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Neuester Testbericht: ... ist alles in einem :-) Eine Superschnelle Lösung Diese Supercat Mausefalle besteht aus Plastik und ist sekundenschnell einsatzbereit. E... mehr
Ehekrach! (Wenn auch nur unter Verlobten.)
SuperCat Mausefalle

Name des Mitglieds: tästpersohn
Produkt:
SuperCat Mausefalle
Datum: 25.07.12, geändert am 25.07.12 (321 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Für mich: keine. Sonst: mehrfach verwertbar, nachkaufbarer Köder
Nachteile: Kurze und schmerzlose Tötung nicht garantiert.
Sei's drum. So oder so werde ich anecken mit meinem Bericht über die
SuperCat Mausefalle.
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Hergestellt von
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Swissinno Solutions, Rosenbergstr. 22, 9000 St. Gallen, Switzerland.
Preis:
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Ein Zweierpack kostet meines Wissens 6 - 8 Euro.
Weiter im Text.
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Ich habe nichts gegen Mäuse, im Gegenteil, ich finde, das sind possierliche Tierchen. Ich erinnere mich an eine Situation vor ca. 10 Jahren, als meine Schwester und ich im Schrank unserer Garage eine Maus antrafen, die sich aus Putzlappen ein Nest gebaut hat. Meine Schwester und ich zweckentfremdeten kleine Kontaktlinsentöpfchen als Näpfe für Käse, Körner und Wasser, wir wollten es ihr gemütlich machen.
Mein Freund sieht die Sache nicht so. Ich bin nur an den Wochenenden bei ihm und weiß, dass er gelegentlich Mausefallen aufstellt, ausserdem freut er sich über den Besuch der Nachbarskatze, die er gerne mit den Resten vom Grill füttert, damit sie öfter mal in seinem Garten vorbeischaut und die eine odere andere Maus fängt.
Nachdem ich einmal beobachten konnte, wie eine Katze mit ihrer Maus-Beute spielt, sie nicht aus Hunger erlegt (fressen und gefressen werden, so ist die Natur nun mal) und wie lange der Todeskampf der Maus war, dachte ich mir, dass eine Mausefalle humaner für die Maus wäre. Kurzer und schmerzloser Tod, ohne dass eine Katze spielerisch tötet. Wenn man die Mäuse denn loswerden möchte, sorgt eine Falle also für einen schnellen Tod.
Klar hatte ich meinen Schatzi darauf angesprochen, dass ich Mäuse recht niedlich finde und nicht einsehe, warum sie in seinem Garten unerwünscht sind. Irgendwie wurde das Thema immer erfolgreich abgewimmelt. So wollte er es auch am besagten Wochenende halten. Aber diesmal war es anders. Wir haben im arten gegrillt, auf einmal klang ein schnappendes Geräusch. Ich selber hatte es gar nicht registriert, aber mein Freund schon. Erstmals hatte er gleich 4 SuperCat Mausfallen ausgelegt.
Ein weiterer zweier-Pack lag noch ungeöffnet rum. Vorne drauf ist eine Katze abgebildet, die sich genüßlich die Lippen leckt. Verpackung und auch die Fallen selber sind grün.
Die Fallen sehen ganz anders aus als eckigen aus Holz, die es früher gab und an die ich mich aus meiner Kindheit erinnere. Tante und Onkel von mir hatten einen Bauernhof mit Schweinen, Kühen und Hühnern und stellten damals auch Fallen auf. Dafür waren durchaus Gründe vorhanden - mir wurde erklärt, dass die Mäuse ihre Kötteln auch im Viehfutter ablegen könnten.
Die Super-Cat Mausefallen sind aus Kunststoff. 100 % Garantie, steht drauf. Einfache Anwendung, es muss nur der Deckel auf dem Köder entfernt werden und der Spannmechanismus eingeschaltet. Hygienisch, da die Leiche der Maus ohne Berühren leicht entfernt werden kann, man muss nur die Klappe öffnen. Besteht aus Kunststoff. Der Köder ist ein Dauerköder, ungiftig und umweltfreundlich, frei von Pestiziden und mehrfach wiederverwendbar. Wenn irgendwann nicht mehr wiederverwendbar - den Köder kann man nachbestellen, wenn seine. Der Fangmechanismus sei ungefährlich für Kinder.
Die Realität sieht nicht ganz so sauber aus. Das Schnappgeräusch kündigte in der Tat eine in die Falle gegangene Maus an. Ich wollte mir das Ergebnis ansehen und erwartete eine tote Maus. Leider sah ich eine Maus, die sich hin und her gewunden hat, ihr Körper war in der Falle gefangen, aber sie war keineswegs tot, zappelte extrem, so das ich ihren hellen Bauch sehen konnte. Und sie sah mich flehend an. So empfand ich es jedenfalls. Mein pragmatischer Lebensabschnittsgefährte nicht, er meinte, Mäuse könnten nicht gut sehen.
Es war mir egal, ob Mäuse gut sehen können oder nicht, auf jeden Fall befand sie sich im Todeskampf und litt ganz offensichtlich. Mein Verlobter hatte inzwischen bemerkt, dass ich sehr aufgewühlt war. Dazu trugen sicher meine leicht hysterisch anmutenden Anweisungen bei, die Maus endlich zu erlösen. Das hatte er falsch verstanden und befreite die Maus aus ihrer Falle. Sie lief nicht weg, blieb einfach liegen, das war für mich ein Zeichen, dass sie schwer verletzt war. Mein aufgrund meiner heftigen Reaktion verwirrter Verlobter wollte mich besänftigen und meinte zu mir "sie ruht sich aus."
"Schwachkopf!" kreischte ich. "Wie soll sie sich ausruhen, wenn Blut aus ihrem Mäulchen läuft?" Klar, Mäuse ruhen sich gerne in Gegenwart von Menschen, die eine Falle aufgestellt haben, aus.
Ich verlangte erneut, das Tier zu erlösen, schließlich hat er die Maus in diese Lage gebracht. Tja, das mochte er dann doch nicht tun, ein Tier selber totmachen. Relativ hilflos kam er mit einer Schaufel an und damit die Maus in die ewigen Jagdgründe. Endlich!
Schatzi war etwas pikiert aufgrund meiner Reaktion. Der Familenfrieden litt eindeutig. Denn ich brachte auch noch die Forderung (kein Wunsch, es war eindeutig eine Forderung) hervor, dass er bitte schön sämtliche Fallen über das Wochenende deaktivieren sollte. Schatzis Augen rollten gen Himmel, aber er kam meiner Forderung nach.
Diese SuperCat Falle soll ja sogar ungefährlich für Kleinkinderfinger sein, wie soll sie dann sicherstellen, eine eine Maus kurz und schmerzlos erledigt wird? Ich habe mir in irgendeinem Genossenschftsladen oder wie das heisst eine Holz-Mausefalle angesehen, so wie es sie früher gab. Die wirkten eindeutig massiver als die Plastik-Version, insbesondere der Fangmechanismus. Wohl nicht umsonst wurde ich als Kind darauf hingewiesen, keinesfalls mit meinen Fingern dranzukommen.
Haltet mich für verrückt, ich habe das Experiment gewagt und habe mit meinem Finger den Fangmechanismus der SuperCat ausgelöst, wenn auch geschützt durch einen Gartenhandschuh. Es tat überhaupt nicht weh! Ich bin zwar keine Fachfrau auf dem Gebiet der Mäusebekäumpfung, aber ich meine, dass der Fangmechanismus zu kraftlos ist, um eine Maus in einer Sekunde zu einer Leiche zu zerquetschen. Von einem weiteren Experiment mit einer Maus habe ich abgesehen.
Dafür habe ich mich schlau gemacht: es soll auch Fallen geben, bei denen die Tiere unbeschadet bleiben, man kann die Mäuse irgendwo in der Natur aussetzen. Naja, diese Version ist nichts für Menschen mit einer Mäusephobie.
Zum Schluss:
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Wenn ein paar Mäuse durch den Garten huschen, stört mich das nicht. Die Tiere sind scheu und selbst Menschen mit Angst vor Mäusen dürften beruhigt sein, denn eine Maus in freier Wildbahn ist recht selten zu sehen. Dass sie in Ställen und Häusern nicht erwünscht sind, kann ich nachvollziehen. Aber dann sollte man zu effektiveren Fallen greifen, bei denen die Mäuse sofort tot sind und nicht leiden müssen oder mit Lebendfallen.
Wenn man nicht zufällig das Zuschnappen der Falle hört - am nächsten Tag könnte man denken, dass der Maus kurz und schmerzlos das Genick gebrochen wurde. man kann nicht beurteilen, ob der Tod schnell eintrat oder die Maus sich stundenlang quälen musste.
Egal, ob ich die Tötung von Mäusen befürworte oder nicht, manchmal muss es sein, das ist mir schon klar. Mir ist auch bewußt, dass meine Bewertung nur auf einer einmaligen Maus-Ermordung fußt. Aber das reichte mir, daher vergebe ich nur den einen Stern, den ich nun mal vergeben muss.
So, nun verbleibe ich in der Erwartung auf böse Kommentare.
Fazit: Bitte nicht benutzen.

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