein System, in welches die Karte eingebaut wird, mindestens folgenden Anforderungen entsprechen:
- Prozessor: Intel Pentium III oder PII, Intel Celeron, AMD K6, AMD Athlon oder kompatible CPU mit AGP 2X (AGP 1.0)
- Zur Installation der Software ist zumindest ein CD-ROM- Laufwerk erforderlich
- Zur Wiedergabe von DVD´s muss entsprechend ein DVD- Laufwerk vorhanden sein
- Als Monitor sollte ein CRT- Monitor mit einem 15- poligen VGA- Anschlusskabel bereitstehen
- Unterstützte Betriebssysteme: Windows 95b, Windows 98, Windows NT 4.0 (Windows 2000 unterstützte bei der Veröffentlichung den ATI Rage 1
Pro Chipsatz noch nicht, jedoch gibt es unter Umständen mittlerweile einen geeigneten Treiber. Aktuelle Infos hierzu findet Ihr auf der o.g. ATI- Website)

Meine Eindrücke von der Karte:
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Mit einem Pentium 2 und unter Windows 98 verliefen sowohl der Einbau, als auch die Installation der Karte absolut problemlos. Beim täglichen Umgang mit dem PC ist natürlich vorwiegend bei grafiklastigen Programmen durchaus ein Geschwindigkeitszuwachs vorhanden, und auch Windows selbst läuft nun etwas flotter als vorher (kein wunder, besaß ich vorher auch nur eine 8MB- Karte).
Bei PC- Spielen bevorzuge ich fast ausschließlich Strategiespiele, wobei vor allem bei neueren, etwas anspruchsvolleren Titeln, wie z.B. “Civilization - Call to Power“, der Leistungszuwachs bei der Grafikkarte deutlich zu spüren ist. Liefen diese neueren Titel mit meiner alten Karte oft doch sehr schleppend, ist nun ein sehr flüssiges Gameplay vorhanden.

Fazit:
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Für alle Zocker unter Euch, die gerne mal z.B. einen neueren 3D- Shooter spielen, und diejenigen Anwender, die allgemein Programme benutzen, welche eine enorme Grafikpower zu einem flüssigen Ablauf/Gameplay benötigen, ist die Karte natürlich deutlich zu schwach. Hier sollte man zumindest auf eine Karte mit einem GeForce2 MX Chipsatz oder besser zurückgreifen.
Für den durchschnittlichen PC- User jedoch, der noch einen etwas älteren Prozessor besitzt (neuere Prozessoren nahe der Gigahertz- Marke dürften von dieser Karte wohl auch etwas ausgebremst werden), ist die Karte absolut zu empfehlen, da sie mit einem momentanen Preis von etwa 150 DM zu den günstigsten Grafikkarten mit 32 MB Grafikspeicher gehört und somit ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis besitzt. Besitzer einer schlechteren Grafikkarte werden dabei eine deutliche Leistungssteigerung in der täglichen Arbeit am PC verspüren.
Daher 4 von 5 Sternen.

Grüße, euer
© Eric_Drave
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Fazit: